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Münster (upm/ja)

WWU für Chancengleichheit und Vielfalt geehrt

"Total-E-Quality"-Prädikat geht zum dritten Mal nach Münster - erstmals mit Zusatzzertifikat für Diversity
Dr. Patricia Göbel (l.) und Prof. Dr. Maike Tietjens freuten sich über die Auszeichnung.<address>© Thomas Range/TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V</address>
Dr. Patricia Göbel (l.) und Prof. Dr. Maike Tietjens freuten sich über die Auszeichnung.
© Thomas Range/TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V

Die Initiative "TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V." (TEQ), empfohlen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) zum dritten Mal mit dem "Total-E-Quality"-Prädikat ausgezeichnet. Besonderheit bei dieser Ehrung für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie Vielfalt im Beruf: Die WWU erhält erstmals das Zusatzzertifikat für "Diversity". Unter diesem Begriff sind die Bemühungen zusammengefasst, die Potenziale aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht sowie Gesundheit und Behinderung zu fördern.

Vertreter der WWU, darunter die Prorektorin für strategische Personalentwicklung, Prof. Dr. Maike Tietjens, und die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Patricia Göbel nahmen das Prädikat jetzt während einer Feierstunde in Gelsenkirchen entgegen. Die Universität überzeugte die Jury mit ihrer Darstellung der Gleichstellungs- und Diversitymaßnahmen entlang der von TEQ formulierten Kriterien. "An der Westfälischen Wilhelms-Universität", heißt es in der Begründung, "werden in allen acht Aktionsfeldern überzeugende Gleichstellungsmaßnahmen umgesetzt. Der Gleichstellungsauftrag ist in den Hochschulstrukturen institutionalisiert, in Prozessen verankert und in die Organisationskultur integriert." Beispielhaft dafür seien das umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebot für Beschäftigte mit Kindern und/oder Pflegeverantwortung, das 2011 gegründete interdisziplinäre Zentrum für europäische Geschlechterstudien (ZEUGS) und das an Schülerinnen gerichtete Projekt "Digital Me".

"Die WWU zeigt durch diesen Erfolg, dass sie sich bei dem Thema Diversity auf den Weg gemacht hat", betonte Maike Tietjens. "Es gibt viele gelungene Maßnahmen, die bereits seit Jahren umgesetzt werden. Der nächste Schritt wird sein, die vorhandenen Maßnahmen zu bündeln und zu erweitern, sodass diese in ein übergreifendes universitätsweites Diversity-Konzept einfließen können." Die erneute Auszeichnung mit dem TEQ-Prädikat zeige, dass die WWU sich nachhaltig für die Chancengleichheit von Beschäftigten, Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden einsetze, ergänzte Patricia Göbel. "Vieles ist geschafft, aber noch nicht alles erreicht. Daher sehe ich das ,Total-E-Quality'-Prädikat als Lob und gleichzeitig als Anreiz, die Chancengleichheit von Frauen und Männern an der WWU weiter zu thematisieren und voranzutreiben."

Bundesweit haben bisher 27 Universitäten und 23 Hochschulen das Prädikat bekommen. Das Zusatzzertifikat Diversity, das seit 2016 verliehen wird, erhielten bislang 15 Universitäten und Hochschulen.

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