{"id":13629,"date":"2020-02-03T11:44:30","date_gmt":"2020-02-03T09:44:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=13629"},"modified":"2026-01-21T13:46:55","modified_gmt":"2026-01-21T11:46:55","slug":"torquay-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/torquay-2-0\/","title":{"rendered":"Torquay 2.0"},"content":{"rendered":"<p>Ich muss ja zugeben, dass mir dieses therapeutische Schreiben gefehlt hat.<br \/>\nFalls tats\u00e4chlich eine Person \u00fcber diesen Blog stolpert, hi! Du bist die einzige Person hier, aber das macht das Ganze etwas pers\u00f6nlicher, also herzlich willkommen zu meinem Tagebuch der etwas anderen Art.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist nicht so gef\u00e4hrlich, aber auch nicht halb so cool wie das von Tom Riddle, aber wie auch immer. Ich bin Pia und ich war letztes Jahr schonmal in Torquay und bin jetzt nach meinem Bachelor zur\u00fcck f\u00fcr ein halbes Jahr. Wie so vieles im Leben haben mich die Menschen hier wieder zur\u00fcckgef\u00fchrt. England an sich ist zwar sch\u00f6n, aber ich kann mir nicht vorstellen, hier tats\u00e4chlich auf Dauer zu leben. Auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht so viele Unterschiede zwischen Deutschland und England geben mag, sind sie f\u00fcr mich doch ziemlich gro\u00df.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich ist es von Person zu Person unterschiedlich, aber ich finde, dass die den Engl\u00e4ndern zugesprochene H\u00f6flichkeit nicht so ganz zutrifft. Es ist super schwierig zu beschreiben, aber ich versuch&#8217;s einfach mal. Es wird zehntausend mal nach dem Wohlbefinden gefragt, aber eine richtige Antwort wollen sie nicht unbedingt h\u00f6ren, und es wird sich f\u00fcr absolut alles bedankt, aber irgendwie verliert das Danke dadurch ein bisschen seine Wirkung, wie ich finde. Aber naja, das kommt von einer Deutschen, also bin ich nat\u00fcrlich parteiisch was das angeht. \ud83d\ude00 Aber die Sch\u00fcler bedanken sich zum Beispiel absolut jedes Mal, wenn sie mein B\u00fcro wieder verlassen, und ich wei\u00df ganz genau, dass viele nicht dankbar sind und sich w\u00fcnschten, sie m\u00fcssten kein Deutsch lernen.<\/p>\n<p>Generell finde ich, dass man erst patriotisch wird, wenn man sich im Ausland befindet. Glaub mir, ich bin sonst die erste, die die Augen rollt, wenn irgendwer sagt, er sei stolz Deutscher zu sein. (Was f\u00fcr eine Schwachsinns-Aussage, auf etwas stolz zu sein, worauf man \u00fcberhaupt keinen Einfluss hat!) Ich w\u00fcrde niemals eine Deutschlandflagge schwenken, aber hier in England sch\u00e4tze ich meine Heimat immer mehr wert und versuche, Deutschland so positiv wie m\u00f6glich zu pr\u00e4sentieren. Au\u00dferdem bin ich teilweise stolz auf das Land Deutschland und echt froh, dass ich dort lebe.<\/p>\n<p>Dinge, die ich au\u00dferdem in Deutschland besser finde, beinhalten unter anderem:<br \/>\n&#8211; die Architektur! Die W\u00e4rmed\u00e4mmung englischer H\u00e4user ist ein Witz! Und da Engl\u00e4ndern absolut nie kalt ist, wird nur morgens und abends kurz die Heizung angemacht, was bedeutet, dass den Rest des Tages gefroren wird.<br \/>\n&#8211; das Essen. Ich habe es schonmal gesagt und werde es wieder sagen. Pommes selbst zu Reis zu servieren, ist in meinen Augen einfach ein bisschen viel.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem noch ein paar andere, ernstere Dinge, aber die packe ich dann in den n\u00e4chsten Eintrag.<\/p>\n<p>Adios y hasta luego! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss ja zugeben, dass mir dieses therapeutische Schreiben gefehlt hat. Falls tats\u00e4chlich eine Person \u00fcber diesen Blog stolpert, hi! 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