{"id":2964,"date":"2015-02-18T18:06:08","date_gmt":"2015-02-18T16:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=2964"},"modified":"2019-07-23T10:26:58","modified_gmt":"2019-07-23T08:26:58","slug":"york-fazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/york-fazit\/","title":{"rendered":"York &#8211; Fazit"},"content":{"rendered":"<p>Hey,<br \/>\nauch meine Zeit in York ist letztendlich vorbei. Knapp 3,5 Monate in einer fremden Stadt mit fremden Menschen und einer &#8220;fremden&#8221; Sprache.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nHmm, was kann ich abschlie\u00dfend sagen. Ich finde es ehrlich gesagt sehr schwer, ein Fazit zu formulieren, weil ich so verschiedene Eindr\u00fccke, so verschiedene Erfahrungen gesammelt und erlebt habe, aber ich werde es versuchen:<\/p>\n<p>Einerseits hat mir die Zeit in York unglaublich gut gefallen. York ist eine wundersch\u00f6ne Stadt, die mir sehr offen und freundlich vorkam. Die Menschen sind im Allgemeinen h\u00f6flich und zuvorkommend und die Arbeit an der Schule hat mir sehr gut gefallen. Es war tats\u00e4chlich ziemlich schwer, den Kindern und meiner Klassenlehrerin &#8220;Good Bye&#8221; zu sagen. Ich habe in der Zeit unglaublich viel gelernt und die Kids echt ins Herz geschlossen und durfte die Klasse nur nach Abgabe meiner E-Mail und Postadresse (an die Lehrerin, damit ich keinen ungehemmten Strom von Kindernachrichten erhalte) und dem Versprechen Briefe zu schreiben verlassen. Viele Umarmungen gab es nat\u00fcrlich inklusive.<br \/>\nMein Englisch hat sich bedeutend verbessert, man spricht einfach &#8220;besser&#8221;. Sowohl was die Aussprache angeht, als auch Vokabular, Fl\u00fcssigkeit und das generelle Selbstbewusstsein beim Sprechen. Es f\u00e4llt mir leichter \u00fcber komplexe Themen zu reden und es f\u00e4llt mir leichter fremde Menschen auf der Stra\u00dfe anzusprechen, um z.B. nach dem Weg zu fragen.<br \/>\nZu den offensichtlichen sprachlichen Vorteilen, habe ich auch \u00fcber den Lehrerberuf viel gelernt und konnte mir viele kleine Taktiken und Kniffe abgucken. Ich konnte einen guten Eindruck in die Abl\u00e4ufe an einer englischen (Grund)Schule erlangen und durfte auch ein kleinen Einblick in inklusive Schulpolitik erhaschen.<br \/>\nNebenbei habe ich nat\u00fcrlich nette Menschen kennengelernt, die teilweise auch aus Deutschland kommen und die ich definitiv wiedertreffen werde\/m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Andererseits haben mir einige Dinge weniger gefallen. Ich wohnte leider ca. 10 km weit au\u00dferhalb, was ins Besondere die Wochenenden sehr langweilig gestaltet hat. Ich hatte schlichtweg finanziell(Busse, Taxen) und zeitlich (Bus fuhr nur bis 11 Uhr am Wochenende zur\u00fcck) nicht die M\u00f6glichkeiten l\u00e4nger auszugehen oder Kontakte zu kn\u00fcpfen. Also sucht euch eine Unterkunft in Stadtn\u00e4he!<br \/>\nDes Weiteren muss man einfach sagen, dass England sehr, sehr teuer ist. Das Geld rann mir buchst\u00e4blich aus den Fingern.<\/p>\n<p>Um letztendlich zu einem wirklichen Fazit zu kommen&#8230; Ich kann sagen, dass mir die Zeit insgesamt gut gefallen hat, aber auf keinen Fall als rein positiv zu verbuchen ist. Achtet wirklich darauf WO ihr unterkommt. Wenn ihr zu weit abgeschlagen seid, tut ihr euch keinen Gefallen! Stadtn\u00e4he oder gute, g\u00fcnstige Anbindung!! Nichtsdestotrotz war die Zeit unglaublich hilfreich und hat mich privat als auch studientechnisch viel weiter gebracht.<br \/>\nEs lohnt sich auf jeden Fall! Eine Sprache muss man sprechen und es gibt keinen besseren Ort um dies zu tun als im Herkunftsland.<\/p>\n<p>Ich hoffe euch geholfen zu haben, macht&#8217;s gut!<\/p>\n<p>Jens<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hey, auch meine Zeit in York ist letztendlich vorbei. 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