{"id":21645,"date":"2026-04-10T11:01:00","date_gmt":"2026-04-10T09:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=21645"},"modified":"2026-04-10T11:01:00","modified_gmt":"2026-04-10T09:01:00","slug":"meine-ankunft-in-santo-domingo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/meine-ankunft-in-santo-domingo\/","title":{"rendered":"Meine Ankunft in Santo Domingo"},"content":{"rendered":"<p>Para\u00edso \u2013 Paradies, auf Deutsch. So wird die Dominikanische Republik von Einheimischen &#8211; wie auch Touristen genannt. W\u00e4hrend meines dreimonatigen Praktikums an der deutschen Botschaft Santo Domingo durfte ich die Dominikanische Republik, oder halt auch \u201eel para\u00edso\u201c, kennenlernen. <!--more-->Weitl\u00e4ufige Str\u00e4nde, kristallklares Wasser, satt gr\u00fcne Berge und W\u00e4lder \u2013 das Land bietet wirklich traumhafte Natur. Aber die dominikanische Republik ist so viel mehr als Natur und all das, was Reisebrosch\u00fcren versprechen. Innerhalb von drei Monaten konnte ich Land und Leute besser kennenlernen und gleichzeitig wertvolle berufliche und pers\u00f6nliche Erfahrungen machen.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles Ende November 2025, als ich um sechs Uhr morgens in einen Flieger Richtung Madrid gestiegen bin. Nach einem kurzen Layover war es so weit, und ich konnte meine neun st\u00fcndige Reise Richtung Abenteuer antreten. Den sehr langen Flug habe ich mit R\u00e4tselheften, In-flight Entertainment und nerv\u00f6ser Vorfreude verbracht. Angekommen musste ich durch die Migration, die Laut Berichten immer glatt abl\u00e4uft. So aber nicht bei mir. Ich wurde in ein extra B\u00fcro gerufen, wo nochmal mein Pass gepr\u00fcft wurde. Das hat mich recht nerv\u00f6s gemacht, aber nach meinem ersten Schock, konnte ich problemlos meine Koffer abholen und zu meiner Unterkunft fahren.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise wurde ich von einem Fahrer der Botschaft abgeholt, dem ich sofort L\u00f6cher in den Bauch gefragt habe. Auf der Fahrt zur Unterkunft konnte ich einen ersten Eindruck der dominikanischen Fahrweise gewinnen. Es reicht ein Wort diese zu beschreiben: chaotisch. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an den durchaus gef\u00e4hrlichen Verkehr zu gew\u00f6hnen. Auch, dass einige Autos der Uberfahrer keine Anschnallgurte aufweisen, war f\u00fcr mich ungewohnt. Die Fahrer der Botschaft kennen sich nat\u00fcrlich sehr gut mit dem Verkehr aus und ich wurde sicher zu meinem Ziel gebracht. Dort hat mich der n\u00e4chste Schock erwartet. Niemand war vor Ort, um mich reinzulassen. Ich hatte \u00fcber AirBnB ein WG-Zimmer, bei einer dominikanischen Familie, gemietet. Die Sorge machte sich breit, dass ich gescammt wurde. Nach zwanzig Minuten warten, kam jedoch der Sohn der Familie und lie\u00df mich rein. Zu dem Zeitpunkt wusste ich es noch nicht, aber ich hatte schon gleich einen essentiellen Teil des dominikanischen Lebens gelebt. In der Dominikanischen Republik wird sich Zeit gelassen und alles eher langsam angegangen. Es ist keine Seltenheit, dass Veranstaltungen eine Stunde sp\u00e4ter beginnen als geplant. F\u00fcr jemanden wie mich, der gerne \u00fcberp\u00fcnktlich ist, war es eine gro\u00dfe Herausforderung sich an diese Gelassenheit zu gew\u00f6hnen. Nach drei Monaten \u201eDom Rep\u201c kann ich aber sagen, man gew\u00f6hnt sich irgendwann daran.<\/p>\n<p>Es gab grunds\u00e4tzliche viel, an das ich mich erst gew\u00f6hnen musste. Das war mir schon im Vorhinein klar, also bin ich extra eine Woche vor dem Start des Praktikums angereist, um die Zeit zu haben, mich an alles zu gew\u00f6hnen. Beispielsweise war das die Hitze. Obwohl ich im \u201eWinter\u201c da war und das die k\u00fchlste und angenehmste Jahreszeit ist, waren es t\u00e4glich trotzdem etwa 32 Grad inklusive hoher Luftfeuchtigkeit. Zum Gl\u00fcck gibt es in den allermeisten geschlossenen R\u00e4umen Klimaanlagen, die das allt\u00e4gliche Leben deutlich angenehmer machen. Teilweise werden die R\u00e4ume jedoch sehr stark runtergek\u00fchlt, auf 16 Grad, so dass es nie verkehrt ist eine Jacke dabei zu haben. In der Botschaft, meinem Praktikumsort, wurden die R\u00e4ume gl\u00fccklicherweise nicht so stark runtergek\u00fchlt. Von meiner Arbeit in der Botschaft berichte ich in meinem n\u00e4chsten Blogbeitrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Para\u00edso \u2013 Paradies, auf Deutsch. So wird die Dominikanische Republik von Einheimischen &#8211; wie auch Touristen genannt. 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