{"id":4306,"date":"2016-01-06T20:07:54","date_gmt":"2016-01-06T18:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=4306"},"modified":"2025-01-17T12:08:06","modified_gmt":"2025-01-17T10:08:06","slug":"pj-in-cardiff-wales-teil-3-das-fazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/pj-in-cardiff-wales-teil-3-das-fazit\/","title":{"rendered":"PJ in Cardiff, Wales &#8211; Teil 3: Das Fazit"},"content":{"rendered":"<p>So schnell gehen 2 Monate um und hier ist schon das Fazit meiner Reise nach Cardiff. Insgesamt lohnt es sich definitiv, auch wenn die Vorbereitung lange dauert, man an vieles denken muss und es hin und wieder stressig ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das gute Gef\u00fchl, \u00fcber seinen Schatten gesprungen zu sein und es gemacht zu haben ist aller M\u00fche wert:<\/p>\n<p>1. Man entwickelt sich pers\u00f6nlich weiter: Organisation, Planung, Improvisation und auch Mut, sich in eine unbekannte Umgebung zu begeben, sind definitiv Eigenschaften, die durch so eine Erfahrung weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p>2. Das Erlernen einer Fremdsprache ist eigentlich immer ein Auslandsaufenthalt wert, nicht nur als beruflicher Vorteil, sondern auch durch den Umstand, dass man etwas gelernt hat und das auch direkt anwenden kann: gro\u00dfartig.<\/p>\n<p>3. Chancen nutzen: Das Studium ist wahrscheinlich die letzte Gelgenheit so einfach und l\u00e4ngerfristig ins Ausland zu kommen. In Europa stellt die EU einen relativ gut gef\u00fcllten Stipendientopf mit dem ERASMUS+-Programm zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>4. Der wichtigste Grund ist meiner Meinung nach allerdings, die Notwendigkeit in Europa und der Welt die Internationalit\u00e4t zu st\u00e4rken. Projekte wie ERASMUS+ sind ein wichtiger Bestandteil dessen, in dem jungen Menschen die Chance gegeben wird, ein fremdes Land, seine Menschen und ihre Sicht auf die Welt zu erleben, Vorurteile abzubauen, wie sie zum Teil im eigenen Land gesch\u00fcrt werden. Die Europ\u00e4ische Union ist das vielleicht bemerkenswerteste Beispiel f\u00fcr die positive Zusammenarbeit ehemals verfeindeter V\u00f6lker, welche sich im Zweiten Weltkrieg noch unbegreifliche Greul antaten. Dabei ist die wichtigste Leistung des europ\u00e4ischen Gedankens nat\u00fcrlich Frieden, aber auch der Glaube an Demokratie, Freiheit, Solidarit\u00e4t und die Kraft des Humanismus und der Vernunft. Doch Erfolge der Vergangenheit sind leider nicht zwangsl\u00e4ufig Erfolge der Zukunft. Die derzeitige Krise der Gemeinschaftsw\u00e4hrung, die Angst vor Terrorismus, Kriege und die nationalen Bestrebungen einiger L\u00e4nder ersch\u00fcttern die Grundfesten dessen, was den menschlichen Fortschritt seit Ende des Zweiten Weltkrieges und sp\u00e4ter des Kalten Krieges ausmachte. Die Menschen verlieren immer mehr den Glauben an die positive Gestaltungsmacht von Demokratie und Pluralit\u00e4t. So hetzen beispielsweise in Europa immer mehr Menschen aus allen Schichten gegen die EU, ganze V\u00f6lker werden denunziert, rechtspopulistische Parteien sind auf dem Vormarsch und selbst gem\u00e4\u00dfigte Politiker erpressen und schw\u00e4chen das Gemeinwesen durch nationalen Populismus. Die Welt des fr\u00fchen 21. Jahrhunderts ist nach 9\/11 und wirtschaftlichen Krisen mehr vom Pessimismus und reaktion\u00e4ren Tendenzen getragen. Daher braucht es Menschen in einer Gesellschaft, die trotz dieser Widrigkeiten den Mut dazu aufbringen, Prinzipien des Humanismus, der Liberalit\u00e4t und der Vernunft weiterzuentwickeln und sie zu verteidigen. Die europ\u00e4ische Idee ist in ihren Grundz\u00fcgen ein gutes Beispiel f\u00fcr diesen Fortschritt. Gerade da braucht es junge Leute, die sich dieser Tatsache bewusst sind und daf\u00fcr einstehen und die Zukunft durch Frieden und Freiheit gestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So schnell gehen 2 Monate um und hier ist schon das Fazit meiner Reise nach Cardiff. 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