Ostbevern Bioinspirativ

Projekt "Ostbevern bioinspirativ"

Kunstkatalog "Schattenkrampf - Mutterkorn, Antoniusfeuer und die Droge einer Generation"

Kunstkatalog "Mutterkorn, Antoniusfeuer und die Droge einer Generation"
© Martina Lückner

Zum Projekt "Ostbevern bioinspirativ" ist der Kunstkatalog "Schattenkrampf - Mutterkorn, Antoniusfeuer und die Droge einer Generation" mit wissenschaftlichen Beiträgen aus der WWU erschienen. Der Katalog wurde von der Künstlerin Martina Lückener gestaltet. Auf Anfrage kann dieser bei der AFO erworben werden.

Kontakt: uvafo@uni-muenster.de

Abschlussveranstaltung: Bioinspiriertes Gartenfest

Bildergalerie

© Bionspiration / AFO
  • © Bionspiration / AFO
  • © Bionspiration / AFO
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Das Abschlussfest von Ostbevern bioinspirativ konnte an einem besonders bioinspirierten Ort stattfinden. Der Garten Siemann in Ostbevern ist ein biodiverser und somit aüßerst insektenfreundlicher Garten.

Die Gruppe von rund 25 Teilnehmenden konnte hier erfahren, wie man seinen eigenen Garten bioinspiriert gestalten kann. Die Führung leitete Annette Siemann, die den Garten angelegt hat, gemeinsam mit Herbert Voigt, der sie als Landschaftsökologe und ehemaliger Leiter des Botanischen Gartens der WWU ergänzte.

Anschließend fand die Siegerehrung des Fotowettbewerbs Ostbevern makroskopisch statt. Die eingesendeten Gewinnerwerke wurden im Hof auf Staffeleien ausgestellt. Im Anschluss an das Projekt sollen die Bilder im neuen Rathaus gezeigt werden, um auch dort die neue Perspektive auf Ostbevern zu zeigen.

Abschließend wurde der Schattenkrampf-Katalog von der Künstlerin Martina Lückener und einigen Gastautor*innen vorgestellt.

Bioinspiriertes Design (Webinar)

Ostbevern der Vier Jahreszeiten: Frühjahrs-Workshop
© Bioinspriation / AFO
© Bioinspriation / AFO

Die Bioinspiration lebt von Exkursionen in die Natur. Die aktuelle Lage verbietet Zusammenkünfte von Gruppen und so musste unser Frühjahrsworkshop digitalisiert werden. Kein Problem, denn Inspiration aus der Natur gibt es auch im eigenen Wohnzimmer.

Studierende, Bürger:innen und Wissenschaftler:innen aus Münster und Ostbevern haben zum Webinar „Bioinspiriertes Design“ am Freitag, den 30. April, ihre Zimmerpflanzen mit vor die Kamera genommen. Nachdem Herbert Voigt (Ökologe) das Prinzip der Bioinspiration an einigen Pflanzenbeispielen erklärt hatte, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Pflanzen in die Kamera zu halten, anhand derer die Gruppe dann Phänomene wie den Lotus-Effekt entdecken konnte. Im Anschluss stellten die Design-Studentinnen Aline Schlake und Miriam Neukam ihr Abschlussprojekt, den Bioinspirationsrucksack, vor.

«Schattenkrampf» Ausstellung beim Projekt Vielfalt| KunstOrt MünsterLand 2021

© Martina Lückner

Die "Schattenkrämpfe" werden im Projekt Vielfalt | Kunstort Münsterland an den Standorten St. Barbara Kaserne in Dülmen, Galerie Münsterland in Emsdetten und Museum KULT in Vreden ausgestellt.

Zur Ausstellungswebseite:
https://www.kunstort-muensterland.de/kunstort-muensterland-2021/kunstwerke-2021/

Veröffentlichungen zum Projekt

Schattenkrampf. Ein Projekt der Wissenschaft, Kunst und Bürgerpartizipation. In Münsterland Magazin 2/2020

Antoniusfeuer und Schattenkrampf. In: Münsterland Magazin 4/2019

 

Gewinner:innen des Fotowettbewerbs «Ostbevern makroskopisch»

Die Jurysitzung der Arbeitsstelle Forschungstransfer und der Gemeinde Ostbevern hat aus allen bioinspirierten Einsendungen zum Fotowettbewerb «Ostbevern makroskopisch» die drei Podiumsplätze vergeben:

1. Kai Drilling
2. Corinna Tetzlaff
3. Ingo Blome

Wir gratulieren herzlich den Gewinner:innen und danken allen für ihre Fotografien! Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss die Preisverleihung leider in die Sommermonate 2021 verschoben werden. Dort werden die schönsten Fotos ausgestellt und es gibt Preise für alle Teilnehmenden.

In der Galerie sind beispielhafte Einsendungen zu sehen, die einen schönen makroskopischen Einblick in die Natur Ostbeverns bieten:

Fotos

© Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen
  • © Sven Janßen

«Schattenkrampf» im Lepramuseum Münster-Kinderhaus (Kunst am Rand)

© Bauhus AFO WWU

Die «Schattenkrämpfe» die im Rahmen des Projektes der LandKULTUR „Ostbevern bioinspirativ“ entstanden sind, werden teilweise in der Ausstellung Kunst am Rand gezeigt. An fünf Ausstellungsorten werden in Münster-Kinderhaus Kunstwerke gezeigt, die Schattenkrämpfe sind am Lepramuseum zu sehen.


Weitere Infos: https://www.stadt-muenster.de/kunst-am-rand

Der Film zum Workshop: https://www.youtube.com/watch?v=ODrPryBhry0

Die Künstlerin: www.martina-lueckener.de

Zeitraum: So., 07. Juni 2020 bis So., 27. September 2020

Ort: Heimat- u. Lepramuseum Kirche St. Josef, Kinderhaus 15, 48159 Münster: www.lepramuseum.de

Weihnachtliche Pflanzen und Gewürze

Ostbevern der Vier Jahreszeiten: Winter-Workshop
© Bioinpsiration / AFO

Der Workshop im Winter fand in zwei Teilen statt: Als Inspirationsquelle diente die Biodiversität des Botanischen Gartens der WWU, in dem auch zahlreiche Pflanzen mit Bezug zu Weihnachten und Winter zu finden sind. Mirja Hentschel (Botanischer Garten der WWU) führte eine Gruppe Ostbeverner zu diesen Pflanzen und erläuterte deren biologische und kulturhistorische Bedeutungen.

Wie viele andere immergrüne Pflanzen liegt die symbolische Bedeutung des Tannenbaums vor allem in der Erinnerung an die Fruchtbarkeit der Natur und in der Hoffnung in langen, kalten Winternächten auf baldigen Frühlingseintritt. Heutzutage haben viele gar keine Tannen, sondern Fichten als Weihnachtsbaum zu Hause. Ein gut optischer Unterschied zwischen Tanne und Fichte: Die Zapfen der Tanne stehen nach oben, die der Fichten nach unten. Für den haptischen Unterschied hat Mirja Hentschel eine Eselsbrücke: „Fichte sticht, Tanne nicht.“

Neben grün ist die zweite wichtige Farbe zu Weihnachten rot. Rote Äpfel wurden als Baumschmuck verwendet und bilden den Ursprung der Christbaumkugeln. Auch der Apfel ist ein Fruchtbarkeitssymbol und erinnert im christlichen Kontext an die verbotene Frucht des Baums der Erkenntnis im Paradies.

Der immergrüne Ilex, die Stechpalme, mit seinen roten Beeren sieht eigentlich schon aus wie ein geschmückter Weihnachtsbaum. Auch in der modernen Kultur hat er wichtige Bedeutung, z.B. als Namensgeber von Hollywood oder als Bestandteil von Harry Potters Zauberstab, der auf die Bedeutung des Ilex im keltischen Druidentum verweist.

Der Barbarazweig ist ebenfalls ein Vorbote des Frühlings: Der Brauch, Zweige in eine Vase zu stellen, so dass diese zum Weihnachtsfest blühen, hat seinen Ursprung schon in der Römerzeit, die damit die Wintersonnenwende feierten.

Das Dreigespann aus Zimtstangen, getrockneten Orangenscheiben und Walnüssen ist eine beliebte Weihnachtsdeko. Das Aroma des Zimts liegt in der Zimtrinde. Es gibt zwei Sorten: Kassienzimt, Cinnamonum cassia (Cassia-Zimt) und Ceylon-Zimt. Cassia-Zimt wächst vor allem im China, während Ceylon-Zimt seine Herkunft in Sri Lanka und Madagaskar hat. Das Cumarin im Cassia-Zimt ist besonders hochdosiert und kann zu gesundheitlichen Problemen führen, weswegen bei hohem Zimt-Konsum der Ceylon-Zimt empfohlen wird.

Weihnachtsgewürze aus Lateinamerika: Im kalten Winter ist neben Ingwertee der Kakao ein beliebtes Heißgetränk und ein Weihnachtsfest ohne Schokolade ist für viele kaum denkbar. Der Kakaobaum stammt aus Mexiko und das Getränk, das die Azteken aus den gemahlenen Kakaobohnen kochten, nannten sie «Göttertrunk». Der Aztekenherrscher Moctezuma soll Berichten zufolge 50 Tassen am Tag davon getrunken haben – allerdings nur gewürzt (u.a. mit Vanille und Chili), aber nicht gesüßt. Kakaobohnen enthalten die beiden Stimulanzen Koffein und Theobromin, Phenethylamin und den THC-ähnlichen Stoff Anandamid – alles Stoffe, die im Hirn Glücksgefühle auslösen können.

Die Vanille, aus der Familie der Orchideen, stammt ebenfalls aus Mexiko. Erst im 18. Jahrhundert wird sie nach Réunion, Ile Bourbon, gebracht und angebaut. Gold, Weihrauch und Myrrhe sind die Geschenke, die Jesus der Erzählung nach als Gaben gebracht wurden. Weihrauch wird aus der Rinde des Weihrauchbaumes gewonnen.

© Bioinpsiration / AFO
© Bioinpsiration / AFO

Zwei Wochen später folgte dann der zweite Teil, das bioinspirierte Plätzchenbacken. Inspiriert durch den Rundgang hat sich Gertrud Vornholt-Wickensack Rezepte für Weihnachtsgebäck einfallen lassen, bei denen viele der Weihnachtspflanzen und -gewürze wieder auftauchen.
Bei heißem Ingwertee und unter Anleitung von Frau Vornholt-Wickensack wurden in der Schulküche der Josef-Annegarn-Schule in Ostbevern eine Reihe von bioinspirierten Weihnachtskeksen gebacken.

Das neue Wissen aus dem Botanischen Garten wurde hier verknüpft mit dem Backhandwerk und persönlichen Geschichten der Teilnehmerinnen. Frau Vornholt Wickensack brachte ein altes Spekulatiusbrett mit: ein Stück Holz, in das aufwendige Motive geschnitzt sind.

Spekulatius wird mit einer Reihe der vorgestellten Gewürze gebacken und ist ein Gebäck mit langer Tradition in Westfalen. Die Motive der Spekulatiusbretter zeigen häufig die Nikolauslegende oder ländliche Motive wie Windmühle oder Bauernhaus.
Im westfälischen findet man vor allem Tiermotiv – wie auch auf dem Brett der Teilnehmerin. Hier wurde deutlich, wie niedrigschwellig Citizen Science sein kann, denn der große Erfolg des Workshops war die neue Wertschätzung für das alte, traditionelle Wissen, das auf dem Land noch erhalten und kaum wissenschaftlich erfasst ist.

Weiterführende Links:
Zu den Motiven: https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=17751

Kunst & Natur: Künstlerischer Umgang mit Naturmaterialien

Ostbevern der Vier Jahreszeiten: Herbst-Workshop
© Wessendorf AFO WWU

Freitag, der 4. Oktober 2019 | 13:30 – 17:30 Uhr | Sammeln und Wahrnehmen

 

Samstag, der 5. Oktober 2019 | 10:00 – 18:00 Uhr | Kreative Arbeit mit Pflanzenmaterial

Ort: KulturWerkstatt Ostbevern (Bahnhofstraße 24)

 Zusammen mit den beiden Künstlerinnen Sylvia Trau und Sabine Klupsch laden wir zur Bioinspiration im Herbst ein: Gerade im Herbst findet sich in der Natur eine Vielfalt an gewachsenen Formen,Farben und Strukturen. Diese werden wir am ersten Tag des Workshops in ihrem natürlichen Umfeld entlang der Bever aufspüren. Es geht um eine Sensibilisierung der Wahrnehmung für unterschiedliche pflanzliche Wuchsformen. Wir wollen differenzierter hinschauen, als es unseren Sehgewohnheiten entspricht. Neben der Betrachtung sammeln wir Pflanzenmaterial mit dem wir am nächsten Tag arbeiten. In einem kreativen Prozess entstehen unterschiedlichste Arbeiten aus den zusammengetragenen Pflanzenteilen. Unter Anleitung und technischer Hilfestellung entwickeln die Teilnehmer*innen Skulpturen, Objekte, Collagen, Installationen etc.

Ergänzendes Material und Werkzeug wird gestellt.

Studierende der Allgemeinen Studien können sich die Veranstaltung anrechnen lassen!

 

Von Mutterkornepidemien im Mittelalter zu bioinspirierter Kunst in Ostbevern

© AFO WWU Wessendorf

Eigentlich infiziert der Mutterkornpilz Getreide und Gräser, aber auch im übertragenden Sinne ist das Thema hoch infektiös: Referentinnen und Referenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen haben sich mit dem Thema beschäftigt und Ihre Expertise am Samstag, dem 13. Juli 2019 nach Ostbevern gebracht. Der Hintergrund der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war mindestens genauso vielfältig – die perfekten Voraussetzungen also für einen inspirierenden Workshop!

 

Bioinspiration funktioniert am besten an besonderen Orten und so bot an diesem Nachmittag der Hof Paul Verenkotte die perfekten Räumlichkeiten. Den biologischen Hintergrund des Mutterkornpilzes erläuterte Dr. Dennise Bauer vom Botanischen Garten der WWU. Im Anschluss fand eine Exkursion ins nahe gelegene Roggenfeld statt, um den Pilz in situ zu entdecken. Am Feldrand wurde die Gruppe fündig: Einige Ähren trugen die dunklen braun-violetten Sklerotien. Herr Verenkotte konnte hier viele Fragen zur Bedeutung für die Landwirtschaft heutzutage beantworten.

Zurück in der Scheune warfen Dr. Wilhelm Bauhus und Lena Wobido von AFO einen Blick in die Vergangenheit und stellten anhand ausgewählter Beispiele Stationen der Geschichte des Mutterkorns vom Mittelalter bis zur Spätmoderne dar: Massenvergiftungen im Mittelalter führten zur Gründung des Antoniterordens und die über Jahrhunderte andauernde Erforschung des Pilzes mündete schließlich in der Entdeckung des LSD, einem Halluzinogen, das in den Mutterkornalkaloiden zu finden ist. Auf allen Stationen wurde auch stets die Kunst inspiriert: Hieronymus Bosch zeichnete die Symptomatik von Mutterkornerkrankten und die psychedelische Kunst der 1960er Jahre ist durch die Modedroge LSD geprägt worden.

Den Abschluss des wissenschaftlichen Inputs bildete der Vortrag über die Bedeutung der Mutterkornalkaloide in der Medizin durch den Orthopäden Dr. Meißner. Hier war vor allem der Blick in die Zukunft interessant: Die Forschung zur pharmazeutischen Bedeutung ist noch lange nicht abgeschlossen.

Wo rein wissenschaftliche Workshops oft aufhören, folgte ein ko-kreatives Experiment: Die vielen neuen Eindrücke und Informationen wurden unter Anleitung von Martina Lückener künstlerisch verarbeitet. Frau Lückener hat ihre Erfahrungen mit «Schattenschnitten» geteilt und so haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Krankheitsbild der Verkrampfungen vor Lichtquellen nachgestellt und an den Scheunenwänden ihre Schatten auf Papier nachgezeichnet. Über die körperliche Reflexion des Themas entstanden viele neue Perspektiven und Verknüpfungen.

Die Ergebnisse des Workshops werden in einem Katalog dokumentiert. Die Schattenschnitte werden an der Abschlussveranstaltung von «Ostbevern bioinspirativ» am 3. Oktober 2020 ausgestellt.

Impressionen

© AFO WWU Cardenas Krenz
  • © AFO WWU Wessendorf
  • © AFO WWU Cardenas Krenz
  • © AFO WWU Cardenas Krenz
  • © AFO WWU Wessendorf
  • © AFO WWU Cardenas Krenz
  • © AFO WWU Cardenas Krenz
  • © AFO WWU Carde
  • © Ulrike Jasper
  • © Ulrike Jasper

«Schattenkrampf – Mutterkorn, Antoniusfeuer und die Droge einer Generation»

Ostbevern der Vier Jahreszeiten: Sommer-Workshop
© Wessendorf AFO WWU

Samstag, der 13. Juli 2019 | 13-00 – 17-30 Uhr Hof Paul Verenkotte | Überwasser 43 | 48346 Ostbevern

Das Bionarrativ «Mutterkorn» wird interdisziplinär aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Bei einer Exkursion ins Roggenfeld erläutert Dr. Dennise Bauer vom Botanischen Garten den biologischen Hintergrund des Mutterkornpilzes Claviceps purpurea und die landwirtschaftliche Bedeutung der Eigentümer Paul Verenkotte. Im Anschluss geben Dr. Wilhelm Bauhus und Lena Wobido von der Arbeitsstelle Forschungstransfer einen Überblick über die Geschichte des Mutterkorns von Gemälden, die durch Vergiftungserscheinungen inspiriert wurden, bis hin zur Entwicklung von LSD durch Albert Hofmann. Der Arzt Dr. med. Jörn Meißner skizziert die Bedeutung der Mutterkornalkaloide in der Medizin und erklärt die physiologischen Abläufe bei einer Mutterkornvergiftung. Den Höhepunkt bildet der experimentell-kreative Teil des Workshops: Die Teilnehmer*innen stellen in Gruppenarbeit unter Anleitung der Künstlerin Martina Lückener Verrenkungen und Verkrampfungen nach, um so Schattensilhouetten anzufertigen.

Daher bitte bequeme Kleidung anziehen! Die Veranstaltung wird filmisch und fotografisch dokumentiert.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung per E-Mail: bioinspiration@uni-muenster.de

 

Fotowettbewerb „Ostbevern makroskopisch“

© Wessendorf AFO WWU

Gesucht werden Makrofotografien eines Naturmotives: Bioinspiratives Arbeiten bedeutet auch, seine Perspektive auf die belebte und unbelebte Natur zu verändern. Unter dem Motto „Ostbevern makroskopisch“ suchen wir die schönsten Aufnahmen aus der Natur aus dem Raum Ostbevern. Senden Sie Ihre Fotos digital unter möglichst präziser Angabe des Aufnahmeortes und -datums an bioinspiration@uni-muenster.de! Der Einsendeschluss ist der 31. Mai 2020.

Die Auswahl der Gewinner erfolgt durch eine Jury bestehend aus:

  • Dr. Wilhelm Bauhus
  • Andreas Wessendorf
  • Lena Wobido
  • Ulrike Jasper
  • Hubertus Stegemann
  • Hildegard Leinkenjost
  • Hugo Langner

 Die Siegerehrung und Ausstellung der schönsten Fotos findet bei der Abschlussveranstaltung von «Ostbevern bioinspirativ» am 3. Oktober 2020 statt.

Der Einsender stimmt der Weiterverwendung der Fotos durch die WWU zu.

 

Einladung zur Auftaktveranstaltung „Bioinspiration – was ist das denn?“

© Ulrike Jasper

In den nächsten zwei Jahren sind unter dem Motto „Ostbevern – bioinspirativ“ verschiedene Veranstaltungen in den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Kultur geplant, die in Kooperation der Arbeitsstelle Forschungstransfer mit der Gemeinde Ostbevern stattfinden werden.

 

Wie in anderen Projekten der AFO soll die Attraktivität des ländlichen Raumes herausgestellt werden – was sich in Ostbevern durch die vielfältige Landschaft mit der Beveraue im Mittelpunkt einfach gestaltet. Der Prozess soll die Bioinspiration mit der Citizen Science verknüpfen und in Zusammenarbeit unterschiedlicher Gruppen stattfinden: Studierende, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und BürgerInnen der Gemeinde.

Zum Auftakt laden wir herzlich zum Ideen Mining ein am

Samstag, 27. April 2019
10 – 15 Uhr
Mensa/Aula der Josef-Annegarn-Schule
Hanfgarten 18, 48342 Ostbevern

 

An diesem Tag wollen wir mit allen Interessierten bioinspirierte Wahrnehmungen lernen und erproben und freuen uns darauf, dass unterschiedliche Ideen und Kompetenzen in den Prozess eingebracht werden!

Anmeldungen bitte bis zum 18. April 2019 per E-Mail: bioinspiration@wwu.de.

Für einen Shuttle-Service aus Münster und einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Wir freuen uns auf ein bioinspiriertes Ideen Mining in Ostbevern!

 

Studierende können sich die Veranstaltung für die Allgemeinen Studien anrechnen lassen.

 

Ostbevern - bioinspirativ

Projektförderung „Ostbevern - bioinspirativ“
© Wobido AFO WWU

Ostbevern bioinspirativ – dieses Projekt verknüpft zwei Kernkonzepte der Arbeitsstelle Forschungstransfer: Citizen Science und Bioinspiration.

Finanziert durch Fördermittel aus dem  Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BMEL) für Projekte unter dem Titel „LandKULTUR“ wird die AFO gemeinsam mit der Gemeinde Ostbevern und zahlreichen weiteren Kooperationspartnern in den kommenden zwei Jahren eine Reihe von Veranstaltungen anbieten, die die drei Bereiche Kunst, Kultur und Wissenschaft miteinander verknüpfen.

Wie viele andere Projekte der Expedititon Münsterland soll einerseits die Attraktivität des ländlichen Raumes herausgestellt werden, um Abwanderung in urbane Zentren entgegenzuwirken. Andererseits soll auch die Wissenschaft der Universität für die BürgerInnen zugänglich gemacht werden. Geprägt werden die Veranstaltungen von der Zusammenarbeit unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen: WissenschaftlerInnen der WWU, KünstlerInnen, Studierende, BürgerInnen der Gemeinde.

Dieser ko-kreative Prozess soll durch Bioinspiration in Gang gesetzt werden, das heißt, die Natur dient als Lehrer. Aber auch das Verantwortungsbewusstsein des Menschen gegenüber der Natur soll gestärtk werden. Da sich die AFO die Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zur Aufgabe gemacht hat, werden auch in diesem Projekt Ziele wie SDG 14 Life below water federführend sein.

Die Gemeinde Ostbevern bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten. Vor allem der Fluss Bever, der die Kulturlandschaft prägt, wird dabei im Mittelpunkt stehen. Die Gemeinde bemüht sich beispielsweise durch Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie die Längsdurchlässigkeit der Bever zu gewährleisten. Und vielleicht kommt sogar das Tier zurück nach Ostbevern, das sich bisher noch im Namen versteckt hält: der Biber.

 

© Bundesministerium für Landwirtschaft und Entwicklung