{"id":3424,"date":"2015-06-11T11:58:01","date_gmt":"2015-06-11T09:58:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=3424"},"modified":"2019-08-26T14:01:44","modified_gmt":"2019-08-26T12:01:44","slug":"auf-wohnungssuche-in-der-hauptstadt-spaniens-und-gleichzeitig-madrid-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/auf-wohnungssuche-in-der-hauptstadt-spaniens-und-gleichzeitig-madrid-entdecken\/","title":{"rendered":"Auf Wohnungssuche in der Hauptstadt Spaniens und gleichzeitig Madrid entdecken"},"content":{"rendered":"<p>Mein Name ist Sina und ich bin \u00fcber die spanische Fakult\u00e4t der Uni M\u00fcnster\u00a0an ein Praktikum an der Uni Complutense in Madrid gekommen.In diesem Beitrag m\u00f6chte ich erst einmal \u00fcber meine erste Zeit in Madrid berichten.<\/p>\n<p>Nach intensiver\u00a0Internetsuche auf dem Portal <em>idealista<\/em> und selektiver Vorarbeit zu Hause hatte ich einen ganzen Wochenplan erstellt mit verschiedensten Wohnungen, die es zu besichtigen galt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Matadero.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3427\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Matadero-300x225.jpg\" alt=\"Matadero\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Matadero-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Matadero-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Matadero.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3428\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina-300x225.jpg\" alt=\"la_latina\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/la_latina.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ende August bin ich dann schlie\u00dflich angereist. Die Auswahl der Wohnung wurde dann nach N\u00e4he zur Uni und guten Transportverbindungen zum Zentrum getroffen. Gesucht habe ich nach einem WG-Zimmer oder einem kleinen Apartment f\u00fcr 2 Personen,\u00a0f\u00fcr meinen Partner und\u00a0mich.<\/p>\n<p>Mit der Mama als Entscheidungshilfe im Gep\u00e4ck ging es dann einer abenteuerlichen Woche quer durch\u00a0 Madrid entgegen. Bis ich am Ende fast jedes Viertel kannte und mich mittlerweile in der Gro\u00dfstadt schon gut orientieren konnte. Diese Einfindungswoche kann ich nur empfehlen, mir hat es geholfen sich einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Stadt zu verschaffen. Zu Fu\u00df von Wohnung zu Wohnung zu sausen ist der beste Weg, diese atemberaubende Metropole und seine Bewohner kennenzulernen.<\/p>\n<p>So ging es dann zuerst mal in eine der ber\u00fchmtesten Einkaufsstra\u00dfen der Stadt:<em> calle Fuencarral<\/em>, die mir wegen der zentralen Lage sehr ansprechend erschien. Im Schwulenviertel <em>Chueca <\/em>wurden wir dann auch von\u00a0einem\u00a0P\u00e4rchen\u00a0empfangen, die uns ein klitzekleines WG Zimmer im Hinterhof anboten. Auch wenn die Lage noch so vielversprechend war, lag es leider preislich, mit knapp 750 Euro f\u00fcr ein 14 qm gro\u00dfes Zimmer, nicht ganz im Rahmen. Andere Wohnungen in der gleichen Gegend wurden f\u00fcr ein \u00e4hnliches Preisleistungsverh\u00e4ltnis angeboten wie z.B. ein Zimmer im Studentenwohnheim. Daher kann ich eine sehr zentrale Lage nicht unbedingt empfehlen.<\/p>\n<p>Wir haben wirklich einiges gesehen: Ein anderes Mal haben wir auf einen Aushang im Viertel <em>Malasa<\/em><em>\u00f1<\/em><em>a<\/em> reagiert. Eine ganz\u00a0besondere\u00a0Dachgeschosswohnung, die nur \u00fcber eine Leitertreppe zu erreichen war.F\u00fcr 250 Euro war der Preis pro Nase ein Schn\u00e4ppchen und der spirituelle Flair dieser K\u00fcnstlerwohnung war durchaus einladend, wenn man dann jedoch bedenkt , dass weder Klimaanlage noch Heizung vorhanden waren, wurde ich dann doch vom Dach wieder auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgeholt.<\/p>\n<p>Auch im Viertel <em>La Latina<\/em> muss ich noch von einer tollen WG berichten, die aber nur wenige Meter vom &#8220;<em>Plaza del Tirso de Molina<\/em>&#8220;entfernt war. <em>La Latina<\/em>, das an das multikulturelle Viertel <em>Lavapies<\/em> angrenzt, ist auf der einen Seite eine tolle Gegend\u00a0f\u00fcr M\u00e4rkte wie dem <em>Rastro<\/em>, dem M<em>ercado La Latina<\/em>, Tapasbars, \u00a0zahlreichen Terrassen und Kneipentouren. Auf der anderen Seite sieht man aber auch an manchen Stellen die weniger sch\u00f6nen Seiten einer Gro\u00dfstadt, wie z.B auf dem Plaza Tirso de Molina. F\u00fcr mich war es dann auch sehr wichtig mich sicher und wohl zu f\u00fchlen, was hier nicht gegeben war.<\/p>\n<p>Ich musste feststellen, dass die Wohnungen, die nicht ganz im Zentrum lagen immer interessanter wurden. Man bekommt auf einmal viel mehr f\u00fcr sein Geld und kann vom L\u00e4rm und Trubel eine Auszeit nehmen. An dieser Stelle muss ich auch nochmal betonen wie gut das Metronetz der Hauptstadt ausgebaut ist, man kann jeder Zeit jedes Ziel erreichen bis 1.30 Uhr, dann f\u00e4hrt die n\u00e4chste Metro erst wieder um 6.00 Uhr, jedoch gibt es Nachtbusse, die man auf der Seite des EMT konsultieren kann.<\/p>\n<p>Nach langem \u00dcberlegen habe ich mich dann f\u00fcr ein Apartment mit dem f\u00fcrsorglichsten Vermieter der Welt in <em>Puerta de Angel<\/em> entschieden, das nur 4 Metrostationen mit der grauen Linie 6 von der Uni liegt. Die Atmosph\u00e4re war gutb\u00fcrgerlich und nicht so hektisch wie im direkten Zentrum.<\/p>\n<p>Entscheidender Ausl\u00f6ser meines neuen Heims war dann wohl die wundersch\u00f6ne gro\u00dfe Dachterrasse, die von allen Bewohnern genutzt werden konnte und auf der ich jede freie \u201esonnige\u201c Minute meiner Praktikumszeit genie\u00dfen durfte. Ein n\u00e4chster ausschlaggebender Faktor war der gr\u00f6\u00dfte Park von Madrid: <em>Casa de Campo<\/em>, der kinderleicht zu Fu\u00df zu erreichen ist und f\u00fcr Sportbegeisterte wie mich ideal.<\/p>\n<p>In der ersten Woche habe ich dann schon gleich meine zust\u00e4ndige Professorin Isabel kennengelernt, das Unigel\u00e4nde besichtigt und mein neues zweites Zuhause, das B\u00fcro von Isabel und allen Praktikanten, begutachtet. Au\u00dferdem haben wir mit ersten Vorbereitungen wie dem Anlegen einer Google Site, die den Studenten beim Aufbau des Wortschatzes und Leseverst\u00e4ndnis mit realistischem Material wie Nachrichten, deutsche Welle und deutschen Songtexten auf spielerischer Weise helfen soll, begonnen. Zudem konnten wir schon ein Plakat als Werbung des deutschen Kinos &#8220;Cineclub Alem\u00e1n&#8221; entwerfen. Dieses Kino besteht darin einen original deutschen Film mit spanischen Untertiteln zu zeigen und diesen vor und nach zu besprechen.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen wurden wir dann direkt der ganzen deutschen Abteilung vorgestellt. Bei einer Versammlung zur Vorbereitung der Deutschkurse wurden Hausarbeiten, Unterrichtsmethoden und Klausuren besprochen. Schlie\u00dflich wurde zusammenfassend gemeinsam ein Semesterplan f\u00fcr alle Sprachpraxiskurse erstellt.<\/p>\n<p>Mein erster Eindruck?\u00a0 &#8211; Super positiv. Alle waren sehr freundlich und aufgeschlossen, ob Sekret\u00e4rin, Lektoren des DAADs oder Deutsch-Professoren, meine Erwartungen wurden bei weitem \u00fcbertroffen und ich hatte richtig Lust in diesem Team zu arbeiten und von ihm zu lernen.<\/p>\n<p>Meine Erwartungen waren auch anfangs schwer definierbar, ich wusste kaum was auf mich zukommt. Wie gro\u00df die Klassen sind, wie ein typischer Deutschunterricht an der &#8220;Universidad Complutense&#8221; aussieht und inwiefern wir in den Unterricht mit eingebracht werden, waren Fragen, die mir durch den Kopf gingen.\u00a0Au\u00dferdem\u00a0war ich nerv\u00f6s, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstellte. Doch Schritt f\u00fcr Schritt wurden wir ins Team aufgenommen und meine Fragen haben sich von alleine beantwortet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Name ist Sina und ich bin \u00fcber die spanische Fakult\u00e4t der Uni M\u00fcnster\u00a0an ein Praktikum an der Uni Complutense in Madrid gekommen.In diesem Beitrag m\u00f6chte ich erst einmal \u00fcber meine erste Zeit in Madrid berichten. 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