Studieninfo zum Fach Molekulare Biomedizin

Abschluss: Master of Science

Stand: 04.06.2013


Inhalt
  1. Portrait des Fachs
  2. Anforderungen an Studieninteressierte
  3. Berufs- und Tätigkeitsfelder
  4. Struktur und Aufbau des Studiums
  5. Hinweise zur Studien- und Prüfungsordnung



1. Portrait des Fachs


1.1 Geschichte und Methoden


Der interdisziplinäre, vom Fachbereich Biologie in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät angebotene Masterstudiengang Molekulare Biomedizin zeichnet sich durch eine hohe Themenvielfalt aus und ist in ein dynamisches Umfeld dieser beiden Fachbereiche eingebettet.

 



1.2 Lehr- und Forschungsschwerpunkte


Der Studiengang befindet sich an der Schnittstelle von forschungsnaher fachwissenschaftlicher Ausbildung und international ausgewiesener Forschung und soll wissenschaftliche Kompetenzen und fachübergreifende Schlüsselqualifikationen vermitteln. Zu dem breiten Spektrum an möglichen Schwerpunkten gehören insbesondere Molekulare Zellbiologie, Molekulargenetik, Biochemie, Cardiovaskuläre Biologie, Neuro-, Entzündungs-, Reproduktions- und Tumorbiologie. Im Studienverlauf werden die Studierenden in Forschungsgruppen der Biologie oder Medizin integriert und üben eigenständige Forschungsaktivitäten in einem Team aus.



1.3 Studiensituation in Münster


Die Infrastruktur, die der Fachbereich Biologie für Forschung und Lehre zur Verfügung stellen kann, wurde im Zuge der Umstellung auf die neuen Studiengänge weitgehend modernisiert. So stehen für Anfängerpraktika sanierte bzw. neue Praktikumsräume zur Verfügung, die allen Anforderungen der Laborsicherheit, des Gentechnikgesetzes etc. entsprechen. Gleichzeitig wurde auch die Laborausrüstung grundlegend modernisiert, so dass in den Praktika mit ’state of the art’ Equipment und Methoden gearbeitet werden kann. Hörsäle und Seminarräume verfügen alle über Multimedia-Ausrüstungen.




2. Anforderungen an Studieninteressierte


Die Zulassung zum zweijährigen Master-Studiengang Molekulare Biomedizin erfordert einen Bachelor-Abschluss der Lebens- oder Naturwissenschaften. Auf Basis der Note des BSc und mit Hilfe persönlicher Gespräche werden in einem kompetitiven Auswahlverfahren Studierende mit hoher Motivation, Ambition und Leistungsfähigkeit ausgewählt, die eine wissenschaftliche Karriere in der biomedizinischen Grundlagenforschung oder angewandten Forschung anstreben.




3. Berufs- und Tätigkeitsfelder


Der Studiengang hat das Ziel, die Kompetenz in Wissenschaft und Forschung unter Berücksichtigung moderner zell- und molekularbiologischer Ansätze, aber auch fachübergreifende Schlüsselqualifikationen wie Projektleitungs- und Kommunikationsfähigkeiten zu vermitteln. Kernmerkmale des Studienganges sind seine Forschungsorientierung und eine große Spannbreite möglicher Spezialisierungen. Die Studierenden können sich so ein individuelles Kompetenzprofil erarbeiten. Die Wissenschafts- und Forschungsorientierung des Studiengangs und die betonte Ausbildung zur Eigenständigkeit bereiten auf wissenschaftliche Tätigkeiten und Promotion vor und befähigen die Absolvent/inn/en, den unterschiedlichen Anforderungen ihrer späteren Berufstätigkeit gerecht zu werden.




4. Struktur und Aufbau des Studiums


4.1 Modulstrukturen


Das Lehrangebot des 2-jährigen Studienganges ist modularisiert und verwendet das ECTS- Kreditpunktesystem (insgesamt 120 KP). Im ersten Studienjahr wird ein breites Spektrum methodischer Kenntnisse durch sechs frei wählbare Fortgeschrittenen-Module von je einem Monat (insgesamt 30 KP) sowie zwei Forschungsmodulen von je zwei Monaten (20 KP) erworben. Die Module können aus einem großen Angebot unterschiedlicher Fachrichtungen gewählt werden. Im Studienverlauf werden überfachliche Schlüsselqualifikationen in Projekt- und Teamarbeit sowie in Führungskompetenz im Rahmen des Projektleitungs-Moduls vermittelt (10 KP); in diesem Modul kann der Sachkundenachweis für Projektleiter in gentechnischen Anlagen erlangt werden. Das zweite Studienjahr ist der Masterarbeit in Form einer selbständigen Bearbeitung eines Forschungsprojektes gewidmet. Darin integriert sind Module zu den methodischen, organisatorischen und inhaltlichen Grundlagen der experimentellen Lebenswissenschaften.



4.2 Studienbegleitende Prüfungen


Die Master-Prüfung erfolgt studienbegleitend und kumulativ nach dem ECTS-Kreditpunktesystem; der Erwerb aller geforderten Kreditpunkte durch den erfolgreichen Abschluss der entsprechenden Module führt zur Erlangung des Master-Grades.



4.3 Praktika


Forschungs-Module können auch außerhalb der Universität absolviert werden. Sie enden mit einem Forschungsbericht, der von Hochschullehrer/inne/n des Fachbereichs benotet wird. Weiterhin sehen die meisten Forschungs- und Fortgeschrittenen-Module große praktische Anteile vor, ebenso wird die Master-Arbeit in den meisten Fällen auf einer praktischen Forschungstätigkeit basieren.



4.4 Sonstige Anforderungen


Der Zugang zum Studium setzt den Nachweis der besonderen Eignung voraus. Der Nachweis der besonderen Eignung ist erbracht, wenn eine Abschlussnote von mindestens 2,30 erzielt wurde. Es ist ausreichend, wenn das vorläufige Zeugnis eine entsprechende Note ausweist. Die besondere Eignung kann auch durch den Nachweis erbracht werden, dass die Bewerberin/der Bewerber zu den besten 40% ihres/seines Jahrganges gehören. Darüber hinaus kann die besondere Eignung auch durch andere einschlägige Leistungen nachgewiesen werden, z.B. Nachweise über einschlägige Berufserfahrungen oder Praktika in relevanten Einrichtungen. Die erforderlichen Feststellungen trifft die Auswahlkommission.




5. Hinweise zur Studien- und Prüfungsordnung


Lupe Die Prüfungsordnung finden Sie unter
http://zsb.uni-muenster.de/material/m578m_3.htm.