{"id":1531,"date":"2014-08-26T15:49:18","date_gmt":"2014-08-26T13:49:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=1531"},"modified":"2019-07-16T11:06:41","modified_gmt":"2019-07-16T09:06:41","slug":"oxford","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/oxford\/","title":{"rendered":"Oxford"},"content":{"rendered":"<p>Hallo ich bin Lena, 23 Jahre, Chemie-Studentin aus M\u00fcnster und f\u00fcr ein dreimonatiges Praktikum an der Universit\u00e4t (chemisches Institut) in Oxford (England) untergebracht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da ich ungern Dinge ungeplant lasse, habe ich mich bereits vorab um eine Wohnung gek\u00fcmmert. Dabei hat mich von vorn herein das Commonwealth House begeistert (Pembroke Street ,also MITTEN in der Stadt). Dabei handelt es sich um ein Haus der christlichen Kirche. Die Zimmer sind klein, aber vollkommen eingerichtet (enthalten unter anderem auch einen K\u00fchlschrank und ein Waschbecken). Badezimmer und K\u00fcchen werden geteilt. An sich ist das Haus sehr sauber, vor allem das eigene Zimmer \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Es gibt wochentags Fr\u00fchst\u00fcck, welches mit im Preis enthalten ist, und ab und an kleine Veranstaltungen, die einem den Einstieg in das Leben in einer fremde Stadt erleichtern sollen. Das Haus ist international ausgerichtet, so dass einem die M\u00f6glichkeit geboten wird, Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt kennen zu lernen.<\/p>\n<p>Bevor ich mich jedoch f\u00fcr dieses Haus entschlossen hatte, habe ich auch auf diversen Wohnungsb\u00f6rsen-Seiten nach Zimmern gesucht. Dabei haben mir pers\u00f6nlich die Facebook-Gruppe Oxgrad-Housing und die Website &#8220;dailyinfo oxford&#8221; am besten gefallen. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass man sich in England niemals unangesehen eine Wohnung aussuchen sollte. Ich habe unter anderem Bekanntschaft mit einer Dame gemacht (per Email), die mir das beste Zimmer (Fotos waren genial!) in bester Lage und zu einem unschlagbaren Preis angeboten hat. Jedoch wollte sie gerne eine Reservierungsgeb\u00fchr von ca. 100 Pfund erhalten. Da haben bei mir alle Alarmglocken gel\u00e4utet und ich habe es direkt sein gelassen. Auch wurde ich von einer mir unbekannten Dame per Email, die ich wegen ihrer Wohnung angeschrieben hatte, vor solchen Leuten gewarnt. Diese Seiten bieten sich also wom\u00f6glich eher an, wenn man die M\u00f6glichkeit hat, ein paar Tage vorab anreisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Wohnungspreise in Oxford beginnen oft bei 400 Pfund, eine Grenze nach oben gibt es nicht.<\/p>\n<p>Ich bin nach London geflogen. Dabei bieten sich am besten die Flugh\u00e4fen Gatwick und Heathrow an, da diese auf direktem Wege mit &#8220;der airline&#8221; &#8211; eine Buslinie der Oxford Bus Company &#8211; nach Oxford liegen. Von Gatwick aus habe ich 30 Pfund f\u00fcr die Fahrt bezahlt. Der Bus war ger\u00e4umig und sauber und mein schwerer Koffer wurde von dem freundlichen Busfahrer verstaut \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Stadt bombastisch. Es gibt viele verschiedene Sehensw\u00fcrdigkeiten in und um Oxford. Vor allem die College-Geb\u00e4ude bezaubern durch ihren Altbau-Charme. F\u00fcr eine grobe Rundtour durch Oxford kann ich nur die &#8220;Oxford free walking tour&#8221; von footprints empfehlen. Dabei handelt es sich um eine zweist\u00fcndige Fu\u00dfmarsch-Tour durch Oxford. Es werden einem interessante Geb\u00e4ude und Geschichten zu diesen und Oxford selbst erz\u00e4hlt. Die Guides haben meist selbst in Oxford studiert und sind somit auch f\u00fcr Tipps abseits des Touristen-Lebens gut zu gebrauchen \ud83d\ude09 Das Ganze ist auch noch umsonst, man wird am Ende nur noch darauf hingewiesen, dass aber Trinkgelder angenommen werden d\u00fcrfen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Aber auch auf eigenem Wege kann man viel entdecken. Gestern beispielweise habe ich &#8220;den Hobbit&#8221; und &#8220;Narnia&#8221; gefunden. Beide Autoren dieser Geschichten lebten in Oxford und haben sich ihre Inspiration auf Oxfords Stra\u00dfen geholt wie beispielsweise das &#8220;Hobbithaus&#8221; auf der Parks-Road oder die Laternen und Skulpturen einer T\u00fcr in der St Mary&#8217;s Passage. Auch &#8220;Alice im Wunderland&#8221; kommt aus Oxford \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich bin in gesamt Oxford bislang immer sehr freundlich begr\u00fc\u00dft worden. Alle Menschen sind nett und oft sehr auf einen zukommend. Was mich gest\u00f6rt bzw. verwirrt hat, ist die st\u00e4ndige Frage nach dem eigenen Befinden (how are you?). Allerdings interessiert es die meisten Menschen nur wenig, wie es einem tats\u00e4chlich geht. Vielmehr wird dieser Satz als &#8220;Hallo&#8221; gleichgesetzt. Auch etwas befremdlich fand ich, dass eine Kassierin mich &#8220;Hello, my Darling&#8221; begr\u00fc\u00dft und mit &#8220;Have a nice day, my Love&#8221; verabschiedet hat. Das scheint hier jedoch typisch englisch zu sein.<\/p>\n<p>In Restaurants wird oft ein Trinkgeld von 10% des Verzehrs eingefordert. Dieses steht jedoch nicht mit auf der Rechnung und muss somit von einem selbst aufgeschlagen werden. Manche Kellner fordern dieses regelrecht ein, sollte man dieses vergessen haben.<\/p>\n<p>Mich st\u00f6rt ein wenig, dass es hier keine richtige Mittagessen-Kultur gibt. Die Leute holen sich nachmittags Sandwiches oder Fast-Food oder dergleichen in einem Shop und jeder isst irgendwie f\u00fcr sich. Eine Mensa in dem Sinne gibt es hier irgendwie nicht.\u00a0 Viele Leute gehen auch in ihren Colleges essen, da ich aber als Besucherstudent keinem angeh\u00f6re, bin ich darauf angewiesen, zum Mittagessen von jemanden in ein College &#8220;eingeladen&#8221; zu werden, da man als Non-member nicht in den Colleges essen gehen kann. Auch das deutsche Brot vermisse ich sehr \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Was ich ansonsten noch empfehlen kann, ist eine Kreditkarte zu haben (z.B. DKB) mit der man an jedem Geldautomaten kostenfrei Geld abheben kann. Ein Steckdosenadapter ist eine Notwendigkeit. Ich kombiniere diesen mit einer Mehrfach-Steckdose, so dass ich nur einen kaufen musste.<\/p>\n<p>Was mich an Oxford sonst noch begeistert ist seine N\u00e4he zu London. Mit der &#8220;Oxford-Tube&#8221; kommt man f\u00fcr 13 Pfund nach London und wieder zur\u00fcck und das zu jeder Tageszeit. Somit kann man den Trubel der Gro\u00dfstadt jederzeit genie\u00dfen ohne selbst in das Wirrwarr gezogen zu werden \ud83d\ude09 Da es auch so g\u00fcnstig und nah ist, spart man sich auch gut eine Unterkunft in London.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p>Lena<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ich bin Lena, 23 Jahre, Chemie-Studentin aus M\u00fcnster und f\u00fcr ein dreimonatiges Praktikum an der Universit\u00e4t (chemisches Institut) in Oxford (England) untergebracht.<\/p>\n","protected":false},"author":74,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,1248,1250],"tags":[9,70,39,34,13,1371,12,1397],"class_list":["post-1531","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blogbeitraege","category-europa","category-grossbritannien","tag-auslandspraktikum","tag-england","tag-erasmus","tag-forschungspraktikum","tag-grossbritannien","tag-interkulturelles","tag-oxford","tag-oxford-university"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1531"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/74"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1531"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1543,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1531\/revisions\/1543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}