{"id":13029,"date":"2019-09-23T09:57:23","date_gmt":"2019-09-23T07:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=13029"},"modified":"2026-02-25T12:05:25","modified_gmt":"2026-02-25T10:05:25","slug":"education-attention-ein-forschungsprojekt-in-cotacachi-ecuador","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/education-attention-ein-forschungsprojekt-in-cotacachi-ecuador\/","title":{"rendered":"Education Attention &#8211; Ein Forschungsprojekt in Cotacachi, Ecuador"},"content":{"rendered":"<p>Eine Grundannahme des Projektes, welches ich f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Monate begleiten werde, ist es, dass die Art und Weise, wie Eltern die Aufmerksamkeit ihrer Kinder lenken, Einfluss darauf hat, welche Wahrnehmungsgewohnheiten ihre Kinder ausbilden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Projekt ist eine Kooperation der Universit\u00e4t M\u00fcnster mit der Universidad de Otavalo in Ecuador. In fr\u00fcheren Studien konnte gezeigt werden, dass sich die Wahrnehmungsstile bei Teilnehmenden ab ca. 4 bis 6 Jahren je nach Kultur unterscheiden. W\u00e4hrend in der euroamerikanischen und europ\u00e4ischen Mittelschicht vor allem ein analytischer Stil vorherrscht, bei dem der Wahrnehmungsfokus \u00fcberwiegend auf dem Objekt und seinen Eigenschaften liegt, findet man in ostasiatischen und indigenen amerikanischen Kulturen den holistischen Wahrnehmungsstil, bei dem neben dem Objekt auch die Hintergrundobjekte und deren Eigenschaften wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Mittels einer Haupt- und zwei erg\u00e4nzenden Studien soll die Entwicklung kulturspezifischer Wahrnehmungsstile von 4- bis 9-j\u00e4hrigen Kinder der gebildeten Mittelschicht aus M\u00fcnster und Kyoto (Japan) und indigenen Familien in Ecuador beschrieben und die dahinterliegenden Wirkmechanismen untersucht werden. In allen drei Studien werden drei Aufgaben verwendet. Erstens, eine Bildbeschreibungsaufgabe, in der kodiert wird, wie sehr das Kind die relative Betonung auf das Objekt legt. Zweitens, eine Wiedererkennungsaufgabe, bei der die relative Erinnerungsleistung f\u00fcr das fokale Objekt gegen\u00fcber dem Hintergrund erfasst wird. Und drittens eine Eye-Tracking Aufgabe, bei der die relative Blickdauer auf das Objekt gemessen wird. Die erste Erg\u00e4nzungsstudie besch\u00e4ftigt sich damit, wie man den Wahrnehmungsstil der Kinder kurzfristig durch Sprache beeinflussen kann, die andere ist eine Trainingsstudie \u00fcber mehrere Tage und wird lediglich in Deutschland durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung von wissenschaftlichen Studien in einem Land wie Ecuador, dazu noch mit der indigenen, l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung, gestaltet sich als herausfordernd. Die ethnische Zusammensetzung der Bev\u00f6lkerung Ecuadors l\u00e4sst sich nur schlecht in Kategorien abgrenzen, die markantesten sind jedoch die Indigenas, die Mestizen (Nachfahren indigener und europ\u00e4isch stammender Menschen), die europ\u00e4isch abstammende Bev\u00f6lkerung und die Afroecuadorianer (Nachfahren ehemaliger Sklaven). Die indigene Bev\u00f6lkerung, mit der wir die Studie durchf\u00fchren wollen, verh\u00e4lt sich sehr vorsichtig gegen\u00fcber Europ\u00e4ern sowie gegen\u00fcber Ecuadorianern europ\u00e4ischer Abstammung. Die sprachlichen und kulturellen Barrieren sind oftmals gro\u00df, sodass die Kontaktaufnahme schwierig ist. Deshalb hilft uns eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Nancy ist selber indigener Abstammung und gewinnt dadurch schnell das Vertrauen der Landbev\u00f6lkerung. Um Versuchspersonen zu rekrutieren, geht Nancy von T\u00fcr zu T\u00fcr in den kleinen Comunidades rund um Cotacachi und Otavalo herum und fragt, ob die Familien Kinder zwischen 4 und 9 Jahren haben und ob sie Interesse h\u00e4tten, an der Studie teilzunehmen. Wenn die Familien zustimmen, schreibt Nancy ihre Kontaktdaten auf und vereinbart einen Termin.<\/p>\n<p>Ab hier beginnt meine und Isabels Aufgabe. Jeden Abend bekommen wir von Nancy eine Liste mit den &#8220;citas&#8221; (Termine f\u00fcr die Erhebungen) geschickt. Die Kinder werden entweder der Hauptstudie 1 zugeordnet oder der Erg\u00e4nzungsstudie 2. Wir m\u00fcssen darauf achten, dass Alter und Geschlecht ausbalanciert werden, also in jeder Studie gleich oft vorkommen. Wir machen uns auf den Weg zur Comunidad, in der wir aktuell erheben. Momentan ist die Comunidad mit dem Namen &#8220;El Bat\u00e1n&#8221; zu Fu\u00df erreichbar \u00fcber einen holprigen Weg aus in den Boden gedr\u00fcckten Steinen, vorbei an Steinh\u00fctten, vor denen Ziegen und K\u00fche grasen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13192\" aria-describedby=\"caption-attachment-13192\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13192 size-medium\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1047.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13192\" class=\"wp-caption-text\">Weg nach El Bat\u00e1n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jede Comunidad wird von einem oder einer &#8220;Presidente&#8221; geleitet, die uns die Erlaubnis erteilt, in der Comunidad zu erheben. Bei dieser Person bekommen wir auch den Schl\u00fcssel f\u00fcr das &#8220;Casa Comunal&#8221;, eine Art Gemeindehaus der Comunidad, in der wir unsere Technik aufstellen.<\/p>\n<p>In einem mit einer Plane abgedunkelten Raum, bauen wir einen Erhebungslaptop, einen externen Monitor und den Eye-Tracker auf. Hier werden sp\u00e4ter die Aufgaben mit den Kindern durchgef\u00fchrt. Im Hauptraum stellen wir Brot und Cola bereit, damit die Familien immer etwas zu essen und zu trinken haben. In einem dritten Raum werden die Interviews mit den M\u00fcttern durchgef\u00fchrt. Jetzt sollte es losgehen, doch P\u00fcnktlichkeit wird in Ecuador, anders verstanden. Nicht immer kommen die Familien von alleine, manchmal m\u00fcssen wir sie anrufen oder uns im Dorf durchfragen, wo die Familie wohnt, denn nicht alle haben ein Telefon. Selbst, wenn wir dann das Haus gefunden haben, hei\u00dft das nicht, dass die Familien dann auch da sind. Dadurch kommen von vier geplanten &#8220;citas&#8221; am Tag ab und zu nur eine oder zwei Familien. F\u00fcr uns Deutsche mag das schwierig zu verstehen sein, doch hier prallen einfach zwei so verschiedene Kulturen aufeinander, dass es zu Missverst\u00e4ndnissen kommt. Niemand meint hier etwas b\u00f6se, und es zeigt mir nur noch mehr, dass wir \u00f6fter einen Schritt zur\u00fccktreten sollten, wenn wir mit unserer Kulturbrille auf andere Menschen schauen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13191\" aria-describedby=\"caption-attachment-13191\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13191\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1037.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13191\" class=\"wp-caption-text\">Versuchsaufbau in El Bat\u00e1n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei den Studien unterst\u00fctzen uns zwei Assistentinnen von der Universidad de Otavalo. Jede von ihnen ist f\u00fcr eine der Studien zust\u00e4ndig und f\u00fchrt w\u00e4hrend der Erhebung die Aufgaben mit den Kindern durch. Gleichzeitig machen Isabel und ich das Interview mit den M\u00fcttern. Einige der M\u00fctter k\u00f6nnen nicht lesen, sprechen nur schlecht Spanisch, da sie Zuhause die indigene Sprache Kichwa sprechen, oder verstehen aufgrund der Kulturunterschiede die Fragen nicht.\u00a0 Unsere Erhebungsmethoden orientieren sich stark an unserem westlichen Blickwinkel und die Fragen sind manchmal einfach nicht gut angepasst. Auf keinen Fall liegt es vorrangig an den M\u00fcttern, dass nicht alle Dinge funktionieren. Das ist vielmehr eine l\u00e4ngerfristige Aufgabe, an der die kulturvergleichende Forschung arbeiten muss.<\/p>\n<p>Die Arbeit ist also eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr alle Beteiligten, doch genau das macht sie auch so spannend. Wenig ist planbar, kein Tag ist wie der andere und Eigeninitiative und Organisation sind absolut notwendig. Besonders anfangs fragte ich mich, auf was ich mich da eingelassen hatte, und wie ich all das schaffen sollte, die Sprachbarriere zu \u00fcberwinden, dabei den \u00dcberblick \u00fcber die korrekte Durchf\u00fchrung der Studie zu behalten und nicht die Nerven zu verlieren. Doch ich wei\u00df, dass ich an dieser Herausforderung wachsen und mit unbezahlbaren neuen Erfahrungen nach Hause zur\u00fcckkehren werde.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1043.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13190\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1043-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1043-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1043-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_1043-768x576.jpg 768w, 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