Sonderausstellungen

Rückblick auf Sonderausstellungen

Plakat der Ausstellung Wasser und Bibel vom 08.06. bis 16.08. 2020
© Bibelmuseum

<Der Bach Gottes ist voller Wasser> PS. 65,10 - Wasser und die Bibel

8. Juni bis 16. August 2020

Da das Bibelmuseum auch für die Ausstellung <Der Bach Gottes ist voller Wasser> PS. 65,10 - Wasser und die Bibel noch geschlossen blieb, stellten unsere Mitarbeiter*innen ihre Lieblingsstücke auf unserem Instagram-Kanal in Form von Instagram-Stories vor. 2021 werden wir die Ausstellung im Bibelmuseum mit Publikum noch einmal präsentieren.

Osterausstellung <Auferstanden>

4. April bis 7. juni 2020

Leider konnte die Osterausstellung <Auferstanden> nur digital vorgestellt werden, da wegen der Coronavirus-Pandemie das Bibelmuseum geschlossen war. Eine Reihe von Videos sollte dennoch einen Einblick ins Museum bieten.

Flyer zur Eröffnung der Ausstellung: Wie neugeboren. Weihnachtsausstellung 2019
© Bibelmuseum Münster

Wie neugeboren. Weihnachtsausstellung 2019

Am 13.12.19 eröffnete das Bibelmuseum mit der  Sonderausstellung "Wie neugeboren" die Weihnachtsausstellung  2019. Thematisiert wurde wie in der Dauerausstellung die Geschichte der Bibel mit einem besonderen Fokus auf die biblische Weihnachtsgeschichte.

Zeigefinger in weißem Handschuh fährt über die Seite eines alten Buches.
© Bibelmuseum Münster

#Reformation

26. November 2017 bis 25. Januar 2018

In Kooperation mit dem kult - Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland in Vreden, Kr. Borken, fragten wir in der interaktiven Ausstellung #Reformation, wogegen es sich heute lohnt zu protestieren?

Auftakt machte ein Bibeltag, an dem Besucherinnen und Besucher ihre "alten Schätze" ins kult brachten, um mit uns über die Bibeln ins Gespräch zu kommen.

Kalligraphie "Septembertestament" (1522)
© Bibelmuseum der WWU Münster

Plagiat? Luthers Bibelübersetzung und die katholischen Bibelausgaben der Reformationszeit

16. Januar bis 17. März 2017

Eine Ausstellung des Bibelmuseums mit der Diözesanbibliothek Münster

Zum Auftakt des Reformationsjubiläums thematisieren die Diözesanbibliothek Münster und das Bibelmuseum der WWU Münster die Geschichte und Korrelation der deutschen Bibelübersetzungen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In fünf Vitrinen werden Originalausgaben und Faksimiles präsentiert, begleitet von vergleichenden Textauszügen auf Schautafeln und einer Medienpräsentation.

Zu sehen sind u.a. Martin Luthers „Septembertestament“ (Neues Testament 1522) und seine Bibelübersetzung (1534), ihnen gegenübergestellt werden die drei katholischen Ausgaben von Hieronymus Emser (Neues Testament 1527), Johannes Dietenberger (Bibel 1534) und Johann Eck (Bibel 1537).

Luther hatte bereits 1530 einen Plagiatsvorwurf gegenüber Emser in dem ebenfalls ausgestellten „Sendbrief vom Dolmetschen“ erhoben. Ein historisch-kritischer Textvergleich veranschaulicht eindringlich den tatsächlichen Anspruch der katholischen Korrekturbibeln: die traditionell in der Kirche genutzte, lateinische Textfassung der Vulgata angemessen als Grundlage des deutschen Wortlauts zu berücksichtigen.

Der Bogen wird schließlich zu den aktuellen Bibelausgaben deutscher Sprache fast 500 Jahre nach dem Plagiatsstreit geschlagen, vertreten durch die revidierten Fassungen von Lutherbibel und Einheitsübersetzung (beide 2016).

Diözesanbibliothek Münster
Überwasserkirchplatz 2
48143 Münster
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr
Eintritt frei

Frau Metavel hält einen Bogen ihrer Miniaturen.
© Bibelmuseum Münster

"Ein Steinwurf weit weg von Gott - Jüdische Miniaturen."

Sonderausstellung anlässlich der "Nacht der Museen und Galerien" 2010

Die israelische Kalligrafin und Miniaturistin Metavel (bürgerlich Renée Koppel) zeigte einen Teil ihrer winzigen Miniaturen aus der jüdischen Welt des Midrasch und der Kabbala. Im Mittelpunkt standen die fünf Festrollen (Megillot), die im Judentum jeweils zu einem der fünf Jahresfeste gelesen werden: die biblischen Bücher Hohes Lied, Rut, Kohelet, Klagelieder und Ester.

Gruppenbild der Forschungsreisenden um Kurt Aland mit griechisch orthodoxen Mönchen
© Bibelmuseum Münster

50 Jahre Institut für Neutestamentliche Textforschung

(Dezember 2009)

Es wurde ein Überblick über 50 Jahre Textforschung in Münster geboten. Reise- und Presseberichte, Bilder, Dokumente und Veröffentlichungen zeichneten die zum Teil abenteuerlichen Forschungsetappen des 1959 von Kurt Aland gegründeten Instituts nach.

Eine Knolle Knoblauch
© Bibelmuseum Münster

"Sättigt euch an meinen Früchten!" (Sir 24,19)
Eine kulinarische Reise durch die Bibel

(Sonderausstellung anlässlich der "Nacht der Museen und Galerien" 2009)

Die Bibel ist das "Buch des Lebens". So werden immer wieder auch Gaumengenüsse erwähnt. In Bildern und Texten, aber auch mit der Verkostung von Speis und Trank begeben wir uns auf eine faszinierende Sinnenreise in die Welt der Bibel.

Ein Gedicht neben der dazugehörigen Bibelstelle
© Bibelmuseum Münster

Die Bibel im Spiegel der deutschen Literatur

(Sonderausstellung anlässlich der "Nacht der Museen und Galerien" 2005)

Die Ausstellung spannt den Bogen von den ältesten Zeugen der deutschen Literatur bis in unsere Zeit. Dichtung und Bibeltext werden jeweils gegenübergestellt. So kann sich der Besucher selbst ein Bild machen, wie die Bibel die Dichter inspiriert und ihr literarisches Schaffen beeinflusst hat.

Zwei Darstellungen von Engeln in der Bibel
© Bibelmuseum Münster

Müssen Engel Flügel haben?

(Sonderausstellung anlässlich der "Nacht der Museen und Galerien" 2004)

Engel - gibt's die? Jedenfalls sind sie heute wieder "in". An Beispielen aus dem Alten und Neuen Testament möchte die Ausstellung vermitteln, welche Rolle die Engel in der Bibel spielen und wie sie von den verschiedenen Künstlern dargestellt werden. Die Engel der Bibel verstehen sich vor allem als Boten Gottes. An einigen Stellen sagen sie Gottes Gericht an (z.B. Apostelgeschichte 12,21-22). Häufig treten sie aber in Erscheinung als Schutzengel (2. Mose 23,20-24; Psalm 34,8; Psalm 91,11; Daniel 10,13; Matthäus 18,10; Apostelgeschichte 16,8; Offenbarung 1,19-20).

Im Neuen Testament verkünden die Engel Frieden (Lukas 2,14) und rufen zur Furchtlosigkeit auf (Lukas 2, 10; Apostelgeschichte 27, 23-24). Sie nehmen Anteil am Geschick der Menschen: "Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut" (Lukas 15,10). Sie tragen die Seele des Verstorbenen ins Paradies (Lukas 16,22).

Paare in der Bibel: Kain und Abel sowie Adam und Eva
© Bibelmuseum Münster

25 Jahre Bibelmuseum Münster 2004

(Sonderausstellung: Who's who in der Bibel)

Die Ausstellung wurde angeregt durch einen Eintrag ins Gästebuch: Jesus war cool, Moses auch. Sie zeigt, in welcher Weise wichtige und bekannte Persönlichkeiten aus der Bibel im Lauf der Jahrhunderte dargestellt wurden. Besonders reich illustriert wurde zu allen Zeiten das erste Buch Mose mit der Schöpfungsgeschichte und den Geschichten der Erzväter. Aber auch die Könige David und Salomo boten beliebte Motive für Illustrationen. Selbstverständlich wurden darüber hinaus fast alle Bücher der Bibel durch bildliche Beigaben erweitert. Den Evangelien wurden sehr häufig die Evangelistensymbole vorangestellt. Besonders schöne Beispiele dafür bieten zwei griechische Evangelienhandschriften aus dem 13. Jahrhundert.

Natürlich sollte die Systematik des Museums nicht durchbrochen werden. Die einzelnen Exponate haben also ihren Platz auf dem Weg der Geschichte der Entstehung und Verbreitung der Bibel beibehalten. Dabei wurden allerdings jeweils Illustrationen zum Thema aufgeschlagen. Eine Ausnahme bildet jedoch Raum 3 des Museums, der eigens für die Sonderausstellung eingerichtet wurde. Hier heißt das besondere Thema: Paare in der Bibel. Viele berühmte Personen der Bibel sind ja durch ihre Verbindung zu einer anderen Person bekannt geworden, neben Adam und Eva oder David und Bathseba z.B. Kain und Abel, Jakob und Esau und David und Saul.