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Münster (upm/ja)

Ausstellung "Geistwürfe" im münsterschen Schloss

Plakate mit Wissenschaftsbezug von Stefan Klatt vom 18. Dezember bis 5. Januar zu sehen
Eines der ausgestellten Plakate<address>© Stefan Klatt</address>
Eines der ausgestellten Plakate
© Stefan Klatt

Dutzende Plakate dekorieren ab kommender Woche das münstersche Schloss. Es sind mehr als 60 "Aushänge", die der Geschäftsführer der Kolleg-Forschergruppe "Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik", Stefan Klatt, eigens für geisteswissenschaftliche Veranstaltungen der Forschergruppe und anderer Einrichtungen der Universität entwarf. Und damit auf viel Resonanz in Wissenschaft und Öffentlichkeit stieß. Zu sehen sind die Plakate ab Montag, 18. Dezember, bis 5. Januar; der Eintritt ist frei. "Bilder erleichtern Außenstehenden den Zugang zu komplexen Forschungsthemen – gerade in den Geisteswissenschaften", sagt Stefan Klatt.

Rechtsphilosoph Prof. Dr. Thomas Gutmann, Sprecher der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kolleg-Forschergruppe, beschreibt die Schwierigkeit der Visualisierungen: "Jene Wissenschaften, die sich in der nichtmateriellen Welt bewegen, haben hinsichtlich ihrer Öffentlichkeitsarbeit ein Problem: Sie produzieren in der Regel selbst keine Bilder, sollen aber ihre Forschung in einer zunehmend von bildhafter Kommunikation geprägten Öffentlichkeit vermitteln." Stefan Klatt sei es gelungen, dieses Dilemma zu überwinden. Die Ausstellung "Geistwürfe" zeigt die zwischen 2010 und 2017 entstandenen Plakatmotive und würdigt deren eigene Sprache. Zugleich ist die Ausstellung die "vorgezogene Finissage" der Kolleg-Forschergruppe, deren Projektlaufzeit 2018 zu Ende geht.

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