Citizen Science Competition of the University of Münster

Das bürgerliche Engagement in Forschungsprojekten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) stärken - das war das Ziel des ersten „WWU-Citizen-Science-Wettbewerbs“, mit dem die Bürgerwissenschaften gefördert werden sollen. In dem von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) und der Citizen-Science-AG der WWU initiierten und vom Rektorat mit 10.000 Euro geförderten Wettbewerb standen elf Projekte. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der WWU, der Stadt Münster und des LWL-Museums für Naturkunde, hat jetzt zwei Sieger gekürt: das Projekt „Verhaltensbeobachtungen beim Hund“ vom Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie sowie das Projekt „Rekonstruktion des Großsteingrabs Düwelsteene“ vom Historischen Seminar. „Es freut uns besonders, dass wir Projekte aus den Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften fördern dürfen – das zeigt die Vielseitigkeit und das Potenzial, das in Citizen-Science-Projekten steckt“, betonte Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales und Transfer der WWU. Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen des „Forums Citizen Science“ am 26. und 27. September in Münster statt.

Weitere Details finden Sie auch hier: Sieger im "WWU-Citizen-Science-Wettbewerb" stehen fest (Pressestelle WWU)

© Michael Boonk

The University of Münster announced a Citizen Science Competition for the first time in March 2019. Up to 10000 Euro in total are to be granted. For further informations please check Citizen Science Wettbewerb. Please excuse the fact that our German web sites are not yet completely translated.

Citizen Science

Citizen Science umfasst die aktive Beteiligung von Bürger_innen in verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses in den Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften. Die Beteiligung reicht von der Generierung von Fragestellungen, der Entwicklung eines Forschungsprojekts über Datenerhebung und wissenschaftliche Auswertung bis hin zur Kommunikation der Forschungsergebnisse. Dabei kann sich die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und institutionell ungebundenen Personen sehr unterschiedlich gestalten, von völlig eigeninitiierten „freien“ Projekten über eine transdisziplinär organisierte Zusammenarbeit bis hin zur Anleitung durch wissenschaftliche Einrichtungen. Gemeinsames Ziel aller Citizen-Science-Projekte ist das Schaffen neuen Wissens. Hierbei wird an Forschungsfragen gearbeitet, deren Beantwortung einen Erkenntnisgewinn für die Wissenschaft sowie oft auch für Praxis und Politik mit sich bringt. Citizen Science ist ein Ansatz, in dem hauptamtliche und ehrenamtliche Expertinnen bzw. Experten auf Augenhöhe voneinander und miteinander lernen können.

Dieser Ansatz ist grundsätzlich auf alle in der WWU vertretenen Disziplinen anwendbar und hat eine hohe praktische Relevanz für Forschung, Lehre und Transferaufgaben einer Universität.

Die WWU hat bereits seit über zehn Jahren Erfahrung mit vielfältigen Citizen-Science-Projekten gesammelt. Sie gestaltet Citizen Science erfolgreich sowohl in technologischer Hinsicht als auch durch partizipative Formate in unkonventionellen Forschungs­gemeinschaften. Durch die ko-kreative Herangehensweise erlebt und nutzt die WWU-Forschung das hohe Potenzial bürgerwissenschaftlicher Kompetenz.   

Weitere Informationen zu Citizen Science

https://www.uni-muenster.de/AFO/CS
https://www.buergerschaffenwissen.de/sites/default/files/assets/dokumente/gewiss-gruenbuch_citizen_science_strategie.pdf
https://www.buergerschaffenwissen.de/sites/default/files/assets/dokumente/gewiss_citscifueralle_handreichung_web_0.pdf
https://www.buergerschaffenwissen.de/citizen-science
https://osf.io/d2b9w (Qualitätskriterien von Österreich Forscht)
https://ecsa.citizen-science.net/documents > ECSA 10 Principles of Citizen Science