{"id":18810,"date":"2024-09-17T08:42:29","date_gmt":"2024-09-17T06:42:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=18308"},"modified":"2025-02-05T11:11:52","modified_gmt":"2025-02-05T09:11:52","slug":"komm-mit-nach-galway-an-die-cuan-na-gaillimhe-cns-sommer-sonne-schulalltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/komm-mit-nach-galway-an-die-cuan-na-gaillimhe-cns-sommer-sonne-schulalltag\/","title":{"rendered":"Komm mit nach Galway, an die CUAN NA GAILLIMHE CNS: Sommer, Sonne, Schulalltag"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag soll es um meinen Schulalltag an der Cuan na Gaillimhe CNS gehen, also nehme ich dich mal mit. <em>Ready?<\/em> Unser Guide ist die Schulkatze Tom.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Katze-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-18315 alignnone\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Katze-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"204\" \/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Schulgebaeude-1-225x300.jpeg\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Scherz. Es gibt keine Schulkatze Tom (leider). Diese Katze war an einem Tag einfach randomly da. Davor hatte ich sie noch nie gesehen und danach habe ich sie auch nicht mehr gesehen.<\/p>\n<p>An der CNS wird es auch echt nie langweilig! Aber fangen wir am Anfang an\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Legend has it<\/em>\u2026<\/p>\n<p>\u2026 dass die Praktikanten vor uns (den April-Juni 2024 Praktikanten) an ihrem ersten Tag zur Adresse und dort ins Schulgeb\u00e4ude marschiert sind, sich als die neuen Praktikanten vorgestellt und gesagt bekommen haben, dass es an der Schule keine Praktikanten gibt. Ui, mir w\u00e4re das Herz in die Hose gerutscht. Und dir stehen vermutlich Fragezeichen in die Augen geschrieben. Die Sache ist, dass, wenn man zur Adresse l\u00e4uft, als erstes ein Schulgeb\u00e4ude in Sicht kommt. Das ist aber <em>nicht<\/em> die CNS. Die ist dahinter in Containern untergebracht. Es git also zwei Schulen. Und die Praktikanten sind einfach in die falsche Schule reingelaufen. Also, ich war ja nicht dabei, aber so erz\u00e4hlt man es sich. Ganz ehrlich: Das h\u00e4tte mir auch passieren k\u00f6nnen, w\u00e4re ich nicht mit meiner Mitbewohnerin mitgelaufen.<\/p>\n<p>Dabei wusste ich vorher schon von der Container-Situation. Nur ob ich in dem Moment<a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sandpit-1-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18333 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sandpit-1-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a> daran gedacht h\u00e4tte\u2026 Vermutlich erst danach: &#8220;Stimmt, da war ja was\u2026&#8221; XD<\/p>\n<p>Also, <em>Container<\/em>. Davor befindet sich der Sandkasten, dahinter, beziehungsweise an den Seiten, wie es sich auf dem Foto oben auch schon erahnen l\u00e4sst, eine Grasfl\u00e4che (mit Gem\u00fcsebeeten und Beerenstr\u00e4uchern) zum Spielen.<\/p>\n<p>Es gab auch einen Shelter zum Unterstehen bei Regen, denn auch dann sind die Kinder in der Pause drau\u00dfen \u2013 Betonung liegt bei \u201egab\u201c, Pr\u00e4teritum. Der Shelter musste abgerissen werden, den gibt es nicht mehr. Ich vermute aber, dass es im n\u00e4chsten Schuljahr schon eine Alternative zum Shelter geben wird. Wird ja auch wieder k\u00e4lter und regnerischer. \u201eContainer\u201c klingt da sicherlich nicht so gem\u00fctlich, aber \u2013<\/p>\n<p>Die eigentliche Schule, also das Geb\u00e4ude, wird momentan woanders gebaut. Deshalb \u00fcberhaupt die Container-Situation. Und <em>wow<\/em>, was die CNS aus dieser Situation gemacht hat! Einer dieser Container (der erste rechts, um genau zu sein) war mein <em>absoluter<\/em> Lieblingplatz in ganz Galway. Aber allesamt sind sie liebevoll eingerichtet.<\/p>\n<p>Die Infants (junior und senior infants) sind in einem eigenen Container\/Klassenraum untergebracht gewesen, die erste, zweite und dritte Klasse in je einem. Klasse 4, 5 und 6 in einem. Dann gibt es noch das Office sowie den Staff Room. Zuletzt wurde noch ein kleines Gartenh\u00e4uschen f\u00fcr die Gartenutensilien gebaut. Das ist aber nicht die einzige Ver\u00e4nderung: So wie die Klassenstufen 4, 5 und 6 im Schuljahr 2023\/24 in einem Klassenraum unter einer Lehrerin eine Kombiklasse waren, werden im n\u00e4chsten Schuljahr auch andere Klassenstufen zu solchen Kombiklassen zusammengef\u00fchrt, in denen aber jeder Sch\u00fcler und jede Sch\u00fclerin das seinem\/ihrem Alter und seiner\/ihrer Klassenstufe entsprechende Material behandeln wird. Ich hoffe, dass das jetzt nicht allzu verwirrend war. Ich will nur sagen: So, wie ich die Aufteilung gerade eben noch aufgef\u00fchrt habe, wird sie vielleicht nicht mehr anzutreffen sein. Oder doch, in zwei Jahren dann wieder. W\u00e4hrend meines Aufenthaltes war sie aber so umgesetzt. Und dann hatten die Infants, die erste und die dritte Klasse je zwei Praktikanten. Habe ich da nicht eine Klasse \u00fcbersprungen? Yep, habe ich. Und zwar \u201emeine\u201c \u2013 drumroll please\u2026<\/p>\n<p>Die wunderbare zweite Klasse der CNS &lt;3<\/p>\n<p>Dieser Klasse, und damit mehr oder minder ihrer Lehrerin (Ein Lehrer hat kein Fach, das er in verschiedenen Klassen unterrichtet, sondern eine Klasse fest zugeordnet, in der er alles unterrichtet)\u00a0 war ich fest zugeordnet. Einmal in zw\u00f6lf Wochen hat die erste Klasse mich ausgeborgt. Ansonsten war ich immer, <em>immer<\/em> in der zweiten. Und ich muss sagen, ich fand das super. Viel, viel besser als im EOP, wo ich in so sieben Klassen war und in keiner alle Namen konnte, geschweige denn mehr \u00fcber die Kinder wusste (im Sinne von: <em>Wie lernt dieses Kind? Was braucht dieses Kind zum Lernen?<\/em>). Ich war gef\u00fchlt in allen Klassen, aber in keiner so richtig. Im EOP. <em>An der CNS<\/em> hatte ich die Chance, mich auf eine Klasse fokussieren und jedes Kind in der Klasse kennenlernen zu k\u00f6nnen, sodass ich am Ende wirklich wusste, wen ich wie motivieren kann. Jedes Kind tickt immerhin anders, und ich bilde mir ein, dass ich gelernt habe, wer wie tickt. Man kennt irgendwann einfach seine V\u00f6gel an den Federn.<\/p>\n<p>Ich war zwar der einzige Praktikant in der Klasse, aber insgesamt waren wir mit der Lehrerin, Schulbegleitung und mir genauso zu dritt wie die Kollegen in der ersten Klasse, beispielsweise, mit einer Lehrerin und zwei Praktikanten; das hat so also prima funktioniert.<\/p>\n<p><em>Aber wie l\u00e4uft nun ein Tag in der zweiten Klasse ab?<\/em><\/p>\n<p>Los ging\u2019s f\u00fcr mich offiziell um 8:30 Uhr. Das hei\u00dft, dass man am ersten Tag, eventuell die erste Woche, auch dann da sein sollte. Danach reicht es, um 8:40 Uhr da zu sein. Das reicht auch vollkommen, um noch eine Tasse Tee oder Kaffee vorzubereiten, bevor es so um 8:50 Uhr in die Klasse geht. An einigen Tagen der Woche findet auch ein Morning Circle der Lehrer (und Praktikanten, die Teilnahme ist nat\u00fcrlich <em>nicht<\/em> verpflichtend!) statt, bevor es in die Klasse geht. Es ist aber echt dir \u00fcberlassen, ob du daran teilnehmen oder noch einmal kurz Ruhe im Staff Room genie\u00dfen m\u00f6chtest. Manchmal waren ein, zwei Kinder schon da, als ich angekommen bin. Die spielten dann (miteinander) im Sandkasten, bis sie in die Klasse gelassen wurden und ich gesellte mich da auch mal gerne dazu, obwohl sie zu fr\u00fch waren und unsere Aufsichtspflicht offiziell noch nicht begonnen hatte. Das ist also nicht verpflichtend, aber ich hab\u2019s halt gerne gemacht. Unter meiner Begleitung durften sie auch schon ins Klassenzimmer und an manchen Tagen hatten sie mich dann darum gebeten, reingehen zu d\u00fcrfen. An anderen, besonders sch\u00f6nen Tagen wollten sie hingegen so gar nicht ins Klassenzimmer gehen m\u00fcssen und durften dann auch etwas l\u00e4nger drau\u00dfen im Sandkasten spielen, bis es dann doch ins Klassenzimmer ging. Die Kinder sollten dort dann zuerst ihre Jacken und Schuhe ausziehen (Hausschuhe f\u00fcr im Klassenzimmer anziehen \u2013 solche kannst du als Praktikant auch gebrauchen (eventuell sind die deines Vorg\u00e4ngers noch erhalten und k\u00f6nnen von dir benutzt werden)) und den Rucksack abstellen, das geht alles nicht mit an den Platz. W\u00e4hrend ich da war, waren es f\u00fcnf gro\u00dfe Tische, benannt nach B\u00e4umen (Birke, Buche, Eiche etc.), um die pro Tisch drei bis vier Kinder gruppiert waren. Jeder Tisch bekam dann morgens ein \u201eSpiel\u201c (Rechenst\u00e4be und \u00e4hnliches) und damit durften die Kinder sich besch\u00e4ftigen, um erstmal in Ruhe in der Schule und dem Klassenraum anzukommen (Wie bereits erw\u00e4hnt: An sch\u00f6nen Tagen wurde diese Phase des Ankommens durch das Spiel drau\u00dfen ersetzt). In der Regel sollten sie dabei am Platz bleiben und mit dem spielen, was ihrem Tisch zugeteilt worden war. Im Klassenzimmer gab es auch eine Calm Corner und eine Ecke, in der eine kleine Bibliothek eingerichtet war. Aus dieser durften sie sich morgens alternativ auch ein Buch zum Lesen holen. Die Kinder trudeln nach und nach ein, manche auch erst, wenn der Morning Circle schon beginnt. Daf\u00fcr m\u00fcssen alle Spiele und B\u00fccher wegger\u00e4umt sein und alle Kinder ruhig auf dem Platz sitzen. Dann wird ein Kind gebeten, den Circle Space vorzubereiten und die Lehrerin ruft ein Kind nach dem anderen auf und bittet es, dem Circle beizutreten. (\u201eNAME, would you join the circle, please?\u201c) Begonnen wird mit den ruhig sitzenden Kindern, was jenen, die noch am Zappeln und Reden sind, die Chance gibt, auch ruhig zu sitzen und in den Circle gerufen zu werden. Es war ihnen erlaubt, dem Circle nicht beizutreten, aber eigentlich sollten sie schon dabei sein; das hei\u00dft, dass das einmal ging, aber am n\u00e4chsten Tag dann eigentlich nicht mehr. Wenn alle im Kreis stehen, wird ein (ruhiges) Kind gebeten, die Kerze anzuz\u00fcnden. Im Circle wird dann gesungen, es werden Dehn\u00fcbungen gemacht und bei uns wurden auch immer News mitgeteilt. An jedem Tag hatten drei bis vier Kinder die M\u00f6glichkeit, ihre Neuigkeiten etwas ausf\u00fchrlicher zu berichten, im Anschluss gab es aber immer auch 10-Sekunden-News, die jeder nutzen konnte, um Neuigkeiten zu erz\u00e4hlen. Der Circle diente aber auch dazu, spielerisch Mathe oder sp\u00e4ter zum Beispiel auch die Texte f\u00fcr das Theaterst\u00fcck zu wiederholen. Dieses Theaterst\u00fcck lebt rent-free in meinem Kopf; weil wir jeden Morgen einen Teil &#8211; in Woche 1 (der \u00dcbungsphase) Akt 1, in Woche 2 Akt 2 &#8230; &#8211; aufgesagt haben, kann ich die Texte immer noch. Repetition <em>is<\/em> the mother of all learning. Manchmal spielten wir auch wink-murder, nur dass der \u201eMord\u201c nicht durch Zwinkern, sondern durchs Rausstecken der Zunge begangen wurde. Zweimal die Woche fand der Morning Circle auf Irisch statt, wodurch ich jetzt sage und schreibe bis f\u00fcnf z\u00e4hlen kann auf Irisch! Spa\u00df beseite, einen ganzen Satz kriege ich auch gebacken, da die Kids sich an der Vergangenheit ge\u00fcbt haben und jeder dann einen Satz sagen sollte (Was er oder sie am Tag zuvor unternommen hatte). Und &#8220;jeder&#8221; hei\u00dft jeder, einschlie\u00dflich der Praktikanten. Here goes:<\/p>\n<p>Inn\u00e9 bh\u00ed m\u00e9 sa bhaile.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass das so korrekt geschrieben ist. Ich habe es schlie\u00dflich nie niedergeschrieben gesehen, sondern immer nur nachgequatscht, was mir die Lehrerin \u00fcbersetzt und vorgesagt hatte. So habe ich die Schreibweise eben erst rausgesucht (*hust* google translate *hust*). Die Aussprache passt aber; das klingt wie das, was ich versucht habe nachzusprechen. Das ist er dann also (zu 95, 7%); der eine Satz, den ich mir auch merken und dann einmal ohne Vorsagen vortragen konnte. Round of applause!<\/p>\n<p>Morgens waren eventuelle Aufgaben meinerseits das Austeilen der Spiele, aber auch, dass man die Kinder beim Reinkommen begr\u00fc\u00dft und sich einfach mit ihnen unterh\u00e4lt. Manchmal durfte ich mitspielen und mit ihnen endlos plaudern, an anderen Tagen sollte ich aber auch Unterrichtsmaterial vorbereiten, zum Beispiel Dinge laminieren oder zusammentackern. Im Circle ist es vor allem wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen; das hei\u00dft, mitzumachen und wenn die Kids ihre News berichten, aufmerksam zuzuh\u00f6ren. Dabei h\u00e4lt man die Augen offen: Manchmal standen\/sa\u00dfen einfach drei, vier, f\u00fcnf Kinder nebeneinander, die nicht nebeneinanderstehen\/-sitzen sollten, wenn die Aufgabe lautet, ruhig und aufmerksam zu sein und zuzuh\u00f6ren. Ich habe mich dann gerne neben so ein Cluster gestellt, das hilft manchmal schon. Wird doch gequasselt, dann gilt es, die Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass sie gerade st\u00f6ren. Manchmal hilft auch nur, sich einfach zwischenrein zu stellen, aber meistens reichte es schon, das \u201eanzudrohen\u201c um Ruhe heraufzubeschw\u00f6ren. Zum Ende des Circle bl\u00e4st ein Kind die Kerze aus und ein anderes, manchmal aber auch einfach die Lehrerin, richtet das Klassenzimmer wieder her. (Also, f\u00fcr den Circle musste das eine Regal der Bibliothek (es hatte Rollen) verschoben werden, wof\u00fcr der Teppich, der in der Bibliothek lag, wegger\u00e4umt werden musste. Das musste dann eben auch wieder zurechtger\u00fcckt werden.)<\/p>\n<p>Die Kinder gehen auf ihren Platz zur\u00fcck. Jetzt beginnt die Main Lesson. Ich komme sp\u00e4ter darauf zur\u00fcck. Erstmal der grobe Ablauf. Gearbeitet wurde bei uns bis 10-15 Minuten vor elf, damit rechtzeitig aufger\u00e4umt werden konnte, die Kinder sitzen und der ruhigste Tisch aufgerufen werden konnte um H\u00e4ndewaschen zu gehen, bevor um elf Zeit f\u00fcr den Snack war. Waren die H\u00e4nde gewaschen, konnte der Snack geholt werden. Die Kinder sa\u00dfen damit am Platz und warteten, bis alle soweit waren. Wer am ruhigsten sa\u00df, durfte die Kerze (eine andere) anz\u00fcnden. Dann wurden die Blessings gesungen und die Kinder durften ihren Snack essen. In dieser Zeit blieben sie mit der Lehrkraft allein, w\u00e4hrend die Schulbegleitung und ich ins Lehrerzimmer gingen und dort unseren Snack a\u00dfen. Um 11:10 Uhr tauschten wir: Die Kinder hatten dann ihre erste Pause drau\u00dfen auf der Grasfl\u00e4che und die Schulbegleitung und ich Pausenaufsicht. Die Lehrerin hatte unterdessen ihre Pause und konnte sich im Lehrerzimmer zur\u00fcckziehen und ihren Snack essen. Die Pause endete zehn Minuten sp\u00e4ter, sobald sie aus dem Lehrerzimmer kam und die Kinder zusammentrommelte \u2013 oder eher rasselte. F\u00fcr andere Klassen gab es andere Signale. Unseres war die Rassel. Die Kinder reihten sich in einer Schlange ein; sobald wir alle hatten, ging es zum Klassenzimmer. Dort durften sie kurz ankommen, dann wurde wieder geschwitzt: In dieser Zeit wurde oft Stationenarbeit gemacht. Dann wieder Aufr\u00e4umen, H\u00e4ndewaschen etc. vor dem Mittagessen (Lunch). Mittagessen gab es um ca. 12:40 Uhr, auch f\u00fcr die Schulbegleitung und mich. Wir hatten unsere Pause von 12:40 Uhr &#8211; 13:00 Uhr. Ab 13 Uhr hatten wir f\u00fcr weitere zwanzig Minuten Pausenaufsicht, w\u00e4hrend die Lehrerin ihre Pause hatte. Dann ging es f\u00fcr alle zur\u00fcck in die Klasse. Noch ein letztes Mal geschuftet. Um ungef\u00e4hr 14:40 \u2013 14:45 Uhr sollte aber alles von den Tischen ger\u00e4umt sein und die Kinder machten ihre Jobs: Fegen, Tische abwischen, \u2026 Jeden Tag wurde der Job von einem anderen Tisch erledigt. F\u00fcr jene, die fertig waren, galt: Get ready to go home! Schuhe und Jacken an, Rucksack aufgesetzt und an den Platz. Der ruhigste Tisch wurde aufgerufen und durfte sich zuerst einreihen. Sobald alle, die heimgingen, in der Reihe standen, brachte die Lehrerin sie zum Gate, von wo aus die Kinder der Schule abgeholt werden. Die Schulbegleitung brachte jene, die in die Afterschool gingen, zur Afterschool (in der dritten Klasse). Meine Aufgabe ist es gewesen, zweimal die Woche die St\u00fchle hochzustellen, damit das Klassenzimmer gereinigt werden konnte. Dann habe ich jeden Tag nochmal durchgefegt; bis ich damit fertig war, war so ca. 15 Uhr. Offiziell endete mein Tag um 15:30 Uhr. Das hei\u00dft nicht, dass man jeden Tag bis 15:30 Uhr auf die Minute genau bleiben muss. Manchmal fanden im Anschluss an Schulschluss Elterngespr\u00e4che statt und ich wurde fr\u00fcher entlassen. An anderen Tagen hatte die Lehrerin einen Job f\u00fcr mich und ich bin sogar l\u00e4nger geblieben, um ihn abzuschlie\u00dfen. Mir wurde dann jedes Mal gesagt, dass ich nicht l\u00e4nger bleiben muss und gehen kann. Nat\u00fcrlich <em>wollte<\/em> ich bleiben und weiterarbeiten, aber das Kollegium hat immer doppelt und dreifach nachgefragt, um sicherzustellen, dass das auch wirklich das ist, was ich will und ich mich nicht dazu verpflichtet f\u00fchle. Generell gilt bei allen Zeiten, die ich so fr\u00f6hlich aufgef\u00fchrt habe: Ich bin eigentlich immer mit der Schulbegleitung mit, habe mich nach ihr statt der Uhr gerichtet und bin mir daher nur zu 95,7% sicher, dass die Zeiten wirklich so waren. Und selbst wenn sie genau so waren, sind sie nat\u00fcrlich nicht in Stein gemei\u00dfelt gewesen. Die CNS ist (nicht nur) da sehr flexibel. Waren wir fr\u00fcher fertig, dann wurde eben f\u00fcnf Minuten fr\u00fcher gegessen und die Kids bekamen f\u00fcnf Minuten extra play. Im \u00dcbrigen waren das auch nur <em>meine<\/em> Zeiten. Die Klassen haben nicht alle zu derselben Zeit Pause. Es gibt nicht <em>die<\/em> eine Pause. Jede Klasse hat da so ein bisschen ihre eigene Zeiten und manchmal \u00fcberschneidet das sich, manchmal waren wir allein drau\u00dfen. Das hei\u00dft, dass auch die anderen Praktikanten andere Zeiten hatten und manchmal hat man sich im Lehrerzimmer getroffen, manchmal nicht.<\/p>\n<p><em>Aber was sind jetzt konkret meine Aufgaben gewesen innerhalb der verschiedenen Einheiten des Tages?<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Main Lesson<\/strong>: Das konnte zum Beispiel <em>formwriting<\/em> sein als Vorbereitung f\u00fcr Schreibschriftschreiben. Sp\u00e4ter dann das \u00dcben von verschiedenen Schreibschriftbuchstaben. Es wurden aber auch Gedichte von der Tafel abgeschrieben. Einmal haben die Kinder auch, basierend auf dem Schema eines der Gedichte, ein eigenes geschrieben. Sie hatten in der Klasse gemeinsam nach Reimw\u00f6rtern gesucht, dann gemeinsam ein Gedicht verfasst (dies nat\u00fcrlich unter Anleitung der Lehrerin) und anschlie\u00dfend durfte jeder selbst kreativ werden. Gegen Ende meiner Zeit an der CNS haben die Kinder die Geschichte von Saint Brendan vorgelesen bekommen und w\u00e4hrend des Main Lesson konnte es dann auch ihre Aufgabe sein, einen kurzen Teil der Geschichte von der Tafel abzuschreiben. Am n\u00e4chsten Tag wurde ein dazu passendes Bild gemalt. Dann wieder weitergeschrieben am Tag darauf. Meine Aufgabe war es, die Main Lesson Books sowie die Stifte auszuteilen. Jeder Tisch hatte sein eigenes Glas mit Bleistiften und Radiergummis, das auf den Tisch gestellt wurde, damit die Kinder mit Bleistift Linien zum Schreiben ziehen konnten. Daf\u00fcr mussten dann nat\u00fcrlich auch noch Lineale ausgegeben werden! Dann bekam jeder Tisch noch sein K\u00f6rbchen mit den \u201erolls\u201c in denen Wachsmalstifte und -bl\u00f6cke aufbewahrt werden. Mit diesen wurde zun\u00e4chst die \u201eborder\u201c gemacht \u2013 die Seite einmal umrandet\/ein Rahmen gezogen \u2013 und dann wurde auch mit den Wachsmalstiften geschrieben: zun\u00e4chst in gelb, sobald das dann kontrolliert worden war, durften sie mit rot oder einer anderen Farbe dar\u00fcber gehen. Und hier kommt dann auch der Praktikant wieder ins Spiel. Auch ich bin rumgelaufen, habe das Schreiben \u00fcberwacht und auf Fehler aufmerksam gemacht. Zum Beispiel kann es passieren, dass die Kinder in der Zeile verrutschen und je schneller jemand sie darauf aufmerksam macht, desto besser, weil dann weniger wegradiert werden muss und die Frustration geringer bleibt beziehungsweise ausbleibt. Und das war dann eben mein Job: Das Geschriebene durchlesen, Fehler \u2013 auch einfache Rechtschreibfehler \u2013 der Kinder ansprechen und sie bei der Korrektur unterst\u00fctzen. Da die Kids das Schreiben noch lernen, spricht man es auch an, wenn zum Beispiel das <em>t<\/em> nicht gr\u00f6\u00dfer ist als das <em>r<\/em> oder das <em>g<\/em> nicht auf der Linie aufliegt und quasi in der Luft rumschwebt. (Bei Schreibschriftbuchstaben war das hier auch ganz wichtig. Ebenso wichtig war, dass der Buchstabe nicht nur richtig aussieht, sondern auch wirklich mit der richtigen Handbewegung gezogen worden war. Dadurch, dass man hierbei gemachte Fehler gleich anspricht, verhindert man, dass sie sich etablieren k\u00f6nnen.) Manchmal habe ich auch l\u00e4nger bei einem der Kinder verweilt, um dem Kind zu helfen, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Es gab im Klassenzimmer auch einen Platz \u2013 bei Bedarf wurden einfach mehr geschaffen \u2013 an dem ein Kind allein sitzen und arbeiten konnte (wenn die Sitznachbarn f\u00fcr dieses Kind an diesem Tag ein bisschen zu ablenkend waren). Weil die Kinder dort mit dem R\u00fccken zur Tafel sa\u00dfen, wurde das Gedicht oder was auch immer f\u00fcr sie nochmal extra auf ein St\u00fcck Papier geschrieben, von dem sie es dann abschreiben konnten. Das ist auch eine potenzielle Praktikanten-Aufgabe. Werden Bilder gemalt, dann hilft man eher bei der Ideensuche und redet mit den Kindern \u00fcber ihr Bild. Es kann aber auch sein, dass man in dieser Zeit etwas vorbereiten, zum Beispiel Arbeitsbl\u00e4tter zusammentackern soll. Die Kinder r\u00e4umen meistens selbst auf, aber man hilft eventuell dabei. Was man NICHT tut: Das scheint jetzt sicher sehr kleinlich, aber trotzdem. Manchmal dauert es, bis ein Kind seine roll mal ge\u00f6ffnet hat. Aber dann dauert es eben. Man \u00f6ffnet sie in der Regel <em>nicht<\/em> f\u00fcr das Kind. Eher holt man sich eine der Sanduhren, die als Timer f\u00fcr drei, f\u00fcnf oder zehn Minuten fungieren. Die kann man dann hinstellen und sagen, dass in drei Minuten, wenn der Timer abgelaufen ist, die roll ge\u00f6ffnet und die border gemalt sein soll.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Du fragst dich, mit welchen Gedichten Zweitkl\u00e4ssler der CNS so arbeiten? Fair enough. Hier ist eines f\u00fcr dich:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\">Humming Birds by Betty Sage<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">I think it is a funny thing<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff00ff;\">That some birds whistle, others sing.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffcc00;\">The Warbler warbles in his throat,<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffff00;\">The Sparrow only knows one note;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00;\">But he is better off than some,<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ccff;\">For Humming Birds can only hum.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Im Container gab es zwei Toiletten, wo dann auch die H\u00e4nde gewaschen wurden. Wenn die Kinder beim H\u00e4ndewaschen sind, sollte jemand ein Auge auf diesen Bereich haben. Gegebenenfalls muss man n\u00e4mlich dem einen oder anderen Kind ein bisschen Beine machen oder dem einen oder anderen Streit vorbeugen. Danach guckt man, dass die Kinder am Platz sitzen und redet vielleicht noch ein bisschen mit ihnen (z. B. What do you have for lunch?).<\/li>\n<li>Da f\u00e4llt mir ein: Die Kinder fragen auch dich, ob sie auf die Toilette, trinken oder in die Calm Corner d\u00fcrfen. Dann gibt es auch Movement Breaks, wenn die Kinder Hummeln im Hintern haben. F\u00fcr in der Regel f\u00fcnf Minuten nimmt man das Kind, das darum gebeten und die Movement Break gestattet bekommen hat, mit nach drau\u00dfen, damit es sich bewegen und die Energie rauslassen kann. Das ist definitiv Praktikanten-Aufgabe. Ich pers\u00f6nlich fand das toll; auch, da es mit 19 Kindern schwer sein kann, jedem gerecht zu werden. W\u00e4hrend der Movement Breaks hatte man die Kinder wirklich mal one-on-one und konnte sie nochmal ganz anders kennenlernen.<\/li>\n<li><strong>Pausenaufsicht<\/strong>: Dabei sollte man darauf achten, dass jeder Bereich durch einen Erwachsenen abgedeckt ist. Braut sich irgendwo Streit zusammen, dann geht man dazwischen. Manchmal kam aber auch einfach nur ein Kind angerannt, da das Unheil schon passiert war, und informierte einen, dass xy weint. F\u00fcr Verletzungen konnte ein K\u00fchlakku geholt werden. Ansonsten galt es, in Erfahrung zu bringen, was passiert war, eventuell Entschuldigungen einzufordern und zu tr\u00f6sten, tr\u00f6sten, tr\u00f6sten. Man kann in einem solchen Fall fragen, ob das Kind eine Umarmung m\u00f6chte. Ansonsten informiert man gegebenenfalls noch die Klassenlehrerin: In der Pause war sie nicht da und wir waren deshalb sowas wie ihre Augen und Ohren. Ich will jetzt aber nicht so schwarzmalerisch sein: Manchmal kamen die Kinder gerannt (ich bef\u00fcrchtete schon wieder das Schlimmste), nur um zu sagen, dass sie ins Klassenzimmer gehen (um etwas abzulegen, danach geht es wieder raus!); das mussten wir nat\u00fcrlich wissen, ansonsten h\u00e4tten wir sie drau\u00dfen vermisst. Aber was f\u00fcr eine Erleichterung! Und manchmal wurde ich auch zum Spielen eingeladen: Ob Fangen oder Seilspringen &#8211; so ein bisschen wurde man dadurch selbst auch wieder zum Kind. Das war wirklich toll! Hab also keine Scheu, auf dem Pausenhof oder Spielplatz einfach mal mitzuklettern oder was auch immer. Oben auf dem Kletterger\u00fcst hat man eh den besten Blick \u00fcber alles, einschlie\u00dflich der Kinder! Das darf man halt nicht vergessen: Mitmachen und dadurch auch Vorbild sein ist gut und sch\u00f6n, aber man ist und bleibt erwachsen\/der oder die Erwachsene und damit (Mit)Verantwortliche(r) f\u00fcr die Kinder und ihre Sicherheit.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend die Kinder beim Essen waren, las die Lehrerin ihnen vor. Manchmal hat sie noch ein St\u00fcckchen weitergelesen nach der Pause, damit die Kinder erstmal wieder im Klassenzimmer ankommen konnten. Hierbei galt es, Vorbild zu sein und ruhig zu sitzen und zuzuh\u00f6ren.<\/li>\n<li><strong>Stationenarbeit<\/strong>: Hier hatte ich meine eigene Station. Insgesamt gab es in der Regel vier davon; die Lehrerin, Schulbegleitung und ich hatten je eine im Klassenzimmer. Ein Gr\u00fcppchen wurde immer aus der Klasse rausgenommen und durfte im Lehrerzimmer Aufgaben bearbeiten. Dann kam diese Gruppe zur\u00fcck, ging zur Lehrerin, deren Gruppe zu mir, meine zur Schulbegleitung und ihre ging raus. Man kennt\u2019s. Konkret habe ich mit 3 \u2013 6 Kindern pro Gruppe Mathe gemacht, zum Beispiel verschiedene mathematische Formen (Rechteck, Quadrat, Oval, \u2026) durchgenommen oder \u2013 Mann, da kommen Erinnerungen hoch \u2013 mithilfe von Spielgeld begonnen, das Thema \u201eGeld\u201c zu \u2013 unterrichten? Das ist jetzt vielleicht sehr gro\u00dfz\u00fcgig. Auf jeden Fall haben wir gelernt, wie man einen Euro zusammensetzen kann (aus zehn 10ct-M\u00fcnzen etc.) und sp\u00e4ter einen ganzen Shop gehabt, in dem die Kinder \u201eeinkaufen\u201c konnten. Bezahlt wurde mit einem Euro und dann galt es eben, das passende R\u00fcckgeld rauszugeben. Der Shop fiel nat\u00fcrlich nicht vom Himmel \u2013 den habe ich gemacht: Ein paar Sachen zusammengesucht und price tags drangeh\u00e4ngt. Er hauste stets in einem Schuhkarton. Vielleicht gibt es ihn ja noch! Sichtungen gerne in den Kommentaren vermelden &#x1f60a;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie auch immer. Abgesehen vom Shop musste ich nie viel f\u00fcr die Stationenarbeit vorbereiten, meistens hatte die Lehrerin Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die konkrete Umsetzung. Da f\u00e4llt mir noch was ein: Es gab die sogenannte \u201espiral\u201c \u2013 die Kinder konnten da rausgenommen werden. Das war die Warnung. Wenn sie drau\u00dfen sind, ist der n\u00e4chste Schritt, dass sie eine Minute Spielzeit verlieren, dann zwei\u2026<\/p>\n<p>Auch der Praktikant darf Kinder aus der <em>spiral<\/em> nehmen. Da hat mich die Lehrerin w\u00e4hrend der Stationenarbeit das eine oder andere Mal dran erinnert\/erinnern m\u00fcssen \u2026 Ich sage nur: <em>Spielgeld<\/em>. <em>Auf einem Tisch<\/em>. <em>An dem so sechs Kinder sitzen<\/em>.<\/p>\n<ul>\n<li>Was wurde nach dem Mittagessen so gemacht? Die <em>word list <\/em>bearbeitet, zum Beispiel. Jede Woche gab es eine neue mit zehn W\u00f6rtern. \u00dcber die Woche wurden die W\u00f6rter ge\u00fcbt durch Abschreiben, Buchstabieren vor der Klasse (Das war freiwillig!) und chants (freiwillig!). Am Ende der Woche erfolgte immer der (Selbst-)Test: Wie viele W\u00f6rter kann ich (richtig) schreiben ohne auf die Liste zu schauen? Hier konnte es meine Aufgabe sein, einzelne Kinder gezielt zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfig wurde auch in den Matheb\u00fcchern gearbeitet oder in denen f\u00fcr Irisch. Meine Aufgabe war es, die B\u00fccher und Stifte auszugeben und dann rumzulaufen und zu helfen. Bei Irisch konnte ich nat\u00fcrlich nicht gro\u00dfartig viel helfen.<\/li>\n<li>Freitags war nach dem Mittagessen Free Play angesagt. Da durfte gespielt, gelesen oder auch gezeichnet werden (Manchmal wollten (Sie durften dann auch!) manche Kids in dieser Zeit aber auch lieber einen Job (zum Beispiel im Garten (=Gartenarbeit)) erledigen.). Zum Zeichnen gab es die Free Drawing Books, die ich, sowie alle weiteren notwendigen Utensilien, ausgeteilt habe. Dann entstand aber auch hier, wie mit Irisch, ein Zeitfenster, in dem ich nicht wirklich etwas zu tun hatte. Die Kinder haben mich zumindest nicht echt gebraucht. Manchmal habe ich mir ihre Zeichnungen pr\u00e4sentieren lassen oder <em>Guess in 10<\/em> mitgespielt. <em>Eigentlich<\/em> hatte ich f\u00fcr solche Momente aber die Aufgabe bekommen, das Klassenzimmer aufzur\u00e4umen (im Sinne von: Das Matheregal neu zu organisieren etc. \u2013 das man kehrt, wenn es (besonders) dreckig ist, is a given). Gen Ende meiner Zeit, als es ja auch auf das Ende des Schuljahres zuging, habe ich auch die Matheb\u00fccher der Kinder durchgesehen und Fehler korrigiert. Sehr viel Mathe, daf\u00fcr, dass ich ja gar nicht Mathe studiere&#8230;<\/li>\n<li>Jeden <strong>Donnerstag ging es in den Wald<\/strong>. Also: Rucksack f\u00fcr den Wald gepackt (Praktikanten-Aufgabe!), alle Kinder in Warnwesten gepackt und dann dorthin marschiert. Oft war ich das Schlusslicht, das hei\u00dft: kein Kind hinter mir, alle im Blickfeld eines Erwachsenen. W\u00e4hrend des Laufens kann man mit den Kindern reden; das eine oder andere Mal muss man aber auch sagen: Bigger steps! Anyways, im Wald wird zu Mittag gegessen und dann d\u00fcrfen die Kinder spielen. Meine Aufgabe war es, die Kinder zu beaufsichtigen (Es gibt boundaries, \u00fcber die sie nicht hinaus d\u00fcrfen.). Auch im Wald gilt: Die Erwachsenen sollten gut verteilt sein und jedes Kind sollte zumindest im Blickfeld eines Erwachsenen sein. Es kann passieren, dass Kinder auf die Toilette m\u00fcssen. Daf\u00fcr wird auch Klopapier und alles eingepackt. Wir kamen so zur\u00fcck, dass die Kinder direkt ihre End-of-the-day-Jobs machen und dann zum Gate gehen konnten. W\u00e4hrenddessen habe ich den Rucksack auch wieder entpackt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18591 alignright\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-600x800.jpeg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-800x1067.jpeg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-380x507.jpeg 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree-247x330.jpeg 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/grandmother-tree.jpeg 960w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Bevor der Wald betreten wird, wird &#8220;grandmother tree&#8221; um Erlaubnis gebeten: Grandmother tree, grandmother tree, can we come in and play today?<\/p>\n<p>Und bevor der Wald vollst\u00e4ndig verlassen wird, wird sich auch anst\u00e4ndig bei grandmother tree bedankt: Grandmother tree, grandmother tree, thank you for letting us play today!<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Stellen im Wald, die besucht werden. B\u00e4ume wie der rechts werden dort dann als grandmother tree auserkoren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Garlic-Spot-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18313 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Garlic-Spot-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a> Der &#8220;Garlic Spot&#8221;, auch wenn auf dem Bild weit und breit kein Garlic zu sehen ist&#8230;<\/p>\n<p>(Er war aber da und vor allem auch zu riechen!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Wald-2-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18331 alignright\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Wald-2-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Jeden zweiten Mittwoch haben die Kinder <em>Crafts<\/em> gehabt, konkret haben wir \u2013 auch ich XD \u2013 ein M\u00e4ppchen gen\u00e4ht, sock puppets und sogar tie die gemacht.<\/p>\n<p>Dann wird auch Musik unterrichtet, Sport \u2013 alles von der Klassenlehrerin. Manchmal wird mit Wasserfarben gemalt, an anderen Tagen im Garten gearbeitet und dann wieder gekocht.<\/p>\n<blockquote><p>Jeden Tag war ich gespannt, was wir heute wieder unternehmen w\u00fcrden!<\/p><\/blockquote>\n<p>Meine Aufgabe war es, bei der Vorbereitung zu helfen und nach dem Kochen\/Backen zum Beispiel auch das Sp\u00fclen der benutzten Utensilien. In meiner Zeit\u00a0 &#8211; <em>zw\u00f6lf Wochen<\/em> &#8211; haben wir aber nur zwei Mal gekocht\/gebacken &#8211; das kommt also nicht so h\u00e4ufig vor.\u00a0 Aber langweilig wird es damit nie! Ich erinnere mich daran, dass ich an einem Tag einmal dachte: Oh, heute ist nichts Besonderes los, keine \u00dcberraschungen, ein normaler Tag! Einmal, in <em>zw\u00f6lf Wochen<\/em>, habe ich mir das gedacht. Drei Mal darfst du raten:<\/p>\n<p>3<\/p>\n<p>2<\/p>\n<p>1<\/p>\n<p>Feueralarm! Was auch sonst. Es war nie langweilig an der CNS. Einmal gab es auch kein Wasser. <em>Fun!<\/em> Aber mal ganz im Ernst: Ich fand das super! Ich <em>wollte<\/em> Abwechslung. An der CNS ist dir das garantiert.<\/p>\n<p>Ich war aber auch am Ende des Schuljahres da: In diesem Zeitraum hatte meine Klasse ihr Theaterst\u00fcck, aber wir hatten auch <em>Beach Day<\/em> und <em>Sports Day<\/em>\u00a0 und den Schulausflug zur Pet Farm und <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klassenzimmer-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18317 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klassenzimmer-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>das Schulpicknick. Meine Klasse hatte auch einen Klassenausflug, aber der war weit vor all diesen Dingen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, dass zuletzt vor allem f\u00fcr das St\u00fcck ge\u00fcbt, ge\u00fcbt und ge\u00fcbt wurde!<\/p>\n<p><em>Conall was the name of Ireland&#8217;s king&#8230; <\/em>So ging&#8217;s los&#8230;<\/p>\n<p><em>His eldest son had his way in everything&#8230; <\/em>Ich schweife ab! Also weiter im Text&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die ca. 30 Minuten, die ich nach Schulschluss (als die Kinder bereits gegangen waren) offiziell noch (bis 15:30 Uhr) zu arbeiten hatte, habe ich dann gr\u00f6\u00dfere Jobs zugewiesen bekommen. In dieser Zeit habe ich den Shop gebastelt, aber auch das hier:<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kleeblatt-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18318 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kleeblatt-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gen Ende habe ich dann die Props f\u00fcr das Play gebastelt. Ich habe aber auch Inventur gemacht \u2013 gez\u00e4hlt, wie viele Main Lesson Books etc. noch vorhanden sind, damit die Bestellung f\u00fcrs n\u00e4chste Schuljahr gemacht werden konnte.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tuer-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18329 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tuer-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das sind dann also Aufgaben, die einem zugeteilt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Immer, immer, immer gilt: Die Kinds im Auge behalten und dir bewusst sein, dass sie dich genauso im Auge haben, das hei\u00dft: Mit gutem Vorbild vorangehen, bei m\u00f6glichst allem mitmachen, aber in einem Ma\u00dfe, wie du dich damit wohlf\u00fchlst. Authentisch zu sein ist n\u00e4mlich auch right up there.<\/p>\n<p>Die CNS hat in etwa so viele Praktikanten wie tats\u00e4chliche Lehrkr\u00e4fte. Du wirst wirklich gebraucht. In meinem EOP habe ich pers\u00f6nlich mich einfach \u00fcberfl\u00fcssig gef\u00fchlt und das war kein sch\u00f6nes Gef\u00fchl. An der CNS war das total anders und von der Schulleitung, von allen, wirklich, kam auch so viel Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die geleistete Arbeit. Wenn ich Hilfe gebraucht habe, war immer jemand da und einmal, da hatte ich meine Medikamente zu Hause liegen lassen und gefragt, ob ich wohl \u00fcber die Pause nach Hause laufen und sie holen d\u00fcrfte &#8211; Da bin ich dann gefahren worden. Und auch nach der Schule habe ich des \u00d6fteren einen lift home bekommen. Der Staff geht also wirklich die extra mile f\u00fcr dich. Du erf\u00e4hrst an der CNS ein super support system und, noch einmal, so, so viel Dankbarkeit f\u00fcr dein Tun. Jeder wird gesehen, jedem wird geholfen. Das habe ich sehr wertgesch\u00e4tzt und daf\u00fcr gibt es von mir ein RIESENGRO\u00dfES DANKE an den Staff.<\/p>\n<p>Und nun \u2013 die Kinder. Die Kinder &lt;3 Meine Einstellung vorm Praktikum war: Dann fliege ich da einmal hin, einmal zur\u00fcck und dann steige ich <em>nie wieder<\/em> in einen Flieger. Jetzt kann ich es nicht erwarten, zur\u00fcckzukehren und die Schule, vor allem aber die Kids zu besuchen. Die vermisse ich am meisten. Ich habe sie aber auch wochenlang <em>tagt\u00e4glich<\/em> gesehen. Sie dann auf einmal gar nicht mehr zu sehen ist &#8211; ja, komisch. Da fehlt irgendwie einfach etwas. Manchmal denke ich mir: Ich h\u00e4tte ja auch einfach so weitermachen, weiter an der CNS arbeiten k\u00f6nnen bis \u2013 Idk when. Wahrscheinlich bis die Kinder gehen, die bleiben ja nicht ewig auf der Schule, also w\u00e4re der Abschied eh irgendwann gekommen und darum ist dieser Gedanke auch Bl\u00f6dsinn. Aber Tr\u00e4nen sind beim Abschied schon geflossen. Und nicht wenige. Ganz im Ernst: Seinen Lebtag lang ein und denselben Job auszu\u00fcben finden viele heuzutage eine geradezu grausige Vorstellung. An der CNS h\u00e4tte ich mir das wirklich vorstellen k\u00f6nnen. Aber ganz so einfach ist das alles dann doch nicht. Also bin ich mittlerweile wieder zur\u00fcck in Deutschland. Mein Herz h\u00e4ngt aber noch in Irland rum: Die haben es, die Kids der zweiten Klasse. Ich fand sie <em>gro\u00dfe Klasse<\/em>. Klar gab es auch Diskussionen, aber eine Sache, die mich so beeindruckt hat \u2013 So frustriert die Kids manchmal auch mit mir waren, NIE hat auch nur ein Kind nach der low-hanging fruit gegriffen und versucht mich mit \u201eDas hast du jetzt aber falsch ausgesprochen\/falsch gesagt\u201c zum Schweigen zu bringen. Das liegt mir vermutlich so am Herzen, weil ich drei Sprachen studiere. Aber ich fand es wirklich, wirklich stark. Es war so toll, all ihre Pers\u00f6nlichkeiten zu entdecken, w\u00e4hrend sie mir gegen\u00fcber auftauten. Am Ende der letzten Auff\u00fchrung des Theaterst\u00fccks war ich so, so stolz auf die Kids. Ich wei\u00df gar nicht, was ich noch sagen soll, es wird ihnen eh nicht gerecht. Nur: &lt;3 &lt;3 &lt;3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Damit kommen wir zum n\u00e4chsten Programmpunkt:)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>All unsere Ausfl\u00fcge\/Feiern\/Veranstaltungen (oder: in Erinnerungen schwelgen 2.0)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Erster-Mai-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18312 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Erster-Mai-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a> Das habe ich ganz vergessen zu erw\u00e4hnen! Den ersten Mai haben wir mit der ganzen Schule zusammen gefeiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber jetzt! Der Klassenausflug ging hierhin:<\/p>\n<p>University of Galway &#8211; Zoology and Marine Biology<\/p>\n<p>Wir sind durch die Ausstellung gef\u00fchrt worden und haben im Anschluss auch noch Tiere &#8220;live&#8221; vorgef\u00fchrt bekommen: Die durften die Kids auch halten. Also, die Praktikanten durften nat\u00fcrlich auch, aber bei der Spinne war ich dann doch raus.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klassenausflug-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18316 alignright\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klassenausflug-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sports-Day-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18326\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sports-Day-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a> Sports Day!<\/p>\n<p>Ich hatte meine ganz eigene Station beim Sandkasten: Weitsprung und Werfen. Die Kinder kamen gruppenweise (mit der zur Gruppe zugeh\u00f6rigen Lehrkraft) zu mir (jede Gruppe hatte eine Farbe zugeteilt bekommen und ihre Mitglieder waren alle in dieser Farbe gekleidet. Naja, fast alle. Ich wei\u00df, was du jetzt denkst! Ein paar Eltern werden da mal wieder verschlafen haben. Nope! Eher ein paar Lehrkr\u00e4fte XD Die mussten dann auf die Schnelle noch etwas organisieren und so borgte sich die Schulbegleitung mal eben das St\u00fcck Stoff, das in unserem Theaterst\u00fcck den See darstellte. Es gab auch einen vortrefflichen Rock ab. Der Kommentar dazu: &#8220;Why are you wearing our lake?&#8221;). Organisiert wurde das Ganze durch die 6. Klasse. Da jeder Gruppe auch Sechstkl\u00e4ssler zugeteilt waren, wurden die Regeln meist durch diese erkl\u00e4rt und ich war nur back-up. Einmal, glaube ich, durfte ich den Vortrag halten. Ich hatte die Regeln aber vorab per Mail zugeschickt bekommen. Ich musste also wieder nur Anweisungen umsetzen und nichts selbst recherchieren, organisieren etc. Wir Praktikanten waren an den verschiedenen Stationen des Sports Day (die Lehrer sind mit einer festen Gruppe rotiert) und h\u00e4tten theoretisch auch aussuchen d\u00fcrfen, wer welche macht. Beendet wurde der Tag mit der Siegerehrung. Gruppenweise wurde jedes einzelne Kind aufgerufen und bekam eine selbstgemachte Medaille verliehen: Diese hatte eine Muschel an einem Faden h\u00e4ngen, der die Teamfarbe hatte. Der Faden war auch nicht einfach Faden, sondern liebevoll mit den Fingern geh\u00e4kelt. Hierzu habe ich auch noch eine Anekdote (Wozu denn nicht?):<\/p>\n<p>Bei der Siegerehrung war auch ich aufgerufen worden und bekam eine Medaille umgeh\u00e4ngt. Ich war die erste der Praktikanten, die eine bekam und war mir darum nicht sicher, ob ich nicht verwechselt worden war. Sollte ich wirklich eine bekommen, wo ich doch nur an meiner Station gestanden hatte, oder war da ein Fehler passiert? Du erinnerst dich: Die Medaillen gab es nur in Teamfarben und ich war einfach mal dem Team Orange zugez\u00e4hlt worden, hatte eine Medaille in Orange bekommen, wo ich doch gar nicht Teil vom Team war. Eines meiner Kinder kam dann zu mir und wollte zun\u00e4chst Medaille tauschen (Grund war <em>nicht<\/em> die Farbe, sondern die L\u00e4nge der (orangenen) Medaille). Ich stimmte dem zu, da ich mir, bl\u00f6d gesagt, nicht sicher war, ob ich meine \u00fcberhaupt verdient und zu kriegen hatte. Bis dahin hatte kein anderer Praktikant\/station master eine erhalten. So \u00e4hnlich sagte ich das dann auch und das Kind fragte daraufhin, ob es in diesem Fall meine Medaille f\u00fcr sein j\u00fcngeres Geschwisterkind haben k\u00f6nnte. Vielleicht denkst du dir jetzt: &#8220;Die wird doch nicht Ja gesagt haben!&#8221; Doch, das hat sie. Also ich. Ich hab Ja gesagt. Ich hatte da auch noch ein paar mehr Beweggr\u00fcnde daf\u00fcr, aber auf die gehe ich hier nicht ein. Fakt ist: Sie hatte dann zwei Medaillen und ich keine. Und dann wurden nat\u00fcrlich, einer nach dem anderen, die anderen Praktikanten mit einer Medaille geehrt. Als der letzte seine bekommen hatte, war ich nicht nur traurig dar\u00fcber, keine (mehr) zu haben, sondern sehr traurig dar\u00fcber. Selbst Schuld, denkst du jetzt vielleicht, und das zu Recht. Aber was tun? Die Medaille zur\u00fcckverlangen? Das fand ich auch nicht richtig, da ich sie dem Kind geschenkt hatte. Also stand ich einfach traurig ohne rum. Nun ja, so schlimm war es dann doch nicht, aber irgendwie merkte die stellvertretende Schulleiterin nach der Siegerehrung &#8211; die Kinder waren schon wieder in den Klassenzimmern und ich wei\u00df ehrlich gesagt gar nicht, warum wir beide noch drau\u00dfen waren, vermutlich waren wir aber noch am Aufr\u00e4umen &#8211; trotzdem gleich, dass etwas nicht stimmte. Vielleicht war es auch die Abwesenheit einer Medaille um meinen Hals, die ihr auffiel. Sie sprach mich darauf an und ich erkl\u00e4rte ihr das, was ich dir in diesem Abschnitt versucht habe zu erkl\u00e4ren. Ich wei\u00df ja nicht, ob das mit dem Erkl\u00e4ren geklappt hat; das Problem ist, dass ich irgendwie <em>unerkl\u00e4rlich<\/em> gehandelt habe. Ich selbst lese, was ich geschrieben habe und denke mir nur: Make it make sense. Dennoch: So ist es echt passiert. Also stehe ich da und versuche das zu erkl\u00e4ren. Und dann nimmt mein Gegen\u00fcber sich einfach nur ihre Medaille ab und h\u00e4ngt sie mir um, ohne etwas zu sagen. Als ich dann sagte, dass ich das doch nicht annehmen k\u00f6nne, meinte sie, dass sie die vom Vorjahr noch habe und ich ruhig ihre nehmen solle. Dieser Moment visualisiert, was ich weiter oben versucht habe, in Worte zu fassen: den Respekt und die Wertsch\u00e4tzung, die du an der CNS erf\u00e4hrst.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8220;Jeder wird gesehen, jedem wird geholfen.&#8221;<\/p>\n<hr \/>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und ich hatte eigentlich versprochen, \u00fcber die Ausfl\u00fcge zu sprechen. Tschuldigung! Weiter geht&#8217;s.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Die-Titanic-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18311 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Die-Titanic-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Titanic-Schriftzug-e1721328309408-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18328 alignright\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Titanic-Schriftzug-e1721328309408-1-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beach Day bei Silverstrand!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-3-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18322 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-3-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-1-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18320 alignright\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-1-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-2-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18321\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-2-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Pet-farm-3-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" > \u00a0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>S\u00fc\u00df, nicht wahr? Es gab Kaninchen, Pfauen, Ponys, Ziegen, Esel, Schafe,<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Krokodil-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18319\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Krokodil-1-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a> \u00a0 Krokodile?!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das alles war innerhalb der Schulzeiten. Es gab aber einmal auch eine Art Exhibition mit Kunstwerken der Kinder der Schule. Sie fand an einem Sonntag statt und wurde vom Vater eines \u201emeiner\u201c Kinder organisiert. Dieses Kind hatte mich dann pers\u00f6nlich eingeladen und da konnte ich nat\u00fcrlich nicht Nein sagen! Die Lehrer waren auch alle da \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tattoo-1.jpeg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18327\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tattoo-1-300x293.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"293\" \/><\/a> Von der eigenen Sch\u00fclerin t\u00e4towiert XD<\/p>\n<p>(featuring my bathroom floor)<\/p>\n<p>Die Tattoos gab&#8217;s auch bei der Art Exibition.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann war auch einmal, ganz zu Beginn, eine deutsche Schulklasse zu Besuch. Immer, wenn ich denke, ich habe alles erz\u00e4hlt, f\u00e4llt mir doch noch was ein! Ja, das war auch einmal:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #0000ff;\">\u223c<\/span>Besuch a<span style=\"color: #ff0000;\">us Deuts<\/span><span style=\"color: #ffff00;\">chland <span style=\"color: #0000ff;\">\u223c<\/span><\/span><\/p>\n<p>In der Klasse konnten auch ein paar Kids Deutsch. Und allesamt konnten sie scherzen, hier mein Favorit:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(S= Sch\u00fcler; L= Lehrerin)<\/p>\n<p>S *kommt mit dreckigen Schuhen ins Klassenzimmer*<\/p>\n<p>L: Where did you walk through?<\/p>\n<p>S: The door.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sachen, die man h\u00f6rt XD Da gab&#8217;s auch noch &#8220;There are no tomatoes in Ireland.&#8221; auf der Busfahrt zur Pet Farm (vielleicht war&#8217;s auch auf dem Nachhauseweg davon). Und ich, die auf einmal wieder hellwach und aufrecht im Sitz sitzt und sich fast den Nacken verrenkt, um zu dem Kind, das das gesagt hat, zu gucken, nur so: &#8220;Bitte was? Haben wir nicht gerade erst welche selbst geerntet&#8221; (aus dem Schulgarten)? Zum Gl\u00fcck habe ich mir das nur <em>gedacht<\/em> und bis ich dann etwas <em>gesagt<\/em> habe, hat mein Kopf auch aufgeholt und begriffen, was wirklich gesagt worden war: &#8220;There are no <em>tornadoes<\/em> in Ireland.&#8221; Die Kids fanden das m\u00e4chtig witzig, als ich ihnen erkl\u00e4rt habe, was ich verstanden hatte.<\/p>\n<p>Lust auf all das? Darauf, acht Kinder in einer basket swing anzuschubsen? Mit Rezepten f\u00fcr Garlic Bread nach Hause zu gehen? Dann komm an die CUAN NA GAILLIMHE CNS! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag soll es um meinen Schulalltag an der Cuan na Gaillimhe CNS gehen, also nehme ich dich mal mit. Ready? 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