{"id":16646,"date":"2023-02-01T14:59:22","date_gmt":"2023-02-01T12:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=16646"},"modified":"2025-03-17T11:17:49","modified_gmt":"2025-03-17T09:17:49","slug":"eindruecke-und-alltag-am-centre-of-excellence-in-mycotoxicology-public-health","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/eindruecke-und-alltag-am-centre-of-excellence-in-mycotoxicology-public-health\/","title":{"rendered":"Eindr\u00fccke und Alltag am Centre of Excellence in Mycotoxicology &amp; Public Health"},"content":{"rendered":"<p>In meinem Masterstudium der Lebensmittelchemie ist ein Praktikum vorgesehen, welches man in der Industrie oder in der Forschung absolvieren kann. Ich habe die Chance genutzt und mein Praktikum mit einem Auslandsaufenthalt verbunden. Mein Praktikum absolviere ich bei einer Forschungsgruppe an der Pharmazie Fakult\u00e4t der Gent Universit\u00e4t, dabei wird die Forschungsgruppe von zwei Professorinnen geleitet. Das Forschungsgebiet bezieht sich auf Mykotoxin-Analyse in verschiedenen Getreideprodukten, sowie in Serum, Urin und Blutproben echter Patienten um die Mykotoxin Exposition vor allem in \u00e4rmeren L\u00e4ndern zu untersuchen.<!--more--><\/p>\n<p>Nach der Zusage der Professorin habe ich mich an der Gent Universit\u00e4t beworben und wurde nach Einreichen aller Dokumente als international Student anerkannt. Neben dem Wunsch eines Auslandsaufenthaltes wollte ich auch gerne mehr \u00fcber die Arbeit eines Doktoranden erfahren, da ich mir pers\u00f6nlich eine Promotion in Zukunft vorstellen kann. Dabei werde ich finanziell von Erasmus+ unterst\u00fctzt und kann so meine Erfahrungen sammeln. F\u00fcr meine Zeit im Labor werde ich von einem Supervisor, also einem Doktoranden gecoacht und helfe ihm bei seinen Projekten. In erster Zeit war meine wichtigste Aufgabe die Organisation von gesammelten Proben f\u00fcr die nachfolgenden Analysen. Au\u00dferdem habe ich mich einfach auch bei anderen Doktoranden vorgestellt und meine Hilfe und Begeisterung angeboten, sodass ich verschiedene Arbeitsweisen kennenlernen konnte. Jede Woche gab es ein Meeting, wo jeder seine Fortschritte und Aufgaben vorstellte und wo auch ich von meinen bisherigen Eindr\u00fccken und Aufgaben berichten sollte. Da die meisten PhDs und Postdocs aus dem Ausland kommen, war die Arbeitssprache im Labor Englisch und ich konnte dadurch meine Englischkenntnisse sehr verbessern. Ein eigenes Projekt habe ich zwar nicht bekommen, aber mein Supervisor und auch einige andere PhDs haben mich mit der Zeit viel alleine machen lassen und auch meine Erfahrungen und Ideen sehr zu sch\u00e4tzen gewusst.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/4F30CDE5-A299-493C-9A04-3A3FFB82A2EC-copy.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16684\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/4F30CDE5-A299-493C-9A04-3A3FFB82A2EC-copy-169x300.png\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/4F30CDE5-A299-493C-9A04-3A3FFB82A2EC-copy-169x300.png 169w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/4F30CDE5-A299-493C-9A04-3A3FFB82A2EC-copy.png 360w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein typischer Alltag in dem Labor sieht folgenderma\u00dfen aus: Um kurz vor 9 Uhr trage ich mich ein und gehe mit meinem Laptop zum Schreibtisch. Dort kontrolliere ich zuerst immer meinen Mail-Eingang und beantworte neue E-Mails. Danach geht es meistens zu meinem Supervisor, mit dem ich die To Dos und Termine bespreche. Da ich kein eigenes Projekt habe, musste ich bei der Probenaufarbeitung immer R\u00fccksprache mit meinem Supervisor halten, um Unstimmigkeiten oder meine Vorschl\u00e4ge zu vereinbaren. Am Nachmittag bereite ich die Proben fertig f\u00fcr die Analyse auf, wonach diese dann mittels LC-MS\/MS meistens \u00fcber Nacht analysiert werden. Zwischendurch wird immer mit den Kollegen gequatscht oder ich nehme bei einem internationalen Meeting teil, es werden neue Projekte besprochen oder einfach ein Update des jetzigen Projekts gegeben. Manchmal st\u00f6\u00dft man jedoch auf Fehler in der Datenauswertung und dann setze ich mich mit meinem Supervisor zusammen und wir besprechen, welche Verbesserungen und Methodenvalidierung dann als n\u00e4chstes anstehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16682\" aria-describedby=\"caption-attachment-16682\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy.png  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16682\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy-225x300.png\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy-225x300.png 225w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy-380x507.png 380w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy-247x330.png 247w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B62278E7-6969-47F7-BEC5-B6072D09AFC1-copy.png 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16682\" class=\"wp-caption-text\">LC-MS\/MS &#8211; Analytisches Instrument zur Auftrennung und Detektion von Vielstoff-Gemischen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Viele der PhDs und Postdocs in dem Labor arbeiten vor allem an der Mykotoxin Belastung und die Auswirkung auf den Menschen. Dabei sind die zu untersuchenden Proben ganz verschieden und so auch die Aufarbeitungs- und Analyse-Methoden. Da die Mykotoxine Metaboliten von Pilzen wie <em>Aspergillus-, Fusarium- <\/em>und<em> Penicillium- <\/em>Spezies sind und das Problem der Entstehung vor allem in Afrika sehr pr\u00e4sent ist, hat das Labor viele Kollaborationen mit Organisationen und Universit\u00e4ten aus Afrika. Das hat mich sehr beeindruckt und die Wichtigkeit der Forschung nochmals gezeigt, sodass ich mir gut vorstellen kann sp\u00e4ter in dieser Richtung zu promovieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinem Masterstudium der Lebensmittelchemie ist ein Praktikum vorgesehen, welches man in der Industrie oder in der Forschung absolvieren kann. Ich habe die Chance genutzt und mein Praktikum mit einem Auslandsaufenthalt verbunden. 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