{"id":17760,"date":"2024-03-25T19:15:33","date_gmt":"2024-03-25T17:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=17760"},"modified":"2024-10-04T11:15:09","modified_gmt":"2024-10-04T09:15:09","slug":"laute-musik-grosse-lernmotivationen-und-eine-andere-unterrichtskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/laute-musik-grosse-lernmotivationen-und-eine-andere-unterrichtskultur\/","title":{"rendered":"Laute Musik, gro\u00dfe Lernmotivationen und eine andere Unterrichtskultur"},"content":{"rendered":"<p>Bereits in den ersten Schultagen, in denen wir im Deutsch- und Englischunterricht hospitierten und kleine Teile \u00fcbernehmen durften, konnten wir Unterschiede in der Lernkultur feststellen. Obgleich die Schule autonomes und kritisches Denken f\u00f6rdern will, gestaltete sich der Unterricht nahezu immer frontal und mechanisch im Sinne eines pattern-drills \u2013 dies ist durchaus typisch f\u00fcr die tansanische Lehrkultur. Anstelle einer Output-Orientierung steht eher eine Input-Orientierung im Fokus, sodass mitunter nicht darauf geachtet wird, ob die Sch\u00fcler:innen tats\u00e4chlich etwas lernen oder sich am Unterricht beteiligten. Je nach Fach- und Tagesform schliefen Sch\u00fcler:innen im Unterricht.<!--more--><\/p>\n<p>Im Rahmen des Deutschunterrichts konnten wir dies durch aktivierende und bewegende Aufgaben verhindern. Unsere kooperativen Lernformen und Transferaufgaben fielen den Lernenden aller Altersstufen zwar zun\u00e4chst noch sehr schwer, jedoch hatten sie besonders an spielerischen Lernformen gro\u00dfe Freude. Mit der Zeit konnten wir kommunikative Elemente etablieren, um besonders das produktive Sprechen der Lernenden, welches im frontalen, lehrkraftzentrierten Fremdsprachenunterricht zu kurz kommt, zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht waren wir zun\u00e4chst \u00fcber die gro\u00dfe Altersheterogenit\u00e4t in den Klassen: Nach der sechsj\u00e4hrigen Grundschule k\u00f6nnen die Lernenden an der <em>One World Secondary School<\/em> in vier Jahren ihren Realschulabschluss erreichen (Form I bis Form IV), dazu k\u00f6nnen sie nach zwei weiteren Jahren (Form V und Form VI) das Abitur ablegen. Die Schulausbildung an der Privatschule erfolgt jedoch nicht altersabh\u00e4ngig, sondern auf Grundlage der finanziellen M\u00f6glichkeiten oder durch Sponsor:innen, sodass in der Form I beispielsweise Sch\u00fcler:innen zwischen 12 und 20 Jahren zusammen lernen. Hier zeigte sich jedoch schnell ein bemerkenswerter Zusammenhalt der Lerngruppen, die r\u00fccksichtsvoll und unterst\u00fctzend miteinander umgingen. Teilweise bringen die Kinder ebenfalls schwierige Biografien mit, die von gewaltt\u00e4tigen, \u00fcbergriffigen, suchtgepr\u00e4gten oder \u00fcberhaupt nicht vorhandenen Familienstrukturen gepr\u00e4gt sind \u2013 umso beeindruckender ist ihre oft gro\u00dfe Lernfreude.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der materiellen Ausstattung zeigte sich, dass ein Ungleichgewicht zwischen den Fachr\u00e4umen bestand: Das Goethe-Institut hatte einen Deutschraum mit Fensterscheiben sowie Tischen, St\u00fchlen, Beamer und sogar Smartboard (welches aufgrund der falschen Anschlusskabel bisher nicht genutzt werden kann) finanziert. Auch Lehrb\u00fccher, Papier, Plakate und Stifte wurden bezahlt. Die anderen Klassenr\u00e4ume hingegen hatten keine Fensterscheiben, sodass an den windigen Tagen die Sandk\u00f6rner der roten Erde den Lernenden auf Tische, Hefte und in die Augen wehten. Au\u00dferdem gab es in den anderen R\u00e4umen weder genug Tische und St\u00fchle f\u00fcr alle Sch\u00fcler:innen, noch hatten diese ausreichend Schreibmaterial. Den Deutschraum teilten wir, so oft es ging, mit den anderen Lehrkr\u00e4ften und Schulf\u00e4chern, doch w\u00e4re insgesamt nat\u00fcrlich eine bessere Ausstattung in allen R\u00e4umen erstrebenswert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17761\" aria-describedby=\"caption-attachment-17761\" style=\"width: 592px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17761\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1-300x144.png\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1-300x144.png 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1-768x367.png 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1-600x287.png 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1-800x383.png 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild2-1.png 907w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17761\" class=\"wp-caption-text\">Der Deutschraum wird vom Goethe-Institut finanziert und ausgestattet.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zweimal in der Woche begann der Morgen mit der \u201eParade\u201c, in der die knapp 120 Sch\u00fcler:innen nicht nur \u201eMungu ibariki Tanzania\u201c (Gott segne Tansania) sondern auch \u201eEinigkeit und Recht und Freiheit\u201c sowie die Schulhymne laut \u00fcber den Schulhof schallen lassen, die Schuluniformen kontrolliert werden sowie Ank\u00fcndigungen f\u00fcr die Woche geschehen oder Kurzvortr\u00e4ge aus dem Unterricht erfolgen. Mit dem lauten Schlagen der Blechscheibe, die in einem Baum im Innenhof h\u00e4ngt, beginnt der Schultag. Manchmal brachten die Sch\u00fcler:innen auch ihre Tasse mit \u201eUji\u201c noch mit in die erste Unterrichtsstunde, eine Art Porridge, der zum Fr\u00fchst\u00fcck getrunken wird. Am Vormittag erfolgte au\u00dferdem die \u201eChai\u201c-Break, in der es (sehr) s\u00fc\u00dfen Tee und frisches Brot aus dem Ofen sowie ab und an Fr\u00fcchte gab. Der Unterricht endete \u00fcblicherweise nach dem Mittagessen. Im Nachmittagsbereich standen \u201eStudy Times\u201c, Freizeitaktivit\u00e4ten sowie das Waschen der Schuluniformen und das S\u00e4ubern der Schlafs\u00e4le auf dem Programm.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17762\" aria-describedby=\"caption-attachment-17762\" style=\"width: 581px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17762\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"581\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-600x451.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1-800x602.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild3-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17762\" class=\"wp-caption-text\">Vor dem Schlafsaal der M\u00e4dchen trocknen Kleidung und Geschirr im Zaun.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zu Beginn \u00fcbernahmen wir einige Deutschstunden sowie au\u00dfercurricularen Englischunterricht f\u00fcr verschiedene Kleingruppen. Dies war besonders notwendig, da auf den staatlichen Grundschulen, auf die die meisten Sch\u00fcler:innen gegangen waren, nur ein sehr unzureichender oder gar kein Englischunterricht erfolgte. In allen Sekundarschulen wird jedoch die offizielle Landessprache Englisch als Unterrichtssprache vorgeschrieben, sodass viele Lernende enorme Sprachschwierigkeiten haben. Diese Diskrepanz kann gerade von Sch\u00fcler:innen in \u00e4rmeren Verh\u00e4ltnissen ohne Lehrwerke oder Internetzugang nur schwer \u00fcberbr\u00fcckt werden, sodass wir hier sinnvoll unterst\u00fctzen konnten. Zun\u00e4chst noch mit H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen, GoogleTranslate und ersten Kiswahili-Vokabeln, konnten wir schnell kleine Gespr\u00e4che auf Englisch mit den Sch\u00fcler:innen f\u00fchren und sie in ihren Pers\u00f6nlichkeiten kennenlernen und f\u00f6rdern. Gerade die Tatsache, dass auch wir mit Kiswahili eine neue und strukturell sehr andere Fremdsprache lernten, schaffte eine Vertrauensbasis.<\/p>\n<p>Zwei Wochen nach unserer Ankunft k\u00fcndigte die Deutschlehrerin. Dies wirbelte unseren Unterrichtsplan noch einmal geh\u00f6rig durcheinander, weil uns nun die gesamte Stelle der Lehrkraft zufiel. Da ansonsten niemand an der Schule Deutsch unterrichten konnte und die Lernenden f\u00fcr eine Sprachpr\u00fcfung des Goethe-Zertifikats vorbereitet werden sollten, nahmen wir die Herausforderung an. Der Unterricht machte uns gro\u00dfe Freude, obgleich die Vor- und Nachbereitung nat\u00fcrlich zeitintensiv war.<\/p>\n<p>Wir versuchten, mit authentischen Materialien, etwa Zeitschriften und Prospekten von Superm\u00e4rkten aus Deutschland oder Fotos aus unserem Alltag in M\u00fcnster, nicht nur Wortschatz und Grammatik, sondern auch interkulturelles Lernen zu initiieren. Die Lernenden waren motiviert und l\u00f6cherten uns mit Fragen. Insgesamt reflektierten wir, dass im Deutschunterricht eine besonders hohe Lernmotivation bestand, die wir aus Klassenzimmern in Deutschland nicht unbedingt kannten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17763\" aria-describedby=\"caption-attachment-17763\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild4-1.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17763 size-medium\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild4-1-300x207.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild4-1-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild4-1-600x414.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild4-1.jpg 688w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17763\" class=\"wp-caption-text\">Zum Thema Einkaufen erstellten die Lernenden Lebensmittelplakate, bevor Situationen auf dem Markt nachgespielt wurden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schade war, dass wir, aufgrund des Weggangs der Deutschlehrerin, keine M\u00f6glichkeit hatten, Feedback f\u00fcr unseren Unterricht von anderen Fachkr\u00e4ften zu erhalten. Im Teamteaching oder in gegenseitigen Hospitationen reflektierten wir dennoch unsere gegenseitigen Beobachtungen und gaben uns Feedback.<\/p>\n<p>Schnell erkannten wir, wie gewinnbringend das basale Erlernen von Kiswahili f\u00fcr unseren Unterricht war (so konnten wir beispielsweise Kontraste im Artikel- und Anrede- oder im Tempussystem zwischen Deutsch und Kiswahili feststellen und besser nachvollziehen, wo Schwierigkeiten f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen lagen). Erneut ist zu betonen, dass die Sch\u00fcler:innen sich durch die Position, auch uns etwas beibringen zu k\u00f6nnen, in besonderem Ma\u00dfe wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bemerkten wir in verschiedenen Situationen im Deutschunterricht, dass nicht nur f\u00fcr die Lernenden, sondern auch f\u00fcr uns interkulturelles Lernen stattfand: In einer Klasse arbeiteten wir zum Thema \u201eTiere\u201c und diskutierten angeregt die Relevanz von \u201eHaustieren\u201c, denn in Tansania haben Tiere vor allem einen Nutzwert, als Wachhund, als Nutztier f\u00fcr Eier, Fleisch oder Milch, sodass die Vorstellung, ein Tier wie ein Familienmitglied im Haus zu halten, zun\u00e4chst auf Verwunderung sto\u00df. Diese allt\u00e4glichen \u201erich points\u201c des interkulturellen Kontaktes waren beidseitig spannend und lehrreich.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Unterrichtsf\u00fchrung hatten wir bald eine gewisse Voraussicht entwickelt, um gr\u00f6\u00dferen oder kleineren Herausforderungen zu begegnen. Etwa fiel regelm\u00e4\u00dfig der Strom aus (sowohl geplant als Sparma\u00dfnahme der Regierung als auch ungeplant wegen Leitungssch\u00e4den bei Regenwetter oder Gewitter), sodass wir, wenn wir einmal ein Arbeitsblatt f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen drucken wollten, dies in der Regel in den fr\u00fchen Morgenstunden erledigten. Den Unterricht planten wir stets so, dass wir ihn, je nach Stromversorgung, mit oder ohne digitale Hilfsmittel durchf\u00fchren konnten.<\/p>\n<p>Nachdem die Deutschlehrerin die Schule verlassen hatte, wurden wir in einem besonderen Ma\u00dfe zu Vertrauenspersonen der Sch\u00fcler:innen. Da wir ebenfalls auf dem Schulgel\u00e4nde wohnten, klopften sie mit kleineren und gr\u00f6\u00dferen Problemen an unsere T\u00fcr: Geldsorgen, kaputte Schuluniformen, kleinere Verletzungen und Erk\u00e4ltungen, fehlende Periodenprodukte, Heimweh, Streit oder einfach nur der Bedarf nach einem offenen Ohr. Teilweise besch\u00e4ftigten uns die Biographien der Sch\u00fcler:innen sehr, doch waren wir froh um den Austausch im Kollegium.<\/p>\n<p>Neben dem regul\u00e4ren Unterricht gestalteten wir auch die Freizeitaktivit\u00e4ten der Sch\u00fcler:innen mit. Denn, abgesehen von dem Fu\u00dfballfeld, einem halbfertigen Netball-Feld (\u00e4hnlich zu Basketball) und einer kleinen Bibliothek, bestehen keine Freizeit- und Sportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Lernenden auf dem Gel\u00e4nde. Das Schulgel\u00e4nde verlassen d\u00fcrfen die Sch\u00fcler:innen nur begleitet, sodass in der Freizeit teilweise Langeweile aufkommt.<\/p>\n<p>So organisierten wir zweimal w\u00f6chentlich Zumba-Stunden zur sportlichen Bet\u00e4tigung oder veranstalteten Kreativ-Workshops, in denen wir malten, Perlenketten bastelten oder Makramee-Schl\u00fcsselanh\u00e4nger kn\u00fcpften. Nasha erteilte au\u00dferdem au\u00dfercurricularen Spanischunterricht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17764\" aria-describedby=\"caption-attachment-17764\" style=\"width: 561px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-17764\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1-300x198.png\" alt=\"\" width=\"561\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1-300x198.png 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1-768x507.png 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1-600x396.png 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1-800x528.png 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild5-1.png 907w\" sizes=\"(max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17764\" class=\"wp-caption-text\">Basteln und Malen sind Aktiviti\u00e4ten, die den Sch\u00fcler:innen besonders viel Freude bereiteten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn unser Wochenende am Samstagmittag begann, standen \u00fcblicherweise zun\u00e4chst ein wenig Hausputz, das W\u00e4schewaschen in der Waschsch\u00fcssel, kleinere Besorgungen in den L\u00e4dchen rund um die Schule oder abzuschlie\u00dfende Hausarbeiten f\u00fcr die Uni auf dem Plan. Ab und an gingen wir mit Sch\u00fcler:innen oder einer Lehrkraft, die meist in der N\u00e4he der Schule oder ebenfalls auf dem Gel\u00e4nde wohnten, joggen.<\/p>\n<p>Sonntags begleiteten wir die Sch\u00fcler:innen zu den verschiedenen Kirchen (katholisch, lutherisch, pfingstkirchlich) oder in die Moschee, wobei wir an unterschiedlichen Gottesdiensten teilnehmen durften.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erledigten wir Besorgungen auf dem Markt, kauften Waschpulver und Fr\u00fcchte. Unsere Favoriten wurden bald \u201eembe\u201c (Mango) und \u201etakiti maji\u201c (Wassermelone). Au\u00dferdem genossen wir ab und an \u201eMandaze\u201c (kleine frittierte, sehr leckere Teigb\u00e4llchen, die man \u00fcblicherweise am Sonntag isst).<\/p>\n<p>Ein Highlight im Schulalltag war unter anderem ein Fu\u00dfballturnier, das unter den Klassen ausgetragen wurde. Ein spannendes Finale, mit Cheerleading-Performances und Elfmeter-Schie\u00dfen, durfte dabei auch nicht fehlen. Mit den Sieger:innen ging es schlie\u00dflich, gemeinsam mit einer weiteren Lehrkraft, auf einen Ausflug zu einem nahegelegenen Fluss, an dem wir planschten, Musik h\u00f6rten und Kartenspiele spielten. Eine Gruppe wanderte au\u00dferdem ein kleines St\u00fcck in die Berge, eine schwei\u00dftreibende Angelegenheit bei 33 Grad, die aber mit einer tollen Aussicht belohnt wurde. Am Flusslauf, der fast \u00fcberall relativ flach war, \u00fcbten wir mit den Sch\u00fcler:innen schwimmen. Denn, obwohl einige in St\u00e4dten am Meer oder am Victoria Lake gelebt hatten, konnten die wenigsten Jugendlichen schwimmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17765\" aria-describedby=\"caption-attachment-17765\" style=\"width: 575px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-17765\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1-300x143.png\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1-300x143.png 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1-768x367.png 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1-600x287.png 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1-800x382.png 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild6-1.png 892w\" sizes=\"(max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17765\" class=\"wp-caption-text\">Beim spannenden Fu\u00dfballturnier zeigten die Sch\u00fcler:innen Cheerleading-Performances sowie Geschick mit dem Ball<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_17766\" aria-describedby=\"caption-attachment-17766\" style=\"width: 575px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17766\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-300x244.jpg\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-300x244.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-1024x833.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-768x625.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-600x488.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1-800x651.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild7-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17766\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr die Gewinner:innen des Fu\u00dfballturniers ging es an den nahgelegenen Fluss<\/figcaption><\/figure>\n<p>An einem anderen Wochenende ging es f\u00fcr die ganze Schule auf einen Ausflug nach Tanga, einer Stadt an der K\u00fcste Tansanias. Dieser besondere Ausflug wurde unter anderem durch eine deutsche Partnerschule mitfinanziert, da viele Eltern unserer Sch\u00fcler:innen eine solche Fahrt nie h\u00e4tten bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So ging es, morgens fr\u00fch um vier, auf die siebenst\u00fcndige Anreise. W\u00fcrden die meisten Deutschen bei einer solchen Anreise f\u00fcr einen Tagesausflug vermutlich den Kopf sch\u00fctteln, waren diese Distanzen in dem fast dreimal so gro\u00dfen Tansania praktisch ein Katzensprung! W\u00e4hrend der Fahrt wurden tansanische Musikvideos in Stadionlautst\u00e4rke geschaut (ein durchaus typischer und wichtiger Teil des tansanischen Reisens, wie wir lernten) und lautstark mitgesungen: Schnell brachten uns die Sch\u00fcler:innen die wichtigste und immer wieder vorkommende Liedzeile bei: \u201eNinakupenda\u201c (Ich liebe dich).<\/p>\n<p>Gegen Mittag erreichten wir die K\u00fcstenstadt, wobei wir zun\u00e4chst an den Amboni-H\u00f6hlen Halt machten. Die H\u00f6hlen mit einer riesigen Fl\u00e4che von 234 km\u00b2 entstanden vor 150 Millionen Jahren. W\u00fcrde man vier Monate durch das gigantische H\u00f6hlensystem wandern, k\u00f6nnte man an kenianischer Seite herauskommen \u2013 geschweige denn, man verl\u00e4uft sich in dem vielarmigen H\u00f6hlensystem nicht und hat au\u00dferdem gen\u00fcgend Vorr\u00e4te dabei. Die Tansanier:innen erz\u00e4hlen sich Schreckensgeschichten von Personen, die in dem System verloren gegangen und gestorben sind. Von den insgesamt 12 H\u00f6hlen sind jedoch offiziell nur zwei f\u00fcr Tourist:innen betretbar; die \u00fcbrigen sind gesperrt, da sich dort gef\u00e4hrliche Gase bilden.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung, die wir in den H\u00f6hlen erhielten, fiel etwas d\u00fcrftig aus: Unsere Guides beschr\u00e4nkten sich, sehr zur Belustigung unserer Sch\u00fcler:innen, darauf, die Stalaktiten und Stalakmiten mit Geschlechtsteilen zu vergleichen. Google erg\u00e4nzte schlie\u00dflich jedoch, dass sich in den Amboni-Caves unter anderem tansanische Freiheitsk\u00e4mpfer versteckt gehalten hatten. Das H\u00f6hlensystem wird heute von tausenden Flederm\u00e4usen bewohnt, welches f\u00fcr eine enorme Ger\u00e4uschkulisse in den R\u00e4umen sorgt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17767\" aria-describedby=\"caption-attachment-17767\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild8-e1711457478275-1.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-17767\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild8-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"451\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17767\" class=\"wp-caption-text\">In Tanga besuchte die ganze Schule die Amboni-H\u00f6hlen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_17768\" aria-describedby=\"caption-attachment-17768\" style=\"width: 601px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-17768\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1-800x599.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild9-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17768\" class=\"wp-caption-text\">Das obligatorische Touri-Foto mit einigen Lehrkr\u00e4ften und Sch\u00fcler:innen durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit Aussicht auf das Meer a\u00dfen wir zu Mittag: Kochbananen, Reis, Gem\u00fcse und H\u00e4hnchenfleisch \u2013 ein wahres Festmahl f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen, denn Fleisch gibt es nur selten (Immer wieder herrschte gro\u00dfe Verwunderung, dass wir uns freiwillig vegetarisch ern\u00e4hrten. Fisch und Fleisch sind in Tansania ein \u201eStatussymbol\u201c eines gewissen Lebensstandards, auf welchen man nicht freiwillig verzichten w\u00fcrde.)<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich verbrachten wir den Nachmittag und Abend am Meer, wo wir an den flachen Stellen mit den Sch\u00fcler:innen weiter das Brustschwimmen trainierten, ausgelassen im indischen Ozean plantschten und uns abk\u00fchlten, bevor es auf die R\u00fcckreise ging. Die Sch\u00fcler:innen strahlten bis \u00fcber beide Ohren als wir gegen vier Uhr morgens zur\u00fcck am Schulgel\u00e4nde eintrafen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17769\" aria-describedby=\"caption-attachment-17769\" style=\"width: 582px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-17769\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1-300x199.png\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1-300x199.png 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1-768x509.png 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1-600x398.png 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1-800x530.png 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bild10-1.png 941w\" sizes=\"(max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17769\" class=\"wp-caption-text\">Planschen im indischen Ozean und ein Festmahl zu Mittag: Die Sch\u00fcler:innen genossen den Ausflug nach Tanga sehr<\/figcaption><\/figure>\n<p>Insgesamt ist unser Schulalltag durch die lustigen, herzlichen, ehrlichen oder ernsten Interaktionen mit den Sch\u00fcler:innen innerhalb und au\u00dferhalb des Unterrichts gepr\u00e4gt. So sind die Tage zwischen Unterrichtsvorbereitung, -durchf\u00fchrung, -nachbereitung, Klassenarbeiten, Freizeitprogramm und kleineren und gr\u00f6\u00dferen Anliegen der Sch\u00fcler:innen zwar lang, jedoch auch sehr erf\u00fcllend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits in den ersten Schultagen, in denen wir im Deutsch- und Englischunterricht hospitierten und kleine Teile \u00fcbernehmen durften, konnten wir Unterschiede in der Lernkultur feststellen. Obgleich die Schule autonomes und kritisches Denken f\u00f6rdern will, gestaltete sich der Unterricht nahezu immer frontal und mechanisch im Sinne eines pattern-drills \u2013 dies ist durchaus typisch f\u00fcr die tansanische [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1070,"featured_media":17767,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1260,2071,2042,2125],"tags":[496,9,586,1415,1371,117,2126],"class_list":["post-17760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika","category-lehramt","category-soziales-und-paedagogik","category-tansania","tag-afrika","tag-auslandspraktikum","tag-daf","tag-fremdsprachenassistenz","tag-interkulturelles","tag-schulpraktikum","tag-tansania"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17760"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1070"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17760"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18296,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17760\/revisions\/18296"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}