Psychotherapie

Voraussetzung und Umfang der Beihilfefähigkeit von ambulanten psychotherapeutischen Behandlungen bestimmt sich nach §§ 4a bis 4e BVO NRW.

Vor Behandlungsbeginn ist für eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, eine analytische Psychotherapie sowie eine Verhaltenstherapie ein Voranerkennungsverfahren durchzuführen. Das Voranerkennungsverfahren unter Beteiligung eines Gutachters wird durch einen förmlichen Antrag eingeleitet. Die Antragsformulare erhalten Sie in Ihrer Beihilfestelle. Das Verfahren dauert ca. 4 Wochen.

5 bzw. 8 probatorische Sitzungen (entsprechend der Therapieart) sind vorab beihilfefähig. Sind diese aufgebraucht, können weitere Aufwendungen nur dann als beihilfefähig anerkannt werden, wenn die Voranerkennung vorliegt.

Aufwendungen für Behandlungen, die zur schulischen, beruflichen oder sozialen Anpassung (z.B. Berufsförderung oder Erziehungsberatung) bestimmt sind, sind nicht beihilfefähig. Dies gilt auch für Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung.