Forschungsgruppe Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse:
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Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Deutschland und die Niederlande im Vergleich
Die europäischen Gesellschaften stehen angesichts der europäischen Integration und der Globalisierung vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Sie sind konfrontiert mit gravierenden Auswirkungen auf soziale, wirtschaftliche und politische Institutionen, Strukturen und Prozesse. Die überwölbende Forschungsperspektive der Forschungsgruppe ist die Frage nach der Genese und Entwicklung zivilgesellschaftlicher Verständigungsprozesse in Vergangenheit und Gegenwart in Deutschland und den Niederlanden. Untersucht werden Wechselwirkungen zwischen der Selbstorganisation von Bürgern sowie Staat und Markt vor dem Hintergrund unterschiedlicher und sich wandelnder politischer Systeme. Ferner geht es um den Zusammenhang von politischen governance-Prozessen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, politischer Kultur und der Konsolidierung bürgergesellschaftlicher Netzwerke in Vergangenheit und Gegenwart. Schließlich zielt das Graduiertenkolleg auf Aussagen zum Gelingen zivilgesellschaftlicher Interaktion, die sowohl Bindungsfähigkeit als auch Integrationsvermögen demokratischer Praktiken und Prozesse fördert.
Die Forschungsgruppe ist eine Fortsetzung des von der DFG zwischen 2006 und 2011 geförderten Graduiertenkollegs gleichen Namens.

