Innovative Prüfungsformen
Prüfungsformen werden entsprechend der Kompetenzen, die im zugehörigen Modul vermittelt werden, gewählt. Dem liegt die Überzeugung zu Grunde, dass in den Prüfungen nicht mehr nur Lehrinhalte, sondern vor allem der Kompetenzerwerb überprüft wird. Das kann bei einem angehenden Lehrer zum Beispiel die Gestaltung einer Seminarstunde und in einem forschungsorientierten Modul das Verfassen eines Projektberichtes sein.
Der Einsatz innovativer Prüfungsformen bedeutet für Lehrende, dass sie ihre eigene Aufgabe als Prüfer überdenken. Zwar können und sollen die Hierarchien innerhalb einer Prüfung nicht aufgehoben werden, allerdings sollen sich Prüfer und Prüfling in kompetenzorientierten Prüfungen so begegnen, dass es zu einem gegenseitigen Austausch kommt und der Prüfling die Prüfungssituation aktiv mitgestalten kann. Nur so können Diskurs-, Handlungs- oder Interaktionskompetenzen erprobt und überprüft werden.
In folgender Liste finden Lehrende Anregungen für innovative Prüfungsformen. Diese Liste wird fortwährend aktualisiert und erweitert.
- Projektbericht
- Posterpräsentation / Postersession
- Podiumsdiskussion / Panel-Simulation
- Simulationen von berufsnahen Situationen
- Planspiel
- Rollenspiel
- Portfolio
- Moot Court
- Fallbeispiel / Fallstudie
- Forschungsauftrag (Forschendes Lernen)
- Fiktiver Forschungsantrag
- Fiktives Forschungsexposé
Ansprechpartner
Abt. Qualität der Lehre Birgit HenneckeSchlossplatz 2
Zimmer 63
Tel.: +49 251 83-22297
Fax: +49 251 83-21543
birgit.hennecke@
uni-muenster.de
