Archiv

Kein Schloss für Könige und Prinzessinnen

Grundstein wurde vor 250 Jahren gelegt / Führungen zum Tag des Offenen Denkmals
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Seit rund 70 Jahren ist das Residenzschloss Münster Hauptgebäude der Universität Münster. Dass der Bau einmal der Forschung und Lehre – und ihrer Verwaltung – dienen würde, war am Tag seiner Grundsteinlegung am 26. August 1767 nicht absehbar. Anlässlich der Grundsteinlegung vor 250 Jahren hat Dr. Eckhard Kluth, Kustos der WWU, die Geschichte des Schlosses für die Universitätszeitung nacherzählt. Außerdem organisiert er den "Tag des Offenen Denkmals", bei dem in diesem Jahr das Schloss im Mittelpunkt steht. Mit Führungen, Vorträgen und einer Ausstellung kann jeder einen Eindruck vom Schlaun'schen Bauwerk bekommen. Der Eintritt ist frei.

Skulpturen ohne Worte

Sommerrätsel 2017 arbeitet Skulptur Projekte pantomimisch auf
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© muenster.de

Die Skulptur Projekte prägen in diesem Sommer das gesamte Stadtbild und sind in jedermanns Munde. Das nehmen der Verein Bürgernetz - büne e.V. und das Presseamt der Stadt zum Anlass, um das Sommerrätsel dieses Jahr besonders interessant aufzuarbeiten. Mit der Pantomimin Tashina Mende werden - erstmals in Videoformat - sechs Rätsel gestellt, die es zu lösen gilt. Die kurzen Clips, die in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Sven Stratmann enstanden, behandeln drei alte und drei neue Skulptur Projekte. Montags gibt es jeweils das Rätsel, mittwochs einen Tipp und freitags die Auflösung. Mitmachen kann man auf der offiziellen Seite des Sommerrätsels 2017.

Sturm im Hafen

Wolfgang-Borchert-Theater stellt neuen Spielplan vor / Freier Eintritt durch Kultursemesterticket
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© WBT Münster

Das Wolfgang-Borchert-Theater wird in der kommenden Spielzeit sein angestammtes Haus im Flechtheim-Speicher verlassen und Shakespeares "Der Sturm" als Open-Air-Spektakel im Hafen inszenieren. Die Spielzeit startet am 9. September mit der bilingualen Uraufführung "Die Schroffensteins - eine Familienschlacht" in deutscher und russischer Sprache nach Kleists Erstlingswerk. Weitere Highlights der insgesamt sieben Neuinszenierungen sind "Harold und Maude" und der Monolog "Ich werde nicht hassen" über das Bombardement der israelischen Luftwaffe im Gaza-Krieg.

Das Philosophische Café, das vom WBT und dem Philosophischen Seminar gemeinsam organisiert wird, findet am 15. Oktober und 3. Dezember 2017 und am 4. Februar, 15. April und 3. Juni 2018 statt. Hier ist für alle Besucher der Eintritt frei. Studierende können mit dem Kultursemesterticket auch die regulären Theatervorführungen kostenlos besuchen. Ausgenommen sind Premieren, Silvestervorstellungen, Gastspiele, Konzerte und andere Sonderveranstaltungen.

Wem gehört eigentlich die Stadt?

Blumenberg Lectures 2017 begleiten Skulptur Projekte
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© Kulturbüro / Brigitte Nussbaum

Bereits vor zehn Jahren haben die Blumenberg Lectures die Skulptur Projekte mit Vorträgen und Workshops ergänzt. Dieses Mal werden mit dem Thema "Metaphern des Gemeinsinns – Contesting Common Ground“ wichtige Fragen gestellt, um unsere Auffassung von von Gemeinschaft, Leben, Stadt und vielem mehr auf die Probe zu stellen.

Im Juridicum oder im Fürstenberghaus finden die zehn Veranstaltungen ihren Raum in der Öffentlichkeit, die genaue Liste der einzelnen Lectures findet man auf der Seite der Uni. Dort kann man auch entnehmen, ob der Vortrag auf deutsch oder englisch gehalten wird. Los geht es am Montag, 12. Juni, um 18 Uhr im F-Haus. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings ist die Platzzahl begrenzt.

Benannt sind sie übrigens nach dem münsterschen Philosophen Hans Blumenberg. Zu seiner Lebzeit beschäftigte er sich schon früh mit Metaphern und ihrer Wirkung.

DAS münstersche Kunstereignis hat begonnen

Diesjährige Skulptur Projekte mit zwei Kunstwerken auf Uni-Gelände vertreten
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© WWU Kulturbüro/bn

Alle zehn Jahre sind in der Stadt Münster aktuellste Positionen der bildenden Kunst zu sehen. Insgesamt sind bei den Skulptur Projekten 35 Werke zu sehen, einige davon an mehreren Standorten. Unter anderem auf dem Unigelände installiert ist "Laboratory Life" von Andreas Bunte. Plakate am H1 verweisen über QR-Codes auf Kurzfilme, die Alltagshandlungen und -prozesse zeigen.

Bilder zu den Kunstwerken, die von den Skulptur Projekte 1977 bis 2007 auf WWU-Gelände verblieben sind, hat das Kulturbüro der Uni auf seinem Facebook-Kanal zusammen getragen. Hier kann zum Beispiel Richard Artschwagers "Fahrradständermonument" bewundert werden, das eigentlich vor dem AStA-Häuschen steht und für die Dauer der diesjährigen SPM in der Partnerstadt Marl aufgestellt wurde.

Verwandte Nähe

Gemeinsame Ausstellung von Haus der Niederlande und Apostelkirche
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© HdNl

Die stille Würde, die den Skulpturen von Käthe Kollwitz innewohnt, spiegelt sich in den Figuren, die die niederländische Künstlerin Lotta Blokker derzeit im Haus der Niederlande zeigt. Im Schatten der Skulptur Projekte ist gemeinsam mit der nahe gelegenen Apostelkirche eine kleine, feine Schau entstanden, die bis zum 27. August einen nachdenklichen Blick auf den Menschen ermöglicht. Im Mittelpunkt der Ausstellung im Haus der Niederlande steht die Skulptur "Secret" von Lotta Blokker, die gemeinsam mit Fotografien des Entstehungsprozesses ausgestellt wird. Sie entstammt der Serie „The Hour of the Wolf“, zu der insgesamt neun großformatigen Bronzefiguren zählen und von der die übrigen acht Skulpturen in der Apostelkirche stehen. Dort sind außerdem 18 Grafiken und fünf Skulpturen von Käthe Kollwitz zu sehen.

Sex and Crime im Mittelalter

Uraufführung über "Täufer" im Wolfgang-Borchert-Theater
Das Neue Jerusalem
© Wolfgang-Borchert-Theater

Sex and crime, Fanatismus versus Realismus, Idealismus gegen Machtpoker – wahrhaft zeitlose Themen, die auch knapp 500 Jahre nach der Herrschaft der "Täufer" in Münster aktuell sind. Das Wolfgang-Borchert-Theater hat sich anlässlich des Refomationsjubliläums ein Stück über Jan Beuckelsson, besser bekannt als Jan van Leiden, und Jan Mathys samt Konsorten von der Autorin Arna Aley auf den Leib schneidern lassen. Karten für "Das neue Jerusalem" können online gebucht werden.

Schöne Töne trotz Besatzung

Wissenschaftler erforschen Musikleben Norwegens
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© WWU - Anna Overmeyer

Musikwissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nehmen unter Leitung von Prof. Dr. Michael Custodis die deutsche Besatzung Norwegens (1940-1945) sowie die Vorgeschichte unter die Lupe. Dafür sagte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Institut für Musikwissenschaft eine Förderung zu in Höhe von 500.000 Euro für drei Jahre. Das Projekt "The German Dominance of Music in Norway 1930-45" ist Teil eines deutsch-norwegischen Forschungsverbunds, der das Musikleben in Norwegen vor, während und nach der deutschen Okkupationszeit aufarbeitet.

Von der Renaissance bis zum Punk

Voller Erfolg für die "Neuen Wände"

Die "Neuen Wände" waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Das Festival der Hochschulkultur, das zum dritten Mal stattfand, vereinte über 600 Akteure auf den Bühnen des Theaters Münster. Von der Renaissance bis zum Irish-Folk-Punk reichte die musikalische Spannbreite, auch Theatergruppen, Tanzensembles und Modemacher zeigten ihr Können. Impressionen von den drei Tagen sind auf dem Facebook-Auftritt des Kulturbüros zu finden.

Dramaturgen am Stammtisch

Neue Veranstaltungsreihe des Theaters Münster
Stadttheater
© Theater Münster/Oliver Berg

Was macht eigentlich ein Dramaturg? Warum sind alle Schauspieler nackt über die Bühne gelaufen? Könnte nicht mal wieder der "Hamlet" gezeigt werden? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich die Dramaturgen des Theaters Münsters bei der neuen Veranstaltungsreihe "DramaTisch". Der Dramaturgen-Stammtisch startet am Donnerstag, 11. Mai, um 18 Uhr im Theatertreff und soll künftig viermal in der Spielzeit stattfinden. Die Veranstaltung ist kostenlos, Zählkarten gibt es an der Theater- beziehungsweise Abendkasse.

Spenden für die Jungtalente

Benefizkonzert in der Musikhochschule war musikalischer und finanzieller Erfolg
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© WWU/Peter Grewer

Vergangenes Wochenende waren die Mitglieder des Alumni-Clubs WWU Münster zum exklusiven Benefizkonzert "Alumni-Club Meets Music" eingeladen. Studierende der Musikhochschule Münster spielten und sangen unter anderem Werke von Trevino, Lehár und Debussy. Die Spenden der Konzertbesucher kommen den ProTalent-Stipendien für Studierende der Musikhochschule zugute, weitere Spenden werden gerne entgegen genommen. Im Rahmen des WWU-Deutschlandstipendienprogramms werden damit besonders leistungsstarke und engagierte Studierende gefördert.

Jeder rettet einen Afrikaner

Wolfgang-Borchert-Theater unterstützt Brunnenbau in Kenia
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© duema-media

In Kooperation mit der münsterschen Göhde-Stiftung hat das Wolfgang-Borchert-Theater einen Brunnen im kenianischen Eletepesi finanziert, der nun fertiggestellt wurde. Mit den Erlösen der Vorstellungen von "Benefiz. Jeder rettet einen Afrikaner" hat das WBT seit Herbst 2012 fast 30.000 Euro für das Projekt gesammelt. Am Sonntag, 30.4., werden bei einer Matinée ab 11 Uhr für alle Interessierten nähere Informationen zum Brunnenbau und der Göhde-Stiftung vorgetragen. Auch die Studenteninitiative Weitblick e.V. stellt ihren Einsatz für Kenia vor.

Vielfältige Poesie

Vorbereitungen auf das Lyrikertreffen Münster
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© Stadt Münster

Lyriklesungen, Poetry Slams und Videoclips bereiten während der "Poetry 2017", die bis Mitte Mai läuft, auf das alle zwei Jahre stattfindende internationale Lyrikertreffen Münster vor. Unter anderem sind die Poesiefilme zu sehen, die vor einem halben Jahr beim "ZEBRA Poetry Film Festival" ausgezeichnet wurden. Die Veranstaltungen sind über die ganze Stadt verteilt.

Filmwerkstatt sucht Drehbuchschreiber

Einsendeschluss für Hörspielwettbewerb ist der 15. Mai
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© Filmwerkstatt Münster

Die Filmwerkstatt Münster ruft Drehbuchschreiber zu einem Hörspielwettbewerb auf. Gesucht werden Geschichten, die sich zu einem etwa 15-minütigen Hörspiel vertonen lassen. Ob Krimi, Liebesgeschichte oder Science-Fiction: Das Thema ist dabei völlig frei. Das Gewinner-Drehbuch wird in der Filmwerkstatt vertont und am 2. Juli live in der Blackbox im Cuba aufgeführt. Einsendeschluss ist der 15. Mai unter film@muenster.de. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0251 2303621 zu bekommen.

Spürnasen auf der Suche nach dem großem Schatz

Freuynde und Gaesdte spielen "Das Hompesch-Dokument"
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© Freuynde und Gaesdte

Aus dem Nachlass Ferdinand von Hompeschs, eines Großmeisters des Malteserordens, taucht ein Dokument auf, welches zu einer antiken Kostbarkeit führen soll. Ein vierköpfiges Team macht sich auf den Weg, um das Geheimnis des Hompesch-Dokuments zu lösen und die Reliquie zu finden. Das sechsköpfige Ensemble der Freuynde und Gaesdte bringt die moderne Schatzsuche vom 26. bis zum 29. April jeweils um 19.30 Uhr in der Friedenskapelle in Münster auf die Bühne.

Late Night mit Bläsern

NordWestBlech rocken im Wolfgang-Borchert-Theater
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© NordWestBlech

Zum fünften Mal werden NordWestBlech am Freitag, 21. April, ab 22.30 Uhr im Flechtheim-Speicher Rock- und Popmusik von ABBA, Lady Gaga und vielen anderen zum besten geben. Das Konzert des Blechbläserquintetts ist Teil der einmal im Monat im Wolfgang Borchert Theater stattfindenden Late Night-Reihe "Das rote Sofa". Der Eintritt ist frei.

Kartenvorverkauf für "Neue Wände"

Tickets kosten zwischen 3,50 und acht Euro
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© Neue Wände

Der Kartenvorverkauf für das studentische Kulturfestival "Neue Wände" hat begonnen. Erhältlich sind die Tickets, die zwischen 3,50 und acht Euro kosten, an der Theaterkasse und im WN-Ticketshop, Prinzipalmarkt 13/14. Das Festival findet vom 5. bis 7. Mai statt und vereint rund 35 Kulturgruppen und 600 Akteure auf den Bühnen des städtischen Theaters.

Das aktuelle UKK-Magazin ist erschienen

Themen sind unter anderem die Skulptur Projekte und die "Neuen Wände"
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© WWU Kulturbüro

Ab sofort liegt das aktuelle UniKunstKultur-Magazin in den Campus-Info-Towern und in Cafés in der Innenstadt aus. Themen sind unter anderem die Skulptur Projekte, dessen Archiv von den Kunstwissenschaftlern der WWU wissenschaftlich aufgearbeitet wird, und das studentische Kulturfestival "Neue Wände". Außerdem wird die Kunstrezeption von Kindern und das Leben als Straßenkünstler unter die Lupe genommen. Die Online-Version kann hier als PDF heruntergeladen werden, wer das Heft auf Papier zugeschickt haben möchte, muss nur eine E-Mail ans Kulturbüro schreiben.

Neuer musikalischer Leiter für Oratorienchor

Englische Chormusik im Mittelpunkt des ersten Programms
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© Mathias Staut

Der Oratorienchor Münster hat einen neuen Dirigenten. Mathias Staut ist hauptberuflich Studienrat am Comenius-Gymnasium Düsseldorf. In der Landeshauptstadt leitet er außerdem den Hauptchor und den Opernchor beim Düsseldorfer Mädchen- und Jungenchor sowie das semiprofessionelle Vokalensemble "junger kammerchor düsseldorf". Als Lehrbeauftragter des Instituts für Musikpädagogik der WWU studiert er mit dem Oratorienchor Münster derzeit Benjamin Brittens "Festival Te Deum" und Hubert Parrys Hymne "Jerusalem" ein. Als Hauptstück wird Ende September das "Magnificat" des zeitgenössischen englischen Komponisten John Rutter zur Aufführung kommen.

Sonderförderung für interkultuelle Impulse

Projektanträge müssen bis 15. April eingereicht werden
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© nrw lfdk

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste fördert künstlerische Projekte mit Geflüchteten. Der kulturelle Austausch auf Augenhöhe steht bei dieser Sonderprojektförderung im Zentrum. Die Förderung ist offen für alle Formen künstlerischer Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen jeden Alters. Pro Projekt können bis zu 8000 Euro ausgeschüttet werden, Bewerbungsende ist der 15. Apri.

Leipziger Buchpreis für WWU-Historikerin

Biografie über Kaiserin Maria Theresia
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© WWU - Peter Grewer

In der Nachwelt hat sich das Bild der mädchenhaften, mit weiblichen Tugenden ausgestatteten Kaiserin festgesetzt. Prof. Barbara Stollberg-Rilinger zeichnet das Bild einer Frau, die mit Tugenden, die normalerweise Männern zugeschrieben werden, Thron und Reich im Kampf gegen Preußenkönig Friedrich II behauptete. Ihre Biografie über die österreichische Kaiserin Maria Theresia, die im Verlag C.H. Beck erschienen ist, ist nun bei der Leipziger Buchmesse als bestes Sachbuch ausgezeichnet worden.

Neue Meister

LWL-Museum hat Kunst des 20. Jahrhunderts neu strukturiert
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© Renata Davringhausen, c/o Dr. Eimert

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz hat seine Ausstellungsräume zur Kunst des 20. Jahrhunderts komplett überarbeitet. Über 70 Objekte aus der Museumssammlung zeichnen in acht Räumen den Weg der Neuen Sachlichkeit nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, über die expressiven Ausdrucksweisen der Brücke-Maler bis hin zur immer abstrakteren formalistischen Kunst des Bauhaus und der deutschen abstrakten Malerei nach. Deutlicher als zuvor kommen die Bezüge westfälischer Künstler zur großen deutschen und internationalen Kunstszene zur Geltung. Gezeigt werden nun auch Bilder und Objekte, die bislang nicht der Öffentlichkeit zugänglich waren.

Produktionsblase

Kunsthalle Münster bietet Raum für ein Projekt von Samuel Treindl
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© S. Treindl

Unter Verwendung einfacher Materialien und nachvollziehbarer Methoden entwickelt Samuel Treindl Skizzen, Modelle und Prototypen. Unterschiedliche Versuchsanordnungen im Bereich der Produktion und Materialforschung geben Anstoß für weiterführende, sich wiederholende Prozesse. In der "Produktionsblase" werden bildhauerische Abläufe mit selbst entwickelten Materialien ausgeführt. Die so entstehenden Strukturen verdichtet Treindl zu einer architektonischen Installation, die bis zum 23. April in der Kunsthalle Münster, Speicher II, Hafenweg 28, zu sehen ist.

Die beste Band der Welt

Lesung aus Biografie über "Die Ärzte"
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© Jens Pussel

Stefan Üblacker ist der Autor der autorisierten Biografie "DAS BUCH Ä "der Punkband "Die Ärzte". Er kennt die Band seit über 15 Jahren und macht im Zuge seiner Lesetour in Münster halt. Begleitet wird er vom Duo "Reis against the Spülmaschine", das zwischendurch Songs der Band spielt. Filme, Fotos, Lieder, Lesung und ein bisschen Quatsch verspricht der Abend am 26. März ab 19 Uhr in der Schnabulenz, Geiststraße 50, bei dem sich alles um "die beste Band der Welt" dreht.

Drei Könner und Unterhalter

Philharmonie für Alle spielt Rossini, Ibert und Mozart
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© Einklang - Philharmonie für Alle

Hohe musikalische Qualität, Begeisterung für lebendiges Musizieren und Neugier auf Unerhörtes verspricht "einklang - Philharmonie für Alle". Das 2011 gegründete Orchester spielt das nächste Mal am 19. März um 18 Uhr im Westfalen Forum, Industrieweg 43, 48155 Münster, und am 23. März um 20 Uhr im TextilWerk, Industriestraße 5, 46395 Bocholt. Zu hören sind unter der Leitung von Josef Harder Werke von Gioacchino Rossini, Jaques Ibert und Wolfgang Amadeus Mozart.

Zaubern, Lauschen, Wetteifern

"Lange Nacht der Bibliotheken" am 10. März
Buecherei Innen
© Stadt Münster

Normalerweise liegt der Zauber zwischen zwei Buchdeckeln, bei der "Langen Nacht der Bibliotheken" wird Stephan Lammen in der Stadtbücherei Münster leibhaftig eine neue Dimension der Illusionskunst vorführen. Am Freitag, 10. März, stehen außerdem ein Liederabend, ein Poetry Slam und eine Bücherwerkstatt ab 19 Uhr auf dem Programm. Die Stadtbücherei am Alten Steinweg ist an diesem Tag bis 23 Uhr geöffnet.

Literatur(On)Line

Service der Stadt bringt Literatur nach Hause
LiteraturLine
© Frank Vinken

Bereits seit 2001 bietet das Kulturamt der Stadt Münster die LiteraturLine an. Autoren können hier ihre geschriebenen Texte einsprechen und so Interessierten die Möglichkeit geben, diese ganz persönlich zu erleben. Die Spannbreite recht dabei von Kurzprosa über Lyrik, Kostproben von Märchen oder Krimis bis hin zu Hörspielen, Kabarett oder Klangcollagen. In diesem Monat ist Sarah Meyer-Dietrich an der Reihe. Sie liest aus ihrem Debütroman "Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen".

Drei, zwei, eins - Moore!

LWL-Ausstellung geht in die letzte Runde
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© LWL

Zwei Wochen ist die Sonderausstellung zu Henry Moore noch im LWL-Museum für Kunst und Kultur zu sehen. Und als seien die präsentierten Werke des britischen Bildhauer und seiner europäischen Zeitgenossen noch nicht Anreiz genug, hat das Museum für den Endspurt zahlreiche Sonderaktionen im Angebot. Neben kostenlosen Führungen und verlängerten Öffnungszeiten steht bis zum 19. März auch eine Verkostung englischen Biers und ein Konzert des Mendelssohn-Quartetts des Sinfonieorchesters Münsters auf dem Programm.

Über Malerei

Arbeiten von Cornelius Völker in der Kunsthalle Münster
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© Cornelius Völker

Seit fast 25 Jahren spielt Farbe in der Malerei von Cornelius Völker eine entscheidende Rolle. In der Schau "About Painting" zeigt die Kunsthalle Münster vor allem Werke aus den Jahren 2011 bis 2016. Zu sehen sind die Gemälde, von denen viele erstmals gezeigt werden, bis 28. Februar. Cornelius Völker, geboren 1965 in Kronach, lebt und arbeitet in Düsseldorf und New York. Seit 2005 ist er Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster.

Schönheit der Erde

Konzert im Planetarium
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© LWL-Naturkundemuseum

Ein Mix aus Musik, Zitaten und astronomischen Erklärungen zum Sternenhimmel erwartet die Zuhörer am Samstag, 25. Februar, um 19.30 Uhr im Planetarium Münster. Roswitha Meyer (Flöte) und Tilmann Albrecht (Cembalo) untermalen mit Musik von Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti Bilder der Erde, gesehen aus dem Weltall. Dazwischen sind Zitate von Astronauten aus dem Buch "Der Heimatplanet" des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau zu hören. LWL-Planetariumsleiter Dr. Björn Voss erläutert den Sternenhimmel.

Künstler statt Dienstleiter

Lars Wentrup zeigt Münster-Motive im Vintage-Stil
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© Lars Wentrup

Sein Geld verdient Lars Wentrup überwiegend als Grafikdesigner in seiner eigenen Agentur. In seiner Freizeit entwickelt er Postkarten im Stil der 1950er Jahre mit Motiven aus seiner Heimatstadt Münster. „Ich genieße den Luxus, mir Zeit zu lassen. Dann agiere ich als Künstler und nicht als Dienstleister“, sagt Wentrup. Eine Auswahl seiner Bilder in Plakatgröße ist vom 5. März bis zum 27. April im Kulturbahnhof Hiltrup zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Grenzen sprengen

Filmbüro Bremen schreibt Förderpreise für Videokunst aus
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© Filmbüro Bremen e.V.

Ob klassisch linear erzählt oder die Grenzen der Medienkunst sprengend - das Filmbüro Bremen verzichtet bei der aktuellen Auschreibung der beiden Förderpreise zur Videokunst auf jegliche inhaltliche oder stilistische Vorgaben. Bewerben um die mit 5000 und 1500 dotierten Preise können sich Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Einsendeschluss ist der 20. März. Neben dem Preisgeld bekommen die Gewinner auch die Gelegenheit, ihre Arbeiten in einem Bremer Museum oder Ausstellungshaus zu zeigen.

Creative writing

Ausstellung des kanadischen Künstlers Zin Taylor im Westfälischen Kunstverein
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© Zin Taylor

Der kanadische Künstler Zin Taylor hat ein ausgeprägtes Interesse am Erzählen von Geschichten. In seiner bildhauerischen Praxis verfolgt er daher Fragen danach, wie Ideen und Gedanken eine Form finden, wie sie sich in Objekten materialisieren können. Seine Antworten darauf sind vom 3. März bis zum 7. Mai im Westfälischen Kunstverein, Rothenburg 30, zu sehen. Zeichnungen, die sich über alle Wände des Ausstellungsraumes erstrecken, bilden das Narrativ, das durch filigrane Mobiles sowie eine Audioarbeit ergänzt wird. Leiten lässt sich Taylor dabei vom Genre des „Kreativen Schreibens“.

Wie überlebe ich als Künstler?

Jahresprogramm der Kulturakademie Münsterland veröffentlicht
Kulturakademie
© Münsterland e.V.

Weiterbildung und Qualifizierung für Künstler, Institutionen und Vereine ist Ziel der Kulturakademie Münsterland. Daher widmet sie sich auch in diesem Jahr zentralen Themenfeldern wie Finanzierung und Marketing, die für Kulturschaffende in der Region wichtig sind. Zehn Workshops und Seminare sind über das Jahr verteilt geplant, los geht’s am 15. März in Laer. Die Kosten liegen zwischen zehn und 40 Euro. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Anything goes

Studentischer Workshop am Institut für Kunstgeschichte
Flyer Grenzgänge
© WWU

Durch den studentisch organisierten Workshop "Grenzgänge" sollen in einer Reihe von Vorträgen neue Perspektiven auf Kunst und die Verwischung von Grenzen zwischen Genres und Materialien in verschiedenen Epochen eröffnet werden. Das vielseitige Programm des Workshops findet vom 9. bis 11. Februar statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und der Eintritt ist frei.

Wer schreiben will, muss lernen

Neues Studienangebot für Literarisches Schreiben
Burg H _lshoff
© LWL

Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) startet zum Beginn des kommenden Wintersemesters ihr neues Studienangebot "Literarisches Schreiben" für angehende Schriftstellerinnen und Dichter. Besonderes Merkmal des künstlerischen Hochschulstudiums ist eine enge Kooperation zwischen Rheinland und Westfalen durch so genannte Residenzphasen der Studierenden auf Burg Hülshoff bei Havixbeck, dem Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Workshops mit Autoren sollen ebenso zum Profil gehören wie Werkstätten für Musiker und Komponisten, ergänzt um literaturwissenschaftliche Forschungskolloquien und Lese- und Vortragsreihen.

"She Sha"

Westfälischer Kunstverein stellt Werke von Raphaela Vogel aus
She Sha
© Raphaela Vogel

Vom 10. Dezember 2016 bis 12. Februar 2017 stellt der Westfälische Kunstverein Videos, Installationen und Performances der Künstlerin Raphaela Vogel (*1988, Nürnberg) aus. Vogel versteht es auf ganz eigenständige Art und Weise persönliche zwischenmenschliche Konflikte mit den interindividuellen Herausforderungen einer modernen Gesellschaft zu verschränken. In ihren Werken findet dies oftmals Ausdruck in der Konfrontation zweier konkurrierender Welten, deren Gegensätzlichkeit uns heute deutlicher wird denn je: Körperlichkeit und Technik. Weitere Informationen auf der Homepage des Westfälischen Kulturvereins

Eine deutsche Totenmesse

Semesterabschluss des Universitätschores in der Erphokirche
Universitätschor Münster
© Universitätschor Münster

Zum Semesterabschluss erfreut der Universitätschor Münster Musikliebhaber mit einem "Klassiker" der deutschen Musikgeschichte. Diesmal erklingt "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms unter der Leitung von Dr. Ulrich Haspel, unterstützt durch das Kourion-Orchester Münster. Karten für die Veranstaltung am Sonntag, 05. Februar, in der Erphokirche am Erphokirchplatz, 48155 Münster, erhalten Sie für 20 Euro (zehn Euro ermäßigt) im Musikhaus Viegener oder an der Abendkasse.

Ground control to Major Tom

Neue Musikshow "Star Rock Universe" im Naturkundemuseum
Star Rock Universe
© LWL

Rock- und Popklassiker aus den vergangenen fünf Jahrzehnten sind im Planetarium des Naturkundemuseums bei der neuen Musikshow "Star Rock Universe" zu hören. Premiere ist am 27. Januar, weitere Vorstellungen finden am 24. Februar, 24. März, 28. April, 26. Mai und 23. Juni jeweils um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt acht Euro.

Rundgang durch die Kunstakademie

Studierende zeigen vom 2. bis 5. Februar ihre Arbeiten
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© Kunstakademie

Am Mittwoch, 1. Februar, öffnet um 19 Uhr der Rundgang 2017 an der Kunstakademie Münster. Bis zum 5. Februar geben die Studierenden zwischen 10 und 20 Uhr einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit. An Führungen interessierte Gruppen sich an die Pressestelle wenden. Ein spannender Einblick in die Arbeiten des vergangenen Jahres ist bei Youtube zu finden.

Plagiat?

Luther und die katholischen Bibelübersetzungen

Martin Luther war zwar der erste, aber nicht der einzige, der das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Anlässlich des Reformationsjubläums zeigen das Bibelmuseum der Uni und die Diözesanbibliothek bis zum 17. März eine Ausstellung, die einen historisch-krtischen Textvergleich mit den katholischen Übersetzungen ermöglicht und den Bogen zu den aktuellen Bibelausgaben deutscher Sprache, vertreten durch die revidierten Fassungen von Lutherbibel und Einheitsübersetzung, fast 500 Jahre nach dem Plagiatsstreit schlägt.

Studentenorchester Münster beendet Wintersemester klangvoll

Musikalischer Semesterabschluss in der Aula am Aasee
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© SOM

Musikalisch inspiriert lässt das Studentenorchester Münster das Wintersemester 2016/17 ausklingen. Stücke von Mozart, Brahms, Franck und Gershwin erfüllen am 1. und 3. Februar, jeweils um 20 Uhr, die Aula am Aasee in der Scharnhorststraße. Geleitet werden die Musiker von Dirigent Cornelius During und dabei unterstützt von der Pianistin Sina Kloke.

Karten erhalten Sie im VVK im Musikhaus Viegener sowie im WN Ticketshop für 7,50 beziehungsweise 4,50 Euro. Reservieren können Sie diese unter www.stundentenorchester.de

Battle of the Bigbands

Musikalischer Wettstreit im H1
Bigband
© WWU

Am 27. Januar veranstalten die beiden Bigbands der WWU ab 20 Uhr wieder ihr alljährliches Battle im H1. Den ganzen Abend lang animieren Swing und Funk die tanzwilligen Besucher, während bei Hardbop und Modern Jazz auch die hartgesottene Jazzpolizei auf ihre Kosten kommt. Der Eintritt ist kostenlos.

Internationaler Geburtstag

"Die Brücke" wird 60 Jahre alt und lädt zum Tag der offenen Tür
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© WWU

Anlässlich des 60. Geburtstags der "Brücke" lädt das internationale Zentrum der WWU am 26. Januar von 11 bis 20 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in der Wilmergasse 2 ein. Das gesamte Brücke-Team ist vor Ort und stellt aktuelle Projekte, unter anderem die Angebote für geflüchtete Studierende, vor. Eine Fotoausstellung zur Geschichte der "Brücke" erinnert an die Anfänge und an die Veränderungen in den vergangenen 60 Jahren. Ab 18.30 Uhr gibt es ein "Wohnzimmerkonzert" mit Sängerin und Songwriterin Janna Leise aus Münster.

Vertrauen in die Architektur

Aktionstag der FH gegen Bauvorschriften
Architektur
© FH Münster

Wärmedämmverbundsystem – das ist ein Wort, das einige Architekten gar nicht gerne hören. Vor allem nicht im Zusammenhang mit Altbaubeständen, wenn aufwändige und hübsche Fassaden unter der so genannten deutschen Dämmwut verschwinden. Deshalb haben 14 Masterstudierende des Fachbereichs Architektur der FH Münster einen Aktionstag am Samstag, 21. Januar, vorbereitet, bei dem sie mit Vorschriften und Bauordnungen der Branche abrechnen. Neben einer Ausstellung mit Filmen, Plakaten, Faktenwand und Musik finden jeweils um 11, 13, 15 und 17 Uhr im Leo 5, Leonardo-Campus 10, Aktionen statt.

Junge Nacht rund um den britischen Künstler Henry Moore

Kostenloser Eintritt ins LWL-Museum / Umfangreiches Programm mit Poetry Slam und offenen Ateliers
Junge Nacht
© LWL

Führungen, offene Ateliers, Poetry Slam, Münzberatung und Party mit DJ Crawdaddy im Foyer: Das LWL-Museum für Kunst und Kultur lädt zur "Jungen Nacht" am Freitag, 20. Januar, ab 18 Uhr bei freiem Eintritt und verlängerten Öffnungszeiten ein. Im Mittelpunkt der "Jungen Nacht" stehen die beiden Ausstellungen "Henry Moore. Impuls für Europa" und "Monetissimo!". Eines der Highlights des Abends ist der Poetry Slam "Slamming the Brexit" um 20 Uhr. Selber aktiv und kreativ werden die Besucher in den offenen Ateliers von 18.30 bis 21.30 Uhr. Dabei können sie sich beim Gemüseschnitzen ausprobieren und beim sogenannten "Slit-Scan" durch Live-Aufnahmen mit ihrem eigenen Körper digitale Figuren formen. In der Beratungsstunde "Zeigt her eure Münzen" ab 19 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, ihre Münzen begutachten lassen und neben dem Wert interessante Hintergründe zu ihrem Stück erfahren. Verschiedene Themenführungen bieten bereits ab nachmittags Einblicke in das Museum.

Unbequeme Erinnerung

Diskussionsforum zum Umgang mit den Opfern des Nationalsozialismus
Paul Wulf
© LWL

Im Rahmen der Skulptur Projekte Münster 2007 entstand unter anderem eine plakatierte Betonstatue, die an Paul Wulf erinnert, der als Jugendlicher im Jahre 1938 von den Nationalsozialisten zwangssterilisiert wurde. Seit dem Ende des Krieges kämpfte er um Entschädigung und Anerkennung – für sich und alle anderen Opfer des Nationalsozialismus. Die Frage, wie in Münster angemessen an diese Geschehnisse der NS-Zeit und an Paul Wulf erinnert werden kann, ist Gegenstand des Diskussionsforums "Unbequeme Erinnerung", zu dem die Akademie Franz-Hitze-Haus in Kooperation mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel und der Kunsthalle Münster für Donnerstag, 19. Januar, einlädt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt acht, ermäßigt vier Euro. Eine Anmeldung unter zahn@franz-hitze-haus.de ist erwünscht.

Große Namen im Bibelmuseum

Skulptur von Richard Serra im Innenhof aufgestellt
Fassbinder
© LWL

Die Stahlskulptur "Fassbinder", die der amerikanische Künstler Richard Serra 1983 der deutschen Regielegende Rainer Werner Fassbinder widmete, hat endlich eine neue Heimat gefunden. Ursprünglich war sie im Innenhof des LWL-Museums für Kunst und Kultur am Domplatz aufgestellt, doch dieser fiel durch den Umbau des Museums weg. Eine ähnlich umschlossene Fläche bietet der Innenhof des Bibelmuseums der WWU, in dem die fünf Meter hohe und 13 Tonnen schwere Skulptur mit ausdrücklicher Zustimmung Serras nun aufgestellt wurde. Mehr

Westfalen im Bild

LWL macht über 50.000 Fotografien recherchier- und nutzbar
Lwl Bild
© lwl

Über 50.000 Fotografien hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Online-Bildarchiv frei zugänglich gemacht. Für Unterricht und Bildungsveranstaltungen können sie kostenlos heruntergeladen werden. Um die Bilder vor Missbrauch zu schützen, stehen sie in der Gratisvariante mit kleinen Wasserzeichen und in Bildschirmauflösung zur Verfügung. Kommerzielle Bildnutzer können alle Fotos per Onlinebestellung auch in anderen Größen kostenpflichtig kaufen.

"Kleines Konzert"

collegium musicum instrumentale spielt am 27. November
Collegium
© cmi

Das collegium musicum instrumentale der WWU veranstaltet am Sonntag, 27. 11., um 18 Uhr ein "Kleines Konzert" mit Werken von Mozart, Sidiq und Hübler. Zu hören ist unter anderem die Overtüre der "Entführung aus dem Serail". Der Eintritt zu dem Konzert im H1, Schlossplatz 46, ist frei. Die musikalische Leitung hat Jürgen Tiedemann.

Konzert zum Welt-Aids-Tag

Fauré-Requiem bei Kerzenlicht
Welt-aids Tag
© MHS

Anlässlich des Welt-Aids-Tags führen ein Projektchor und ein Projektorchester der WWU am 30.11. um 23 Uhr und am 1.12. um 20 Uhr das Requiem von Gabriel Fauré in der Petri-Kirche auf. Es handelt sich um ein einmaliges Musik-Projekt in Kooperation mit der Aids-Hilfe Münster. Die musikalische Leitung liegt bei Marion Wood, Dozentin an der Musikhochschule. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen bei Facebook

Freier Eintritt zur Impro-Show

Kulturbüro verlost 30 x zwei Karten
Uni-improshow 2016
© Placebotheater

Assoziationsketten gehören ins Repertoire jedes Improvisationskünstlers. Wahre Meister darin sind die Schauspieler vom Impro-Ensemble des placebotheaters. Auch in diesem Jahr findet die große „Uni-Improshow“ im H1 statt. Rund um die Uni und ihre Menschen dreht sich dabei das verrückte und urkomische Programm, das in klassischer Improvisationsmanier von den Zuschauern mitgestaltet wird. Am 7. Dezember um 20 Uhr wird der größte Hörsaal der Universität wieder bis zum Rand gefüllt sein. Karten sind in der Universitätsbuchhandlung Krüper, Frauenstraße 42, erhältlich und kosten 10 beziehungsweise 5€ (ermäßigt).

Als Mitveranstalter der Uni-Improshow verlost das Kulturbüro der WWU 30 x zwei Karten. Beantworten Sie dafür folgende Frage:

Prof. Dr. Hoeren bereiste mit seinem Koffer schon viele Länder. Eine Auswahl davon stellt er in unserem neuen UniKunstKultur-Magazin (WiSe 16/17) vor. In welchem der aufgezählten Länder fing er mit seiner Kamera „die spezielle Aura verfallener Heringshäfen“ ein?

Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Uni Improshow 2016“ und der passenden Antwort. Einsendeschluss ist der 24. November, 10 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

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Afghanistan 2016 - Die Jugend verlässt das Land

Vortrag und Diskussionsrunde mit dem Bundesverdienstkreuzträger Dr. Erös
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© Weitblick

Seit über 30 Jahren engagiert sich Dr. Reinhard Erös am Hindukusch. Für seine Tätigkeit im Bereich der medizinischen Versorgung, Bildung und anderer Infrastruktur im vom Krieg geprägten Land erhielt er bereits das Bundesverdienstkreuz. Weitblick Münster und das Kulturbüro holen ihn für einen Vortrag mit anschließender Fragerunde am 23. November ins Fürstenberghaus, Hörsaal F2. Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Sitzplätze begrenzt! Weitere Informationen: Facebook Veranstaltung [de] [de]

Überbordende Emotionen

English Drama Group zeigt Shakespeares "Twelfth Night"
Edg Shakespeare
© EDG

In Shakespeares wüster Verwechslungskomödie "Twelfth Night or What You Will" treibt alle das Verlangen nach Liebe, danach, die eigene Identität aufzugeben und in einer anderen aufzulösen. Unter der Regie von Iris Adamzick zeigt die English Drama Group eine knackig gestraffte Version dieses Klassikers mit viel Musik und überbordenden Emotionen. Pünktlich zum Sessionsbeginn werden die Irrungen und Wirrungen der „Zwölften Nacht“ (oder Epiphaniasnacht, die den Beginn der Karnevalszeit und Maskenspiele markiert) und ihrer Maskeraden mit Shakespearscher Lust am Chaos ausgespielt. Zu sehen ist die Inszenierung am 25. und 26. November sowie am 2. und 3. Dezember in der Studiobühne am Aasee, Scharnhorststr. 110, um 20 Uhr. Karten können bei der EDG bestellt werden.

Hinter den Kulissen

Theater Münster bietet Einblicke mit neuem Blog
Theaterblog
© Theater Münster

Probenfotos, Interviews und einen Blick backstage bietet der neue Blog, den das Theater Münster zu Beginn der Spielzeit gestartet hat. Zu finden sind auch Videos über die Suche nach dem richtigen Kostüm oder die Entstehung eines Kleinkindertheaterstücks.

Akademische Orgelstunde startet später

Werke von Bach, Mozart und Hesse auf dem Programm

Der Wintersemesterzyklus 2016/17 der Akademischen Orgelstunden beginnt am Mittwoch, dem 16. November 2016, zur gewohnten Zeit um 12.15 Uhr in der Dominikanerkirche und nicht, wie im aktuellen Heft "UniKunstKultur" angekündigt, schon am Mittwoch, 19. Oktober. Prof. Dr. Joachim Dorfmüller wird Werke von J.S.Bach, W.A.Mozart und L.W.Hesse spielen.

Von Applaus-Raketen, Restauratoren und Rektoren

Neues UniKunstKultur-Magazin erschienen
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© wwu

Pünktlich zu Semesterbeginn ist das neue UniKunstKultur-Magazin erschienen. Zu finden ist darin unter anderem ein Interview mit dem neuen Rektor, Prof. Dr. Johannes Wessels, der neun Jahre lang Mitglied im Senatsausschuss für Kunst und Kultur war. Die neue Kunst des Poetry-Slams wird ebenso beleuchtet wie die alte von Restauratoren, die Meisterwerken neuen Glanz verleihen. Das Heft liegt in den Campus-Infotowern aus, kann beim Kulturbüro bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Was bedeutet Frieden, was heißt Krieg?

FH-Designer zeigen Austellung auf dem Leonardo-Campus
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© FH Münster/Christina Lehmkuh

Worum geht es eigentlich in Syrien? Wer kämpft in diesem Krieg gegen wen? Und was bedeutet heute Frieden? Für eine plakative Konfrontation sorgt die Ausstellung "Krieg und Frieden", die bis zum 5. Oktober  am Fachbereich Design der FH Münster auf dem Leonardo-Campus 6 zu sehen ist. „Syrien ist aktuell nur ein Stellvertreter für ein weitreichendes und allgegenwärtiges Themenfeld, dem wir uns in dem Projekt TypeStories historisch korrekt genähert haben“, sagt Prof. Rüdiger Quass von Deyen. Unter seiner Leitung und in Kooperation mit dem Speditionsunternehmen Rudolf Greiwing aus Greven haben die Studierenden Plakate entworfen, die in der Ausstellung im Foyer des Fachbereichs gezeigt werden – und außerdem auf die Fahrzeuge des Unternehmens gedruckt werden.

Von Trip-Hop über Disco zu Weltmusik

Freier Eintritt beim "Münster Vocal Festival"
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© mhs

Ein musikalisches Spektrum von Disco und Trip-Hop bis zu Chanson und Weltmusik präsentiert das Vocal Ensemble "Ommm" beim dritten "Münster Vocal Festival". Mit stimmlicher Performance und innovativer Experimentalität haben sie bei diversen Wettbewerben abgeräumt. Zu hören sind sie am Freitag, 16. September, um 20 Uhr in der Aula am Aasee. Am Samstag, 17. September, präsentieren sich zur gleichen Zeit die Teilnehmer verschiedener Workshops des Festivals im Festsaal des Schlosses und zeigen unter anderem mit Oberton-Gesang, welche vielfältigen Möglichkeiten die menschliche Stimme hat. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, das Kartenkontingent aber stark begrenzt.

Die Entdeckung der Nachbarn

Cees Nooteboom bei Festival zur Poesie aus Flandern und den Niederlanden
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© Filmwerkstatt Münster

Cees Nooteboom, einer der bedeutendsten niederländischen Autoren, wird am 15. September im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur am Domplatz aus seinen neuerschienenen Betrachtungen zu Hieronymus Bosch lesen. Er ist zu Gast im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Halbtotale 16", bei der mit Literaturfilmen, Autorenproträtes, Lesungen, Perfomances und einer Installation die Poesie aus Flandern und den Niederlanden beleuchtet wird.

Bewegte Zeiten?

Tage des Provinzfilms im Cinema
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© Stadt Münster

Vier Filme in und aus der Provinz beleuchten bei den diesjährigen Tagen des Provinzfilms vom 14. bis 17. September die 1980er Jahre. Gezeigt werden im Cinema an der Warendorfer Straße die Streifen "Am Tag als Bobby Ewing starb", "Sommer in Orange", "Tod den Hippies!! Es lebe der Punk" und "Happy Eend". Workshops für Jugendliche und Erwachsene ergänzen das Programm, dessen ausführliche Fassung hier zu finden ist.

Kultur in Nordrhein-Westfalen

Kulturrat schreibt Wettbewerb für die besten Handy-Filme aus
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© Kulturrat NRW

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Landes NRW hat der Kulturrat einen Wettbewerb für Handy-Filme ausgeschrieben. Gesucht werden bis zu drei Minuten lange Clips, die sich mit Kultur beschäftigen und bis zum 20. September eingesendet werden können. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Die 15 besten Beiträge werden zu einem etwa 45-minütigen Film zusammengeschnitten und Ende 2016 öffentlich vorgeführt. Die genauen Teilnahmebedingungen können hier nachgelesen werden.

Dichter, Denker, Kiepenkerle

Online-Servie der Stadt bietet ausführliche Informationen zu Straßennamen
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© Stadt Münster

Gleich zwei Straßen sind in Münster der westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gewidmet - einmal am Aasee, einmal in Roxel. Das "katholische Fräulein von Adel" ist wohl jedem bekannt. Wer oder was aber versteckt sich hinter der Sperlich-, der Scharnhorst- oder der Drachterstraße? Die Stadt hat nun Erläuterungen zu allen 1.976 Straßennamen in Münster ins Netz gestellt, so dass jeder selbst nachforschen kann, wem die Straße gewidmet ist, in der er wohnt. Zu finden ist der Service hier.

"Fluter" beleuchtet Afrika

Aktuelle Ausgabe des Magazins der Bundeszentrale für politische Bildung
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An ein jüngeres Publikum richtet sich das kostenlose Magazin "Fluter" der Bundeszentrale für politische Bildung, das alle drei Monate erscheint. Das Schwerpunkthema des frisch erschienenen Heftes lautet "Afrika". Es kann unter www.fluter.de heruntergeladen oder als Printausgabe nach Hause bestellt werden. Auf dem Homepage sind außerdem Empfehlungen der Redaktion zum Lesen, Anschauen und Hören zu finden, beispielsweise mit dem Ghostwriter von Donald Trump, Polizeigewalt in den USA und deutscher Kolonialgeschichte.

Was bewegt

Broschüre zum Kurzgeschichtenwettbewerb 2015/16 erschienen
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Sarah Chiyad, Dennis Kail und Jonas Lengeling heißen die drei Gewinner des vom Kulturbüro ausgeschriebenen Kurzgeschichtenwettbewerbs. Ihre Texte sind in einer Broschüre zu lesen, die frisch erschienen ist. Die Papierversion kann über kultur@uni-muenster.de bestellt werden, die pdf-Datei kann hier heruntergeladen werden.

Was bewegt?

Lesung und Preisverleihung mit den Gewinnern des Kurzgeschichtenwettbewerbs
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Ritter, Tod und Teufel haben die drei Gewinner des Kurzgeschichtenwettbewerbs, den das Kulturbüro im vergangenen Wintersemester ausgeschrieben hatte, bewegt. Ihre Siegertexte stellen Sarah Chiyad, Jonas Lengeling und Dennis Kail am 18. Juli um 20 Uhr in der Pension Schmidt, Alter Steinweg 37, vor. Zu der Lesung mit Preisverleihung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Die Texte werden in einer Sonderveröffentlichung des Kulturbüros publiziert, die am Abend selbst, über das Kulturbüro und das Internet zu erhalten sein wird.

Öffentliche Generalprobe

Konzertbesuch des Studentenorchesters bereits vorab möglich
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Das Konzert des Studentenorchesters Münster „Dona Nobis Pacem“ am 10. Juli in der Erphokirche ist ausverkauft. Aufgrund der großen Nachfrage öffnet das Studentenorchester die Kirchentüren für eine öffentliche Generalprobe am Samstag, 9. Juli, um 20 Uhr in der Erphokirche, Ostmarkstraße 20.

Erleben Sie Orchester, Chor und Dirigenten in Alltagskleidung - lauschen Sie der letzten Probe vor dem Konzert!

Junge Talente

Semesterabschlusskonzerte des collegium musicum instrumentale
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© Adrian Kowollik

Mit Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll und der Sinfonie Nr.2 D-Dur von Johannes Brahms beschließt das collegium musicum instrumentale am Dienstag, 5. Juli, und Donnerstag, 7. Juli, das laufende Sommersemester. Der Eintritt zu den Konzerte, die je um 2015. Uhr im Hörsaal H1, Hörsaalgebäude Schlossplatz 46, stattfinden, ist frei. Die musikalische Leitung hat Jürgen Tiedemann, als Solistin ist die erst 15-jährige Sonja Kowollik am Klavier zu hören.

Weitere Informationen sind unter www.collegium-musicum-wwu.de/ zu finden.

Ein Heft ist ein Heft ist ein Heft ...

Neues Kooperationsprojekt zwischen WWU und Landesmuseum
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Wissenschaftler des WWU-Masterstudiengangs „Kulturpoetik der Literatur und Medien“ haben auf Anregung der Abteilung für Kunstvermittlung des LWL-Museums für Kunst und Kultur eine neue Publikationsreihe ins Leben gerufen. Vorgestellt wird "Ein Heft", dessen erste Ausgabe sich der aktuellen Ausstellung "Homosexualität_en" widmet, am 5. Juli um 19.30 Uhr im LWL-Museum am Domplatz. Die Autorinnen und Autoren lesen dort Auszüge ihrer Essays vor. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die erste Ausgabe ist für fünf Euro im Museumsshop Walther König sowie in ausgewählten Buchläden erhältlich.

Kul-Touren durch Münster

Kostenlose Apps bieten Stadtführung und Rundgänge zu den Skulptur-Projekten
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Sie möchten Münster erkunden? Mit den Apps für eine Stadtführung oder einen Skulpturenrundgang können Interessierte eigenständig auf Entdeckungstour gehen! Laden Sie sich einfach die Apps auf Ihr Smartphone und los geht's!

Zu finden ist der Audioguide durch die Stadt hier:
 www.qmediaservices.de/audioguide/index.htm.

Die Führung zu den Objekten der vergangenen Skulptur-Projekte kann hier heruntergeladen werden:
 www.skulptour-muenster.de/.

Semesterabschlusskonzert des Studentenorchesters

Karten ab sofort erhältlich
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10. Juli, 17 Uhr

Karten (7,50 Euro/4,50 Euro) für das Semesterabschlusskonzert des Studentenorchesters in der Erphokirche Münster sind ab sofort im Vorverkauf im WN-Ticketshop sowie im Haus der Musik Viegener erhältlich, eine Kartenreservierung ist unter www. studentenorchester.de möglich.

Kooperationspartner bei dem Konzert mit dem Titel "Dona nobis pacem" ist der LandesJugendChor NRW. Unter der Leitung der drei Dirigenten Christiane Zywietz-Godland, Hermann Godland sowie Cornelius During stehen Guiseppe Verdis "Stabat Mater", Gabriel Faurés "Cantique de Jean Racine", Ludwig van Beethovens "Marcia funebre" aus der Sinfonie Nr. 3 "Eroica", Peter Tschaikowskys "Romeo und Julia" Fantasie-Ouvertüre, Joseph Rheinbergers "Agnus Dei" aus Cantus Missae für zwei vierstimmige Chöre sowie Ralph Vaughan-Williams "Dona Nobis Pacem" auf dem Programm.