Ausstellungen in der Orangerie 2021

© BG Münster

Termin

Ausstellung

wird verschoben

09.05. - 24.05.

….weg vom Wasser - Das Erfolgsrezept der Pflanzen

In der Evolution der Landpflanzen ist „...weg vom Wasser“ das Thema schlechthin. Die gemeinsame Ausstellung des Botanischen Gartens und des Geomuseums der WWU zeigt anhand von fossilen und lebenden Pflanzen, wie die Entwicklung über Hunderte Millionen Jahre abgelaufen ist – beginnend bei Algen und endend bei Blütenpflanzen. Begleitend gibt es Vorträge der beteiligten Wissenschaftler und ein pädagogisches Programm für Kinder.

VERSCHOBEN AUF 2022

30.05. - 06.06.

Analoge Momente

Der schlafende Schwan hinter dem Mülleimer, ungesehen von den vorbeiziehenden Menschen oder die Libelle auf dem entgegengestreckten Mittelfinger des Freundes - für solche schnell vergänglichen Momente braucht man einen besonderen Blick und eine alte Leica.
Beides hatte Niklas Schmidt-Morsbach, der auf der Suche nach sich selbst mit seiner Kamera umher zog und vor allem Men­schen immer wieder zu seinem Motiv machte. Ob in Sibirien, der Mongolei oder in seiner Heimatstadt Münster - die Fotos er­lauben einen Blick auf die Welt durch Niklas Augen. Schmimo, wie er in Freundeskreisen hieß, wurde nur 25 Jahre alt. Er ist im April 2017 gestorben.
Niklas Schmidt-Morsbach: passionierter Skateboarder. Be­geisterter Fotograf - detailverliebter Zeichner - kreativer Kopf. Neugieriger Weltenbummler - rastloser Lausbube. lebensfro­her Anstifter - dickköpfiger Querdenker.
Seine Freunde und Familie richten nun eine Ausstellung seiner Fotografien aus.

13.06. - 27.06.

Neue Wilde - Globalisierung in der Pflanzenwelt


Pflanzen können viel schneller und weiter reisen, als es ihre natürlichen Ausbreitungsmechanismen zulassen. Wie? - Mit Hilfe des Menschen und moderner Transportmittel überwinden Pflanzen spielend natürliche Barrieren. Die unbeabsichtigt eingebrachten Pflanzenarten finden in urbanen Lebensräumen häufig einen neuen Standort. Aber auch in natürlichen und naturnahen Lebensräumen breiten sich einige Arten aus.

Wie reisen Pflanzen? Welche Eigenschaften lassen Pflanzen invasiv werden? Welche Bedeutung haben Botanische Gärten, aber auch Privatgärten für die Ausbreitung von Neophyten?

Diese Ausstellung vom Verband der Botanischen Gärten erklärt alles Wissenswerte und wird durch Pflanzensteckbriefe im Botanischen Garten ergänzt.

01.07. - 15.07.

Schattenkrampf: Wissenschaft trifft Kunst

Was hat Mutterkorn mit dem Heiligen Antonius und LSD zu tun? Dieser Frage nähert sich die Ausstellung «Schattenkrampf». Der Mutterkornpilz befällt als Parasit vor allem Roggen. Besonders in den ärmeren, sich von Roggenbrot ernährenden Bevölkerungsschichten des europäischen Mittelalters brach die Krankheit immer wieder epidemieartig aus. Zu den Symptomen zählen Gefäßverengungen, das Absterben von Extremitäten, starke Krämpfe und Halluzinationen. Aufgrund seiner Botanik, seiner Toxizität, Rezeption des durch ihn verursachten Krankheitsbild des Ergotismus in der mittelalterlichen bildenden Kunst und seiner pharmazeutischen Potenz ist der Mutterkornpilz Claviceps purpurea ein besonders vielseitiges Bionarrativ. Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann stößt 1943 bei seinen Forschungen an den Alkaloiden des Mutterkorns auf den Stoff Lysergsäurediethylamid: LSD. Immer wieder wird die enge Verknüpfung des Phänomens mit der Kunst deutlich. Zusammen mit der Künstlerin Martina Lückener entstand ein durch das Krankheitsbild inspiriertes bürgerpartizipatives Kunstprojekt. Die entstandenen „Schattenkrämpfe“ werden ergänzt mit interdisziplinären Forschungsergebnissen zum Bionarrativ Mutterkorn.

In einem bioinspirierten Workshop am 10. Juli 2021 haben interessierte Bürger:innen die Möglichkeit, sich selbst in das Krankheitsbild hineinzuversetzen und in Ko-Kreation eigene Schattenkrämpfe zu erstellen.

Arbeitsstelle Forschungstransfer (WWU) und Künstlerin Martina Lückener

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Filmdokumentation zum Projekt: Schattenkrampf: Wissenschaft trifft Kunst

17.07. - 01.08.

Licht und mehr 

- Malerei -

Elke Mußenbrock

In den aktuellen Acrylgemälden von Elke Mußenbrock gibt es vage Erinnerungen an Orte, Landschaften oder an Farben der Natur. Oft fügen sich auch die Farbtöne einer unmittelbar erlebten Umgebung peu à peu zu einem Bild zusammen. Manchmal ist es aber auch die Atmosphäre von einmal bereisten Orten, welche sich in den Gemälden widerspiegelt. Doch werden diese Motive nie konkret abgebildet.
Darüber hinaus gibt es eine Annäherung an Wasser, Reflexionen und - vor allem - auch an Licht; sogar in jenen eher dunklen Arbeiten, die anknüpfen an die in der Denkmalschmiede Höfgen entstandene Nachtreihe aus dem Jahre 2002. Einmal ist es das „Frühlicht“, dann sind es „Licht-Spiegelungen“, „Irrlichter“ oder die „Dämmerung“, die dann auch den Arbeiten ihre Titel geben. Neben Ahnungen von Licht und Andeutungen von Landschaft entstehen in jüngster Zeit auch Bilder, welche an Natur- und Wetterphänomene wie Hitze, Regen oder Sturm erinnern.

06.08. - 19.08.

Unter der Oberfläche

Die Präsentation wird Eindrücke von aktuellen Forschungsergebnissen an Gewässern in Münster und der Umgebung ermöglichen. Die Projekte des Instituts für Zoophysiologie beschäftigen sich mit dem Aasee, der Schlossgräfte und dem Großen Heiligen Meer. Studierende der Biowissenschaften und der Wasserwissenschaften haben den Lebensraum See und seine pflanzlichen und tierischen Bewohner charakterisiert.


Ansprechpartner: Dr. Bettina Zeis, E-Mail , +49 251 83-23852

28.08. - 05.09.


Pflanzen und Tiere im Botanischen Garten

Marlene in der Stroth zeigt Farbstiftzeichnungen von Pflanzen, Insekten und Vögeln.

11.09. - 26.09.

THE FUTURE IS HANDMADE

Eine Ausstellung von freudenreich & friends

Handwerkliches Können beinhaltet eine große Vielfalt an materiellem Wissen und sensorischer Fähigkeiten. Mit der Erfahrung wächst die Qualität und mit der Qualität die Langlebigkeit eines Produkts. In dieser Beständigkeit wiederum liegt ihr Zukunftspotential.

Ein großer Teil unserer heutigen Umweltprobleme basiert auf unserem Konsumverhalten. Die Ausstellung „the future is handmade“ lädt dazu ein, unsere Bedürfnisse im Verhältnis zu unserem Konsum zu reflektieren und einen achtsamen Blick auf die Beziehung zu unseren Produkten, besonders unserer Kleidung, zu richten.

Die bestehenden Umweltprobleme erfordern ein Umdenken und die Veränderung vieler, für uns alle selbstverständlicher Gewohnheiten, besonders die unseres Konsums. Alexandra Nettels möchte mit der Ausstellung zu größerer Wertschätzung und Anerkennung unserer Kleidung und Produkte beitragen und zu einer neuen Kaufmentalität anregen, die unser aller Zukunft für eine gesunde Kreislaufwirtschaft braucht.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Produkten kleiner Manufakturen aus den Bereichen Mode & Accessoires im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils und der Slow Fashion Bewegung. Die Aussteller*innen wählen ihre Materialien sorgfältig nach Qualität und Herkunft aus und zeigen in der Orangerie einen kleinen Ausschnitt ihrer Designs.

02.10. - 17.10.

Atelier über Grün

Malfreundinnen und -freunde aus dem Atelier in Münster zeigen ihre Arbeiten.
Zu sehen sind Acrylmalereien mit unterschiedlichen Techniken und Thematiken.
Täglich geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr

Atelier über Grün

23.10. - 07.11.

KUNST MUSS BERÜHREN ....

Erste gemeinsame Ausstellung, Jörg Bertrams und Christel Lasek

Gezeigt werden Gemälde, die sich durch eine starke Liebe zu Farben auszeichnen.

Die Bilder sind mit großer Leidenschaft, Sinnlichkeit und hoher Sensibilität komponiert worden.

Ein Farbrausch von starker Ausdruckskraft in Öl und Mischtechnik auf Leinwand erwartet Sie.

Weitere Informationen entnehmen Sie galeriebertrams.de.