Ausstellungen in der Orangerie 2022

© BG Münster
 

Termin

Ausstellung

14.05. - 29.05.

Eden? Plants Between Science and Fiction

Welche Rolle spielen Pflanzen in der Science-Fiction? Mit dieser Frage befasst sich die Literaturausstellung Eden? Plants Between Science and Fiction von Promovierenden und Masterstudentinnen der Universität Münster.

Im Mittelpunkt stehen sowohl Darstellungen von utopischen Gärten und letalen Horror-Pflanzen, aber vor allem Texte und Filme, in denen über pflanzliche Handlungsmacht und Intelligenz spekuliert wird. Dazu gehören frühe Ausprägungen der deutschsprachigen Science-Fiction wie Alfred Döblins Roman Berge Meere und Giganten (1924), aber auch Film-Klassiker wie THE THING FROM ANOTHER WORLD (1951) und zeitgenössische englischsprachige Literatur wie Sue Burkes Semiosis (2018).

Zwei Fragen sind zentral für die Ausstellung:
-    Wie findet Wissen aus der Botanik Eingang in die Literatur?
-    Wie machen sich die untersuchten Texte und Filme das Potential von Science-Fiction zu eigen, Dinge auf ihre Art anders und/oder weiter zu denken?

Aktuelle Science-Fiction-Texte und -Filme adressieren zum Beispiel die drängenden ökologischen Herausforderungen, die mit der Klimakatastrophe einhergehen, oder präsentieren neue Formen des Zusammenlebens zwischen Pflanzen und Menschen.

Weitere Infos gibt es hier.

04.06. - 06.06.

Kakteen-Ausstellung

Die Kakteenfreunde Münster präsentieren nach der Corona-Pause an den Pfingsttagen 2022 wieder ihr großes Kakteenschaubeet in der Orangerie des Botanischen Gartens. Neben der Präsentation blühender Sukkulenten bieten die Mitglieder natürlich auch wieder überzählige Exemplare aus ihren Sammlungen zum Verkauf an und stehen den Besuchern bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Öffnungszeiten:
Samstag 04.06.2022 - 09:00 - 17:00
Sonntag 05.06.2022 - 09:00 - 17:00
Montag 06.06.2022 - 09:00 - 16:00
unter Beachtung der gültigen Coronaschutzmaßnahmen

09.06. - 16.06.

Analoge Momente

Der schlafende Schwan hinter dem Mülleimer, ungesehen von den vorbeiziehenden Menschen, oder die Libelle auf dem entgegengestreckten Mittelfinger des Freundes – für solche schnell vergänglichen Momente braucht man einen besonderen Blick und eine alte Leica. Beides hatte Niklas Schmidt-Morsbach, der auf der Suche nach sich selbst mit seiner Kamera umherzog und vor allem Menschen immer wieder zu seinem Motiv machte. Ob in Sibirien, der Mongolei oder in seiner Heimatstadt Münster – die Fotos erlauben einen Blick auf die Welt durch Niklas Augen. Schmimo, wie er in Freundeskreisen hieß, wurde nur 25 Jahre alt. Er ist im April 2017 gestorben.
Niklas Schmidt-Morsbach: passionierter Skateboarder. Begeisterter Fotograf – detailverliebter Zeichner – kreativer Kopf. Neugieriger Weltenbummler – rastloser Lausbube – Lebensfroher Anstifter.
Seine Freunde und Familie richten nun eine Ausstellung seiner Fotografien in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster aus.

Wir erwarten Euch!

Analoge Momente Ausstellungsposter

ab 12.06.

Wiedereröffnung     

Neue Wilde - Globalisierung in der Pflanzenwelt

Pflanzen können viel schneller und weiter reisen, als es ihre natürlichen Ausbreitungsmechanismen zulassen. Wie? - Mit Hilfe des Menschen und den modernen Transportmitteln überwinden Pflanzen spielend natürliche Barrieren. Die unbeabsichtigt eingebrachten Pflanzenarten finden häufig in urbanen Lebensräumen einen neuen Standort. Aber auch in natürlichen und naturnahen Lebensräumen breiten sich einige Arten aus. Wie reisen Pflanzen? Welche Eigenschaften lassen Pflanzen invasiv werden? Welche Bedeutung haben Botanische Gärten, aber auch Privatgärten für die Ausbreitung von Neophyten? Diese Ausstellung vom Verband der Botanischen Gärten erklärt alles Wissenswerte und wird durch Pflanzensteckbriefe im Botanischen Garten ergänzt.

Die Ausstellung ist im Freiland des Botanischen Gartens zu sehen. Eine Broschüre zur Ausstellung mit allen Postern und Steckbriefen ist für 8 € in der Verwaltung des Gartens erhältlich.

Startpunkt: Orangerie

20.06. - 24.06.

Kleine Kunststoffpartikel – große Belastung:

WWU Münster, FH Münster und Stadt Münster zeigen im Rahmen des Wissenschaftsfestivals „Schlauraum Grund: Wasser“ die Wanderausstellung „Wissenschaft macht Schule: Wanderausstellung zu (Mikro-)Plastik“. Das MikroPlaTaS-Forscher-Team untersucht die Auswirkungen von Plastik, das in der Umwelt landet, dort in immer kleinere Teile zu Mikroplastik zerfällt und beispielsweise in Gewässer eintritt.

Acht Poster beleuchten die Themen Plastik und Mikroplastik in der Umwelt. Sie stellen einen Überblick über die Entstehung von Mikroplastik, die Verteilung in der Umwelt sowie im Nahrungsnetz sowie die konkrete Arbeit der Forschenden dar. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen auch erste Projektergebnisse vor und beleuchten ihre wissenschaftliche Arbeitsweise.

Begleitende Führungen sind auf Anfrage bei Dr. Friederike Gabel (gabelf@uni-muenster.de) zwischen 9 und 13 Uhr möglich.

Weitere Informationen:

https://www.uni-muenster.de/Mikroplatas/

20.06. - 24.06.

Unter der Oberfläche

WWU Münster, FH Münster und Stadt Münster zeigen im Rahmen des Wissenschaftsfestivals „Schlauraum Grund: Wasser“ die Wanderausstellung „Unter der Oberfläche. Forschungsprojekte Studierender zum ökologischen Zustand von Gewässern in Münster und dem Münsterland.“ Die Posterausstellung vermittelt Informationen zu Forschungsprojekten von Studierenden am Aasee, der Schlossgräfte in Münster und dem Großen Heiligen Meer.

Im Fokus stehen die Lebensbedingungen in den Gewässern als Rahmenbedingungen für ihre pflanzlichen und tierischen Bewohner. Ergänzend thematisiert sie aktuelle Belastungen und zeigt die Auswirkungen von Mikroplastik, überhöhter Nährstoffkonzentration oder Cyanobakterien auf Zooplanktonorganismen auf.

25.06. - 07.07.

Die WWU am Meer - 50 Jahre Wattstation Carolinensiel

Gleich hinter dem Deich in Carolinensiel liegt die meeresbiologische Wattstation der WWU, die seit 1972 als Basis für zahlreiche Lehrveranstaltungen und Forschungsmaßnahmen gedient hat. Die Ausstellung zum Jubiläum gibt Einblicke in die Geschichte der Station, ihrer Entwicklung, ihrer Nutzer und deren Projekte. Die Forschungsergebnisse verdeutlichen vor allem, welche Anpassungsleistungen der Lebensraum Wattenmeer seinen Bewohnern
abverlangt. Live und vor Ort können Studierende hier die Besonderheiten des Wattenmeers im Freiland und im Labor erfahren.

Wattstation Carolinensiel

09.07. - 24.07.

works.

Unter dem Titel works. stellen Ruth Blanke und Klaus Demuth vom 9. – 24. Juli in der Orangerie des Botanischen Gartens Münster aus.   
Die Arbeiten sind sowohl Einladung, als auch Aufforderung sich einzulassen und einzutauchen in eine Welt von Farben, Formen, Flächen und Strukturen.                                                                                                        

Wer diese Einladung annimmt wird sehen, es gibt viel zu entdecken, denn die unterschiedliche Arbeitsweise der beiden Künstler gemeinsam  sorgt für Spannung und viel Abwechslung.                                               

30.07. - 14.08.

„Sommergeschichten“ von Sabine Cordes,

das sind kleine bildnerische Auseinandersetzungen mit Wasser, Himmel, Licht und Bewegung - die hoffentlich Ihre Träume wecken. Überwiegend in Öl auf Leinwand, manchmal mit einem Augenzwinkern, aber immer mit dem Fokus auf bestimmte Lichtsituationen.
Nach vielen Jahren als Designerin in der Bekleidungsbranche studierte sie Malerei/ Grafik an der fadbk in Essen bei Prof. Stephan Paul Schneider, Bernd Mechler, Thomas Ruch und Wolfgang Hambrecht. Sie lebt und arbeitet in Altenberge.

Sabine Cordes Malerei

20.08. - 04.09.

d u r c h w a c h s e n

Sechs Künstlerinnen aus dem Hoppengarten bespielen die Orangerie: Jede arbeitet mit verschiedenen Sujets, Materialien und Techniken.

Am Ende durchwachsen sie die die Orangerie im wahrsten Sinne des Wortes.
Inga Leugers, Iris Palandt, Lisa Schlosser, Claudia Alfers, Susan Gretz, Theresa Potente von den ateliers-hoppengarten.de

Do, 08.09.

18:00 h

Leberwurstbaum und Kunst Gemeinsamkeitsforschung

Lecture Performance und Forschungspräsentation von Alba Frenzel

“Mein Projekt ist eine groß angelegte Forschung über den Leberwurstbaum, in dem mit dem Leberwurstbaum so umgegangen wird, als ob er Kunst sei oder mit Kunst, als sei sie ein Leberwurstbaum. Dabei werden die Qualitäten des Baumes ausgewählt, die sich auf die Eigenschaften von Kunst umdenken lassen. Auf diesem Weg erdet sich Kunst und wir lernen den Leberwurstbaum kennen.

Ich arbeite an einem Format zwischen Atelier und Ausstellung, in dem ich als Künstlerin aktiv und anwesend bin mit Fotografie, Skulptur, Text, Textbildern, mit gesungenen und gesprochenen Zitaten, die mir im Laufe der Forschung begegnen, performativen Elementen, Lesungen und Vorträgen.”

Förderverein Aktuelle Kunst Münster (FAK)

10.09. - 25.09.

Reflektion - Landschaftskörper

Malerei und Graphik

Beobachtungen in der Natur geben mir Anregungen und Impulse zur künstlerischen Umsetzung.
Neubeginn, Entstehen und Vergehen finden in all meinen Arbeiten ihren Ausdruck in der Bildsprache.
Ebenso in der Aktmalerei lasse ich den Körper mit Farb- und Linienkontrasten wie eine Landschaft erscheinen, wobei Licht und Schatten in den Fascetten reflektieren. Einige ergänzende Arbeiten werden im Sommer im Botanischen Garten entstehen.
 
An der Europäischen Akademie für Bildende Kunst in Trier belegte Elisabeth Flechtner Semester in plastischer Anatomie und freier Malerei;
sowie weiterbildende Kurse in verschiedenen Kunst- und Graphiktechniken.
- Gruppen und Einzel Ausstellungen im In- und Ausland;
- Teilnahme an internationalen Kunst Festivals
- Durchführung von Mal Projekten sowie in einzelnen Partnerstädten Münsters.
- Mitglied der Künstlergemeinschaft pART 96.

Homepage Elisabeth Flechtner

01.10. - 16.10.

Dimensionen von Amati Holle;

Die Künstlerin beschäftigt sich seit 1997 autodidaktisch mit der Wirkung von Farben, auch in Hinblick auf deren Heilkraft. In ihrem Forschen begann sie zunächst nur mit der einzelnen Farbe und ihrer Kraft auseinanderzusetzten. Darauf folgte die Verbindung der Farben zueinander und miteinander. Wenn Farben sich begegnen...gehen sie in Korrespondenz, beginnen eine eigene Geschichte zu erzählen.
„Es interessiert mich vor allem der Zwischenraum zwischen Sichtbarem und dem scheinbar unsichtbarem“.

In einem Begleitprogramm stellt die Künstlerin ihre „Lieder der Bäume“ vor und wird näher auf ihre besondere Beziehung zu Bäumen, insbesondere die des Botanischen Gartens eingehen.

Näheres darüber erfahren Sie unter:

www.baumheilweisen.de oder  www.amatiholle.de

22.10. - 30.10.

VERSTANDESUNENDLICHKEIT     

Die langjährigen und vielschichtigen Arbeiten

von der Bildenden Künstlerin Pia Bange und dem Bildenden Künstler Rainer Gardian

aus dem Münsterland, beschäftigen sich mit den Beziehungen

des äußerlichen und inneren Daseins des Menschen mit und in seiner Umwelt

und zeigen die VERSTANDESUNENDLICHKEIT

in ihren artenreichen Facetten auf zum Teil großformatigen Werken.