{"id":18792,"date":"2024-07-10T06:51:46","date_gmt":"2024-07-10T04:51:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=18238"},"modified":"2025-02-05T11:33:11","modified_gmt":"2025-02-05T09:33:11","slug":"mein-aufenthalt-in-schweden-der-arbeitsalltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/mein-aufenthalt-in-schweden-der-arbeitsalltag\/","title":{"rendered":"Mein Aufenthalt in Schweden &#8211; der Arbeitsalltag"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Mein Praktikum in der Sprachabteilung des Goethe-Instituts begann nur wenige Tage nach meiner Ankunft in Stockholm. Das Geb\u00e4ude liegt inmitten der Innenstadt, sodass ich mit meiner zentralen Wohnlage einen kurzen Weg dorthin hatte. Sobald man in die Gasse einbiegt, in der das Goethe-Institut liegt, l\u00e4sst es sich bereits an der gro\u00dfen gr\u00fcnen Flagge erkennen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Institut angekommen, wurde ich freundlich von dem kleinen Team, bestehend aus ca. 15 Mitarbeitenden, empfangen. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase hatte ich einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuell laufenden Projekte des Goethe-Instituts. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Projekte zur F\u00f6rderung der deutschen Sprache in Schweden, jedoch auch ein Gro\u00df-Projekt mit mehreren EU-L\u00e4ndern zum Ausbau von Herkunftssprachenunterricht. Des Weiteren bekam ich die M\u00f6glichkeit, Einblicke in schwedische Schulen, Veranstaltungen der deutsch-schwedischen Handelskammer sowie der deutschen Botschaft zu erhalten. Auch im Goethe-Institut selbst finden regelm\u00e4\u00dfig Veranstaltungen im Kulturbereich, wie Ausstellungen und Lesungen statt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So abwechslungsreich wie diese Bereiche gestalteten sich auch meine Aufgaben. Ich wirkte insbesondere in der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und im Social Media Management mit, unterst\u00fctzte die Organisation und Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen und die Kontaktpflege mit externen Partner:innen und schwedischen Lehrkr\u00e4ften. So konnte ich alle Bereiche des Goethe-Instituts und damit ein interdisziplin\u00e4res Arbeitsfeld zwischen Sprache, Kultur, Politik und Bildung kennenlernen. Besonders gefallen hat mir, dass ich sehr selbstst\u00e4ndig, kreativ und eigeninitiativ arbeiten konnte, da meine Kolleg:innen mir einige Aufgaben anvertraut haben und stets Wert auf meinen Rat zu diversen Themen gelegt haben. So war auch die Atmosph\u00e4re im Team immer herzlich und wurde durch gemeinsame Mittagspausen und nat\u00fcrlich, wie es sich in Schweden geh\u00f6rt, Fikas gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um das nun ein wenig zu konkretisieren: Wie sah denn nun mein klassischer Arbeitstag aus? Nun, das ist aufgrund der Aufgabenvielfalt tats\u00e4chlich gar nicht so leicht zu definieren. Meistens begann mein Tag damit, Mails und meinen Kalender zu checken. Je nach Wochentag, hatte ich feste Meetings, wie Jour Fixe mit allen mich betreffenden Abteilungen, damit alle stets auf dem neuesten Stand bleiben und Aufgaben f\u00fcr Projekte verteilt werden k\u00f6nnen. Da ich einige Social-Media-Reihen eigenst\u00e4ndig betreute, habe ich meist t\u00e4glich den Content Plan \u00fcberpr\u00fcft und Posts vorbereitet. Meine Ansprechpartner:innen gaben mir h\u00e4ufig unterst\u00fctzende Aufgaben, wie die Erstellung von OnePages oder die Vorbereitung von Veranstaltungen, \u00a0die ich mir die Woche \u00fcber einteilen oder manchmal auch ganz spontan bearbeiten konnte. F\u00fcr einige Aufgaben, wie beispielsweise die Durchf\u00fchrung einer Umfrage zu Deutsch-Lehrwerken, konnte ich die volle Verantwortung \u00fcbernehmen und dementsprechend selbstorganisiert an ihnen arbeiten. Mittags setzten wir uns zur Pause zusammen, tauschten uns aus und genossen h\u00e4ufig die Sonne im Innenhof des Instituts. Danach ging es meist mit meinen Aufgaben und Meetings weiter, h\u00e4ufig wurden die Nachmittage jedoch auch f\u00fcr Besuche von Partner:innen oder f\u00fcr externe Termine, wie Schulbesuche, genutzt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Besonders angenehm fand ich, dass ich mit Gleitzeit arbeiten konnte. Ich hatte die Vorgabe f\u00fcr 8 Stunden t\u00e4glich anwesend zu sein, konnte mir diese aber flexibel einteilen. Zudem wird im Institut stets darauf geachtet, dass man gesammelte \u00dcberstunden abbauen kann. Auch in dem freundlichen Feedback zu Aufgaben wurde die wertsch\u00e4tzende Arbeitsatmosph\u00e4re im Goethe-Institut deutlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Praktikum im Goethe-Institut war auf vielen Ebenen eine pr\u00e4gende Erfahrung und Bereicherung f\u00fcr mich und meinen beruflichen Werdegang. Ich habe ein spannendes Arbeitsumfeld kennengelernt, in dem ich Spa\u00df an meinen Aufgaben und mit meinen netten Kolleg:innen hatte. Die Vielseitigkeit der Bereiche und der abwechslungsreiche Arbeitsalltag haben die Arbeit immer spannend bleiben lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf die Zeit am Goethe-Institut werde ich immer gerne zur\u00fcckblicken! &#x1f60a;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Praktikum in der Sprachabteilung des Goethe-Instituts begann nur wenige Tage nach meiner Ankunft in Stockholm. Das Geb\u00e4ude liegt inmitten der Innenstadt, sodass ich mit meiner zentralen Wohnlage einen kurzen Weg dorthin hatte. 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