{"id":12477,"date":"2019-04-15T10:35:30","date_gmt":"2019-04-15T08:35:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=12477"},"modified":"2026-02-25T12:52:41","modified_gmt":"2026-02-25T10:52:41","slug":"zwischen-feuer-und-eis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/zwischen-feuer-und-eis\/","title":{"rendered":"Zwischen Feuer und Eis"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>In Iceland, you can see the contours of the mountains wherever you go, and the swell of the hills, and always beyond that the horizon. And there&#8217;s this strange thing: you&#8217;re never sort of hidden; you always feel exp<\/em><em>osed in that landscape. <\/em><em>But it makes it very beautiful as well.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Hannah Kent<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Erst nachdem ich dieses Zitat der australischen Schriftstellerin gelesen habe, wurde mir klar, wie Recht sie damit hat und wie oft ich diese paradoxe Wahrnehmung in den mittlerweile bald zwei Monaten, die ich schon auf dieser Insel lebe, bereits versp\u00fcrt habe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Obwohl der isl\u00e4ndische Himmel, gerade jetzt zum Ende des Winters, wo er gelegentlich klar und blau meist aber doch von spektakul\u00e4ren Wolkenformationen durchzogen ist, teilweise so nah wirkt, als k\u00f6nnte man ihn ber\u00fchren, wenn man nur auf einen der in der Ferne zusehenden Berge steigt, f\u00fchlt man sich in der meist baumlosen isl\u00e4ndischen Landschaft seltsamerweise irgendwie riesig, frei und ungesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Doch genau das macht f\u00fcr mich, verglichen mit Reisen in s\u00fcdlichere Regionen, den besonderen Reiz des Nordens und vor allem Islands aus. Mit jeder Windb\u00f6e sp\u00fcrt man die Natur, und sie ist keineswegs zahm und s\u00fc\u00df, mit bunten Schildern und kleinen Pfaden durchsetzt \u2013 versteht mich nicht falsch, auch das hat sicherlich seinen Charme. Doch die isl\u00e4ndische Natur, das Wetter, die Landschaft, das Meer, dies alles strahlt einen Charakter aus, der mir imponiert und mich vor etwa drei Jahren schon einmal hierher gelockt hat, als ich f\u00fcr einen mehrt\u00e4gigen Roadtrip auf diese Insel reiste. Dieses Mal aber wollte ich einen Schritt weiter gehen und das &#8220;echte Leben&#8221; in diesem Land aus Feuer und Eis kennenlernen, abseits von Mitternachtssonne, gr\u00fcnen Wiesen und Reisegruppen. Daher habe ich mich entschieden mein zweimonatiges Praktikum an der\u00a0H\u00e1sk\u00f3li \u00cdslands in Reykjav\u00edk zu machen und zwar im Fr\u00fchjahr, von Februar bis April, wenn es noch kalt, vereist und nass ist und die Touristengruppen das Land noch nicht \u00fcberfluten. (<em>Spoiler Alert!<\/em> \u2013 Letzteres hat nicht funktioniert). Da die Wahl meines Praktikumsplatzes also offensichtlich zwar auch, aber nicht nur, auf die Merkmale der Institution zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, sondern zu gro\u00dfen Teilen auch auf meinem Interesse f\u00fcr dieses Land beruht, und weil ein Auslandspraktikum meiner Ansicht nach immer auch mit dem Bereisen und Kennenlernen des Gastlandes zu tun haben sollte, m\u00f6chte ich meinen Start ins Bloggen mit einem Reisebericht und einigen diesbez\u00fcglichen Tipps beginnen.<\/p>\n<p>Um dies schon einmal vorwegzunehmen, w\u00fcrde ich jedem, der die n\u00f6tigen Ersparnisse und mehr als eine Woche Zeit hat, empfehlen eine Tour \u00fcber die Ringstra\u00dfe rund um die gesamte Insel zu machen \u2013 sofern das Wetter es zul\u00e4sst, aber dazu sp\u00e4ter mehr. Da man w\u00e4hrend eines Praktikums aber selten sieben Tage am St\u00fcck frei hat und so eine Tour im Winter, ohne die M\u00f6glichkeit durch Camping die Ausgaben zu verringern, ziemlich schnell ziemlich teuer werden kann, schildere ich euch hier einen Wochenendausflug, den ich vor etwa einem Monat gemacht und f\u00fcr gut befunden habe. Da ihr aber sicher nur bedingt Interesse habt mein Tagebuch zu lesen, habe ich mich entschieden dies in Form einiger Bilder und knapper Zusammenfassungen und Tipps zu tun, die m\u00f6glicherweise Inspirationen f\u00fcr eure eigene Reise liefern.<\/p>\n<h5>Zeitplan<\/h5>\n<p>Da ich mir f\u00fcr diese Reise einen Freitag vom Praktikum frei nehmen durfte, haben wir einen insgesamt dreit\u00e4gigen Trip gemacht, f\u00fcr den wir zwei \u00dcbernachtungen in einem Hostel gebucht haben. Die Buchung von Mietwagen und Hostelbetten habe ich etwa zwei Wochen vor der Reise vorgenommen, was im M\u00e4rz ausreichte. In der Hauptsaison jedoch w\u00fcrde ich empfehlen etwas weiter im Voraus zu buchen, um gute Preise zu bekommen.<\/p>\n<p>Wir haben die Tour so geplant, dass wir am ersten Tag die Sehensw\u00fcrdigkeiten auf einem der beiden m\u00f6glichen Wege zur Unterkunft abklapperten \u2013 Golden Circle und ein bis zwei Wasserf\u00e4lle \u2013, am zweiten Tag weiter Richtung Osten fuhren \u2013 Lavafelder, Svartifoss und J\u00f6kullsarlon \u2013 und am dritten Tag eine andere Route zur\u00fcck nach Reykjav\u00edk w\u00e4hlten \u2013 jeweils anderer Wasserfall und Reykjadalur. An allen Tagen sind wir recht fr\u00fch aufgestanden, um m\u00f6glichst viel Zeit an den einzelnen Stationen verbringen zu k\u00f6nnen, aber besonders beeilen muss man sich bei diesem Zeitplan nicht und man kann auch mal einen Zwischenstopp bei einer der vielen Pferdewiesen einlegen.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12483 size-large\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190308_133625.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>Fortbewegung<\/h5>\n<p>Wer fit ist, mag zu Fu\u00df gehen oder Rad fahren, wer besonders abenteuerlustig ist, kann sein Gl\u00fcck beim Trampen versuchen, doch wir (mein Freund und ich) haben uns ganz klassisch f\u00fcr einen Mietwagen entschieden. Dabei stellt sich jedoch die Frage, welcher der richtige Wagen ist. Der Traum ist es nat\u00fcrlich mit einem Allradauto durchs Hochland zu d\u00fcsen und v\u00f6llig frei und unabh\u00e4ngig von irgendwelchem Zivilisationsquatsch, wie befestigten Stra\u00dfen und ausgebauten Wegen, zu sein. Wie gesagt, der Traum, denn auch mit Erasmus-F\u00f6rderung ist das Mieten eines halbwegs vertrauensw\u00fcrdigen Allradwagens weit von dem entfernt, was ich bezahlbar nennen w\u00fcrde. Also wurde es ein kleiner s\u00fc\u00dfer Hyundai i20, der uns auf asphaltierten Stra\u00dfen und ein oder zwei Schotterpisten gute Dienste erwiesen hat. Dennoch ist er an einer Stelle an seine Grenzen gesto\u00dfen und ich w\u00fcrde, wenn ich um diese Jahreszeit eine Rundtour um die Insel machen w\u00fcrde, definitiv dar\u00fcber nachdenken, einen Allradwagen zu mieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Unterkunft<\/h5>\n<figure id=\"attachment_12485\" aria-describedby=\"caption-attachment-12485\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12485 \" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102-576x1024.jpg 576w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102-600x1067.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_225102.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12485\" class=\"wp-caption-text\">Den Abend ausklingen lassen in &#8220;The Barn&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als &#8220;Basislager&#8221; f\u00fcr unsere dreit\u00e4gige Reise haben wir die kleine Stadt V\u00edk \u00ed M\u00fdrdal gew\u00e4hlt, da sie praktisch in der Mitte unserer gepanten Reiseroute liegt, und wir so zwei N\u00e4chte am selben Ort verbringen konnten und keine Zeit mit zweimaligem Ein- und Auschecken verschwenden mussten. Wir haben uns f\u00fcr ein Bett im recht neuen Hostel <em>The Barn<\/em> entschieden, da es bei weitem das g\u00fcnstigste war. Ich kann diese Unterkunft nur w\u00e4rmstens weiterempfehlen. Das Design des Hostels ist toll und es ist nur wenige Autominuten vom Reynisfjara Strand entfernt, der ein absolutes Highlight f\u00fcr mich war. Wir haben uns f\u00fcr eines der angebotenen Doppelbetten in einem Gemeinschaftsschlafsaal entschieden \u2013 ein solches Angebot ist recht ungew\u00f6hnlich, erkl\u00e4rt aber den niedrigen Preis, da man sich so ein Bett teilt, welches ansonsten eine Einzelperson belegen w\u00fcrde. Die Zimmer an sich waren etwas zu klein f\u00fcr insgesamt acht Personen inklusive ihres ganzen Gep\u00e4cks, aber die Betten waren gro\u00df genug, gem\u00fctlich und lie\u00dfen sich mit Verdunklungsvorh\u00e4ngen abtrennen, so dass man sich fast wie in einer eigenen kleinen H\u00f6hle f\u00fchlte. Das Hostel war stets wunderbar sauber, obwohl es komplett ausgebucht schien, die K\u00fcche war gut ausgestattet und es gab eine schicke Bar im Eingangsbereich sowie kostenlose Parkpl\u00e4tze direkt vor der T\u00fcr. Insgesamt also die perfekte Wahl f\u00fcr unsere \u00dcbernachtungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/h4>\n<h5>Golden Circle<\/h5>\n<p>Um genau zu sein, ist dies nicht nur einen Sehensw\u00fcrdigkeit, sondern mehrere auf derselben Route. Dieser absolute Touri-Rundtrip ist trotz seiner \u00dcberlaufenheit sehr sehenswert und ein Must-Do f\u00fcr jeden Islandurlauber. Er besteht im Wesentlichen aus dem historischen <strong>Nationalpark \u00deingvellir<\/strong>, dem <strong>Geothermalgebiet Haukadalur<\/strong> mit dem Gro\u00dfen Geysir und dem Geysir Strokkur und dem beeindruckenden <strong>Wasserfall Gullfoss<\/strong>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12486\" aria-describedby=\"caption-attachment-12486\" style=\"width: 604px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12486 size-large\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7533.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12486\" class=\"wp-caption-text\">\u00deingvellir Nationalpark<\/figcaption><\/figure>\n<p>Von Reykjavik aus kommt man zuerst an \u00deingvellir vorbei. Die erste Beschilderung, die auf eine Stra\u00dfe zu der Sehensw\u00fcrdigkeit leitet, f\u00fchrt einen zu einem Parkplatz direkt am Aussichtspunkt \u00fcber das Tal. Das ist m\u00f6glicherweise praktisch f\u00fcr Menschen, die nicht besonders gut zu Fu\u00df sind, dieser Parkplatz kostet allerdings 750 ISK und gerade bei sch\u00f6nem Wetter ist es viel sch\u00f6ner, den gesamten Weg bis zur Plattform zu wandern und so die Landschaft mit ihren Klippen und Gew\u00e4ssern auf sich wirken zu lassen. Ich empfehle daher an dieser Abfahrt vorbeizufahren und einen der Parkpl\u00e4tze weiter unten zu nutzen, die (bisher noch) kostenfrei sind, und an den Wanderwegen durch den Park liegen. Um dorthin zu gelangen, folgt man schlicht der Stra\u00dfe an der ersten Abbiegung nach \u00deingvellir vorbei \u00a0und h\u00e4lt die Augen offen bis eine weitere Abbiegung nach \u00deingvellir erscheint, wo oft auch einige Busse hineinfahren bzw. bereits parken.<\/p>\n<p>Im Geothermalgebiet empfehle ich, vor allem bei gutem Wetter, nicht nur den Geysir zu bestaunen, sondern auch den H\u00fcgel, an dessen Fu\u00df dieser liegt, hinauf zuwandern. Vor allem im Sommer wird dies mit einer tollen Aussicht \u00fcber Felder voller Alaska-Lupine belohnt.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12487 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-600x900.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SAM_7730.jpg 853w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Zum Wasserfall Gullfoss habe ich keine besonderen Tipps, au\u00dfer dass man sich im Winter warm anziehen und auch im Sommer auf wasserfeste Kleidung achten sollte, denn an den Stellen, an denen es aussieht als k\u00f6nnte man nass werden, wird man auch nass. Und an allen anderen guten Aussichtspunkten eigentlich auch, sobald der Wind sich dreht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Wasserf\u00e4lle<\/h5>\n<p>Abgesehen vom Gullfoss gibt es auf dem Weg nach V\u00edk noch zwei weitere bekannte Wasserf\u00e4lle, die man sich nicht entgehen lassen sollte, den Sk\u00f3gafoss und den Seljalandsfoss. Je nach Jahreszeit und Zeitplan kann man nach der Golden-Circle-Tour noch einen Stopp bei einem dieser beiden Wasserf\u00e4lle einlegen, bevor man sich auf dem Weg zur Unterkunft macht. Beide liegen in einem Gebiet, in dem man gut und gerne mehrere Stunden wandern kann, wobei ich im Winter empfehlen w\u00fcrde mehr Zeit am Sk\u00f3gafoss einzuplanen und im Sommer mehr am Seljalandsfoss, da ersterer leichter zu begehen ist und die Wege meist frei sind. Bei Letzterem gibt es im Sommer die tolle M\u00f6glichkeit hinter dem Wasserfall herzulaufen und \u2013 zumindest noch vor knapp drei Jahren \u2013 auf die Hochebene zu wandern, von der er herunter flie\u00dft. Der Weg hinterm Wasserfall ist im Winter leider gesperrt, weil er durch das Spritzwasser nat\u00fcrlich komplett vereist ist. Auch hier kostet das Parken mittlerweile 750 ISK.<\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12481 size-large\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309-576x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"576\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309-576x1024.jpg 576w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309-600x1067.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190310_151309.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein weiterer Wasserfall, bei dem sich ein Zwischenstopp (trotz 750 ISK Parkgeb\u00fchr) lohnt, ist der Svartifoss, der in einem wundersch\u00f6nen Camping- und Wandergebiet in einer Kurve etwa eine halbe Stunde vor der Gletscherlagune J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n liegt. In diesem Gebiet gibt es tolle Wanderwege mit vielen Aussichtspunkten \u00fcber die weiten Lavafelder der Gegend.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12488\" aria-describedby=\"caption-attachment-12488\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12488\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_165108.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12488\" class=\"wp-caption-text\">Svartifoss<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Wege sollen aber bei schlechtem Wetter recht rutschig sein, weshalb ich hier, wie bei fast allen anderen isl\u00e4ndischen Wanderwegen gutes Schuhwerk, eventuell sogar Wanderschuhe (im Winter inkl. Spikes) empfehle. Ich bin jahrelang selbst nur in Sneakern wandern gegangen und muss sagen, dass ich damit bei meinem ersten Islandbesuch fast an meine Grenzen gekommen bin und es teilweise sogar gef\u00e4hrlich wurde, da ich h\u00e4ufig abrutschte, weshalb ich mir danach Wanderschuhe zugelegt habe.<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>Reynisfjara<\/h5>\n<p>Der Reynisfjara Black Sand Beach war f\u00fcr mich das absolute Highlight unseres Trips, weshalb ich dar\u00fcber in einem meiner n\u00e4chsten Beitr\u00e4ge noch etwas mehr schreiben werde. Lasst euch nur sagen, es lohnt sich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n<\/h5>\n<p>Obwohl wir es geplant hatten, haben wir es aufgrund des Wetters nicht zur Gletscherlagune J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n geschafft, was mich sehr entt\u00e4uscht hat, da sie, mit dem Diamond Beach und dem wundersch\u00f6nen Blick auf den Gletschersee, bei meinem letzten Besuch hier eines meiner Highlights war, und ich sie gerne einmal im Winter gesehen und fotografiert h\u00e4tte. Aber Sicherheit geht vor und wenn man auf dem Weg dorthin merkt, dass es echt ungem\u00fctlich wird, sollte man ohne Allradwagen umkehren, wenn man sich nicht im n\u00e4chsten Stra\u00dfengraben wiederfinden will (s. Wetter).<\/p>\n<p>Der Weg von V\u00edk aus zur Gletscherlagune ist \u00e4u\u00dferst interessant zu fahren, da man quasi zwei Stunden lang auf den gleichen Berg zu f\u00e4hrt und es einem teilweise so vorkommt, als w\u00fcrde man sich nicht vom Fleck bewegen. Vor allem im Winter, wenn die Lupinenfelder nicht bl\u00fchen, gibt es rechts und links der Stra\u00dfe nur Lavafelder, die sich selten ver\u00e4ndern und auch sonst gibt es kaum landschaftliche Merkmale, an denen man sich orientieren k\u00f6nnte. Vor allem auf diesem Abschnitt unserer Reise, habe ich genau diese Ungesch\u00fctztheit in der Landschaft versp\u00fcrt, von der Hannah Kent spricht, obwohl man ringsherum Berge sieht. Was sich in dieser Beschreibung vielleicht nach enormer Langeweile auf der Fahrt anh\u00f6rt, war in Wahrheit ein wirklich einpr\u00e4gsames und irgendwie surreales Erlebnis von Freiheit und Naturverbundenheit, vor allem, wenn man es sonst gewohnt ist im Ruhrgebiet von einer Stadt in die n\u00e4chste zu fahren. Und apropos Stadt \u2013 geht sicher, dass ihr euer Auto ausreichend getankt habt, wenn ihr in V\u00edk losfahrt, da wir auf der gesamten Strecke nur einen einzigen Ort mit Tankstelle passiert haben. Es gibt sicher angenehmeres als irgendwo im nirgendwo ohne Sprit liegenzubleiben. Wobei das sicherlich auch eine interessante Anekdote w\u00fcrde\u2026<\/p>\n<figure id=\"attachment_12484\" aria-describedby=\"caption-attachment-12484\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12484\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190309_163519.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12484\" class=\"wp-caption-text\">Landschaft und Lavafelder (Aussichtspunkt bei Svartifoss)<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Mysteri\u00f6ses Flugzeugwrack<\/h5>\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck nach Reykjav\u00edk haben wir schlie\u00dflich die dreiviertelst\u00fcndige Wanderung zu dem viel fotografierten Flugzeugwrack am Strand von S\u00f3lheimasandur auf uns genommen. Der Weg kommt ein endlos vor, da, wie schon auf dem Weg zur Gletscherlagune, das Ziel\u00a0 schon von Beginn des Weges aus zu sehen ist\u00a0(das Meer nicht das Flugzeug selbst) und man sich einfach kaum darauf zuzubewegen scheint.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12482\" aria-describedby=\"caption-attachment-12482\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12482\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-600x338.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-585x330.jpg 585w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832-385x217.jpg 385w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20160615_000832.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12482\" class=\"wp-caption-text\">Flugzeugwrack (bei Nacht im Sommer)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dies ist sicherlich eine interessante Wandererfahrung, wird aber am Ende kaum belohnt, da man keine wahre Chance hat, das Flugzeugwrack genauer zu begutachten oder selbst ein spannendes Foto zu machen, da so viele Leute dort sind, und genau das Gleiche vorhaben. Dadurch kommt es teils sogar zu Streitigkeiten unter den Besuchern, was wahrlich unangenehm ist. Diesen Abstecher w\u00fcrde ich also nur jenen empfehlen, die wirklich viel Zeit haben und in Kauf nehmen wollen ggf. l\u00e4ngere Zeit auf eine gute Fotogelegenheit zu warten. <span style=\"color: #808080;\"><em>Geheimtipp:<\/em> Falls ihr Ende Juni dort seid, es nachts also nicht dunkel wird, kann man die Wanderung gut um 2 oder 3 Uhr morgens unternehmen, wo naturgem\u00e4\u00df deutlich weniger Touristen unterwegs sind.<\/span> (Keine Sorge, die Insassen der Maschine haben wohl \u00fcberlebt, also ist dieser \u201eKatastrophen-Tourismus\u201c recht gut mit dem Gewissen zu vereinbaren.)<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>Reykjadalur<\/h5>\n<p>Als letzten Stopp auf dem Weg zur\u00fcck nach Reykjav\u00edk, haben wir uns f\u00fcr eine Wanderung durch das Geothermalgebiet Reykjadalur entschieden, dessen H\u00f6hepunkt die M\u00f6glichkeit ist, in einem warmen Fluss zu baden. Hier kann man sich sogar seine Wohlf\u00fchltemperatur aussuchen, je nachdem an welcher Stelle man sich in den Fluss setzt. Die Wanderung ist allerdings nur bei gutem Wetter zu empfehlen, da die Wege schnell matschig und rutschig werden und es am Badeort keine Umkleidem\u00f6glichkeit oder sonstige \u00fcberdachte Fl\u00e4che gibt. Zur Sicherheit ist es ratsam eine wasserdichte Tasche mitzubringen, in der man w\u00e4hrend des Badens seine Kleidung verwahren kann, damit sie bei pl\u00f6tzlichem Regen nicht nass wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Wetter<\/h5>\n<p>Wie sicher leicht zu erkennen ist, sind viele meiner Reisetipps recht wetterabh\u00e4ngig, was die genaue Planung einer solchen Reise im isl\u00e4ndischen Fr\u00fchjahr fast unm\u00f6glich macht. Das Wetter wechselt hier im Minutentakt und beim Fahren kommt es einem teilweise so vor, als w\u00fcrde man alle paar Kilometer in eine andere Klimazone fahren. An besagtem Freitag, an dem wir losgefahren sind, war es recht st\u00fcrmisch, kalt und bedeckt, was uns zun\u00e4chst auch eine Weile lang erhalten geblieben ist. Als wir den Golden Circle bibbernd hinter uns gelassen haben, klarte es auf und wir sind sogar einige Zeit durch sonnige Abschnitte gefahren, bei etwa 5-8\u00b0C. Doch gegen Ende unserer ersten Tagestour, kurz hinter der Abbiegung zum Hostel, an welchem wir zun\u00e4chst vorbei fuhren um in der Stadt f\u00fcrs Abendessen einzukaufen, wurde es pl\u00f6tzlich noch einmal spannend. Wir fuhren um eine Kurve, einen Bergpass hinauf und pl\u00f6tzlich verst\u00e4rkte sich der Wind enorm und an den Seiten der Stra\u00dfe lag Schnee, von welchem wir bisher den ganzen Tag \u00fcber kaum etwas gesehen hatten. Wir fuhren trotz eines etwas mulmigen Gef\u00fchls, ob dieser unerwarteten Weltuntergangsatmosph\u00e4re, weiter \u2013 wir waren wirklich sehr hungrig und hatten nicht daran gedacht, f\u00fcr solche F\u00e4lle mit einer T\u00fcte Nudeln und einer Fertigso\u00dfe vorzusorgen, was ich nun definitiv immer tun werde. Also, runterschalten und langsam durch das Schneegest\u00f6ber steuern, m\u00f6glichst ohne von der Stra\u00dfe abzukommen. Doch das war leichter gesagt als getan, denn pl\u00f6tzlich verdichtete sich der Schneefall noch weiter, die Stra\u00dfe war nicht mehr zu erkennen und ein gro\u00dfer schwarzer Wagen, der uns gerade noch entgegen kam und kaum mehr 10 m entfernt sein d\u00fcrfte, war nicht mehr zu sehen. Geistesgegenw\u00e4rtig bremste mein Freund langsam ab, schaltete die Warnblinkanlage ein und f\u00fchr erst in Schrittgeschwindigkeit weiter, als wir wieder einigerma\u00dfen sehen konnten. Ansonsten w\u00e4re es uns sicher wie den anderen Touristen ergangen, die ihre Mietwagen bereits in das Feld rechts der Stra\u00dfe gesteuert hatten und dort feststeckten (zum Gl\u00fcck auf dieser Seite, denn auf der anderen ging es steil bergab). Die Einheimischen waren in dieser Situation sehr hilfsbereit und waren, als wir vorbei fuhren, bereits dabei die Gestrandeten mit den Seilz\u00fcgen ihrer Monstertrucks aus der Misere zu befreien. Als wir schlie\u00dflich endlich an unserem Hostel angekommen waren \u2013 nachdem wir nach dem Einkaufen nat\u00fcrlich noch einmal durch diese Autofahrerh\u00f6lle mussten, wir waren nicht begeistert \u2013 war ich unglaublich erleichtert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<pre>So, nun ist mein erster Blogeintrag doch deutlich l\u00e4nger geworden, als ich geplant habe. Ich hoffe dennoch, er dient dazu einige zu ihrer eigenen Reise zu inspirieren und liefert ein paar hilfreiche Hinweise. Falls jemand Fragen zu den erw\u00e4hnten Punkten oder zu anderen m\u00f6glichen Tagesausfl\u00fcgen von Reykjav\u00edk aus hat, schreibt diese gern in die Kommentare.<\/pre>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Iceland, you can see the contours of the mountains wherever you go, and the swell of the hills, and always beyond that the horizon. And there&#8217;s this strange thing: you&#8217;re never sort of hidden; you always feel exposed in that landscape. 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