{"id":18749,"date":"2024-10-14T11:03:30","date_gmt":"2024-10-14T09:03:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=18749"},"modified":"2024-11-04T09:35:53","modified_gmt":"2024-11-04T07:35:53","slug":"mein-praktikum-am-holy-family-hospital-in-nkawkaw-ghana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/mein-praktikum-am-holy-family-hospital-in-nkawkaw-ghana\/","title":{"rendered":"Mein Praktikum am Holy Family Hospital in Nkawkaw, Ghana"},"content":{"rendered":"<p>Akwaaba! Im Rahmen meines Medizinstudiums habe ich ein sechsw\u00f6chiges Praktikum im Holy Family Hospital in Nkawkaw in Ghana absolviert und m\u00f6chte gerne meine Erfahrungen mit euch teilen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mein Praktikum habe ich \u00fcber die Organisation &#8220;You4Ghana&#8221; organisiert. Diese wird geleitet durch Torben, der vor einigen Jahren dauerhaft nach Ghana gezogen ist. Er \u00fcbernimmt vor Beginn des Praktikums die Kommunikation mit dem Krankenhaus und stellt den Freiwilligen Unterk\u00fcnfte und Verpflegung zur Verf\u00fcgung. Die Organisation lief reibungslos (was f\u00fcr ghanaische Verh\u00e4ltnisse fast ein Wunder ist!) und ich hatte durch ihn die ganze Zeit einen guten Ansprechpartner vor Ort. Das Sch\u00f6ne ist au\u00dferdem, dass meist zeitgleich viele andere Freiwillige vor Ort sind, die sich an verschiedensten Projekten von You4Ghana beteiligen. Neben Praktika in Krankenh\u00e4usern der Umgebung bietet sich n\u00e4mlich auch die M\u00f6glichkeit, im Jugendzentrum auszuhelfen oder als Lehramtsstudent an einer Schule zu unterrichten. Ich habe unglaublich viele neue Freunde gefunden und bin super dankbar f\u00fcr die Zeit dort.<\/p>\n<h4><strong>Das Krankenhaus und die \u00c4rzte<\/strong><\/h4>\n<p>Das Holy Family Hospital befindet sich im Herzen von Nkawkaw, einer Ortschaft mit etwa 50.000 Einwohnern in der Eastern Region Ghanas. In der Region ist es mit folgenden Departments das gr\u00f6\u00dfte Krankenhaus:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Female and male ward<\/em> (eine internistische Station jeweils f\u00fcr die M\u00e4nner und die Frauen)<\/li>\n<li><em>General Surgery\u00a0<\/em>(Allgemeinchirurgie)<\/li>\n<li><em>Obstetrics and gynaecology<\/em> (Geburtshilfe und Frauenheilkunde)<\/li>\n<li><em>Pediatric ward and NICU\u00a0<\/em>(Kinderheilkunde und Neugeborenen-Intensivstation)<\/li>\n<li><em>Ophthalmology\u00a0<\/em>(Augenheilkunde)<\/li>\n<li><em>ENT\u00a0<\/em>(Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde)<\/li>\n<li><em>Emergency Room\u00a0<\/em>(Notaufnahme)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Ghana gibt es keine niedergelassenen \u00c4rzte, sodass die Patienten in der Notaufnahme oder dem &#8220;OPD&#8221;, dem\u00a0<em>Outer Patient Department, <\/em>vorstellig werden. Dort wird dann entschieden, ob sie aufgenommen werden oder nicht.<\/p>\n<p>Im Rahmen meines Praktikums war mir freigestellt, in welche Departments ich rotieren m\u00f6chte. Ich verbrachte daher insgesamt 3 Wochen auf der Kinderstation und der NICU, 1 Woche auf der Gyn\u00e4kologie, 1 Woche in der Notaufnahme und 1 Woche in der Chirurgie.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu einigen Krankenh\u00e4usern in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten (z.B. Accra und Kumasi), ist das Holy Family Hospital <em>kein<\/em> Lehrkrankenhaus. Daher arbeiten hier auch nur sehr wenige Fach\u00e4rzte &#8211; n\u00e4mlich gerade einmal f\u00fcnf: zwei Gyn\u00e4kologen, zwei Chirurgen und ein Kinderarzt. Einen fertigen Internisten gibt es nicht.<br \/>\nNun, wie werden die Patienten dann betreut? Nach Abschluss des Medizinstudiums m\u00fcssen die \u00c4rzte f\u00fcr ein Jahr als &#8220;House Officer&#8221; arbeiten und rotieren etwa alle 3 Monate auf eine neue Station. Betreut und \u00fcberwacht werden sie bei ihrer Arbeit von den &#8220;Medical Officers&#8221;. Diese befinden sich noch nicht in ihrer Facharztausbildung, sondern rotieren ebenfalls f\u00fcr 3 Jahre durch verschiedene Stationen des Krankenhauses, bevor sie die Facharztausbildung ihrer Wahl beginnen k\u00f6nnen. Im Idealfall gibt es dann auch noch Fach\u00e4rzte f\u00fcr jede Station&#8230; in der Realit\u00e4t herrscht hier aber ein extremer Mangel. Die internistische Station beispielsweise wurde von einem <em>House Officer<\/em> betreut, der gerade frisch das Medizinstudium beendet hatte. Obwohl er nach bestem Wissen und Gewissen handelte, vertraute er mir an, oft mit den F\u00e4llen \u00fcberfordert zu sein und sich einen qualifizierten Ansprechpartner zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<h4>Krankenversicherung in Ghana<\/h4>\n<p>In Ghana existiert eine gesetzliche Krankenversicherung, die auch f\u00fcr die meisten Menschen zug\u00e4nglich ist. Die Kosten betragen ca. 5 EUR (30 Cedi) pro Jahr und damit ist sie f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Patienten bezahlbar. Allerdings werden nicht alle Medikamente und Behandlungen \u00fcbernommen. Meist sind nur &#8220;Basismedikamente&#8221; inbegriffen, so werden schwache Schmerzmittel wie Paracetamol bezahlt, bei st\u00e4rkeren Schmerzen m\u00fcssen die Patienten aber oft selbst die Kosten f\u00fcr die Schmerzmittel tragen. Auch bei Antibiotika gilt das gleiche Prinzip: Standard-Antibiotika werden \u00fcbernommen, sobald aber eine Resistenz bei einem Erreger vorliegt, die den Einsatz eines Reserve-Antibiotikums erfordert, werden die Kosten meist nicht mehr getragen.<br \/>\nBasis-Vorsorge-Untersuchungen w\u00e4hrend der Schwangerschaft werden in der Regel auch von der Krankenversicherung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Positiv \u00fcberrascht war ich au\u00dferdem vom Umgang mit Infektionskrankheiten wie HIV. HIV-Infizierte beispielsweise erhalten die sehr teuren antiviralen Medikamente kostenlos. Auch einige Impfungen im S\u00e4uglings-Alter sind kostenlos, sodass zum Beispiel Polio und Diphtherie auch hier kein Thema mehr sind.<\/p>\n<h4>Meine Erfahrungen<\/h4>\n<p>Ich bin unglaublich dankbar daf\u00fcr, einen Einblick in den Krankenhausalltag bekommen zu haben und habe viel gelernt, insbesondere \u00fcber tropenmedizinische Krankheitsbilder, die einem in Deutschland nur selten begegnen. Ich w\u00fcrde gerne sagen, das Praktikum habe mir Spa\u00df gemacht, aber <em>Spa\u00df<\/em> ist hier wohl das falsche Wort. Es macht keinen &#8220;Spa\u00df&#8221;, die inad\u00e4quate Versorgung der Patienten zu sehen, die meist bedingt ist durch fehlende finanzielle Mittel, fehlende diagnostische M\u00f6glichkeiten und fehlende Expertise durch den Fach\u00e4rzte-Mangel. Es macht keinen &#8220;Spa\u00df&#8221;, Kinder an Erkrankungen sterben zu sehen, die so einfach h\u00e4tten vermieden werden k\u00f6nnen. Es macht keinen &#8220;Spa\u00df&#8221; zu sehen, dass der Tod t\u00e4glicher Begleiter ist und beinahe gleichg\u00fcltig hingenommen wird &#8211; denn man kennt es dort nicht anders.<br \/>\nAnstatt euch einen klassischen Arbeitstag im Krankenhaus zu schildern oder weitere Infos \u00fcber das Gesundheitssystem in Ghana zu geben, m\u00f6chte ich daher gerne einige F\u00e4lle mit euch teilen, die mich sehr ber\u00fchrt haben und hoffentlich einen realistischen Eindruck davon vermitteln, wie die Gesundheitsversorgung in Ghana funktioniert.<\/p>\n<h5>Wie Geld \u00fcber das Leben von Kindern entscheidet<\/h5>\n<p>Die Kinderheilkunde des Holy Family Hospitals zu betreten ist ein komisches Gef\u00fchl. In einem dunklen und stickigen Raum liegen bis zu 20 Kinder in rostigen Gitterbetten nebeneinander. Wenn eines der Kinder schreit, schreien alle. Es ist unruhig und warm, es riecht oft unangenehm nach Stuhl und manchmal auch nach Erbrochenem. Die M\u00fctter sitzen auf Plastikst\u00fchlen neben den Bettchen, meist Tag und Nacht. Sie schauen einen oft mit leerem und m\u00fcdem Blick an, ein L\u00e4cheln ist ihnen oft nur schwer abzugewinnen, meist sind sie zu ersch\u00f6pft. Wir stehen vor einem Bett mit einem kleinen Jungen, der sich unruhig die Haut aufkratzt. &#8220;Wir&#8221; sind die anderen deutschen Medizinstudenten, der f\u00fcr die Station zust\u00e4ndige House Officer und Dr. Danso, der einzige Kinderarzt des Krankenhauses. Mittwochs ist immer Lehrvisite auf der P\u00e4diatrie und ich bin beeindruckt von Dr. Danso&#8217;s Expertise, Leidenschaft und Sorge um seine kleinen Patienten. Nicht selten sagt er Dinge wie &#8220;<em>I know that in Germany you would do this, but here we do not have the medications \/ diagnostics \/ capacities, so this is our alternative and all we can do<\/em>&#8220;. Aber heute soll es um ein Krankheitsbild gehen, das mir in Deutschland wohl nie begegnen wird: Mangel- und Unterern\u00e4hrung bei Kindern.<br \/>\nDer kleine 15 Monate alte Junge guckt mich also mit seinen riesigen eingefallenen Augen an und ich muss kurz schlucken, w\u00e4hrend Dr. Danso erkl\u00e4rt, dass dieses Kind dem Tod ganz nah ist. Durch die Mangelern\u00e4hrung haben sich \u00d6deme gebildet, daher sind die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe des Jungen ganz geschwollen. Die Haut ist fleckig und l\u00f6st sich ab, ein Hinweis auf Kwashiorkor, einen extremen Proteinmangel. Es wird besprochen, wie dieser Junge aufzupeppeln ist. Er soll eine proteinreiche Ern\u00e4hrung bekommen, dazu gibt es P\u00e4ckchen mit einem Erdnussbutter-Gemisch, die Dr. Danso durch Spenden f\u00fcr die Station kaufen konnte. Dank eines Spendenpools f\u00fcr die P\u00e4diatrie kann Dr. Danso in der Regel lebensnotwendige Medikamente f\u00fcr Familien bezahlen, die sich die Therapie nicht leisten k\u00f6nnen. Was in Krankenh\u00e4usern ohne diese Unterst\u00fctzung passiert? &#8211; Ich m\u00f6chte gar nicht dar\u00fcber nachdenken.<\/p>\n<p>Ich blicke auf den Plastikstuhl neben dem Bettchen. Die Mutter des Jungen hat ebenfalls eingefallene Augen und Wangen und ist dazu auch noch schwanger.<br \/>\nDr. Danso muss meinen erstaunten Blick gesehen haben, denn er spricht das aus, was mir in dem Moment durch den Kopf geht: <em>Ja, wir k\u00f6nnen dieses Kind vielleicht retten und es so weit ern\u00e4hren, dass es wieder lebensf\u00e4hig ist. Aber es wird nach Hause gehen zur\u00fcck zu einer Familie, die nicht genug Geld hat, um langfristig eine ausreichende und ausgewogene Ern\u00e4hrung f\u00fcr ihr Kind zur Verf\u00fcgung zu stellen. Und es wird ein Geschwisterkind bekommen, das in einigen Monaten ebenfalls mit dem gleichen Problem bei uns im Krankenhaus landen wird.\u00a0\u00a0<\/em><br \/>\nAlle Beteiligten werfen sich etwas hilflose Blicke zu. Es gibt keinen Erreger, der einfach durch Antibiotika beseitigt werden kann. Es ist kein gebrochener Arm, der wieder ausheilt. Das Schicksal dieses Kindes wird nicht ausgesprochen, aber ist allen bekannt.<br \/>\nHeute gehe ich mit einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Gef\u00fchl von Weltschmerz nach Hause. Ob ich zu naiv war? Ich habe doch Bilder von hungernden Kindern im Internet gesehen und wusste, dass es mir hier in Ghana begegnen w\u00fcrde. Aber es mit eigenen Augen zu sehen, f\u00fchlt sich doch anders an.<\/p>\n<p>Weiter geht es auf die Neugeborenen-&#8220;Intensivstation&#8221;.\u00a0 Von einer richtigen Intensivstation ist diese noch weit entfernt, aber immerhin gibt es ein paar hochwertige Inkubatoren und Monitore zur \u00dcberwachung der Babys. Alle versammeln sich vor dem Bett eines kleinen S\u00e4uglings, der unter der Geburt einen extremen Sauerstoffmangel erlitten hatte und weiterhin auf eine Sauerstofftherapie angewiesen ist. Die Mutter k\u00f6nne sich diese aber nicht mehr leisten und habe Dr. Danso gebeten, ihr Kind zu entlassen.<br \/>\nDass Geld hier \u00fcber das Leben der S\u00e4uglinge entscheidet, ist keine Seltenheit. Wenn ein Neugeborenes im Verlauf der Behandlung wiederbelebt werden muss, werden die Eltern gefragt, ob sie die auf sie zukommenden Kosten tragen k\u00f6nnen oder die Reanimation gestoppt werden soll. Nicht selten wird die Reanimation dann beendet.<br \/>\nZu meiner Erleichterung h\u00f6re ich aber, dass Dr. Danso die Sauerstofftherapie f\u00fcr dieses Kind nur auf dem Papier beenden wird. Das Leben dieses Kindes stehe \u00fcber den finanziellen Sorgen der Mutter.<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl der Hilflosigkeit ist eines, das mich die ganzen sechs Wochen in Ghana begleiten wird. Die \u00c4rzte hier sind meist gut ausgebildet und wissen was zu tun ist. Doch es mangelt an medizinischen Ger\u00e4ten, M\u00f6glichkeiten der \u00dcberwachung und Medikamenten. Daher muss oft improvisiert werden &#8211; in Deutschland undenkbar.<\/p>\n<h5>Herzinfarkt und Schlaganfall &#8211; wo Medizin in Ghana an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft<\/h5>\n<p>Die Notaufnahme des Holy Family Hospitals ist auf den ersten Blick sehr un\u00fcbersichtlich. Ein riesiger Raum mit etwa 15 bis 20 Betten, Angestellte und Angeh\u00f6rige wuseln durch die Gegend und \u00fcber das Radio l\u00e4uft eine Art Kirchen-Musik. Die \u00c4rzte unterhalten sich aus Respekt den Patienten gegen\u00fcber sehr leise und ich versuche angestrengt, ihnen zu folgen.<br \/>\nWir gehen zu dem Bett einer Patientin ganz hinten in der Ecke, ich sch\u00e4tze sie auf etwa 60 Jahre. Ihr linker Mundwinkel und ihr linkes Augenlid h\u00e4ngen schwach herab, bei der Untersuchung merke ich, dass sie ihre linke K\u00f6rperh\u00e4lfte nicht mehr bewegen kann. Ein klassischer Schlaganfall wie aus dem Lehrbuch. In Deutschland w\u00fcrde ein klarer Algorithmus folgen: Man w\u00fcrde ein CT-Bild vom Kopf machen und &#8211; sobald eine Blutung ausgeschlossen ist &#8211; ein Medikament geben, das das Blutgerinnsel im Gehirn aufl\u00f6sen soll. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnte man mit einem Zugang \u00fcber die Leiste und einem langen Draht das Blutgerinnsel direkt entfernen.<br \/>\nLangsam d\u00e4mmert mir jedoch, dass dieses Krankenhaus kein CT-Ger\u00e4t hat. Lediglich zwei alte R\u00f6ntgenmaschinen gibt es, die sind aber zur Zeit kaputt und w\u00fcrden hier auch nicht weiterhelfen.<br \/>\nDer Arzt erkl\u00e4rt mir, dass das n\u00e4chste CT-Ger\u00e4t zwei Stunden entfernt ist. Und selbst wenn die Patientin diesen Weg auf sich nehmen w\u00fcrde, k\u00f6nne man ihr das notwendige Medikament nicht geben, da es in Ghana nicht verf\u00fcgbar ist. Das Vorgehen in Deutschland kennt er und scheint selbst etwas frustriert \u00fcber die Situation. Ein Schlaganfall ist hier also ein Schicksalsschlag und leider in einem kleineren Krankenhaus wie diesem nicht therapierbar. Das gleiche Problem besteht bei Patienten, die einen Herzinfarkt haben. Das Medikament, das das Blutgerinnsel in den Herzkranzgef\u00e4\u00dfen aufl\u00f6sen k\u00f6nnte, ist hier nicht verf\u00fcgbar. Auch eine Katheter-Untersuchung und das Einsetzen von Stents ist nur in einzelnen ausgew\u00e4hlten Privat-Kliniken m\u00f6glich und f\u00fcr den Durchschnitts-Ghanaer nicht bezahlbar. Neben Schmerzmedikamenten erhalten diese Patienten also lediglich zwei Blutverd\u00fcnner, mit denen sie wieder nach Hause geschickt werden.<\/p>\n<h5>Wie Kultur und Tradition den \u00c4rzten das Leben erschwert<\/h5>\n<p>Es ist wieder Lehrvisite auf der P\u00e4diatrie, dieses Mal stehen wir vor einem kleinen Jungen, der angestrengt atmet. Jede Ausatmung ist von einem brummenden Ger\u00e4usch begleitet und man sieht, dass er all seine Muskulatur nutzen muss, um Luft in seine Lungen zu bekommen.<br \/>\nIn meinem Kopf gehe ich mein Wissen zu Pneumologie (Lungenheilkunde) durch &#8211; Asthma, Bronchitis, Lungenentz\u00fcndung vielleicht? Ich bin etwas \u00fcberrascht, als der Arzt mir sagt dieses Kind habe eine &#8220;chemische Pneumonie&#8221;, also eine &#8220;chemische Lungenentz\u00fcndung&#8221;. Keine Seltenheit in Ghana. Gerade in den \u00e4rmeren D\u00f6rfern gehen die Eltern vor einem teuren Arztbesuch lieber zu einem &#8220;Heiler&#8221;, der mit traditionellen Mitteln versucht, den Kindern zu helfen. Eines dieser Mittel ist die Sheabutter, der viele heilende Kr\u00e4fte nachgesagt werden. Zusammen mit Bl\u00e4ttern der\u00a0<em>Kusia<\/em> (auf schlau: <em>Nauclea didderrichii<\/em>) soll sie Malaria, Bauchschmerzen, Blutarmut, Masern, Gelbsucht und sogar Gonorrhoe heilen k\u00f6nnen. Es ist also wohl kaum \u00fcberraschend, dass auch eine einfache Erk\u00e4ltung zun\u00e4chst mit Shea-Butter therapiert wird. Dazu wird diese mit diversen Bl\u00e4ttern und Kr\u00e4utern in die Nase gerieben. Was Erwachsene meist gut verkraften, ist f\u00fcr die kindlichen Atemwege reizend und f\u00fchrt nicht selten dazu, dass diese sich verengen. Im schlimmsten Fall f\u00fchrt es zu einer ausgiebigen Entz\u00fcndung der Lunge und die Kinder werden schwer krank, wie auch in diesem Fall. W\u00e4hrend dieses Kind gut therapiert und wieder nach Hause geschickt werden konnte, verlief es f\u00fcr ein anderes tragischer. Die Eltern hatten hier bei Durchfall ein Sheabutter-Kr\u00e4uter-Gemisch rektal eingef\u00fchrt und das Kind ist anschlie\u00dfend an einer Blutvergiftung verstorben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Mein Fazit<\/h4>\n<p>In den letzten sechs Wochen habe ich unglaublich viel von den \u00c4rzten in Ghana gelernt &#8211; nicht nur \u00fcber in Deutschland seltene Tropenerkrankungen, sondern auch \u00fcber die Kultur und soziale Situation vieler Ghanaer. Das Praktikum im Krankenhaus hat mir einen besonders tiefen und intimen Einblick in das Leben der Einheimischen erlaubt.<br \/>\nDie ghanaischen \u00c4rzte sind oft gut ausgebildet und handeln nach bestem Wissen und Gewissen &#8211; im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nMir ist bewusst geworden, wie privilegiert wir mit dem deutschen Gesundheitssystem sind. Wir k\u00f6nnen uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass Geld bei der medizinischen Versorgung f\u00fcr die Patienten hier kaum eine Rolle spielt.<br \/>\nDas Praktikum hat in mir ein Gef\u00fchl von Weltschmerz hinterlassen, wie ich es vorher nicht erwartet hatte. Ich habe dort Erfahrungen f\u00fcrs Leben gesammelt, die ich nie wieder vergessen werde.<br \/>\n<em>Meda w&#8217;ase\u00a0<\/em>an all die flei\u00dfigen und tapferen \u00c4rzte und Pfleger des Holy Family Hospitals.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-18749 gallery-columns-3 gallery-size-trawell-a3'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a data-size=\"{&quot;w&quot;:960,&quot;h&quot;:1280}\" href='https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Babies-nach-Kaiserschnitt.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Babies-nach-Kaiserschnitt.jpg\" class=\"attachment-trawell-a3 size-trawell-a3\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-18757\" 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F\u00fcr Medizin-Interessierte: Ihr seht die \u00d6dem-Bildung an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen. Als Hautbefund sieht man eine sogenannte &#8220;Flaky Paint Dermatosis&#8221;, zu der es durch extremen Protein-Mangel kommt (auch bekannt als Kwashiorkor)\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a data-size=\"{&quot;w&quot;:960,&quot;h&quot;:1280}\" href='https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/NICU.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/NICU.jpg\" class=\"attachment-trawell-a3 size-trawell-a3\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/NICU.jpg 960w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/NICU-225x300.jpg 225w, 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