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Münster (upm/ja)

Katholische Theologen diskutieren akademische Zukunft

Erstmals "Münsteraner Fachgespräche" zur Relevanz des Studienfachs am 30. Juni und 1. Juli
Logo der Veranstaltung<address>© WWU - Katholisch-Theologische Fakultät</address>
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© WWU - Katholisch-Theologische Fakultät

Am 30. Juni und 1. Juli finden erstmals die "Münsteraner Fachgespräche" zur Zukunft des Theologiestudiums statt. Im Zentrum der Tagung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, Johannisstraße 8-10, stehen Fragen wie "Was bedeutet Studierendenorientierung?", "Welche Relevanz hat die Theologie in der Gesellschaft?" und "Welche Interessen verfolgen potenzielle Arbeitgeber?". Interessierte, vor allem Studenten, sind eingeladen. Eine Online-Anmeldung sowie weitere Informationen zum Programm und zu den Referenten finden sich auf der Internetseite www.muensteraner-fachgespraeche.de.

Vor 50 Jahren war klar, mit welchem Berufsziel jemand katholische Theologie studierte. Die Ausbildung junger Männer zu Theologen zielte darauf ab, sich zum Priester weihen zu lassen. Heute gibt es weit mehr Möglichkeiten, vor allem aber sind viele Studentinnen hinzugekommen: Ziel ist es beispielsweise, Pastoralreferenten, Lehrer sowie Wissenschaftler an katholisch-theologischen Fakultäten auszubilden. Darüber hinaus befürworten manche, dass die Theologie gesellschaftlich eine bedeutendere Rolle spielen sollte - die Fakultäten müssten sich entsprechend neuen Herausforderungen stellen.

In Münster, an der größten katholisch-theologischen Fakultät einer Universität im deutschsprachigen Raum, soll diesen Fragen auf den Grund gegangen werden: Bei den Fachgesprächen werden konkrete Handlungsoptionen für die Profilbildung katholischer  Fakultäten entworfen. Zu den Referenten zählen neben Experten der Universität Münster auch Vertreter von Bistümern, Patoralreferenten und Wissenschaftler anderer Hochschulen.

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