{"id":20791,"date":"2025-12-10T13:30:33","date_gmt":"2025-12-10T11:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=20791"},"modified":"2025-12-10T13:30:33","modified_gmt":"2025-12-10T11:30:33","slug":"home-sweet-home-rueckblick-auf-9-monate-england","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/home-sweet-home-rueckblick-auf-9-monate-england\/","title":{"rendered":"Home, Sweet Home! R\u00fcckblick auf 9 Monate England"},"content":{"rendered":"<p>Durch mein Praktikum an einer Schule in Birmingham konnte ich mich sowohl professionell als auch pers\u00f6nlich weiterentwickeln. Meine Arbeit als Fremdsprachenassistenzkraft hat sich super in mein Lehramtsstudium eingegliedert.<!--more--> Ich konnte abseits des Leistungsdrucks lernen, Material vorzubereiten, Unterrichtsstunden durchzuf\u00fchren, mit Sch\u00fcler:innen umzugehen und als Teil eines Kollegiums zu funktionieren. Zudem hat man die Chance, ein anderes Schulsystem kennenzulernen. Dabei ist man nicht nur Zuschauer:in von au\u00dfen, sondern gewinnt als Teil des Systems tiefergehende Einblicke. Man muss sich dabei nat\u00fcrlich bewusst sein, dass ein nicht unerheblicher Teil des Schullebens in einer Fremdsprache stattfinden wird, was die ersten Schritte ins Berufsleben erschweren kann. Das Wissen nicht st\u00e4ndig unter Beobachtung zu stehen und bewertet zu werden, machen dies jedoch meiner Meinung nach wett. Meine Schule hat es mir au\u00dferdem erm\u00f6glicht, in meinen zuk\u00fcnftigen Unterrichtsf\u00e4chern zu hospitieren, was mir neue Einblicke in die Unterrichtspraxis dieser F\u00e4cher geben konnte.<\/p>\n<p>Neben meinen Englisch-Kenntnissen konnte ich auch meine interkulturellen Kompetenzen sch\u00e4rfen. Das Leben im Ausland hat meinen Blick auf Deutschland und die Welt ver\u00e4ndert. Es war interessant zu sehen, wie sehr uns unser Land pr\u00e4gen kann. So war ich unter meinen Sch\u00fcler:innen f\u00fcr mein vehementes Eintreten f\u00fcr deutsches Brot bekannt, w\u00e4hrend sie mir mitteilten, dass deutsches Curry kein echtes Curry sei. Gleichzeitig konnte ich aber auch einfach nur sch\u00f6ne Erfahrungen sammeln und interessante neue Leute kennenlernen. Mit einigen Leuten, die ich in Birmingham kennengelernt habe, habe ich auch vier Monate sp\u00e4ter noch Kontakt und meine zahlreichen Reiseerfahrungen werden mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Das Leben im Ausland weit weg von Familie und Freund:innen st\u00e4rkt das eigene Selbstbewusstsein und Selbstst\u00e4ndigkeit. Gleichzeitig bietet die Eingliederung in ein Programm, wie das Fremdsprachenassistenzkraftprogramm, ein gewisses Sicherheitsnetz, denn so sind die ersten Kontakte schon vor der Ankunft gekn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Meine R\u00fcckkehr nach Deutschland war sch\u00f6n, traurig und surreal zugleich. Nach neun Monaten hatte ich mir in Birmingham ein Leben aufgebaut, das ich nun zur\u00fccklassen musste, gleichzeitig freute ich mich nat\u00fcrlich auf meine Familie und Freund:innen in Deutschland. Man untersch\u00e4tzt schnell, wie sehr der Kontakterhalt durch den geographischen Abstand auch in Zeiten des Internets erschwert wird. Die Ankunft in Deutschland war dabei nicht nur gepr\u00e4gt vom Wiedersehen geliebter Menschen, sondern auch einer langen To-Do-Liste verschiedener Aufgaben: aufgeschobene Termine in Deutschland, abzugebende Leistungen an der Uni (zu denen man in England dann doch nicht gekommen war) und die administrative Organisation des Endes des Auslandsaufenthalts. Auch vier Monate sp\u00e4ter gibt es noch aufgeschobene Dinge, zu denen ich noch nicht gekommen bin, da nat\u00fcrlich auch das sonstige Leben weitergeht.<\/p>\n<p>Mir wird mein Auslandspraktikum positiv in Erinnerung bleiben. Ich konnte professionelle Erfahrungen sammeln, die in Deutschland nicht m\u00f6glich w\u00e4ren und abseits des Leistungsdrucks des Ausbildungssystems neue Kompetenzen erwerben und vorhandene ausbauen. Auch f\u00fcr meine pers\u00f6nliche Entwicklung war der Auslandsaufenthalt hilfreich. Und auch wenn man die Entwicklungspotenziale eines Auslandsaufenthalts au\u00dfer Acht l\u00e4sst, habe ich aus meiner Zeit in Birmingham einfach sch\u00f6ne Erinnerungen und neue Freund:innen. Schon allein daf\u00fcr hat sich der Aufenthalt gelohnt! Einzig der Zeit- und Geldaufwand war h\u00f6her als erwartet. Insbesondere die Vor- und Nachbereitung kann an den Ressourcen zehren und sollte dementsprechend, wenn m\u00f6glich, eingeplant werden. Insgesamt ziehe ich also ein positives Fazit und w\u00fcrde eine Auslandsaufenthalt jedem, f\u00fcr den es m\u00f6glich ist, weiterempfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch mein Praktikum an einer Schule in Birmingham konnte ich mich sowohl professionell als auch pers\u00f6nlich weiterentwickeln. 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