{"id":10272,"date":"2018-04-25T09:42:00","date_gmt":"2018-04-25T07:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=10272"},"modified":"2024-07-12T11:06:30","modified_gmt":"2024-07-12T09:06:30","slug":"la-reunion-kreol-und-krankenhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/la-reunion-kreol-und-krankenhaus\/","title":{"rendered":"La R\u00e9union &#8211; Kr\u00e9ol und Krankenhaus"},"content":{"rendered":"<p>Das Medizinstudium ist in Frankreich etwa anders aufgebaut. Die Studenten, die ihre praktischen Einheiten ab dem dritten Jahr im Krankenhaus absolvieren, werden &#8220;Externes&#8221; genannt, darunter fallen auch die deutschen PJler.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Externes sind immer einem Interne (Franz\u00f6sische Zusammenfassung aus PJ und Assistenzarztzeit) zugeordnet, der sie betreut. Dazu kommen dann noch die Fach-, Ober- und Chef\u00e4rzte, die sich je nach Organisation der Station (Service) ebenfalls um die Ausbildung der Studenten k\u00fcmmern. Ich selbst war im CHU Sud (St Pierre) auf der Unfallchirurgie (chirurgie orthop\u00e9dique et traumatologie) und war einem Facharzt zugeordnet, da zu der Zeit keine Internes in der Abteilung waren.<\/p>\n<p>Morgens um 7:45 gings los mit der Visite zusammen mit allen \u00c4rzten, Pflegern und den Sekret\u00e4rinnen, die zusammen die Patientenzimmer etwas verstopft haben. Als dann dieser f\u00fcr mich langweilige Teil des Morgens vorbei war, ging es direkt immer in den OP.<\/p>\n<p>Mein Facharzt hat mir vor jeder OP den Fall und die Operationsschritte erkl\u00e4rt. Ich hatte das Gl\u00fcck in dieser kleinen Abteilung immer erste Assistenz sein zu d\u00fcrfen, sodass ich viel sehen und viel mit anpacken durfte. Zwischend den OPs gab&#8217;s immer kleine interaktive Lehreinheiten, bzw. Fallseminare von dem Facharzt, sodass die Zeit insgesamt immer schnell verflog. Mittagessen bekommt man im Krankenhaus gestellt (sowie auch die Kleidung). Leider kamen wir durch lange OPs oft erst recht sp\u00e4t zum Essen, sodass man sich dann nur Reste aus dem Klinikk\u00fchlschrank warm machen konnte. Nachmittags konnte ich dann entweder wieder in den OP gehen oder einen der \u00c4rzte bei den Consultation begleiten. Dort habe ich Gipsen gelernt, k\u00f6rperliche Untersuchungen und Indikationsstellungen f\u00fcr OPs mit verfolgt. In der Abteilung waren zwei Ober\u00e4rzte und mein Facharzt sehr interessiert mir vieles zu zeigen und haben sich aber auch um eine pers\u00f6nliche Ebene bem\u00fcht, sodass ich mich dort sehr wohl gef\u00fchlt habe.<\/p>\n<p>Die anderen \u00c4rzte waren allgemein nicht besonders erfreut \u00fcber Studenten (egal ob Erasmus oder Franzosen) in ihren OPs oder Consulations, deshalb sind auch die franz\u00f6sischen Studenten, die jeden Donnerstagvormittag auch auf Station sind, mit den drei \u00c4rzten unterwegs gewesen, die sich \u00fcber wissbegierige Gesellschaft gefreut haben. Insgesamt hab ich, abgesehen von der Kultur, den Leuten und den Besonderheiten dieser Insel so auch viel medizinisches Neuland erkundet und bin sehr zufrieden mit meinem Wissensfortschritt hier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Medizinstudium ist in Frankreich etwa anders aufgebaut. 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