{"id":10657,"date":"2018-06-19T12:29:38","date_gmt":"2018-06-19T10:29:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=10657"},"modified":"2024-07-12T10:44:33","modified_gmt":"2024-07-12T08:44:33","slug":"pj-in-rom-abschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/pj-in-rom-abschied\/","title":{"rendered":"PJ in Rom &#8211; Abschied"},"content":{"rendered":"<p>Vier Monate neigen sich dem Ende und man fragt sich, wo sie geblieben sind. So schnell verfliegt die Zeit in der ewigen Stadt.\u00a0 Mit dem Wissen des zeitlich sehr begrenzten Aufenhaltes war es mir wichtig, neben der Arbeit im Krankenhaus noch so viel wie m\u00f6glich in der Stadt selbst zu erleben, die einem eine schier unendliche F\u00fclle an M\u00f6glichkeiten anbietet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aufgrund der guten Arbeitsatmosph\u00e4re und der Tatsache, dass ich nach zwei Monaten auf meiner Station gut eingearbeitet war, entschied ich mich dazu, die Abteilung nicht zu wechseln, sondern das bereits erworbene Wissen und die dort erlernten F\u00e4higkeiten zu vertiefen. Eine im Nachhinein absolut richtige Entscheidung: Auch wenn man eine Sprache sehr gut beherrscht, so ist die Lernkurve doch immer weniger steil als wenn man in seiner Muttersprache lernt.\u00a0 Nach und nach lernte ich die Strukturen und Abl\u00e4ufe der Abteilung kennen und konnte mit der Zeit immer freier und selbstst\u00e4ndiger arbeiten. So hatte ich dann auch ab einem gewissen Zeitpunkt das Gef\u00fchl, nicht mehr nur der beobachtende Student zu sein, sondern Teil des Teams zu werden, indem mir meinem Wissen und meiner F\u00e4higkeiten entsprechende Aufgaben gegeben wurden.<\/p>\n<p>Bei dem vielen Positiven gab es eigentlich nur Weniges, was ich mir anders gew\u00fcnscht h\u00e4tte: Besonders zu Beginn jeden Tages gab es eine ausf\u00fchrlich Visite, was mir gut gefiel. Allerdings wurden von den Ober\u00e4rzten in dieser Zeit Aufgaben erledigt, die f\u00fcr die Visite an sich irrelevant waren, beispielsweise organisatorische Telefonate oder \u00c4hnliches. Die Folge war, dass die Assistenz\u00e4rzte w\u00e4hrend dieser Zeit warteten und sie nicht f\u00fcr ihre Aufgaben nutzen konnten. So war es durchaus m\u00f6glich, dass sich eine Visite \u00fcber mehrere Stunden hinzog. Zeit, die den Assistenten dann am Ende des Tages fehlte und zu vermeidbaren \u00dcberstunden f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Weiterhin war die Kommunikation und die Anordnung von Untersuchungen h\u00e4ufig problematisch. So war man h\u00e4ufig im Krankenhaus unterwegs, um daf\u00fcr zu sorgen, dass seine Anordnungen und Untersuchungen auch durchgef\u00fchrt wurden und oft war es so, dass man daf\u00fcr pers\u00f6nlich auf der Matte stehen musste. In Anbetracht der Gr\u00f6\u00dfe des Krankenhauses kostete das von Zeit zu Zeit viel Kraft und Nerven.<\/p>\n<p>Doch trotz dieser teilweise etwas l\u00e4stigen Umst\u00e4nde, war die Stimmung stets gut. Generell ist einer der f\u00fcr mich wichtigsten Aspekte meines Aufenthaltes der zwischenmenschliche Umgang im Krankenhaus. Auch in stressigen Situationen wird sich zu jedem Zeitpunkt h\u00f6flich und mit Respekt begegnet. F\u00fcr mich einer der Hauptaspekte einer professionellen Arbeitsatmosph\u00e4re. Auch bei Fehlern, die einem zwangsl\u00e4ufig passieren, kann man sicher sein, in einer konstruktiven Weise darauf hingewiesen und korrigiert zu werden und muss nicht f\u00fcrchten, beim kleinsten Fauxpas gegrillt zu werden.<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ne an Rom ist, dass man nach der Arbeit quasi jeden Tag etwas Neues entdecken kann. Seien es historische Sehensw\u00fcrdigkeiten, Bars, Restaurants, Konzerte, Open-Air-Kino-N\u00e4chte, die nahe gelegenen Seen und und und. Durch den enormen Vorteil, dass sich mein Freundeskreis nur aus Personen zusammensetzte, die seit mindestens sechs Jahren in Rom lebten, lernte ich mit der Zeit auch Viertel und Ecken kennen, die einem nicht aus jedem Touristenf\u00fchrer entgegen springen und Rom noch einmal in einem ganz besonderen Licht spiegelten.<\/p>\n<p>In Rom habe ich fantastische vier Monate verbracht und wenn auch nicht Jedem ein l\u00e4ngerer Aufenthalt in Rom so einfach m\u00f6glich sein wird, so hoffe ich doch, dass jeder zumindest einmal in seinem Leben die Zeit findet, die ewige Stadt zu bereisen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Monate neigen sich dem Ende und man fragt sich, wo sie geblieben sind. 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