{"id":21908,"date":"2026-06-05T10:22:38","date_gmt":"2026-06-05T08:22:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=21908"},"modified":"2026-06-05T10:22:38","modified_gmt":"2026-06-05T08:22:38","slug":"ankommen-in-kapstadt-zwischen-vorfreude-und-respekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/ankommen-in-kapstadt-zwischen-vorfreude-und-respekt\/","title":{"rendered":"Ankommen in Kapstadt \u2013 Zwischen Vorfreude und Respekt"},"content":{"rendered":"<p>Als ich erfahren habe, dass ich f\u00fcr zwei Monate ein Forschungspraktikum in Kapstadt absolvieren w\u00fcrde, war die Freude zun\u00e4chst riesig. Gleichzeitig hatte ich aber auch gro\u00dfen Respekt vor der Reise. In Gespr\u00e4chen mit Freunden, Bekannten und durch Berichte in den Medien hatte ich immer wieder von Kriminalit\u00e4t und Sicherheitsproblemen in S\u00fcdafrika geh\u00f6rt. Entsprechend war ich vor meiner Abreise etwas nerv\u00f6s und wusste nicht genau, was mich erwarten w\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p>Umso beruhigender war es, dass ich gemeinsam mit einer Kommilitonin aus M\u00fcnster nach Kapstadt reisen konnte. Schon vor der Reise bekamen wir von Bekannten zahlreiche Sicherheitstipps mit auf den Weg: nachts nicht alleine unterwegs sein, keine Wertsachen offen zeigen, auf Schmuck verzichten und bestimmte Gegenden meiden. Da mich das Thema Sicherheit ohnehin besch\u00e4ftigte, informierte ich mich zus\u00e4tzlich im Internet \u00fcber die Stadt und machte mich mit den Empfehlungen f\u00fcr Besucherinnen und Besucher vertraut.<\/p>\n<p>Meine anf\u00e4nglichen Sorgen r\u00fcckten jedoch schnell in den Hintergrund. Bereits bei der Ankunft war ich \u00fcberw\u00e4ltigt von der beeindruckenden Landschaft. Der Blick auf den Tafelberg, die K\u00fcste und die umliegenden Berge machte sofort deutlich, warum Kapstadt als eine der sch\u00f6nsten St\u00e4dte der Welt gilt.<\/p>\n<p>Auch mit unserer Unterkunft hatten wir gro\u00dfes Gl\u00fcck. Wir wohnten im Stadtteil Green Point, einer lebendigen und zugleich sehr angenehmen Gegend. Zahlreiche Restaurants, Caf\u00e9s und kleine Gesch\u00e4fte waren bequem zu Fu\u00df erreichbar, sodass wir uns schnell einleben konnten und uns von Anfang an wohlf\u00fchlten.<\/p>\n<p>Interessanterweise stand Kapstadt urspr\u00fcnglich gar nicht auf meiner pers\u00f6nlichen Reiseliste. Die Entscheidung f\u00fcr S\u00fcdafrika ergab sich vor allem durch die M\u00f6glichkeit, das Forschungspraktikum am ICGEB zu absolvieren. Gleichzeitig war mir die Stadt in den vergangenen Jahren immer wieder auf Social Media begegnet. Dort scheint es eine regelrechte \u201eKapstadt-Bubble\u201c zu geben: beeindruckende Sonnenunterg\u00e4nge, stylische Caf\u00e9s, Wanderungen mit spektakul\u00e4ren Ausblicken und ein scheinbar endloser Sommer. Nat\u00fcrlich war mir bewusst, dass diese Einblicke nur einen kleinen Ausschnitt des Lebens vor Ort zeigen und nicht den Alltag der meisten Menschen widerspiegeln. Gerade deshalb war ich sehr neugierig darauf, Kapstadt selbst kennenzulernen und herauszufinden, wie die Stadt tats\u00e4chlich ist.<\/p>\n<p>Da ich vorher nur wenige Ber\u00fchrungspunkte mit S\u00fcdafrika hatte, hatte ich auch keine konkreten Erwartungen an die Menschen vor Ort. Umso positiver \u00fcberrascht war ich von der Offenheit und Herzlichkeit, die uns \u00fcberall begegnete. Schon unser Vermieter empfing uns ausgesprochen freundlich und stand uns bei Fragen jederzeit zur Seite. Auch im Labor wurden wir sofort herzlich aufgenommen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass meine Betreuerin uns bereits in der ersten Woche fragte, ob wir am Wochenende gemeinsam mit der Arbeitsgruppe wandern gehen m\u00f6chten. Diese Offenheit und Gastfreundschaft zog sich durch meinen gesamten Aufenthalt und sorgte daf\u00fcr, dass ich mich schnell willkommen f\u00fchlte.<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1080}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-21909\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_1956.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich erfahren habe, dass ich f\u00fcr zwei Monate ein Forschungspraktikum in Kapstadt absolvieren w\u00fcrde, war die Freude zun\u00e4chst riesig. 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