{"id":10097,"date":"2018-04-16T08:53:47","date_gmt":"2018-04-16T06:53:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/?p=10097"},"modified":"2024-07-12T11:33:09","modified_gmt":"2024-07-12T09:33:09","slug":"facebook-der-staendige-begleiter-in-georgien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CareerService\/blog-erasmus\/facebook-der-staendige-begleiter-in-georgien\/","title":{"rendered":"Facebook, der st\u00e4ndige Begleiter in Georgien"},"content":{"rendered":"<p>In Georgien vergeht kein Tag, kein Ereignis und kein Aufeinandertreffen von mehreren Personen, ohne das mindestens einer der Beteiligten Facebook aktiv nutzt. Es wird gepostet, geliked, kommentiert, gechattet oder es werden neue Freunde hinzugef\u00fcgt und weitere Freundschaftsanfragen verschickt. Facebook ist aktiver Bestandteil des Alltags, weshalb meine Kommilitonin (Pia) und ich auch direkt nach unseren Facebookprofilen gefragt wurden, als wir in Georgien ankamen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr uns beide gilt eigentlich, dass Facebook bereits seit L\u00e4ngerem keine pr\u00e4sente Rolle in unserem Leben spielt. Unsere letzte Facebooknutzung bzw. unser letzter Post lag mehrere Monate zur\u00fcck und auch sonst beschr\u00e4nkte sich unsere Pr\u00e4senz auf Facebook auf wenige Minuten im Monat.<\/p>\n<p>Nach unserer einhelligen Meinung entspricht dies dem aktuellen Regelfall in Deutschland. Wurde noch vor einigen Jahren Facebook regelm\u00e4\u00dfig und aktiv genutzt, so geht die Nutzung in den letzten Jahren stark zur\u00fcck. Man hat zwar ein Facebookprofil, nutzt dies jedoch nur noch selten, h\u00f6chstens um Personen zu finden und gegebenenfalls Veranstaltungen zu organisieren.<\/p>\n<p>Ganz anders ist die Situation hier in Georgien. Facebook hat einen festen Platz im Alltag, man kommuniziert \u00fcber Facebook, f\u00fcgt weitere Personen zu seiner Freundesliste (die durchaus im vierstelligen Bereich liegen kann), kommentiert die Posts anderer Leute und teilt seine Erlebnisse (am besten mit Fotos und Standorten) mit.<\/p>\n<p>Diese Einstellung machte sich schnell auf Pias und meinem Facebookprofil bemerkbar, denn unser Praktikumsaufenthalt wird regelm\u00e4\u00dfig von der Schulleiterin auf ihrem Profil gezeigt, mit Verweis auf uns, sodass dies auf unseren Profilen und f\u00fcr unsere Freunde sichtbar ist. Seit dem Praktikumsbeginn stieg aber nicht nur unsere vermeintliche Facebook-Pr\u00e4senz, sondern auch die Anzahl an Freundschaftsanfragen, da viele der Sch\u00fcler uns Anfragen schicken. Hier in Georgien ist es absolut normal, dass Sch\u00fcler und Lehrer \u00fcber Facebook in Kontakt stehen und miteinander \u201ebefreundet\u201c sind. In Deutschland ist dies eher ungew\u00f6hnlich und wird sogar kritisch gesehen. Vor diesem Hintergrund haben wir auch noch keine Sch\u00fcleranfragen angenommen, was bei den Sch\u00fclern auf Irritationen stie\u00df, da es f\u00fcr sie ganz gew\u00f6hnlich ist, ihre Lehrer \u00fcber Facebook an ihrem Alltagsleben au\u00dferhalb der Schule teilhaben zu lassen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: Daumen hoch f\u00fcr diesen Beitrag und nun muss ich erstmal posten, was ich heute erlebt habe. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Georgien vergeht kein Tag, kein Ereignis und kein Aufeinandertreffen von mehreren Personen, ohne das mindestens einer der Beteiligten Facebook aktiv nutzt. Es wird gepostet, geliked, kommentiert, gechattet oder es werden neue Freunde hinzugef\u00fcgt und weitere Freundschaftsanfragen verschickt. 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