Rhetorik und Vermittlungskompetenz
Präsentations- und Moderationskompetenz haben für das Studium wie für den Beruf herausragende Bedeutung. Eine gute Rede- und Gesprächsfähigkeit eröffnet persönliche wie berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Zugleich stellen sie die Grundlage gelingender Teilhabe an der demokratisch verfassten Gesellschaft dar, an dem, was in sozialen, administrativen und politischen Institutionen ausgehandelt wird.
Der Förderung der Rede- und Gesprächskompetenz kommt also eine vierfache Bedeutung zu:
- für das Fachstudium
- für die Handlungsfähigkeit im späteren Berufsfeld
- für die Persönlichkeitsentwicklung
- für die gesellschaftliche Teilhabe
Überfachliche Vermittlungskompetenzen sind im Studium wie im Beruf gefragt. Lernerzentrierte, kooperative Unterrichtsformen in Schule und Universität, flache Hierarchien und Projektarbeit im Berufsfeld, neue Formen der Selbstständigkeit, etwa im Dienstleistungsbereich oder den Medien, stellen steigende Anforderungen an die eigene Vermittlungskompetenz. Überfachliche Vermittlungskompetenz als die Fähigkeit, Sachverhalte und Probleme in unterschiedlichen Kontexten und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich darzustellen, ist dabei Voraussetzung einer gelingenden Kommunikation und Interaktion.
Rede- und Gesprächsfähigkeit sowie Vermittlungskompetenzen werden an der WWU in kleinen Gruppen und auf Grundlage wissenschaftlicher Konzepte gelehrt. Neben das Kennenlernen dieser Konzepte tritt die Erfahrung des eigenen praktischen Umgangs damit. Das neue kommunikative Wissen wird also ausführlich eingeübt. Dazu gehört auch das Erlernen einer Feedback-Kultur, die die Einsicht in die Notwendigkeit der persönlichen Weiterentwicklung fördert.
Die Vermittlung metakommunikativen Wissens, die Schulung mündlicher Kommunikationsformen und von Vermittlungskompetenzen sollen die Entwicklung einer kooperativen Haltung und Persönlichkeit bei den Studierenden unterstützen.

