{"id":12704,"date":"2019-08-16T06:53:17","date_gmt":"2019-08-16T04:53:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=12704"},"modified":"2026-02-25T12:19:31","modified_gmt":"2026-02-25T10:19:31","slug":"gedanken-zum-schulalltag-in-england","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/gedanken-zum-schulalltag-in-england\/","title":{"rendered":"Gedanken zum Schulalltag in England"},"content":{"rendered":"<p>Im meinem dreimonatigen Praktikum an einer englischen Gesamtschule habe ich Englisch als Zweitsprache, Deutsch und Franz\u00f6sisch unterrichtet. In diesem Beitrag reflektiere ich meine Erfahrungen &#8211; danke f\u00fcr dein Interesse!<!--more--><\/p>\n<p><strong>Technische Ausstattung top!<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12891 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121721.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Anders als in Deutschland haben in England nicht die Sch\u00fcler einen Klassenraum, sondern die Lehrer haben ihre eigenen R\u00e4ume, in denen sie den ganzen Tag bleiben. In den meisten R\u00e4umen gibt es etwa 10 PCs f\u00fcr die Sch\u00fcler und einen PC f\u00fcr die Lehrkraft, der mit einem Beamer und einem Smartboard verbunden ist. OHPs, nicht digitale Tafeln und Kreide werden an meiner Praktikumsschule nicht mehr verwendet. Die Lehrer haben ihre R\u00e4ume nach ihren eigenen Vorlieben eingerichtet und alle ihre Materialien immer vor Ort, was sehr praktisch ist. Andererseits bietet das System der &#8220;Lehrerr\u00e4ume&#8221; weniger Gelegenheit, den Sch\u00fclern Verantwortung f\u00fcr regul\u00e4re Klassendienste wie Fegen oder Blumengie\u00dfen zu geben. An meiner Schule habe ich keine Klassendienste gesehen. Die Raumgestaltung liegt komplett bei den Lehrern. Und die toben sich dabei so richtig aus. Manchmal sind die R\u00e4ume so voll von Lernpostern, dass selbst ich als Praktikantin komplett davon \u00fcberw\u00e4ltigt bin.<\/p>\n<p><strong>Der Stellenwert von Fremdsprachen an meiner Praktikumsschule&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>ist niedrig. Besonders im Vergleich zu den sogenannten &#8220;Core Subjects&#8221; so wie Mathe und Englisch. Das \u00e4u\u00dfert sich darin, dass Fremdsprachen bereits in Year 7 (der ersten Klasse an der Secondary School) weniger Wochenstunden haben. In ihrer GCSE, den Abschlusspr\u00fcfungen in der 11. Klasse, werden die Sch\u00fcler nur in vier F\u00e4chern gepr\u00fcft, die sie sich selber ausgesucht haben &#8211; Fremdsprachen geh\u00f6ren in der Regel nicht dazu, weil es vergleichsweise schwierig ist, hier gute Noten zu bekommen. Da die meisten Sch\u00fcler Fremdsprachen sowieso bald wieder abw\u00e4hlen, geht es im Sprachunterricht in den unteren Klassen &#8211; so scheint es mir &#8211; nicht darum, solide sprachliche Grundlagen zu vermitteln, sondern die Sch\u00fcler nicht durch zu viel Grammatik und Vokabelpauken abzuschrecken. H\u00e4ufige Aktivit\u00e4ten im Sprachunterricht sind Match-ups von franz\u00f6sischen bzw. deutschen und englischen W\u00f6rtern &#8211; meist Cognates &#8211; also W\u00f6rter, die in beiden Sprachen gleich sind, das Auswendiglernen von Chunks wie &#8220;J&#8217;aime le foot\/ j&#8217;aime la natation&#8221; und Translation Challenges als Wettbewerb zwischen Gruppen in der Klasse. Grammatik wird oft nur kurz thematisiert. Als ich die Sch\u00fcler fragte, was &#8220;(to) love&#8221; auf Franz\u00f6sisch hei\u00dfe, sagten sie &#8220;j&#8217;aime&#8221;, weil sie das Verb nicht an sich, sondern nur den Chunk &#8220;j&#8217;aime&#8221; kannten. \u00dcbersetzung und der R\u00fcckbezug aufs Englische sind sehr h\u00e4ufig, auch Selbstevaluation der eigenen Leistung hat einen hohen Stellenwert.<\/p>\n<p><strong>Teaching to the Test<\/strong><\/p>\n<p>In England h\u00e4ngt das Gehalt der Lehrer davon ab, wie ihre Sch\u00fcler in Pr\u00fcfungen abschneiden. Einerseits steigert das die Motivation der Lehrer, ihre Sch\u00fcler gut auf Pr\u00fcfungen vorzubereiten. Lehrer, die jede Stunde das Gleiche unterrichten, habe ich an meiner Schule nicht gesehen. Andererseits kritisieren viele englische Lehrer dieses System als unfair, weil sie sich nicht in der Lage sehen, durch ihren Unterricht soziale Unterschiede aus den Familien ihrer Sch\u00fcler auszugleichen. Dar\u00fcber hinaus sorgt die Abh\u00e4ngigkeit des Lehrergehalts von den Pr\u00fcfungsergebnissen der Sch\u00fcler daf\u00fcr, dass die Lehrer ihre Sch\u00fcler oftmals nur genau auf das vorbereiten, was in der Pr\u00fcfung von ihnen verlangt wird, anstatt breiter und langfristiger zu unterrichten. <a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12893 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_123532.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das krasseste Beispiel hierf\u00fcr habe ich im Zusammenhang mit einer Year 10 m\u00fcndlichen Deutschpr\u00fcfung mitbekommen, wo die Sch\u00fcler ihre vorher geschriebenen Text von der Lehrerin Korrektur gelesen bekommen haben und in der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung einfach vorgelesen haben. Die Noten waren zum Gro\u00dfteil in Ordnung &#8211; mit Sprechen hatte das aber \u00fcberhaupt nichts zu tun!<\/p>\n<p><strong>Integration<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12894 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Susys-offices.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>&#8230; wird super unterst\u00fctzt an meiner Praktikumsschule. Zugewanderte Sch\u00fcler, die noch Schwierigkeiten mit dem Englischen haben, bekommen hier Einzelunterricht bei einer erfahrenen und hochprofessionellen Lehrerin. Diese macht nicht nur ausgezeichneten Unterricht mit sehr guten, motivierenden Lehrmaterialien, sondern unterst\u00fctzt auch die gesamten Familien der Zugewanderten in alltagspraktischen Fragen und organisiert zum Beispiel Feste, Treffen mit schon l\u00e4nger in England Wohnenden sowie Feriencamps und Ferienlehrer f\u00fcr die Zugewanderten.<\/p>\n<p><strong>Angemessene Kleidung&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>ist sehr wichtig an meiner Praktikumsschule! Jeden Morgen vor Schulbeginn steht ein Lehrer am Schuleingang und \u00fcberpr\u00fcft, ob die Sch\u00fcler ihre Uniformen auch richtig tragen. Sind die Schulschuhe sauber? Ist das Shirt auch in der Hose? Tragen die Sch\u00fcler keinen Schmuck oder auff\u00e4lliges Makeup? Falls etwas mit der Uniform nicht stimmt, gibt es in der Schule Ersatzuniformen. Die Sch\u00fcler werden dann aufgefordert, sich umzuziehen, bevor sie in den Unterricht gehen. Im B\u00fcro der Sprachlehrer gibt es sogar Nagellackentferner f\u00fcr zu knalligen Nagellack. Es gab zudem einige Beschwerden \u00fcber die angemessenen Schuhe von drei neuzugewanderten Gefl\u00fcchteten, wobei sich herausstellte, dass sie sich die Schulschuhe schlicht und einfach nicht leisten konnten. Auch von den Lehrern wird erwartet, sich elegant zu kleiden. Das hie\u00df f\u00fcr mich: Keine Jeans, sondern R\u00f6cke tragen! An meiner Praktikumsschule wird argumentiert, Schuluniformen und elegante Kleidung seien zentral f\u00fcr eine professionelle Atmosph\u00e4re und w\u00fcrden soziale Unterschiede kaschieren. Ich pers\u00f6nlich halte Schuluniformen gerade bei j\u00fcngeren Sch\u00fclern f\u00fcr gek\u00fcnstelt und finde nicht, dass sie soziale Unterschiede weniger sichtbar machen. Sch\u00fcler aus schwierigen Familien fallen an meiner Praktikumsschule oft so oder so auf, weil sie h\u00e4ufig in schmutzigen oder zerrissenen Uniformen zur Schule kommen und ihre Kleidung noch mehr zum Thema wird, wenn die Lehrer sie auffordern, sich umzuziehen. \u00dcbrigens gibt es auch &#8220;Non-Uniform-Days&#8221;, die bei allen Sch\u00fclern sehr beliebt sind! Hier lassen die meisten Sch\u00fcler so richtig die Sau raus und kleiden sich \u00fcbertrieben cool oder freiz\u00fcgig.<\/p>\n<p><strong>Feedback culture\/ blaming culture<\/strong><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12892 alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190719_121814.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Eltern, Lehrer, aber auch Sch\u00fcler an meiner Praktikumsschule sind Meister im Feedback geben! In meiner Praktikumszeit kam es h\u00e4ufig vor, dass der Schuldirektor im Lehrerzimmer E-Mails von Eltern vorgelesen hat, die die Schule entweder loben, sich bedanken oder beschweren wollten. Bei Dankes-E-Mails war der Direktor stolz auf seine Schule. Bei Beschwerde-E-Mails musste sichergestellt werden, dass die Schule keinerlei\u00a0 Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr weitere Beschwerden bietet. Die Beschwerde von einer Mutter, ihr Kind sei in eine Rangelei auf dem Schulhof geraten, weil ein Lehrer seine Pausenaufsicht vernachl\u00e4ssigt habe, wurde im Lehrerzimmer sehr ernst genommen. Es scheint, als stehe meine Praktikumsschule unter enormen Druck, keinerlei Fehler zu machen und in kritischen F\u00e4llen alles zu dokumentieren, um rechtlich abgesichert zu sein. So werden selbst die kleinsten Vorf\u00e4lle verschriftlicht und per E-Mail geteilt, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Ma\u00dfnahmen ergriffen wurden.<\/p>\n<p><strong>Insgesamt<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; wurde ich in England &#8211; besonders beim Franz\u00f6sisch unterrichten &#8211; oft ins kalte Wasser geschmissen, habe dadurch aber viel gelernt. Besonders das, was ich bei der Vermittlung von Englisch als Zweitsprache gesehen und gelernt habe, werde ich nach Deutschland mitnehmen und auf Deutsch als Zweitsprache \u00fcbertragen, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme. Gerade, was den regul\u00e4ren Fremdsprachenunterricht angeht, habe ich das deutsche Schulsystem sch\u00e4tzen gelernt und freue mich, nach meinem Praktikum in Deutschland Lehrerin zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im meinem dreimonatigen Praktikum an einer englischen Gesamtschule habe ich Englisch als Zweitsprache, Deutsch und Franz\u00f6sisch unterrichtet. 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