Beihilfeanspruch

Grundsätzlich haben alle Beamten sowie Tarifbeschäftigten, deren aktuelles Beschäftigungsverhältnis vor dem 01.01.1999 begründet wurde, einen Beihilfeanspruch, solange sie Bezüge, Vergütung oder Lohn erhalten und mindestens für ein Jahr beschäftigt, oder insgesamt mindestens ein Jahr ununterbrochen im öffentlichen Dienst tätig sind. Von dieser Regelung gibt es Ausnahmen.

Keinen Beihilfeanspruch haben:

  • Beschäftigte, deren aktuelles Beschäftigungsverhältnis nach dem 31.12.1998 begründet wurde,
  • Vertreterinnen und Vertreter einer Professorin / eines Professors, die nicht mindestens ein Jahr ununterbrochen im öffentlichen Dienst beschäftigt sind (zurückliegender Zeitraum und Vertretungsdauer zusammengenommen) oder deren / dessen Arbeitsverhältnis mit ihrem / seinem Arbeitgeber nach dem 31.12.1998 begonnen wurde,
  • Praktikantinnen und Praktikanten, Studentische Hilfskräfte, Wissenschaftliche Hilfskräfte,
  • Geringfügig Beschäftigte im Sinne des § 8 Sozialgesetzbuch IV, deren Einkommen bis zu 400,- € im Monat beträgt.
  • Lehrbeauftragte.

Trotz Wegfalls der Bezüge werden Beihilfen gewährt

  • bei einem Urlaub aus familienpolitischen Gründen
  • für die Dauer einer Elternzeit

sofern die/ der Beurlaubte nicht berücksichtigungsfähiger Angehöriger eines Beihilfeberechtigten wird oder keinen Anspruch auf Familienhilfe nach § 10 SGB V hat. Eine daneben ggf. bestehende Teilzeitbeschäftigung ist zu beachten.

Zur Klärung des Beihilfeanspruchs im Einzelfall setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Zu den Ansprechpartnern der Beihilfestelle