{"id":20784,"date":"2025-11-05T12:01:33","date_gmt":"2025-11-05T10:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=20784"},"modified":"2025-11-05T12:01:33","modified_gmt":"2025-11-05T10:01:33","slug":"angekommen-in-new-york-mein-zwischenstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/angekommen-in-new-york-mein-zwischenstand\/","title":{"rendered":"Angekommen in New York \u2013 Mein Zwischenstand"},"content":{"rendered":"<h2 data-start=\"269\" data-end=\"315\"><\/h2>\n<p data-start=\"317\" data-end=\"545\">Knapp drei Monate bin ich jetzt in New York. Die H\u00e4lfte meines Praktikums ist damit rum \u2013 ein guter Moment f\u00fcr einen kurzen Zwischenstand. Wie war die Ankunft, wie sieht mein Alltag aus, was l\u00e4uft gut \u2013 und was wird noch kommen?<\/p>\n<p data-start=\"317\" data-end=\"545\"><strong>Ankommen: Zwischen Jetlag und Pizza Slices <\/strong><\/p>\n<p data-start=\"317\" data-end=\"545\"><!--more--><\/p>\n<p data-start=\"600\" data-end=\"1014\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1C5FEED2-C5F2-4364-8AA3-C039A3C3B399_1_105_c.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:764,&quot;h&quot;:648}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-20785\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1C5FEED2-C5F2-4364-8AA3-C039A3C3B399_1_105_c-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p data-start=\"600\" data-end=\"1014\">Der Einstieg war intensiv. Ein Tag nach der Landung ging es direkt los mit der Arbeit. R\u00fcckblickend h\u00e4tte ich mir definitiv ein paar Tage mehr Zeit zum Ankommen nehmen sollen. Mein Tipp an alle, die \u00c4hnliches vorhaben: Plant vier Tage zur Akklimatisierung ein \u2013 insbesondere, wenn Zeitverschiebung mitspielt. Es geht auch ohne, aber man f\u00e4llt die ersten anderthalb Wochen wirklich jeden Abend einfach nur ins Bett.<\/p>\n<p data-start=\"1016\" data-end=\"1240\">Die ersten Abende waren entsprechend unkompliziert. Zwei Slices Pizza und ein Soda f\u00fcr f\u00fcnf Dollar \u2013 direkt von der Ecke. Keine kulinarische Offenbarung, aber eine Sache weniger, um die man sich nach der Arbeit k\u00fcmmern muss.<\/p>\n<p data-start=\"1016\" data-end=\"1240\"><strong>Wohnen: Ohne Ohrst\u00f6psel geht da nichts<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"1304\" data-end=\"1597\">Ich wohne in einem kleinen Zimmer in einer 4er-WG in Midtown Manhattan. Die Lage ist super zentral, was vieles vereinfacht \u2013 gleichzeitig aber auch hei\u00dft: Verkehr, L\u00e4rm, Sirenen \u2013 rund um die Uhr. Anfangs gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, ohne Ohrst\u00f6psel ging es nicht. Inzwischen nehme ich es kaum noch wahr.<\/p>\n<p data-start=\"1599\" data-end=\"1821\">Besonders sind die abendlichen Spazierg\u00e4nge \u00fcber den Times Square. Ein Ort, der einem immer wieder bewusst macht, wo man gerade eigentlich lebt \u2013 auch wenn es selbst nach drei Monaten manchmal noch nicht ganz greifbar ist.<\/p>\n<p data-start=\"1599\" data-end=\"1821\"><strong>Alltag: Pendelroutine und Projekte<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"1868\" data-end=\"2193\">Mein t\u00e4glicher Arbeitsweg dauert etwa 70 Minuten \u2013 eine Kombination aus Pendelzug und Uber-Sharing mit Kolleg:innen zum Office. Die Subway ist in der Regel zuverl\u00e4ssig, und da ich nahe der Penn Station wohne, entf\u00e4llt zumindest das st\u00e4ndige Umsteigen. Das war auch einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entscheidung, in Midtown zu wohnen.<\/p>\n<p data-start=\"2195\" data-end=\"2487\">Die Arbeit ist vielseitig. Ich bin in mehrere Projekte eingebunden, arbeite eigenst\u00e4ndig und bekomme Verantwortung \u00fcbertragen. Genau das war mir wichtig \u2013 kein typisches Praktikum mit reinen Zuarbeiten, sondern Aufgaben, bei denen man selbst steuert. Bislang war mir an keinem Tag langweilig.<\/p>\n<p data-start=\"2195\" data-end=\"2487\"><strong>Orientierung: Einkaufen, Sparen, Durchblick kriegen<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"2551\" data-end=\"2923\">New York ist teuer \u2013 das war mir vorher bewusst, aber es selbst zu erleben, ist nochmal etwas anderes. Inzwischen habe ich ein paar Superm\u00e4rkte gefunden, in denen die Preise zumindest halbwegs machbar sind. Ich versuche, am Wochenende f\u00fcr die Woche vorzuplanen und vorzukochen \u2013 das spart Geld und Zeit. Auch wenn es abends trotzdem manchmal wieder beim Pizza-Slice endet.<\/p>\n<p data-start=\"2925\" data-end=\"3200\">Was auf jeden Fall hilft: Routinen etablieren und sich bewusst Auszeiten nehmen. Raus aus Manhattan \u2013 ob f\u00fcr einen Spaziergang in Brooklyn, einen Nachmittag im Central Park oder einen Tagesausflug nach Governors Island. Das schafft Ausgleich in einer sonst sehr vollen Stadt.<\/p>\n<p data-start=\"2925\" data-end=\"3200\"><strong>Fazit: Halbzeit mit vielen Eindr\u00fccken<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"3250\" data-end=\"3434\">Drei Monate New York bedeuten vor allem eines: viele Eindr\u00fccke. Neue Stadt, neue Leute, neue Abl\u00e4ufe \u2013 alles gleichzeitig. Das ist fordernd, aber machbar. Und vor allem: es lohnt sich.<\/p>\n<p data-start=\"3436\" data-end=\"3761\">Vor allen Dingen bin ich bin froh, mein Praktikum im August begonnen zu haben. So konnte ich von Sp\u00e4tsommer bis Herbstanfang noch an die Stadtstr\u00e4nde fahren, habe die legend\u00e4re Halloween-Parade miterlebt \u2013 und bald steht der Winter in New York bevor. Die Stadt ver\u00e4ndert sich mit den Jahreszeiten, und jede bringt ihre eigenen Besonderheiten mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Knapp drei Monate bin ich jetzt in New York. Die H\u00e4lfte meines Praktikums ist damit rum \u2013 ein guter Moment f\u00fcr einen kurzen Zwischenstand. Wie war die Ankunft, wie sieht mein Alltag aus, was l\u00e4uft gut \u2013 und was wird noch kommen? 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