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Geschichte

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Mit der Einrichtung eines Extraordinariats für Klassische Archäologie in Münster zum Wintersemester 1883/84 wurde gleichzeitig die Gründung eines Museums beschlossen und mit dem Aufbau einer Sammlung begonnen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts verfügte man bereits über Bestände, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Die Sammlung ging im Zweiten Weltkrieg verloren und wurde erst Anfang der 1960-er Jahre wieder aufgebaut. Im Jahre 1995 wanderte die Schausammlung aus dem ehemaligen Fahrradkeller des Fürstenberghauses in den von der Universität neu eingerichteten Lothar-Zelz-Saal.

Gegenwart

In den Jahren 2007/2008 vollzogen sich weitreichende Veränderungen: Mit dem Einzug in den Nienkamp 60 können nun endlich sämtliche Bestände der Abgusssammlung antiker Skulpturen sowie der Modellsammlung antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer präsentiert werden. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW, die Universität Münster und der Förderkreis der WWU ermöglichten die Schaffung des neuen Eingangsbereiches sowie dessen Ausstattung mit Vitrinen und neuem Ausstellungsdesign.

Zukunft

Durch Anschluss des bereits museal genutzten Kellersaales an den Lothar-Zelz-Saal könnte eine immense Vergrößerung der Ausstellungsfläche von heute 240 qm auf zukünftig ca. 510 qm erreicht werden. Die Realisierung kann allerdings nur mit tatkräftiger Unterstützung der westfälischen Bauwirtschaft gelingen.

Schmuckelement

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