{"id":1177,"date":"2014-04-24T08:29:28","date_gmt":"2014-04-24T06:29:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=1177"},"modified":"2019-07-15T13:22:49","modified_gmt":"2019-07-15T11:22:49","slug":"a-tres-bientot-alsace-ein-ende-ist-immer-auch-ein-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/a-tres-bientot-alsace-ein-ende-ist-immer-auch-ein-anfang\/","title":{"rendered":"A tr\u00e8s bient\u00f4t, Alsace! Ein Ende ist immer auch ein Anfang!"},"content":{"rendered":"<p>Drei Wochen sind nun vergangen, seitdem ich mit gemischten Gef\u00fchlen meinen Praktikumsort verlie\u00df und zur\u00fcck in die Heimat kehrte. Der Unialltag ist zur\u00fcckgekehrt, alle Freunde wieder beisammen, mein altes Zimmer wieder einger\u00e4umt. Also alles wieder so wie vorher. \u00a0Oder?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1182\" alt=\"els\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els.jpg\" width=\"382\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els.jpg 960w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/els-800x600.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 382px) 100vw, 382px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der sechs Monate in Frankreich habe ich nat\u00fcrlich st\u00e4ndig selbst meine eigene Entwicklung reflektiert und meinen Erwartungen gegen\u00fcber gestellt. Vorher malt man sich nat\u00fcrlich das ein oder andere aus, Negatives und Positives. Doch gerade die guten Dinge passieren ja meist einfach so von ganz allein und v\u00f6llig unerwartet \u2013 die Schlechten zum Gl\u00fcck auch \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Vom Praktikum selbst habe ich vor allem eine gro\u00dfe Portion Selbstbewusstsein mitgenommen f\u00fcr mein bald bevorstehendes Referendariat. Es gab keine Situation, in der ich mich verzweifelt und hilflos gef\u00fchlt habe. Ich war stets motiviert und die gute und detaillierte Organisation der Unterrichtsstunden hat sich gelohnt, ich habe viel positives Feedback bekommen und das Gef\u00fchl gehabt, den Sch\u00fclern einiges mitgegeben zu haben. Anderen etwas beibringen und im Team arbeiten, das macht mir einfach Freude! Auch konnte ich viel von anderen Kollegen lernen und sie beobachten. \u00dcberrascht hat mich die dann doch teilweise chaotische Organisation in Schulen und der Organisationsaufwand selbst, den ich geringer eingesch\u00e4tzt habe und auf den ich mich nun besser vorbereitet f\u00fchle. Gerade der Unterricht selbst ist nat\u00fcrlich schon oft anstrengend und stressig \u2013 durch mein Praktikum konnte ich schon mal \u201e\u00fcben\u201c und herausfinden, wie wichtig es ist, diesen Stress durch entspannende Freizeitaktivit\u00e4ten auszugleichen. Der Unterricht war f\u00fcr mich jedoch auch erf\u00fcllend und ich habe immer wieder gemerkt, wie sehr ich einfach (junge) Menschen mag und wieviel Freude mir die Sch\u00fcler bereiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht erwartet hatte ich, dass viele meiner Kollegen, vor allem auch die \u00c4lteren, so unendlich nett sind und mir pers\u00f6nlich so nahe stehen w\u00fcrden. Ich wei\u00df nicht, ob es Gl\u00fcck oder Zufall war, oder ob es einfach gut gepasst hat. Ich habe viele Freunde, die in der Welt verteilt sind, bin viel gereist und habe viele Menschen anderer Kulturen kennengelernt, doch selten entwickelten sich solche ehrlichen und tiefen Verbindungen wie mit diesen Menschen aus dem Sundgau, mit denen ich fast t\u00e4glich zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>Den wichtigsten Aspekt, den ich von meinen Praktikumsschulen und den Kollegen mitnehme, ist die Menschlichkeit. Zur\u00fcck in Deutschland habe ich den Eindruck, dass alle Leute sehr unfreundlich, gestresst, in Eile und schlecht gelaunt sind und die wirklich wichtigen Dinge nicht z\u00e4hlen. Ich m\u00f6chte nun versuchen, mich mehr auf die Dinge zu konzentrieren, die mir wirklich wichtig sind. Hierbei steht ein herzlicher und freundlicher Umgang mit den Menschen, die mir allt\u00e4glich begegnen ganz oben auf der Liste. Denn w\u00e4hrend meines Praktikums habe ich gelernt, wie gl\u00fccklich man durch solche scheinbar unwesentlichen Details sein kann.<\/p>\n<p>Nicht nur meine Aufgabe \u2013 unterrichten statt studieren \u2013 war w\u00e4hrend meines Aufenthalts in Frankreich komplett anders, sondern mein gesamtes Umfeld. Die Stadt war nicht sch\u00f6n so wie M\u00fcnster, sondern arm und ab 19 Uhr ziemlich menschenleer. Besondere Verpflichtungen hatte ich au\u00dfer der Arbeit keine. In einer WG habe ich zwar auch gewohnt, aber das Zusammenleben war ganz anders als ich es bisher erlebt hatte und ich habe mich au\u00dferordentlich wohl gef\u00fchlt, vor allem auch die Gesellschaft unserer drei Katzen gesch\u00e4tzt&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<figure style=\"width: 599px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sch.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Der Wasserfallsteig im Schwarzwald\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sch.jpg\" width=\"599\" height=\"449\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">W\u00e4rend meiner Zeit im Elsass hatte ich nebenbei viel Zeit um die Gegend und neue Lieblingsorte zu entdecken!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diese drastische Ver\u00e4nderung des Alltags und der Lebensumst\u00e4nde sowie die viele Freizeit haben mir erm\u00f6glicht, mein \u201enormales Leben\u201c distanziert und kritisch zu betrachten und tief in mich zu gehen. Ich denke, dass ich mich auf jeden Fall weiter entwickelt und ver\u00e4ndert habe.<\/p>\n<p>Als ich nun meine R\u00fcckkehr in die Heimat antrat, bef\u00fcrchtete ich jedoch, dass mit der alten Heimat auch die alte Lucia wiederkehrt. Nach den ersten drei Wochen in M\u00fcnster habe ich jedoch nicht den Eindruck, dass diese Bef\u00fcrchtungen best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>Der Abschied von den lieben Kollegen, Freunden und Mitbewohnern fiel mir nat\u00fcrlich schwer \u2013 zum Gl\u00fcck ist es ja nicht weit und so kann ich die meisten bald wieder sehen. Im Vordergrund stand jedoch die neue Motivation, mit der ich nach M\u00fcnster in einen neuen alten Alltag zur\u00fcckkehrte!<\/p>\n<figure style=\"width: 551px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"trawell-popup-img\" href=https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sb.jpg  data-size=\"{&quot;w&quot;:1920,&quot;h&quot;:1280}\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Stra\u00dfbourg bei Nacht\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/sb.jpg\" width=\"551\" height=\"413\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Bei meinem Abschiedsausflug hat auch Stra\u00dfbourg mir einen romantischen Abschied bereitet! \ud83d\ude09<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Wochen sind nun vergangen, seitdem ich mit gemischten Gef\u00fchlen meinen Praktikumsort verlie\u00df und zur\u00fcck in die Heimat kehrte. 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