Beihilfe für Beschäftigte

Die Regelungen für Beschäftigte gelten nur, wenn das aktuelle Beschäftigungsverhältnis vor dem 01.01.1999 begründet wurde. Der Beihilfeanspruch endet mit Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses.

Die Beihilfegewährung an Beschäftigte regelt sich nach der Beihilfenverordnung für Tarifbeschäftigte – BVOTb –. Bedienstete, die mit weniger als der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beschäftigt sind, erhalten die Beihilfe anteilig entsprechend ihrer arbeitsvertraglich vereinbarten durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit. Diese Regelung findet auch bei der Inanspruchnahme von Altersteilzeit Anwendung. Bei Altersteilzeit im Blockmodell erfolgt die anteilige Kürzung sowohl während der Arbeits- als auch während der Freistellungsphase.

Pflichtversicherte und freiwillig gesetzlich versicherte Beschäftigte sowie ihre berücksichtigungsfähigen Familienangehörigen sind ausschließlich auf die ihnen zustehenden Sachleistungen ihrer Krankenkasse angewiesen.

Zu den folgenden Leistungen kann dennoch anteilig entsprechend der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eine Beihilfe gewährt werden, wenn ein Anspruch auf Gewährung eines Zuschusses gegen die Krankenversicherung besteht:

  1. Zuschuss für Säuglings- und Kleinkinderausstattung,
  2. Kosten für Zahnersatz;
    nicht jedoch zu den Mehrkosten für Zahnfüllungen sowie funktionsanalytische und funktionstherapeutische Maßnahmen.

Für privatversicherte Beschäftigte gelten hiervon abweichende Regelungen. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Fragen zum Anspruchsumfang haben.