{"id":21792,"date":"2026-06-26T09:25:02","date_gmt":"2026-06-26T07:25:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=21792"},"modified":"2026-06-26T09:25:02","modified_gmt":"2026-06-26T07:25:02","slug":"china-zwischen-fremdheit-und-vertrautheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/china-zwischen-fremdheit-und-vertrautheit\/","title":{"rendered":"China &#8211; zwischen Fremdheit und Vertrautheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Bevor ich nach China gereist bin, hatte ich gro\u00dfen Respekt vor den bevorstehenden acht Wochen. Kulturell, so dachte ich, kann es kaum ein Land geben, das uns fremder ist. Wenn es irgendwo auf der Welt einen Ort gibt, an dem wirklich alles anders ist als bei uns \u2013 Essen, Sprache, politisches System, Wohlstand, Kultur, Technologie, offizielle Regeln und ungeschriebene Gesetze \u2013, dann musste es China sein.<!--more--><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Entsprechend habe ich versucht, mich vorzubereiten. Ich habe gegoogelt, YouTube-Videos geschaut und mich innerlich auf das ein oder andere Fettn\u00e4pfchen eingestellt. In ein paar wenigen Situationen war das tats\u00e4chlich hilfreich. F\u00fcr die meisten allt\u00e4glichen Begegnungen war es aber r\u00fcckblickend ziemlich unn\u00f6tig. Denn im Laufe meiner acht Wochen in China war ich h\u00e4ufig in Situationen, in denen ich die gesprochene Sprache nicht verstanden habe \u2013 und trotzdem sehr gut einsch\u00e4tzen konnte, wie Menschen zueinanderstehen, wer wem mit Respekt begegnet und wie eine Situation sozial funktioniert. Ich habe in China gelernt, dass Respekt eine universelle Sprache ist. Man muss nicht dieselbe Sprache sprechen und auch nicht jedes kulturelle Detail kennen, um seinem Gegen\u00fcber wertsch\u00e4tzend zu begegnen. Sich anzuschauen, zuzuh\u00f6ren, freundlich zu bleiben, nicht laut zu werden, zu l\u00e4cheln \u2013 all das funktioniert in China genauso wie in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Genau davor hatte ich vor meiner Abreise die gr\u00f6\u00dfte Sorge: aus kulturellem Unwissen heraus unh\u00f6flich zu wirken oder den Menschen nicht den Respekt entgegenzubringen, den sie verdienen. Als sich diese Sorge schneller als erwartet relativierte, konnte ich die vielen Unterschiede mit deutlich mehr Gelassenheit und Neugier beobachten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Folgenden m\u00f6chte ich deshalb einige Eindr\u00fccke teilen \u2013 \u00fcber Mobilit\u00e4t, Essen, Sicherheit und das \u00f6ffentliche Miteinander. Dabei geht es ausdr\u00fccklich nicht um eine vollst\u00e4ndige Analyse Chinas, sondern um meine pers\u00f6nlichen Beobachtungen aus acht Wochen vor Ort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Unterwegs in China: schnell, g\u00fcnstig und erstaunlich flexibel<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Innerhalb von Taicang habe ich mich \u00fcberwiegend mit dem Taxi fortbewegt. Wenn ich nach Shanghai gefahren bin, habe ich meistens den High-Speed-Train genommen. Von Taicang bis zum Shanghai Hauptbahnhof dauerte die Fahrt etwa eine halbe Stunde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein gro\u00dfer Unterschied zu Deutschland war dabei die Verl\u00e4sslichkeit. Die Z\u00fcge waren immer p\u00fcnktlich \u2013 was wahrscheinlich niemanden \u00fcberrascht, der sich schon einmal mit China besch\u00e4ftigt hat. Noch beeindruckender fand ich aber die Flexibilit\u00e4t. Ob man ein Ticket eine Woche vorher oder f\u00fcnf Minuten vor Abfahrt bucht, macht preislich kaum einen Unterschied. Auch Stornierungen sind bis kurz vor Abfahrt m\u00f6glich und kosten meist nur wenige Cent. Die Fahrt von Taicang nach Shanghai hat ungef\u00e4hr vier Euro gekostet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den Gro\u00dfst\u00e4dten, die ich besucht habe \u2013 Shanghai, Peking, Shenzhen, Chongqing und Hongkong \u2013, konnte man sich hervorragend mit der U-Bahn bewegen. Auch das lief unkompliziert und der Prozess war in den St\u00e4dten sehr \u00e4hnlich. Eine Fahrt von etwa 30 Minuten kostete meistens rund einen Euro.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Shanghai und Peking bin ich au\u00dferdem Fahrrad gefahren.\u00a0 Fahrradfahren in chinesischen Gro\u00dfst\u00e4dten kostet am Anfang etwas \u00dcberwindung, gibt einem aber eine ganz neue Perspektive auf die Stadt. Gerade f\u00fcr k\u00fcrzere Strecken ist es oft sogar schneller als die U-Bahn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Wochenendtrips nach Chongqing oder Peking bin ich geflogen, weil die Zugfahrt trotz High-Speed-Train deutlich l\u00e4nger gedauert h\u00e4tte. Inlandsfl\u00fcge zwischen den chinesischen Megametropolen lassen sich sehr spontan buchen und kosteten in meinem Fall ungef\u00e4hr 150 Euro. Insgesamt hatte ich das Gef\u00fchl, dass Mobilit\u00e4t in China nicht nur sehr gut funktioniert, sondern auch unglaublich einfach ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Essen: St\u00e4bchen, Reis und mehr Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Essen gibt es selbstverst\u00e4ndlich gro\u00dfe Unterschiede zu Deutschland. Fast alles wird mit St\u00e4bchen gegessen, Reis ist bei vielen Mahlzeiten dabei, und warm gegessen wird nicht nur mittags oder abends, sondern oft auch morgens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders ungewohnt war f\u00fcr mich am Anfang, dass Essen viel st\u00e4rker geteilt wird. W\u00e4hrend man in Deutschland meistens \u201esein\u201c Gericht bestellt, stehen in China h\u00e4ufig mehrere verschiedene Gerichte auf dem Tisch, an denen sich alle bedienen. Vergleichbar mit spanischen Tapas. Dadurch wirkt Essen automatisch geselliger. Man probiert mehr, spricht \u00fcber die verschiedenen Speisen und teilt die Erfahrung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch die Ger\u00e4uschkulisse ist eine andere. Schmatzen oder Schl\u00fcrfen wird deutlich weniger kritisch gesehen als bei uns und kann als Ausdruck von Genuss verstanden werden. Anfangs war das f\u00fcr mich ungewohnt, nach ein paar Mahlzeiten hat es sich allerdings normalisiert und irgendwie auch Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich kann r\u00fcckblickend stolz sagen, dass ich in acht Wochen nur zweimal westlich gegessen habe \u2013 und das war beim deutschen Stammtisch, bei dem sich eine Gruppe deutscher Auswanderer einmal im Monat in einem deutschen Restaurant getroffen hat. Dort gab es Spargel, Schnitzel und deutsches Bier. Nach einigen Wochen chinesischem Essen war das eine willkommene Abwechslung \u2013 besonders zum sonst eher fruchtigen chinesischen Bier.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Sicherheit und Kameras: ein ambivalenter Eindruck<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Thema, bei dem ich lange \u00fcberlegt habe, ob ich es \u00fcberhaupt mit aufnehmen soll, ist Sicherheit und \u00dcberwachung. Mit ein paar Zeilen wird man der Komplexit\u00e4t dieses Themas sicher nicht gerecht. Trotzdem m\u00f6chte ich einen pers\u00f6nlichen Eindruck teilen, weil er f\u00fcr mein Bild von China wichtig war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus deutscher Perspektive wird China h\u00e4ufig sehr stark mit \u00dcberwachung verbunden. Auch ich bin mit der Erwartung angereist, dass Kameras im \u00f6ffentlichen Raum sehr pr\u00e4sent sein w\u00fcrden. Diese Erwartung hat sich best\u00e4tigt: Kameras sieht man in China tats\u00e4chlich \u00fcberall \u2013 an Kreuzungen, Bahnh\u00f6fen, \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, in Verkehrsmitteln und selbst in kleineren Gassen und Ecken, wo man sie nicht erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was sich f\u00fcr mich vor Ort aber differenzierter dargestellt hat, war die Bewertung dieser Tatsache. In westlichen Diskussionen wird daraus h\u00e4ufig direkt abgeleitet, dass die Bev\u00f6lkerung st\u00e4ndig in Angst lebt oder jede kleine Abweichung durch ein allumfassendes Social-Credit-System sanktioniert wird. Diesen Eindruck konnte ich in meinen pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen und Beobachtungen so nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ich nicht erwartet h\u00e4tte: Niemand, mit dem ich gesprochen habe, konnte mit dem Begriff \u201eSocial Credit Score\u201c oder meiner Erkl\u00e4rung dieses vermeintlich allgegenw\u00e4rtigen Systems wirklich etwas anfangen. Ich war vor meiner Reise davon ausgegangen, dass es sich dabei um ein zentrales und im Alltag sehr pr\u00e4sentes Instrument handelt. In meinen Gespr\u00e4chen vor Ort hat sich dieses Bild jedoch nicht best\u00e4tigt. Das, was dem am n\u00e4chsten kam, war eher ein System zur Bewertung von Kreditw\u00fcrdigkeit \u2013 also etwas, das in seiner Grundfunktion mit der deutschen Schufa vergleichbar ist. Dabei geht es nach meinem Verst\u00e4ndnis aber um finanzielle Verl\u00e4sslichkeit und nicht um eine pauschale Bewertung des Sozialverhaltens, womit ich zum Schluss gekommen bin, dass es sich bei meiner Erwartung an ein &#8220;Social Credit System&#8221; eher um einen Mythos als die Realit\u00e4t handelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch die Kameras selbst wurden von vielen Menschen, die ich kennengelernt habe, eher mit Sicherheit und Ordnung verbunden. Gerade in einem Land mit rund 1,4 Milliarden Menschen scheint Ordnung im \u00f6ffentlichen Raum eine enorme Bedeutung zu haben. F\u00fcr mich war sp\u00fcrbar, dass diese Ordnung im Alltag auch Vorteile hat: Bahnh\u00f6fe, Stra\u00dfen und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel wirkten sehr sicher. Ich habe mich nachts am Bahnsteig, auf dem Heimweg durch kleinere Stra\u00dfen oder beim Einsteigen in ein Taxi zu keinem Zeitpunkt unsicher gef\u00fchlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichzeitig ist mir bewusst, dass eine fl\u00e4chendeckende Erfassung des \u00f6ffentlichen Raums auch problematische Seiten hat und aus europ\u00e4ischer Perspektive viele berechtigte Fragen aufwirft. Mir geht es daher nicht darum, dieses System pauschal zu bewerten oder zu rechtfertigen. Meine Beobachtung war vielmehr: Die starke Pr\u00e4senz von Kameras wird vor Ort nicht ausschlie\u00dflich negativ wahrgenommen, sondern erf\u00fcllt im Alltag f\u00fcr viele Menschen eine Funktion \u2013 insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Ordnung und Kriminalit\u00e4tspr\u00e4vention. Diese Ambivalenz hatte ich vor meiner Reise so nicht erwartet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Familie, Freundschaft und \u00f6ffentliches Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend sich meine Erwartungen an Kameras und digitale Infrastruktur teilweise best\u00e4tigt haben, hat sich eine andere Erwartung \u00fcberhaupt nicht best\u00e4tigt: mein Bild vom \u00f6ffentlichen Miteinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In meiner von Vorurteilen gepr\u00e4gten Vorstellung waren Chinesinnen und Chinesen eher n\u00fcchtern, effizient, immer am Arbeiten und wenig auf Erholung oder Genuss fokussiert. Umso positiver war ich \u00fcberrascht davon, wie lebendig, warm und famili\u00e4r ich viele \u00f6ffentliche Situationen erlebt habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe h\u00e4ufig V\u00e4ter gesehen, die sehr liebevoll mit ihren Kindern umgegangen sind. Junge Paare, die sich gegenseitig geneckt haben. M\u00fctter, die versucht haben, ihre in der Bahn herumtobenden Kinder einzufangen. Gruppen \u00e4lterer Menschen, die gemeinsam getanzt, geredet oder gespielt haben. Vieles davon wirkte pl\u00f6tzlich gar nicht mehr fremd, sondern sehr vertraut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Spaziergang an einem warmen Sonntag in einem Park in Taicang. Der Park war voller spielender Kinder, picknickender Familien, Erwachsener in H\u00e4ngematten, junger M\u00e4dchen, die gemeinsam TikToks drehten, und Hunde, die zwischen allem herumrannten. Es war ein buntes, lautes und fr\u00f6hliches Treiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Moment hat mir gezeigt, wie stark meine eigenen Vorannahmen waren. Nat\u00fcrlich gibt es zwischen Deutschland und China viele Unterschiede. Manche sind offensichtlich, manche subtiler. Aber gleichzeitig wurde mir bewusst, wie viel wir gemeinsam haben. Menschen wollen Zeit mit ihrer Familie verbringen, lachen, essen, sich sicher f\u00fchlen, sich erholen, arbeiten, stolz auf ihre Kinder sein und ein gutes Leben f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht war das meine wichtigste Erkenntnis aus den acht Wochen: China war f\u00fcr mich fremder als viele L\u00e4nder, die ich vorher bereist hatte. Gleichzeitig waren mir die Menschen dort viel vertrauter, als ich erwartet hatte. Hinter all den kulturellen, sprachlichen und politischen Unterschieden bleiben viele Bed\u00fcrfnisse erstaunlich \u00e4hnlich: Zeit mit Familie und Freunden, Sicherheit im Alltag, gutes Essen, Arbeit, Erholung und das Gef\u00fchl, respektvoll behandelt zu werden. Am Ende bleibt f\u00fcr mich deshalb vor allem ein Gedanke: Respekt ist eine universelle Sprache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1440}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-21796\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_3946.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1417,&quot;h&quot;:1315}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-21797 \" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-300x278.jpg\" alt=\"\" width=\"299\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-300x278.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-1024x950.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-768x713.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-600x557.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120-800x742.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_4284-e1782458546120.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1440,&quot;h&quot;:1920}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-21798\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-600x800.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-800x1067.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-380x507.jpg 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480-247x330.jpg 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5480.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1440,&quot;h&quot;:1920}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-21799\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-600x800.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-800x1067.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-380x507.jpg 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941-247x330.jpg 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_5941.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich nach China gereist bin, hatte ich gro\u00dfen Respekt vor den bevorstehenden acht Wochen. Kulturell, so dachte ich, kann es kaum ein Land geben, das uns fremder ist. Wenn es irgendwo auf der Welt einen Ort gibt, an dem wirklich alles anders ist als bei uns \u2013 Essen, Sprache, politisches System, Wohlstand, Kultur, Technologie, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1221,"featured_media":21794,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1259,2306,2041,2050],"tags":[2197,2303,2239],"class_list":["post-21792","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-asien","category-china","category-wirtschaft-und-verwaltung","category-wirtschaftswissenschaften","tag-ausandspraktikum","tag-china","tag-interkulturelle-erfahrungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21792"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1221"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21792"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21792\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22109,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21792\/revisions\/22109"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}