{"id":2213,"date":"2014-11-04T13:31:30","date_gmt":"2014-11-04T11:31:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=2213"},"modified":"2019-07-22T13:32:39","modified_gmt":"2019-07-22T11:32:39","slug":"cream-tea-lanyards-und-dbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/cream-tea-lanyards-und-dbs\/","title":{"rendered":"Cream Tea, Lanyards und DBS"},"content":{"rendered":"<p>Nun sind schon acht Wochen meines Praktikums rum, was bedeutet, dass \u00fcber die H\u00e4lfte schon hinter mir liegt! Dass die Zeit hier so verfliegt, h\u00e4tte ich ehrlich gesagt nicht gedacht!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Angefangen hat alles in Cornwall und Devon, wo ich mit dem fantastischen afterno<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2217 alignright\" alt=\"20141024_150808\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-300x225.jpg\" width=\"174\" height=\"131\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141024_150808.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a>on &#8220;snack&#8221; (&#8220;meal&#8221; trifft es wohl besser!) namens <em>cream tea<\/em> Bekanntschaft machen durfte. Ich kam in den Genuss des <em>Bed&amp;Breakfast <\/em>und konnte deshalb schon direkt einen kleinen Blick hinter die Hecken (von denen es hier reichlich gibt!) werfen.<\/p>\n<p>Richtig ernst wurde es dann, als das Navi mir in <strong>Bristol<\/strong> sagte &#8220;Sie haben Ihr Ziel erreicht&#8221; und ich vor dem Haus der Familie stand, in dem ich nun die n\u00e4chsten vier Monate verbringen w\u00fcrde. Das war ganz sch\u00f6n aufregend, muss ich zugeben. Doch der herzliche Empfang hat sofort alle Aufregung in Luft aufgel\u00f6st. Die Familie nimmt schon seit Jahren Studenten und Praktikanten auf, die teilweise f\u00fcr Wochen, aber auch f\u00fcr Monate oder bis zu einem Jahr hier wohnen. Am Abend essen wir alle gemeinsam und tauschen uns \u00fcber den Tag aus. Es ist eine einmalige Chance, einen Blick in das Leben einer englischen Familie zu bekommen und jedem, der daran Interesse hat, zu empfehlen!<\/p>\n<p>So begann also mein Leben in Bristol. Ich hatte eine gem\u00fctliche Unterkunft und einen Praktikumsplatz. Nun konnte es losgehen: Viele neue Menschen kennenlernen, meine Freizeit gestalten, ein neues Leben aufbauen \u2013 zumindest f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Monate.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag begann bereits mein Praktikum. Der erste Tag des Schultrimesters ist typischerweise immer ein <em>Inset Day<\/em>, was bedeutet, dass die Lehrer sich treffen, um die Planung f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen zu machen, sich \u00fcber das letzte Schuljahr auszutauschen und so weiter. F\u00fcr mich war es also eine wunderbare Gelegenheit, schon einmal mit einigen Lehrern Bekanntschaft zu machen. Ich war sehr davon begeistert wie positiv und offen mir alle begegnet sind. Mit solch einem herzlichen Empfang hatte ich gar nicht gerechnet und f\u00fchlte mich deshalb von Anfang an sehr wohl. Leider ist es so, dass man im normalen Schulalltag nur mit den Lehrern seiner eigenen Abteilung zusammen ist, da jede Abteilung ihr eigenes B\u00fcro hat und auch die Klassenr\u00e4ume liegen alle in einem Gang, sodass man kaum Lehrer der anderen F\u00e4cher trifft. Das f\u00fchrt aber auch dazu, dass man mit seiner eigenen Abteilung umso mehr Kontakt hat und sich \u00fcber die Zeit gut kennenlernt. So verbringe ich also die meiste Zeit im <em>MFL office<\/em> (Modern foreign languages), wo man Englisch, Franz\u00f6sisch, Spanisch und Deutsch abwechselnd und manchmal auch alles auf einmal h\u00f6ren kann.<br \/>\nMeine ersten Praktikumstage waren sehr aufregend. Ich habe mir alles ganz genau angeschaut, viele Fragen gestellt, um mir so ein erstes Bild von der Schule und ihrer Struktur zu machen. Nach und nach haben sich auch meine Praktikumst\u00e4tigkeiten ergeben. Das war am Anfang gar nicht so einfach.<br \/>\nZum einen gab es nat\u00fcrlich am Anfang viel zu organisieren. Es musste ein <em>lanyard<\/em> her \u2013 das ist eine Art Schl\u00fcsselband mit einer Karte, die mich als Mitarbeiterin ausweist und mit der ich die T\u00fcren nach drau\u00dfen oder zu verschiedenen Klassenr\u00e4umen \u00f6ffnen kann. Das zweite Organisatorium ist der sogenannte <em>DBS check<\/em>, der f\u00fcr mich noch immer zahlreiche R\u00e4tsel aufwirft. Ich wusste, dass Deutschland ein b\u00fcrokratisches Land ist. Dass England in dieser Hinsicht noch viel schlimmer ist, h\u00e4tte ich nicht gedacht. Der <em>DBS check<\/em> ist eine Art erweitertes polizeiliches F\u00fchrungszeugnis, das man ben\u00f6tigt, um mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu d\u00fcrfen. Der Punkt ist, dass man sich durch verschiedene Dokumente ausweisen kann. Hier schon einmal ein kleiner Einblick in das Thema <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/disclosure-barring-service-check\/overview\" target=\"_blank\"><em>DBS<\/em><\/a>, falls auf euch so etwas auch zukommt. Mein Tipp: Setzt euch im Voraus mit der Schule in Verbindung und fragt, welche Dokumente ihr f\u00fcr den <em>DBS check<\/em> ben\u00f6tigt. Mein gr\u00f6\u00dftes Problem war es, dass ich ein Bankkonto er\u00f6ffnen musste, was nicht so einfach war, da ich an der Schule kein Geld verdiene und somit kein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen habe. Als angestellte Fremdsprachenassistenten solltet ihr damit aber in der Regel keine Probleme haben. Viel Gl\u00fcck!<\/p>\n<p>Zum anderen habe ich erfahren, dass es Praktikanten in der Form, wie wir es an deutschen Schulen kennen, hier gar nicht so gibt.<em> Foreign Language Assistants <\/em>sind durchaus sehr \u00fcblich und davon gibt es auch drei an dieser Schule. Sie bekommen Sch\u00fcler zugeteilt, mit denen sie sich einzeln oder in Gruppen treffen und vor allen Dingen Sprechkompetenzen in der jeweiligen Sprache f\u00f6rdern. Es war f\u00fcr mich am Anfang gar nicht so klar, welche Aufgabe ich nun \u00fcbernehmen soll. Aber nach und nach haben sich einige T\u00e4tigkeiten ergeben. Manchmal ist es sehr n\u00fctzlich, wenn man viel Motivation zeigt und signalisiert, dass man gerne bereit ist, viel selbst in die Hand zu nehmen, denn dann ergibt sich meist alles ganz von selbst. Ich gestalte nun also eigene Unterrichtsstunden, die ich dann unter Aufsicht des Lehrers durchf\u00fchren darf. Ich treffe mich mit Sch\u00fclern verschiedener Altersklassen in der Pause oder nach der Schule, um mit ihnen Grammatik aufzuarbeiten oder kleine Sprachspiele zu spielen. Und ich assistiere den Lehrern in ihren Deutsch-Stunden und betreue dort lernschwache Sch\u00fcler, die im Unterricht nicht so gut mitkommen. Es macht mir riesigen Spa\u00df zu sehen, wie gut die Sch\u00fcler (und auch Lehrer) meine Unterst\u00fctzung annehmen und erkannt haben, welche Vorteile so eine zus\u00e4tzliche Kraft im Unterricht bringt. Ich bin sehr froh, dass sich das so entwickelt hat und dass ich mich nun richtig in das System integrieren konnte.<\/p>\n<p>In m<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2220 alignleft\" alt=\"20141003_164622\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-225x300.jpg\" width=\"115\" height=\"154\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-600x800.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-800x1067.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-380x507.jpg 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622-247x330.jpg 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20141003_164622.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 115px) 100vw, 115px\" \/><\/a>einem n\u00e4chsten Eintrag erfahrt ihr dann etwas \u00fcber die Stundentenstadt Bristol, die noch viel mehr zu bieten hat als die <em>Suspension<\/em><em> Bridge<\/em>, <em>Banksy Graffiti<\/em> und die <em>Harbour<\/em><em>side<\/em>!<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20140906_163331.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-2219\" alt=\"20140906_163331\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/20140906_163331-300x225.jpg\" width=\"201\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun sind schon acht Wochen meines Praktikums rum, was bedeutet, dass \u00fcber die H\u00e4lfte schon hinter mir liegt! 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