{"id":3308,"date":"2015-05-08T09:30:59","date_gmt":"2015-05-08T07:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=3308"},"modified":"2019-07-23T12:20:42","modified_gmt":"2019-07-23T10:20:42","slug":"mein-arbeitsalltag-im-goethe-institut-turin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/mein-arbeitsalltag-im-goethe-institut-turin\/","title":{"rendered":"Mein Arbeitsalltag im Goethe-Institut Turin"},"content":{"rendered":"<p>Ich melde mich heute mal wieder aus Turin, nachdem ich tats\u00e4chlich schon 4 Wochen hier verbracht habe \u2013 unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Jeden Tag prasseln neue Reize und Erlebnisse auf mich ein, so dass ich kaum dazu komme, hier alles zu berichten. Zun\u00e4chst soll nun aber mein Arbeitsalltag im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<p><!--more--> Die Arbeit im Goethe-Institut ist vielseitig, besteht f\u00fcr mich aber haupts\u00e4chlich aus Unterrichtshospitationen. Mein Praktikum beschr\u00e4nkt sich n\u00e4mlich auf die Sprachabteilung, was meinem Wunsch, Erfahrung mit dem Unterricht von Deutsch als Fremdsprache zu sammeln, gerecht wird. Veranstaltungen der Programm- und Kulturabteilung bekomme ich so nur am Rande mit. Die Turiner Buchmesse Mitte Mai wird zum Beispiel von diesem Zweig des Goethe-Instituts mitorganisiert, da Deutschland in diesem Jahr Gastland ist und im Rahmen des Jahresprogramms &#8220;TORINOincontraBERLINO&#8221; (Turin trifft Berlin) viele weitere Veranstaltungen aus deutsch-italienischer Zusammenarbeit stattfinden. So\u00a0war letzte Woche zum Beispiel ein ehemaliger italienischer Partisan aus dem zweiten Weltkrieg im Goethe-Institut zur Lesung und Begegnung zu Gast. Es war sehr interessant, seinen Schilderungen auf Italienisch und Deutsch zu folgen und einem authentischen Zeitzeugen zu begegnen. Enrico Loewenthal wuchs als Kind eines deutschen Vaters und einer italienischen Mutter in Turin auf und besuchte bis 1934 die hiesige deutsche Schule, bis er diese aufgrund seiner j\u00fcdischen Herkunft verlassen musste. Ab diesem Zeitpunkt sprach er auch kein Deutsch mehr, bis er einige Jahre sp\u00e4ter auf deutsche Soldaten traf und diese mit &#8220;H\u00e4nde hoch, bitte&#8221; aufforderte, ihn nicht anzugreifen. Durch einige gl\u00fcckliche Zuf\u00e4lle \u00fcberlebt er den Krieg, w\u00e4hrend Teile seiner Familie deportiert und ermordet wurden. Als Siebzehnj\u00e4hriger schloss er sich den Partisanen an und k\u00e4mpfte gegen den Faschismus und die deutsche Besatzung in Italien \u2013 lie\u00df aber zwei deutsche Soldaten, die er gefangen genommen hatte, frei und verhalf ihnen sogar zur Flucht in die Schweiz. Auf unglaubliche Weise entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zwischen den M\u00e4nnern. Einen Link zu seinem Buch &#8220;Mani in alto, bitte&#8221; (italienisch)\/&#8221;H\u00e4nde hoch, bitte&#8221; (deutsch) findet ihr hier:<\/p>\n<p><a title=\"Mani in alto, bitte!\" href=\"http:\/\/www.hentrichhentrich.de\/buch-haende-hoch-bitte.html?PHPSESSID=sotp2r04ksc3kqidoo5lus8lt0\">http:\/\/www.hentrichhentrich.de\/buch-haende-hoch-bitte.html?PHPSESSID=sotp2r04ksc3kqidoo5lus8lt0<\/a><\/p>\n<p>Ein weiteres St\u00fcck Zeitgeschichte haben wir diese Woche mit unserem &#8220;Rentnerkurs&#8221; besichtigt. Kurz vorweg: Dieser Kurs besteht aus Teilnehmern, die schon seit vielen Jahren Deutsch lernen und im normalen Kursangebot keine angemessene Stufe mehr finden. Die \u00e4lteren Herrschaften besitzen alle einen unglaublichen kulturellen Hintergrund und kommen jede Woche mit Freude in ihren Kurs, um Konversation auf Deutsch zu f\u00fchren. Mit diesen 14 Senioren haben wir ein Caf\u00e9 auf der Piazza Emanuele Filiberto (ein sehr sch\u00f6nes Eckchen im Ausgehviertel Quadrilatero) besucht, in dem sich tats\u00e4chlich ein St\u00fcck der Berliner Mauer befindet. Der Besitzer, ein bekanntes Gesicht in der Turiner Kunstszene, hatte dieses 1992 er<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3320 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-300x225.jpg\" alt=\"WP_20150428_011\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/WP_20150428_011.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>worben. Die Teilnehmer haben dann in verschiedenen Gruppen (die &#8220;Journalisten&#8221;, die &#8220;Historiker&#8221; usw.) die Berliner Geschichte rund um die Mauer und ihren Fall behandelt und am Schluss jeweils eine Pr\u00e4sentation gehalten. Es war recht k\u00fchl, aber trotzdem ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Kurserlebnis!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im normalen Kursbetrieb freilich sind solche Exkursionen die Ausnahme. Die Kursteilnehmer auf niedrigerem Sprachniveau besch\u00e4ftigen sich haupts\u00e4chlich mit Grammatik, Wortschatzarbeit und ein wenig deutscher Landeskunde. Bei den Hospitationen gebe ich dann Hilfestellungen bei Gruppenarbeiten, beobachte die Umsetzung der Unterrichtsplanung und erledige kleine Aufgaben f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte. Das Angebot am Goethe-Institut reicht von den \u00fcblichen Sprachstufen A1 (Anf\u00e4nger) bis C2 (Muttersprachlerniveau); dar\u00fcber hinaus gibt es aber auch einen Literaturkurs, Konversationskurse zu bestimmten Themen und den oben erw\u00e4hnten Seniorenkurs. Erwachsene Lerner sind meiner Erfahrung nach ziemlich anspruchsvoll, die Kurse kosten schlie\u00dflich auch eine Stange Geld. Man sollte zudem beachten, dass der Durchschnittslohn in Italien nur etwa die H\u00e4lfte dessen in Deutschland betr\u00e4gt. Letzte Woche habe ich zum ersten Mal eigenst\u00e4ndig Aufgaben in einem Kurs angeleitet und ein neues Grammatikthema in einem anderen eingef\u00fchrt. Schwieriger als gedacht! Man kann sich noch so viele Gedanken \u00fcber den Unterricht vorher machen, wenn man \u2013 wie ich\u00a0\u2013 unerfahren mit Deutsch als Fremdsprache ist, tauchen in der Praxis dann ganz andere Probleme auf. Unterrichtssprache ist am Goethe-Institut grunds\u00e4tzlich Deutsch, aber wie macht man Deutschlernern eines A1.1 Niveaus deutlich, dass sie sich in zwei Kreisen aufstellen sollen, ohne aufs Italienische zur\u00fcckzugreifen? Die Muttersprache soll zwar auf den niedrigeren Sprachstufen einbezogen werden, wenn es etwa darum geht, Assoziationen zu Bildern zu \u00e4u\u00dfern, f\u00fcr die die aktuelle Lernstufe noch nicht ausreicht, \u00dcbersetzungen sind jedoch nicht gefragt. Es handelt sich also stets um einen Drahtseilakt aus Synonymen und Erkl\u00e4rungen, dem Lerner unbekannte Vokabeln und Strukturen zu verdeutlichen. Die Lehrkr\u00e4fte handhaben dieses Problem auf unterschiedliche Art. Gerade konkrete Arbeitsauftr\u00e4ge werden von einigen nochmal auf Italienisch wiederholt, w\u00e4hrend andere ihr Pensum komplett auf Deutsch durchziehen. \u00dcber 10 Jahre Erfahrung im Unterrichten helfen da nat\u00fcrlich \ud83d\ude42 Der handlungsorientierte Ansatz im Goethe-Institut ist in jeder Unterrichtsstunde sp\u00fcrbar. Da im klassischen Frontalunterricht jeder Sch\u00fcler auf eine durchschnittliche Redezeit von zwei Minuten kommt, hei\u00dft handlungsorientiert soviel, dass m\u00f6glichst oft die Sozialform gewechselt und viel an die Lernenden selbst abgegeben werden soll. Die Lehrkraft agiert somit eher moderierend und helfend auf einer Ebene mit den Sch\u00fclern statt aus einer erh\u00f6hten Position heraus Anweisungen zu erteilen. Die Umsetzung dieses Konzepts hat mich von Anfang an begeistert. Die interaktive Tafel in jedem Klassenraum unterst\u00fctzt die Lerngruppe dabei ebenfalls.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3323\" aria-describedby=\"caption-attachment-3323\" style=\"width: 393px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC00083.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3323 \" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC00083-300x168.jpg\" alt=\"DSC00083\" width=\"393\" height=\"220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3323\" class=\"wp-caption-text\">Eine Auszeit am Ufer des Pos oder im Valentino Park muss auch mal sein<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gestern habe ich gemeinsam mit der anderen Praktikantin die erste komplett eigenverantwortliche Stunde zum Thema Redewendungen in unserem lieben Rentnerkurs halten. Die eigentliche Lehrkraft war verhindert und so haben wir eigenst\u00e4ndig eine tolle Stunde gestaltet. Schon die Vorbereitung war zwar zeitintensiv, aber sehr lehrreich, schlie\u00dflich mussten wir uns alle Materialien selbst zusammensuchen, Arbeitsbl\u00e4tter erstellen und die Pr\u00e4sentation f\u00fcr die Tafel vorbereiten. Die Stunde selbst (120 Minuten) verging dann wie im Flug, einige \u00dcbungen liefen hervorragend, w\u00e4hrend andere noch gezielte Hilfestellung unsererseits erforderten. Ich selbst habe auch etwas \u00fcber italienische Redewendungen dazugelernt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Neben den Unterrichtshospitationen und eigenem Unterricht helfen wir h\u00e4ufig an der Rezeption aus, \u00fcbernehmen die Aufsicht bei der Vorbereitung zu m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen und gestalten den Facebook-Auftritt des Goethe-Instituts mit. Ich bin sehr froh, dass ich viel von der eigentlich Sprachkursarbeit mitbekomme und auch die kulturellen Angebote, die das Goethe-Institut anbietet wahrnehmen kann. Jede Woche erstelle ich mir einen Hospitationsplan und spreche ab, wann ich die Pr\u00fcfungsaufsicht \u00fcbernehmen muss, so dass meine Arbeitszeiten sehr flexibel sind. Dies h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass der Gro\u00dfteil der Kurse abends von 18.00-19.40 und von 19.50-21.30 Uhr stattfindet. Die andere, allerdings weniger gefragte Kurszeit ist von 10.00-13.30 Uhr. Ich habe somit mittlerweile einige feste Kurse, in die ich jede Woche gehe, und andere, die ich mir ab und zu mal anschaue. Hinzu kommen Veranstaltungen wie Konzerte, Filmabende und Lesungen. Wenn ich dann noch die Nachmittage im Goethe verbringe, um Stunden vorzubereiten o.\u00c4., kommen so manchmal sehr lange Tage zusammen. Andererseits hat man auch mal einen Tag frei oder arbeitet nur abends, ich kann mich also nicht beklagen.<\/p>\n<p>Genug von der Arbeit, ich m\u00f6chte zum Abschluss noch ein paar Touristentipps weitergeben \ud83d\ude09 Wer an Gl\u00fcckbringer glaubt, sollte sich unbedingt auf dem Geschlechtsteil des in den Boden eingelassenen Messingstieres vor dem Caff\u00e8 Torino auf der Piazza San Carlo einmal auf dem Absatz um sich selbst drehen. Kein Mensch wei\u00df warum, aber angeblich soll das Gl\u00fcck bringen (und eventuell auch Fruchtbarkeit)! Witzigerweise\u00a0\u00a0befindet sich das Caff\u00e9 Torino direkt unter dem Goethe-Institut. Wenn ich zur Pause runtergehe, sehe ich schonmal so manchen eine Drehung vollziehen. Das momentane Highlight der Stadt ist aber die dreimonatige Ausstellung (April bis Ende Juni) der &#8220;Sindone&#8221;, des heiligen Grabtuchs, welches sich zwar immer im Turiner Dom befindet, jedoch nicht st\u00e4ndig dort ausgestellt wird. Ganze Polizeiabteilungen werden nur zu dessen Schutz abgestellt! Zuletzt sei der wundersch\u00f6ne Ausblick vom Monte dei Cappuccini erw\u00e4hnt. Wenige Minuten von der Gran Madre entfernt ist dies ein H\u00fcgel, von dem aus man Turin tags\u00fcber oder auch vor allem nachts in seinem Lichtermeer bewundern kann.<\/p>\n<p>Ciao, ci sentiamo presto<\/p>\n<figure id=\"attachment_3322\" aria-describedby=\"caption-attachment-3322\" style=\"width: 377px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3322\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DSC00088-300x168.jpg\" alt=\"DSC00088\" width=\"377\" height=\"211\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3322\" class=\"wp-caption-text\">La bella Gran Madre<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich melde mich heute mal wieder aus Turin, nachdem ich tats\u00e4chlich schon 4 Wochen hier verbracht habe \u2013 unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. 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