Exzellenzinitiative - Der Rahmen
Ziele der Exzellenzinitiative
Mit der Exzellenzinitiative fördern Bund und Länder herausragende Forschung an Universitäten in Deutschland. Die Exzellenzinitiative
- unterstützt die universitäre Spitzenforschung und erhöht ihre internationale Sichtbarkeit
- schafft hervorragende Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Universitäten
- vertieft Kooperationen zwischen Disziplinen und Institutionen
- stärkt die internationale Vernetzung der Forschung
- fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft
- intensiviert den wissenschaftlichen Wettbewerb in Deutschland und verbessert die Qualität des Wissenschaftsstandorts in der Breite.
Das Gesamtprogramm
Die Exzellenzinitiative wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Sie umfasst drei Förderlinien:
Graduiertenschulen
Graduiertenschulen sind ein wesentlicher Beitrag zur Profilierung und Herausbildung wissenschaftlich führender, international wettbewerbsfähiger und exzellenter Standorte in Deutschland. Sie sind ein Qualitätsinstrument zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und folgen dem Prinzip der Qualifizierung herausragender Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb eines exzellenten Forschungsumfelds. Graduiertenschulen bieten somit innerhalb eines breiten Wissenschaftsgebietes optimale Promotionsbedingungen und fördern als international sichtbare und integrative Einrichtungen die Identifizierung der beteiligten Promovierenden mit dem jeweiligen Standort. Dabei gehen die Graduiertenschulen weit über das Instrument der Graduiertenkollegs hinaus und unterscheiden sich substanziell von diesen.
Exzellenzcluster
Mit den Exzellenzclustern sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etabliert und dabei wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglicht werden. Die Exzellenzcluster sollen wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule sein, ihr Profil deutlich schärfen und Prioritätensetzung verlangen. Sie sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Förder- und Karrierebedingungen schaffen. Zusammen mit den Graduiertenschulen und den Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung tragen Exzellenzcluster dazu bei, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung
Mit der Förderlinie Zukunftskonzepte werden Universitäten in Deutschland als Institutionen gestärkt, damit sie sich im internationalen wissenschaftlichen Wettbewerb in der Spitzengruppe etablieren können. Mit ihrem Zukunftskonzept entwickelt eine Universität eine langfristige Strategie für Spitzenforschung und Nachwuchsförderung. Das Zukunftskonzept reagiert auf die spezifische Ausgangslage und die Erfordernisse der Universität und nimmt die Institution als Ganze in den Blick.
Kontakt
Helga Soer-SodmannDez. 6.6
Schlossplatz 4
48149 Münster
Tel.: +49 251 83-21470
Fax: +49 251 83-21472

