WWU News

Ausstellung "Geistwürfe" im münsterschen Schloss

Plakate mit Wissenschaftsbezug von Stefan Klatt vom 18. Dezember bis 5. Januar zu sehen
Eines der ausgestellten Plakate<address>© Stefan Klatt</address>
© Stefan Klatt

Die Ausstellung "Geistwürfe" zeigt das kreative Schaffen Stefan Klatts, Geschäftsführer der Kolleg-Forschergruppe "Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik", anhand einiger von ihm entworfener Plakate. Die "Aushänge" sind vom 18. Dezember bis 5. Januar im münsterschen Schloss zu sehen.

Forscher der Uni Münster entschlüsseln das Genom des Beutelwolfs

In der Natur ausgestorben, aber dank viel Alkohol „lebt“ er wieder
Dr. Liliya Doronina und PD Dr. Jürgen Schmitz von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster ist es gelungen, die genaue Abstammung des ausgestorbenen Beutelwolfs zu rekonstruieren.<address>© Christoph Steinweg, LWL</address>
© Christoph Steinweg, LWL

Im Jahr 1982 wurde der Beutelwolf offiziell für ausgestorben erklärt. Wegen seiner dunklen Streifen auch Tasmanischer Tiger genannt, war er das größte fleischfressende Beuteltier, das in modernen Zeiten auf dem australischen Kontinent gelebt hat. In einem internationalen Genom-Konsortium lüfteten Dr. Liliya Doronina und PD Dr. Jürgen Schmitz von der WWU nun die Geheimnisse der Abstammung des verschwundenen Vierbeiners.

Evangelische Fakultät ernennt Joachim Gauck zum Ehrendoktor

400 Gäste bei Festakt im münsterschen Schloss / Ehemaliger Bundespräsident betont Wert der Toleranz
Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Hans-Peter Großhans (r.), überreicht Joachim Gauck die Ehrenurkunde.<address>© WWU - Peter Lessmann</address>
© WWU - Peter Lessmann

Die Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster hat am Montag (11. Dezember) dem früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck die theologische Ehrendoktorwürde verliehen. Zu dem Festakt im münsterschen Schloss kamen rund 400 Gäste aus Wissenschaft, Kirche, Politik und Bürgerschaft.

Nächste Kinder-Uni: Junior-Studierende werden zu Detektiven

Schaurig-schöne Weihnachten beim Rätseln mit der "Schlossplatzbande"
Junior-Studierende werden zu Detektiven<address>© Kinder-Uni der WWU</address>
© Kinder-Uni der WWU

Bei der Kinder-Uni am 15. Dezember wird es spannend: Dann bitten die "Schlossplatzbande" und ihr Erfinder, Germanist Dr. Dr. Hans-Joachim Jürgens, die Junior-Studierenden bei einem neuen Fall um Hilfe. Beginn ist um 16.15 Uhr im Hörsaal H1 am Schlossplatz.

Erweiterung der Gruppenarbeitsbereiche in der ULB

<address>© ULB - Nina Tollkötter</address>
© ULB - Nina Tollkötter

Nach einwöchiger Umbauphase konnte der Recherchesaal der Universitäts- und Landesbibliothek wieder für die Nutzerinnen und Nutzer freigegeben werden. Die ULB verfügt nun über 52 weitere Gruppenarbeitsplätze, die in akustisch angenehmer Atmosphäre zum kollaborativen Arbeiten einladen.

Oles Dubrovski vom Technion, der Technischen Universität in Haifa, studiert drei Monate lang an der WWU

Das richtige Wetter fürs Lernen
Oles Dubrovski genießt seinen Aufenthalt in der Universitätsstadt Münster – nicht trotz, sondern wegen des Wetters.<address>© WWU - Norbert Robers</address>
© WWU - Norbert Robers

Meist scheint in Israel die Sonne, die Sommer sind heiß, selbst die Winter bieten zwischen Naharija und Eilat angenehme Temperaturen. Umso erstaunlicher, dass Oles Dubrovski, der in der nord-israelischen Stadt Haifa lebt und nach einem dreimonatigen WWU-Aufenthalt bald wieder in seine Heimat zurückkehrt, vor allem eines an Münster vermissen wird: das Wetter.

Physiker laden zum Weihnachtskolloquium ein

Gerd Ganteför spricht über „Visionen der Naturwissenschaften“
Prof. Dr. Gerd Ganteför<address>© Stephan Wagner</address>
© Stephan Wagner

Physiker Gerd Ganteför, Professor an der Universität Konstanz, bezeichnet sich selbst als Querdenker. Etliche seiner Thesen werden kontrovers diskutiert. Beim Weihnachtskolloquium des Fachbereichs Physik am 14. Dezember spricht er über „Visionen der Naturwissenschaften“.

Mehr als 1.000 antike Siegelabdrücke entdeckt

Funde in einem spätantiken Gebäudekomplex deuten auf eine bislang unbekannte Kirche hin
Siegelabdrücke aus dem Archiv von Doliche<address>© Forschungsstelle Asia Minor</address>
© Forschungsstelle Asia Minor

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Uni Münster haben in der Südosttürkei einen großen Fund an Siegelabdrücken gemacht. „Die einzigartige Artefaktgruppe aus mehr als 1.000 Stücken, die aus dem städtischen Archiv der antiken Stadt Doliche stammen, gibt viele Einblicke in die griechisch-römische Götterwelt.

100.000 Euro für internationales Forschungsmarketing der WWU

Jury zeichnet Konzept zu "Frauen in der Forschung" aus
Mit "WiRe" sollen insbesondere Frauen in den MINT-Fächern angesprochen werden.<address>© lightpoet/fotolia.com</address>
© lightpoet/fotolia.com

Die WWU ist Preisträgerin des Ideenwettbewerbs "Internationales Forschungsmarketing" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Konzept "WiRe – Women in Research" des International Office der WWU überzeugte die Jury und wird mit 100.000 prämiert.

Wie Worte in der Politik wirken

Vortrag von Ex-Ministerin Svenja Schulze am 12. Dezember
<address>© SPD-Landtagsfraktion</address>
© SPD-Landtagsfraktion

Im Wintersemester 2017/18 lädt das Germanistische Institut der WWU wieder alle Interessierten zu der öffentlichen Vortragsreihe "Germanistik im Beruf" ein. Der thematische Schwerpunkt in diesem Semester lautet "Politik". Am Dienstag, 12. Dezember, ist die ehemalige NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zu Gast.

"ERC Consolidator Grants“ für Andrea Rentmeister und Timo Betz

Chemikerin und Physiker erhalten Millionenförderungen des Europäischen Forschungsrats
Prof. Dr. Andrea Rentmeister und Prof. Dr. Timo Betz<address>© WWU/Laura Grahn, Laura Schenk</address>
© WWU/Laura Grahn, Laura Schenk

Doppelter Erfolg: Zwei "Consolidator Grants" des Europäischen Forschungsrats (ERC) gehen an Wissenschaftler der WWU: Chemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister und Physiker Prof. Dr. Timo Betz erhalten je eine der begehrten Förderungen in Höhe von zusammen fast vier Millionen Euro.

Zwei Publikationen auf Bestenliste von "Optics & Photonics News"

Fachzeitschrift kürt Arbeiten aus dem Team von Prof. Dr. Cornelia Denz
Physiker Robert Meißner (oben) und Biologe Wade Sugden<address>© CiM - Peter Grewer</address>
© CiM - Peter Grewer

Zwei Publikationen von Forschern um Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz haben es auf die Liste der 30 besten Arbeiten des Jahres 2017 der Fachzeitschrift "Optics & Photonics News" geschafft. Die Zeitschrift erinnert zum Jahresende traditionell an die Forschungshöhepunkte aus den Bereichen Optik und Photonik.

Neues Institut für Verbraucherwissenschaften: WWU im Gründerkonsortium

Fünf Partner im Gründungsverbund

Das Virtuelle Institut für Verbraucherwissenschaften will durch interdisziplinäre Forschung eine evidenzbasierte und empirisch gestützte Verbraucherpolitik erarbeiten. Die Gründung des IfV mit Sitz in Düsseldorf plant die WWU gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Universität zu Köln, der Universität Siegen sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Weltnaturschutzorganisation erklärt Weidenammer zur weltweit vom Aussterben bedrohten Art

Studie mit münsterscher Beteiligung als Grundlage / Dramatische Entwicklung in den vergangenen Jahren
Illegal gefangene Weidenammern in China<address>© Huang Qiusheng</address>
© Huang Qiusheng

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die Weidenammer, einen sperlingsgroßen Singvogel, auf der weltweiten Roten Liste gefährdeter Arten auf den Status „vom Aussterben bedroht“ hochgestuft. Die Einstufung beruht maßgeblich auf einer Studie aus dem Jahr 2015, an der WWU-Landschaftsökologe Dr. Johannes Kamp beteiligt war.

Deutsch-niederländisches Projekt soll Händehygiene von Kindern verbessern

Ergebnisse dienen der Erarbeitung altersgerechter Unterrichtsmaterialien
Um die richtige Händehygiene bei Grundschulkindern geht es bei einem neuen Forschungsprojekt unter Leitung von Wissenschaftlern der WWU Münster<address>© K. Becker</address>
© K. Becker

Händewäschen ist im Kampf gegen die Verbreitung von Krankheitserregern immens wichtig. Gemeinsam mit Kollegen der deutsch-niederländischen Grenzregion haben Forscher des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und des Instituts für Erziehungswissenschaften der WWU die Händehygiene von Grundschülern untersucht. Mithilfe ihrer Ergebnisse wird anschließend altersgerechtes Unterrichtsmaterial erarbeitet.