{"id":19390,"date":"2025-02-02T13:30:51","date_gmt":"2025-02-02T11:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=19390"},"modified":"2025-06-02T13:31:03","modified_gmt":"2025-06-02T11:31:03","slug":"rueckblick-auf-mein-auslandspraktikum-in-krems-an-der-donau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/rueckblick-auf-mein-auslandspraktikum-in-krems-an-der-donau\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf mein Auslandspraktikum in Krems an der Donau"},"content":{"rendered":"<p>Mein Auslandspraktikum an den Tourismusschulen Krems ist nun vorbei, und ich m\u00f6chte einen Moment nutzen, um meine Erfahrungen zu reflektieren. Diese Monate waren nicht nur fachlich, sondern auch pers\u00f6nlich eine unglaublich bereichernde Zeit.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Erfahrungen, die mich gepr\u00e4gt haben: Was nehme ich mit?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Praktikum war gepr\u00e4gt von einem gro\u00dfen Ma\u00df an Freiheit und Eigenverantwortung. Besonders gesch\u00e4tzt habe ich, dass ich mir meinen Stundenplan selbst zusammenstellen konnte und jede M\u00f6glichkeit hatte, eigene Unterrichtssequenzen zu gestalten. Die Schule war offen f\u00fcr meine Ideen, und ich konnte mich in unterschiedlichen Jahrgangsstufen und F\u00e4chern ausprobieren. Diese Flexibilit\u00e4t hat mir geholfen, mein Lehrerprofil weiterzuentwickeln und meine methodisch-didaktischen F\u00e4higkeiten zu vertiefen. Hingegen hat die Schule keine spezifischen Extraaufgaben wie die Betreuung von F\u00f6rderkursen oder Nachhilfestunden gefordert.<\/p>\n<p>Auch die Integration ins Schulleben war bemerkenswert. Ich durfte an Veranstaltungen wie Elternsprechtagen, Konferenzen und Wandertagen teilnehmen. Besonders gefreut hat mich, dass ich alle notwendigen Materialien erhielt, darunter Schulb\u00fccher, Zugangsdaten, Schl\u00fcssel und sogar einen eigenen Arbeitsplatz. Dadurch konnte ich mich von Anfang an als vollwertiges Mitglied des Kollegiums f\u00fchlen. Insgesamt habe ich sehr gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr meine Anwesenheit und Unterst\u00fctzung an der Schule erfahren.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem nehme ich ein Netzwerk mit, das mir f\u00fcr mein Leben lang bleibt \u2013 egal ob mit einzelnen Lehrpersonen oder der Schule im Allgemeinen. Austausch bereichert! Und wer wei\u00df, vielleicht wird es ja auch mal einen Sch\u00fcler:innenaustausch zwischen meiner zuk\u00fcnftigen Schule und der HLF Krems geben.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung war allerdings die Feedback-Kultur. Ich musste stets aktiv nach R\u00fcckmeldungen fragen, wobei ich oft nur mit einem &#8220;Es ist super gelaufen&#8221; abgetan wurde. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, gezielt nach konstruktiver Kritik zu suchen, um mich weiterzuentwickeln. Zudem hat mir manchmal der pers\u00f6nliche Austausch mit anderen Praktikant:innen gefehlt, da ich die erste und einzige Praktikantin an der Schule war. Dies holte ich mir jedoch durch den Austausch mit meinen Kommiliton:innen aus Deutschland ein.<\/p>\n<p><strong>Neue Blickwinkel: Wie hat das Praktikum meine Sichtweise ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn meines Aufenthalts habe ich mich gefragt, ob ein Praktikum in \u00d6sterreich wirklich als &#8220;Auslandspraktikum&#8221; z\u00e4hlt. Heute kann ich mit einem klaren &#8220;Ja&#8221; antworten. Die kulturellen Unterschiede waren gr\u00f6\u00dfer als erwartet, sowohl im schulischen als auch im gesellschaftlichen Bereich.<\/p>\n<p>Besonders interessant war f\u00fcr mich das Schulsystem der H\u00f6heren Lehranstalt f\u00fcr Tourismus. Die Kombination aus schulischer Berufsausbildung und allgemeiner Hochschulreife war f\u00fcr mich neu und hat mir gezeigt, wie vielf\u00e4ltig Bildungssysteme gestaltet sein k\u00f6nnen. Auch die starke Betonung von Etikette und Schuluniformen hat mir vor Augen gef\u00fchrt, wie wichtig es ist, sich an kulturelle Gepflogenheiten anzupassen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight war das Leben in meiner internationalen WG. Die gro\u00dfe Vielfalt an Mitbewohner:innen hat meinen Horizont erweitert und mir gezeigt, wie bereichernd interkultureller Austausch im Alltag sein kann. Dabei haben sich auf jeden Fall auch meine Sprachkenntnisse im Englischen verbessert, und ich habe einen Einblick in verschiedene Kulturen erhalten. Wenn man mit sechs verschiedenen Nationalit\u00e4ten zusammenlebt, ist Englisch die gemeinsame Sprache, und man lernt automatisch vom Lebensstil der anderen. Diese Erfahrung hat meinen Wunsch gest\u00e4rkt, in Zukunft weiterhin international vernetzt zu bleiben. Meine Mitbewohner:innen sind dabei zu guten Freunden geworden, mit denen ich auch au\u00dferhalb der eigenen vier W\u00e4nde viel unternommen habe.<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit: Ein Abenteuer, das ich jedem empfehlen kann!<\/strong><\/p>\n<p>Das Praktikum in Krems war eine unvergessliche Erfahrung. Es hat mir nicht nur wertvolle Einblicke in meinen Beruf gegeben, sondern auch meine Offenheit f\u00fcr unterschiedliche Bildungssysteme und Lehrmethoden gest\u00e4rkt. Ich w\u00fcrde mich jederzeit wieder f\u00fcr diese Schule entscheiden und kann es allen empfehlen, die nach einer neuen Herausforderung suchen.<\/p>\n<p>Dabei war die Auslandserfahrung auch eine mentale Herausforderung.<br \/>\nMein Tipp: Ja, es gibt die Phasen des Unterwegsseins \u2013 Euphorie, Tiefpunkte, Hinterfragen, etc. \u2013 und es hilft, sich vorher mit interkultureller Kompetenz und diesen Phasen auseinanderzusetzen, um die eigenen Gef\u00fchle und Gedanken besser einordnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Auslandspraktikum an den Tourismusschulen Krems ist nun vorbei, und ich m\u00f6chte einen Moment nutzen, um meine Erfahrungen zu reflektieren. 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