{"id":12618,"date":"2019-05-24T11:55:46","date_gmt":"2019-05-24T09:55:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=12618"},"modified":"2026-02-25T12:34:11","modified_gmt":"2026-02-25T10:34:11","slug":"all-good-things-come-to-an-end","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/all-good-things-come-to-an-end\/","title":{"rendered":"All good things come to an end&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ja, leider hat alles mal ein Ende \u2013 so auch mein Auslandspraktikum in York, von dem ich schon zweimal berichtet habe. Dieser Beitrag wird mein letzter zu meiner Zeit in York sein und ich m\u00f6chte ihn f\u00fcr ein abschlie\u00dfendes Fazit nutzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich bin nun schon seit einigen Wochen zu Hause und hatte etwas Zeit, die drei Monate zu reflektieren. Es war wirklich eine tolle, lehrreiche Zeit und ich kann jedem, der die Chance hat, nur empfehlen ein Auslandspraktikum oder -semester zu absolvieren. Ich habe nun selbst erfahren k\u00f6nnen, welchen gro\u00dfen Unterschied es macht, l\u00e4nger als nur f\u00fcr einen Urlaub in einem anderen Land zu verweilen. Man lernt so viel mehr \u00fcber die Kultur kennen, insbesondere dann, wenn man offen f\u00fcr einen interkulturellen Austausch ist. Wenn man beispielsweise mit<em> locals<\/em> zusammen wohnt und viel Zeit zusammen verbringt, lernt man die Gepflogenheiten und Gewohnheiten nochmal viel intensiver kennen (und lieben \u2013 seit meinem Auslandsaufenthalt bin ich absoluter Tee-Fan). Ich bin sicher, dass mein Auslandsaufenthalt auch f\u00fcr meine berufliche Zukunft als Lehrkraft meinen Horizont erweitert hat, da ich auf eigene Erfahrungen zur\u00fcckgreifen kann, wenn ich meinen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zuk\u00fcnftig die britische Kultur n\u00e4her bringen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Man lernt so nicht nur viel \u00fcber eine andere Kultur, sondern auch viel \u00fcber sich selbst, denn man ist in einer komplett neuen Umgebung und darauf angewiesen, in einer Fremdsprache zu kommunizieren. Ich habe schnell bemerkt, dass sich meine englischen Kenntnisse deutlich gefestigt haben und die Zeit in England mein Vokabular wieder aufgefrischt hat. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass man regelm\u00e4\u00dfig ein Land mit der Zielsprache, die man sp\u00e4ter unterrichten m\u00f6chte, besucht. Denn das hat einen gro\u00dfen Einfluss darauf, wie leicht das Sprechen im Englischen f\u00e4llt. Auch hatte ich vor dem Aufenthalt ein mulmiges Gef\u00fchl, wie es wohl sein wird f\u00fcr drei Monate von zu Hause weg zu sein. Doch einmal in England angekommen, habe ich schnell gemerkt, dass es mir nichts ausmacht zeitweise in einem anderen Land zu leben und ich habe mich gleich gut zurecht gefunden. Ganz im Gegenteil \u2013 ich habe die Zeit sehr genossen, um Land und Kultur zu erkunden. Es hat es mir aber auch einfacher gemacht, dass ich sowohl eine tolle Unterkunft mit tollen Mitbewohnern hatte, als auch drei M\u00e4dels aus M\u00fcnster, mit denen ich viel Zeit verbracht habe und Erfahrungen austauschen konnte. Durch den Auslandsaufenthalt konnte ich also nicht nur viele Erfahrungen sammeln, sondern auch neue Freunde gewinnen.<\/p>\n<p>Auch ein Praktikum an einer Schule ist definitv empfehlenswert f\u00fcr angehende Lehrkr\u00e4fte, da man ein anderes Schulsystem mit anderen Konzepten und Methoden kennenlernt, die\u00a0 in den deutschen Schulen, in denen ich Praktika absolviert habe, so nicht praktiziert wurden. So konnte ich das Praktikum auch nutzen, um mein Methodenrepertoire zu erweitern und nochmal praktische Erfahrungen in diesem Berufsfeld zu sammeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war York die perfekte Stadt f\u00fcr ein Auslandspraktikum, da sie nicht so gro\u00df wie beispielsweise London ist, in der man sich auch nach drei Monaten wom\u00f6glich noch nicht richtig auskennt und heimisch f\u00fchlt, aber auch nicht zu klein ist. York hat als Stadt f\u00fcr junge Leute dennoch viel zu bieten mit ihren unz\u00e4hligen Caf\u00e9s, Pubs und Sehensw\u00fcrdigkeiten, sodass ich letztendlich sogar einige Lieblingslokale hatte, zu denen wir M\u00e4dels gerne gegangen sind (u. a. the Botanist, the Habit, the House of the Trembling Madness und das Kennedy&#8217;s f\u00fcr ein k\u00fchles Bier oder einen leckeren Cocktail am Wochenende, Oshibi f\u00fcr das beste koreanische Essen und The Hop f\u00fcr Bier, Pizza und Livemusik).<\/p>\n<p>Deshalb bin ich mir sicher, dass ich York definitiv nochmal besuchen werde, denn es lohnt sich auf jeden Fall.<\/p>\n<p>In diesem Sinne, see you later!<\/p>\n<p>Carmen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, leider hat alles mal ein Ende \u2013 so auch mein Auslandspraktikum in York, von dem ich schon zweimal berichtet habe. 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