{"id":21648,"date":"2026-04-10T10:25:14","date_gmt":"2026-04-10T08:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=21648"},"modified":"2026-04-10T10:25:14","modified_gmt":"2026-04-10T08:25:14","slug":"mein-arbeitsalltag-in-der-deutschen-botschaft-santo-domingo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/mein-arbeitsalltag-in-der-deutschen-botschaft-santo-domingo\/","title":{"rendered":"Mein Arbeitsalltag in der Deutschen Botschaft Santo Domingo"},"content":{"rendered":"<p>Im Zuge meines Politik- und Wirtschaftsstudiums musste ich ein Praktikum absolvieren, welches ich an der Deutschen Botschaft Santo Domingo machen durfte. Hier war ich der Kultur- und Presseabteilung zugeteilt. Meine Aufgaben in diesem Bereich waren sehr vielf\u00e4ltig und abwechslungsreich. Sie reichten von der Erstellung von Social Media Beitr\u00e4gen, \u00fcber Recherchen bis hin zum Entwurf einer Kommunikationsstrategie.<!--more--> W\u00f6chentlich haben wir uns im Team der Presse- und Kulturabteilung getroffen und die anstehende Woche besprochen. So hatte ich die M\u00f6glichkeit die volle Aufgabenbandbreite mitzubekommen und Fragen zu stellen. Ich war auch an der Organisation und Unterst\u00fctzung von Veranstaltungen in der Residenz der Botschafterin beteiligt. Zun\u00e4chst habe ich Einladungen verschickt und die G\u00e4steliste vorbereitet. W\u00e4hrend der Veranstaltung habe ich G\u00e4ste begr\u00fc\u00dft und flexibel unterst\u00fctzt. Bei solchen Veranstaltungen ist mir immer wieder aufgefallen, dass es nicht schadet, extrovertiert auf die G\u00e4ste zuzugehen. So trifft man interessante Menschen, mit spannenden Lebensgeschichten.<\/p>\n<p>Ich durfte nicht nur organisatorisch an Veranstaltungen teilnehmen, sondern auch die Botschaft bei einigen dieser Veranstaltungen vertreten. Das waren unter anderem Konferenzen, Besprechungen und Abendessen. Auf diese Weise konnte ich sehr spannende Einblicke gewinnen und mehr \u00fcber die dominikanische und haitianische Politik und Gesellschaft lernen. Anfangs war ich immer sehr aufgeregt, wenn ich die Botschaft vertreten sollte, aber mit der Zeit wurde ich immer sicherer.<\/p>\n<p>Neben meiner Arbeit in der Presse- und Kulturabteilung durfte ich in bei der Entwicklungszusammenarbeit unterst\u00fctzen. Hier durfte ich \u00fcber 100 Einreichungen m\u00f6glicher Projekte pr\u00fcfen. Anfangs hat dieser Prozess etwas gedauert, weil die Antr\u00e4ge auf Spanisch eingereicht wurden. Je mehr Antr\u00e4ge ich aber bearbeitet habe, desto leichter ist es mir gefallen. Grunds\u00e4tzlich hatte ich keine gro\u00dfen Probleme Spanisch zu sprechen oder zu verstehen. Anfangs musste ich mich aber erstmal an den lokalen Dialekt gew\u00f6hnen. In der Dominikanischen Republik werden einige landesspezifische W\u00f6rter verwendet und beim Reden auch gerne mal komplette Wortteile verschluckt. Auch an das \u00fcberdurchschnittlich schnelle Sprachtempo musste ich mich erstmal anpassen. Je mehr ich aber mit Dominikaner:innen in Kontakt gekommen bin, desto einfacher ist mir das sprachliche, aber auch kulturelle Verst\u00e4ndnis gefallen.<\/p>\n<p>Ohne vorherige Sprachkenntnisse h\u00e4tte ich das Praktikum aber nicht absolvieren k\u00f6nnen, da alle Veranstaltungen und Besprechungen, die au\u00dferhalb der Botschaft geschehen, auf Spanisch sind. So auch mein pers\u00f6nliches Highlight des Praktikums. Ich durfte die Botschafterin auf zwei Dienstreisen an unterschiedliche, doch recht abgelegene, Stellen des Landes begleiten. Anlass der Dienstreisen waren, einmal die Er\u00f6ffnung eines durch die Botschaft gef\u00f6rderten Kleinstprojektes und ein weiteres Mal die Schlie\u00dfung eines Projektes mit deutscher Beteiligung. Mich pers\u00f6nlich hat es sehr inspiriert wie viel positiven Einfluss Projekte, wie die F\u00f6rderung eines MINT Labors an einer Schule, auf die lokale Bev\u00f6lkerung hat. Auch die Motivation, mit der alle an diesen Projekten arbeiten, hat mich sehr inspiriert.<\/p>\n<p>Die Aufgaben, die ich in der Botschaft \u00fcbernommen habe, waren sehr vielf\u00e4ltig und hier habe ich nur die M\u00f6glichkeit einen kleinen Teil dieser abzubilden. Diese Erfahrung hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass ich mir vorstellen k\u00f6nnte, beim Ausw\u00e4rtigen Amt zu arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge meines Politik- und Wirtschaftsstudiums musste ich ein Praktikum absolvieren, welches ich an der Deutschen Botschaft Santo Domingo machen durfte. 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