WWU News

Kurse für Senioren und Angehörige: Vorbeugen gegen Betrugsdelikte

Psychologie-Studierende entwickeln Beratungsangebot / Drei verschiedene Schulungen im Januar
Senioren sind für Betrüger und Diebe häufig ein lohnendes Ziel.<address>© Symbolfoto: colourbox.de</address>
© Symbolfoto: colourbox.de

WWU-Studierende im Masterstudiengang Psychologie haben Trainings zur Vorbeugung von Betrug älterer Menschen entwickelt. Sie konzipierten die Kurse in einem Seminar unter der Leitung von Dr. Cathleen Kappes in Kooperation mit Kriminalhauptkommissarin Cordula Mayer von der Polizei Münster.

„Es gibt keine gescheiterten Experimente“

Im Labor mit Prof. Friedemann Kiefer
Biochemiker Prof. Dr. Friedemann Kiefer ist CiM-Gruppenleiter und einer der drei Direktoren des European Institute for Molecular Imaging der Universität Münster.<address>© EIMI/M. Kuhlmann</address>
© EIMI/M. Kuhlmann

Prof. Friedemann Kiefer erforscht am Exzellenzcluster „Cells in Motion“, wie sich Lymphgefäße bilden und erhalten bleiben. Vor kurzem hat er die Professur für Intravitale molekulare Bildgebung am European Institute for Molecular Imaging angetreten. In einem Interview gibt er Einblicke in seine Forschung.

Gibt es eine Moral beim Kopieren?

Bei Vervielfältigungen werden Rechtsfragen oft ausgeblendet – ein Gastbeitrag von Philosoph Reinold Schmücker
Papageien wiederholen gern Aussagen von Menschen und kopieren somit deren Sätze. Die Zeichnung bildete das Motiv der Einladung zur Tagung einer interdisziplinären Forschungsgruppe, die sich mit dem Kopieren aus ethischer Sucht beschäftigte.<address>© Stefan Klatt</address>
© Stefan Klatt

Die Gesellschaft profitiert von den vielfältigen Möglichkeiten des Kopierens, aber gibt es Grenzen? In einem Gastbeitrag beschäftigt sich Prof. Dr. Reinold Schmücker vom Philosophischen Seminar der WWU mit der Kopiertechnik unter ethischen Gesichtspunkten.

Persönliche Highlights im Jahr 2017

Aufruf fand ein großes Echo
Norbert Robers (r.) erkundete mit seiner Tochter Vera die Silfra-Spalte auf Island.<address>© privat</address>
© privat

Der Aufruf der Pressestelle der WWU an die Universitätsangehörigen, ihr persönliches Highlight im Jahr 2017 zu schildern, hat ein großes Echo gefunden. Hier haben wir einige dieser Berichte zusammengestellt, die auf sehr persönliche Weise Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr halten.

Raffaela Busse in der Antarktis: Ein kleiner Einblick in das südlichste Weihnachtsfest der Welt

Zehn Minuten unter der heißen Dusche als Weihnachtsgeschenk
Weihnachten am Südpol<address>© Johannes Werthebach</address>
© Johannes Werthebach

Wenn es einen Ort auf der Welt gibt, an dem man sich um weiße Weihnachten keine Sorgen zu machen braucht, dann ist es der Südpol. Das gilt übrigens auch für Neujahr, Ostern, Mittsommer und Oktoberfest. Hier liegt immer Schnee - und der wird auch genutzt, zum Beispiel für die alljährliche Rodelpartie am Weihnachtsabend.

WWU erhält ein Museum - als Geschenk

Trägerverein schließt Einrichtung / 30 Spielstationen für das Q.UNI Camp
Beim Q.Uni Camp in diesem Sommer kam bereits ein Pendel des Mitmachmuseums zum Einsatz, das Ehrenkonsul Wolfgang Hölker und Studentin Bianca Niedermeier einem der jungen Besucher erklärten.<address>© WWU - Wilfried Hiegemann</address>
© WWU - Wilfried Hiegemann

Das Mitmachmuseum "Bauhof der Sinne" musste aus finanziellen Gründen schließen. Die münstersche Universität hat die gesamte Einrichtung als Geschenk erhalten.

Wissenschaftler analysieren Massenkonsum beim Kleidungskauf

Leitlinien für Nachhaltigkeit beim Käufer entwickelt / "Vielfach wurde der Wandel verschlafen"
Mode ist häufig kurzlebige Massenware.<address>© Symbolfoto: luanateutzi - Fotolia.com</address>
© Symbolfoto: luanateutzi - Fotolia.com

WWU-Wissenschaftler um Ökonomin Dr. Carolin Tewes haben Leitlinien für die Beratung über einen nachhaltigen und umweltbewussten Umgang beim Kleidungskauf entwickelt. Ziel ist, den Anteil billiger und äußerst kurzlebiger Mode ("Fast Fashion") zu reduzieren.

Studierende erforschen "Reformation auf dem Land"

Praxisseminar schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Journalismus / Drei Beispiele in Kurzfassung
Stolz präsentieren die Studenten das landwirtschaftliche Wochenblatt, in dem ihre Beiträge erscheinen (hinten v.l.): Anna-Lena Schumacher, Dennis Poschmann, Simon Kissp, Leonhard Plitt; Mitte (v.l.):): Anne Schmidt, Florian Probst, Eva Barden, Johannes Hitzegrad, Annina Metz. Gisbert Strotdrees (l.) und Prof. Dr. Werner Freitag (r.) haben das Projekt begleitet.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Studierende des Historischen Seminars an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) befassten sich anlässlich des Jubiläums "500 Jahre Reformation" mit den Folgen und Veränderungen durch die Reformation auf dem Land. Die Ergebnisse des Seminars erscheinen als Artikelserie im "Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben".

Blick hinter die Kulissen: Journalisten besichtigen Tierversuchslabor

"Ein ungewöhnlicher Schritt" – Pressetermin zur Vorstellung des "Leitbilds zum ethischen Umgang mit Tieren"
Blick ins Labor: Dr. Sonja Schelhaas, Mitarbeiterin am EIMI der WWU, beantwortet beim Presserundgang die Fragen von ZEIT-Redakteur Fritz Habekuß.<address>© WWU - Norbert Robers</address>
© WWU - Norbert Robers

Der Senat der WWU hat im Oktober 2017 das „Leitbild zum ethischen Umgang mit Tieren in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre“ verabschiedet. Darin wird unter anderem mehr Transparenz in Aussicht gestellt. Die Pressestelle hat dies zum Anlass genommen, Journalisten das European Institute for Molecular Imaging und die Zentrale Tierexperimentelle Einrichtung vorzustellen – ein Erfahrungsbericht.

Medizin-Studienplätze: Studiendekan Dr. Bernhard Marschall bewertet das Urteil des Bundesverfassungsgerichts

"Auch wir werden unser Vergabeverfahren überdenken müssen"
Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der WWU<address>© Daniel Witte/Wattendorf</address>
© Daniel Witte/Wattendorf

Die Studienplatz-Vergabe im Fach Humanmedizin ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) teilweise verfassungswidrig. Norbert Robers sprach mit dem Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, Dr. Bernhard Marschall, über die möglichen Folgen dieses Urteils.

Forschung zu den Folgen von „Fake News“

Eine Million Euro für Projekt zur Widerstandsfähigkeit der Demokratie
Dr. Lena Frischlich und ihr Team aus Nachwuchswissenschaftlern untersuchen die Auswirkungen von Online-Propaganda.<address>© Susanne Luedeling</address>
© Susanne Luedeling

Für das Projekt "Demokratische Resilienz in Zeiten von Online-Propaganda, Fake News, Fear und Hate speech“ erhalten Kommunikationswissenschaftler der WWU eine Förderung von knapp einer Million Euro vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

Chemie: Münstersche Verbindung als "Molekül des Jahres" nominiert

Fachzeitschrift stellte Kandidaten zur Wahl / Prof. Dr. Günter Haufe über die Reize und Herausforderungen der organischen Synthesechemie
Prof. Dr. Günter Haufe<address>© UKM/Fotozentrale</address>
© UKM/Fotozentrale

Wissenschaftlern um Prof. Dr. Günter Haufe vom Organisch-Chemischen Institut ist eine Ehre zuteilgeworden: Die Fachzeitschrift „Chemical & Engineering News“ hat das in der Gruppe synthetisierte Molekül "Nortricyclentriol" auf die Liste der sieben "coolsten" im Jahr 2017 synthetisierten Verbindungen gesetzt.

Ein Protein bestimmt das Schicksal von Urkeimzellen

Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" zeigen, wie Urkeimzellen ihrer Bestimmung folgen und sich zu Spermien und Eizellen entwickeln
Links: Urkeimzellen (grün) im Zebrafischembryo – zu erkennen an ihrer runden Form. Rechts: Fehlt das Protein Dead End, differenzieren sie sich in Körperzellen, hier in typisch längliche Muskelzellen.<address>© T. Gross-Thebing et al./Dev Cell</address>
© T. Gross-Thebing et al./Dev Cell

Wenn sich ein Organismus entwickelt, muss sich jede Zelle für ihre spätere Aufgabe spezialisieren. Forscher des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ zeigen nun: Ein bestimmtes Protein sorgt dafür, dass Urkeimzellen sich zu Spermien und Eizellen entwickeln.

Mit Mathe durch Münsters Innenstadt

Mathematik-Didaktiker schicken Schüler mit dem Smartphone auf „Rechen-Tour“
Am Brunnen auf dem Domplatz: die Station &quot;So viel Regen!&quot;<address>© WWU/Peter Leßmann</address>
© WWU/Peter Leßmann

Mathematik-Didaktiker der WWU um Prof. Dr. Stanislaw Schukajlow haben einen „Mathe-Rundgang“ durch die münstersche Innenstadt ausgearbeitet, der sich per Smartphone erkunden lässt. Ein Bericht aus der Universitätszeitung "wissen|leben".

Gefördert und gut vernetzt

WWU begrüßt so viele Stipendiaten wie nie zuvor
Die WWU übergab 230 besonders talentierten und engagierten Studierenden eine Stipendien-Urkunde.<address>© WWU/Thomas Mohn</address>
© WWU/Thomas Mohn

Die WWU begrüßte jetzt die 230 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Stipendienprogramms ProTalent – und damit so viele wie noch nie. Zum Auftakt des neuen Förderjahres 2017/2018 überreichte Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Studium und Lehre, die Stipendienurkunden an die Studierenden.