{"id":15661,"date":"2022-06-30T13:42:55","date_gmt":"2022-06-30T11:42:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=15661"},"modified":"2025-07-14T10:39:12","modified_gmt":"2025-07-14T08:39:12","slug":"my-soul-seoul-erste-eindruecke-aus-der-hauptstadt-suedkoreas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/my-soul-seoul-erste-eindruecke-aus-der-hauptstadt-suedkoreas\/","title":{"rendered":"&#8220;My Soul Seoul&#8221; \u2013 Erste Eindr\u00fccke aus der Hauptstadt S\u00fcdkoreas"},"content":{"rendered":"<p>\uc548\ub155\ud558\uc138\uc694! Mein Name ist Romy und ich studiere an der WWU derzeit den MA Politikwissenschaft und den MA Kulturpoetik der Literatur und Medien. Auf den verschiedenen Umwegen und Abstechern, die ich im Laufe meines Studiums machte, nahm mein Interesse an der Menschenrechtsarbeit in den letzten Jahren mal klarere, mal verschwommenere Konturen an. Nun jedoch sitze ich in einem kleinen Caf\u00e9 in einer Seitenstra\u00dfe Gangnams, Seoul, S\u00fcdkorea vor dem offenen Fenster, genie\u00dfe meinen Iced Am\u00e9ricano (um ehrlich zu sein ist es ein Caf\u00e9 Latte, aber um den ultimativen Seoul-Vibe zu transportieren, tausche ich die zwei Kaffeegetr\u00e4nke vor eurem inneren Auge aus) und schreibe diesen Blogeintrag. Seit zwei Monaten mache ich in Seoul bei einer kleinen Human-Rights-NGO ein Praktikum und habe zwei weitere Monate vor mir. Ich freue mich dar\u00fcber, meine ersten Eindr\u00fccke vom Leben in Seoul nun mit euch teilen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h6>Gr\u00f6\u00dfer! Heller! Lauter!<\/h6>\n<p>Im Voraus m\u00f6chte ich aufkl\u00e4ren, dass ich nie in einer wirklich gro\u00dfen Stadt gelebt habe \u2013 ich komme aus einem kleinen Kurort und M\u00fcnster ist aus dieser Perspektive eine wahre Metropole. Abgesehen von den vereinzelten St\u00e4dtetrips war ich daher nie Teil des Lebens in einer wahren Millionenstadt. Mein Fazit nach den ersten Tagen inmitten der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt also: Seoul ist unfassbar riesig, laut und bunt. Alles hier schreit Reiz\u00fcberflutung. Bunte Leuchtreklamen in allen Himmelsrichtungen, Lichter und Musik, die laut aus den Norae Bangs und Gesch\u00e4ften schallt, das Klirren von Geschirr und das Gewirr von Stimmen an jeder Stra\u00dfenecke. Hupen und Sirenen und das Dr\u00f6hnen der Mopeds, die wie betriebsame Bienen Delivery-Food vom Restaurant zu den wartenden Gr\u00fcppchen am Han-River liefern. Musik, Verkehr und Menschen verschmelzen zusammen zu einer Symphonie, der nur auf einem der vielen Berge im Seouler Stadtgebiet entflohen werden kann. Vor allem aber auch ist Seoul lebendig: W\u00e4hrend die Stra\u00dfen morgens noch leergefegt sind, pulsiert hier bis tief in die Nacht das Leben; K\u00f6rper dr\u00e4ngen sich in den Caf\u00e9s, Restaurants und Gassen. Auch nach zwei Monaten scheint die Gewalt der Eindr\u00fccke kein Ende zu nehmen. In jeder noch so kleinen Nische gibt es etwas Neues zu entdecken und zu probieren. Ich frage mich, ob es mir jemals gelingen wird, diese Stadt zu erfassen.<\/p>\n<p>Ich lebte erst in der N\u00e4he von Sinchon und Hongdae, wo viele Studierende und Menschen aus verschiedenen L\u00e4ndern durch die Stra\u00dfen laufen, dann in der N\u00e4he von Yeouido, dem Finanzdistrikt, in dem Menschen in schicker B\u00fcrobekleidung zwischen den Hochh\u00e4usern wimmeln. Schlie\u00dflich befinde ich mich nun in Sinsa, Gangnam, was ebenfalls sehr gro\u00dfst\u00e4dtisch ist und wo ich auf meinen Spazierg\u00e4ngen an einer Vielzahl von Plastic-Surgery-Kliniken vorbeilaufe. Erst ist Kirschbl\u00fcten-, dann Tulpenzeit. Vor kurzem waren die Rosen an der Reihe, die in den vielen h\u00fcbsch angelegten Parks erbl\u00fchten. Es ist sonnig und warm, aber alle warnen mich, dass es bald dr\u00fcckend hei\u00df und regnerisch sein wird. W\u00e4hrend sich im Stadtbild verschiedene R\u00e4ume auftun, zeigt sich bei den Menschen ein \u00fcberwiegend homogenes Bild. Es ist nur zu deutlich, welche Trends vorherrschen. Koreaner:innen lieben zum Beispiel H\u00fcte und Kappen, athletische Kleidung oder den Office-Chic-Look. Schultern sind hier nicht gerne gesehen. Kleidet man sich anders oder sieht anders aus, folgen einem die Blicke der Ajummas und Ajeossis in der U-Bahn oder an der Stra\u00dfenecke (beim Schreiben f\u00e4llt mir auf, dass Stra\u00dfenecken hier eine ganz andere Relevanz zu haben scheinen&#8230;). Was sich in Unterhaltungen mit anderen &#8220;Foreigners&#8221; als geteilte Erfahrung herauskristallisiert, ist das Gef\u00fchl, aufzufallen.<\/p>\n<h6>\u00dcber Berg und Tal<\/h6>\n<p>Das Gel\u00e4nde, auf dem Seoul gebaut ist, ist der schiere Wahnsinn. Es ist f\u00fcr mich nahezu unbegreiflich, dass eine derartig gro\u00dfe Stadt auf solch einem h\u00fcgeligen Boden errichtet wurde. Berg auf \u2013 Berg ab \u2013 Barrierefreiheit ist nun wirklich etwas anderes. In den unerwartetesten Ecken und Winkeln f\u00e4llt der Boden pl\u00f6tzlich weg oder kleine Treppchen erleichtern einem den steilen Auf- und Abstieg. Es ist erkenntlich, dass Seoul eine Stadt ist, die in immenser Geschwindigkeit aus dem Boden gestampft wurde. Jeder Spaziergang ist ein Abenteuer. Das Ziel ist nur 250 Meter von hier entfernt? &#8220;Ein Klacks!&#8221;, sage ich und biege in eine Seitenstra\u00dfe ab, um die &#8220;langweilige&#8221; Hauptstra\u00dfe zu umgehen. Gef\u00fchlt im rechten Winkel und vollkommen unerwartet tun sich die n\u00e4chsten 250 Meter vor mir auf. Puh. Der Lieblingssatz meiner Bekanntschaften hier, w\u00e4hrend wir uns die Steigung m\u00fchselig hinaufschleppen, ist: &#8220;Koreaner m\u00fcssen echt fit sein!&#8221;<\/p>\n<p>Ansonsten schwimme ich, wie vom Sog der Wellen umhergewirbelt, im Verkehr und versuche, im Idealfall nicht zu sterben (ich \u00fcbertreibe). Besonders die Mopedfahrer kennen nichts \u2013 vor allem nicht den Unterschied zwischen Gehweg und Stra\u00dfe. Ich kann nicht behaupten, den Rhythmus des Verkehrs in Seoul vollkommen zu verstehen, aber meine erste Hypothese \u00fcber seine Funktionsweise ist: &#8220;Der (Willens-)St\u00e4rkere gewinnt&#8221;. Dass Autos nur sehr widerwillig f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger:innen anhalten, musste ich an meinem ersten Tag in der Freiheit schnell lernen. Bei der Masse an Verkehr auf den zw\u00f6lfspurigen Stra\u00dfen und in den kleinen G\u00e4sschen ist es jedoch kein Wunder, dass jeder Teilnehmende eine gewisse Bissigkeit an den Tag legen muss, um von der Stelle zu kommen.<\/p>\n<h6>CU, I love you &lt;3<\/h6>\n<p>Dicht an dicht dr\u00e4ngen sich Caf\u00e9s und Essensgelegenheiten soweit das Auge reicht. Lege ich den Kopf in den Nacken, sehe ich erst die vielen Schilder der ganzen L\u00e4den, die sich in den h\u00f6heren Stockwerken befinden. Und \u00fcberall: Menschen in lachenden Gruppen. &#8220;Jinjja?!&#8221;, ruft ein M\u00e4dchen und ihre Freundinnen kichern hinter vorgehaltener Hand, bevor sie Fotos von den kleinen Earl-Grey-Madeleines auf ihren Tellern machen. \u00dcbervolle Korean-Barbecue-L\u00e4den und Speisekarten voller Gerichte, die es sich noch zu probieren lohnt. Die Farbe der meisten Gerichte: rot. Der Geschmack: scharf. Dazu muss gesagt werden, dass ich Sch\u00e4rfe nicht besonders gut abkann und deshalb wegen eines Chili-Symbols in zaghaftem Koreanisch fragen muss: &#8220;Igeo manhi maeweoyo?&#8221; Die Bedienung versichert mir: &#8220;Jogeumman maeweoyo&#8221; \u2013 es sei nur ein bisschen scharf. Hm. Was ich aus diesem Urteil mache, bleibt wie so vieles ein Spiel mit dem Risiko. Ich lerne, den Schmerz zu lieben.<\/p>\n<p>\u00dcberkommt einen pl\u00f6tzlich der Hei\u00dfhunger auf Ramyeon, Kimbab, Backwaren oder Milchprodukte um 7 Uhr morgens, 16 Uhr nachmittags oder um 3 Uhr in der Nacht, reicht ein kurzer Trip zum n\u00e4chsten CU, GS25 oder 7Eleven, um sich an einer breiten Auswahl leckerer Produkte zu bedienen und dank der vielen 2+1-Angebote mit voll beladenen Armen und dem befriedigenden Gef\u00fchl, ein Schn\u00e4ppchen gemacht zu haben, die 25 Meter nach Hause zu laufen. Korea liebt die Annehmlichkeit und ich war noch nie an einem Ort, der Gem\u00fctlichkeit und Praktikabilit\u00e4t in diesem Ma\u00dfe gew\u00e4hrleistet. Abgesehen von der Sprachbarriere, die mir vor allem zu Beginn einige Schwierigkeiten bereitete, wird einem hier das meiste extrem einfach gemacht. Das unbegreifliche Angebot und die Variet\u00e4t von Essen und Trinken, welche einem hier mit geringstem Aufwand und zu jeder denkbaren Uhrzeit zug\u00e4nglich ist, werde ich in Deutschland definitiv vermissen. Wenn eines klar ist, dann dass Seoul wei\u00df, wie man Essen und Gesellschaft genie\u00dft.<\/p>\n<h6><strong>\uc5b4\ub5bb\uac8c \ub9d0\ud574<\/strong><strong>? Sprach- und andere Abenteuer\u00a0 <\/strong><\/h6>\n<p>Bereits vor meiner Anreise begann ich, mir selbst Koreanisch beizubringen, was innerhalb der vier W\u00e4nde meines Studierendenwohnheimzimmers verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig erfolgreich zu sein schien. Als ich jedoch herkam: Schock! In der Welt gibt es so viele W\u00f6rter und an einem guten Tag verf\u00fcgt mein Vokabular gef\u00fchlt \u00fcber 4,5 von ihnen. Nach anf\u00e4nglichen Verst\u00e4ndigungsproblemen und einer abenteuerlichen Quarant\u00e4ne-Erfahrung wurde der Strom an W\u00f6rtern und Zeichen jedoch mit jedem Tag verst\u00e4ndlicher. Allein mit Englisch kommt man hier jedoch wirklich nicht weit. Hangul lesen und schreiben zu k\u00f6nnen sowie die grundlegenden Alltagss\u00e4tze zu beherrschen ist klar von Vorteil, wenn man zurechtkommen m\u00f6chte. Viele Koreaner:innen sprechen kein oder nur gebrochenes Englisch, auch am Flughafen oder im Immigration Office. Die besten Chancen, englischsprachige Services in Anspruch zu nehmen, hat man in internationalen, jungen und studentischen Vierteln, wie etwa Itaewon oder Hongdae.<\/p>\n<p>Auch muss man sich erstmal daran gew\u00f6hnen, in welchen L\u00e4den man hier was findet. Ampelphasen sind erschreckend lang und man sollte einige Minuten fr\u00fcher losgehen, wenn man nicht den Bus verpassen m\u00f6chte, denn steht man einmal an einer roten Ampel, muss man einige Zeit warten. Korrekte M\u00fclltrennung ist ein Unterfangen, das in den ersten Wochen einige Nervosit\u00e4t ausl\u00f6st. Auch wenn ein Wandel beobachtbar ist, herrschen in Deutschland und S\u00fcdkorea grunds\u00e4tzlich unterschiedliche Vorstellungen davon, was in die Kategorie &#8220;Tierprodukt&#8221; f\u00e4llt und was nicht \u00a0\u2013 Vegetarier- oder Veganer:innen m\u00fcssen sich leider darauf einstellen, einen flexibleren Ern\u00e4hrungsstil zu \u00fcbernehmen oder schlichtweg nicht viel essen zu k\u00f6nnen. Milchersatzprodukte, oder fleisch- und eifreie Gerichte zu finden, gestaltet sich nicht einfach und auch wenn man konkret darum bittet, finden tierische Produkte meist ihren Weg in das Gericht. Die Liste an Beobachtungen wird mit jedem Tag l\u00e4nger und ich k\u00f6nnte ewig weiterschreiben. Das Leben und der Alltag in Seoul sind auf \u00fcberraschende Weisen unterschiedlich von dem, was in Deutschland als selbstverst\u00e4ndlich empfunden wird. Erst mit der Zeit versteht man die unausgesprochenen Regeln, die das Miteinander hier formen und deren Befolgen bzw. Missachten zu b\u00f6sen Blicken oder wohlwollenden Begegnungen f\u00fchren.<\/p>\n<h6>Fazit nach zwei Monaten Seoul<\/h6>\n<p>Auch wenn man in S\u00fcdkorea gelegentlich Erfahrungen der Fremdheit und unverhohlener Ausgrenzung macht, denen man innerhalb der eigenen Gesellschaft mit mehr Emp\u00f6rung begegnet w\u00e4re und \u00fcber die ich nicht hinweg spielen m\u00f6chten, f\u00fchle ich mich sehr wohl hier und habe das Gef\u00fchl, dass ich mich immer besser in dem ver\u00e4nderten Lebensstil zurechtfinde. Bereits jetzt aber habe ich das Gef\u00fchl, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und ich eigentlich viele Monate mehr br\u00e4uchte, um der Stadt auch nur ansatzweise gerecht werden zu k\u00f6nnen. Seoul erm\u00f6glicht eine breite Variet\u00e4t an Erfahrungen \u2013 von einem Spaziergang zwischen Wolkenkratzern kann man mit der U-Bahn schnell zu einem der vielen Berge gelangen und dort durch den Wald klettern. Von den traditionellen Pal\u00e4sten aus reichen nur wenige Fu\u00dfschritte, bis man sich wieder inmitten der Luxus-Kaufh\u00e4user befindet. Man br\u00e4uchte eine Ewigkeit, um herumzufahren und die vielen verschiedenen, mit eigenem Charme versehenen Viertel und Spazierwege vollends zu erkunden und die vielen Angebote, die eine derartig gro\u00dfe Stadt hervorbringt, auszusch\u00f6pfen. Allein aus diesem Grund kann ich einen Aufenthalt in Seoul definitiv empfehlen. Vieles hier ist anders auf eine Art und Weise, die jeden Tag spannend und bereichernd macht und sowohl das Leben hier als auch das Leben zu Hause in Deutschland mit seinen spezifischen Eigenarten noch einmal bunter erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\uc548\ub155\ud558\uc138\uc694! Mein Name ist Romy und ich studiere an der WWU derzeit den MA Politikwissenschaft und den MA Kulturpoetik der Literatur und Medien. Auf den verschiedenen Umwegen und Abstechern, die ich im Laufe meines Studiums machte, nahm mein Interesse an der Menschenrechtsarbeit in den letzten Jahren mal klarere, mal verschwommenere Konturen an. 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