Neues und Tipps und Tricks zu perMail
Aus:
Nr. 1/2002 vom Mai 2002 - beachten Sie die späteren Ergänzungen.
Unser WWW-Mail-Programm perMail wird ständig weiterentwickelt. Dieser Artikel enthält Neuigkeiten und nützliche Hinweise.
Mit Stolz können wir feststellen, dass unser selbst entwickeltes WWW-Mail-Programm perMail bereits von einigen deutschen Hochschulen übernommen wird.
Viele Anregungen unserer Nutzer und auch der anderen Hochschulen helfen uns, perMail ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Bei vielen Anregungen, die uns erreichen, stellte sich sogar heraus, dass die gewünschten Funktionen oder Eigenschaften bereits eingebaut sind. (Dies sollte Sie aber keinesfalls davon abhalten, uns weiterhin Ihre sehr willkommenen Wünsche und Verbesserungsvorschläge zuzuleiten.)
Daher möchte ich noch einmal auf das Auswahlfeld „Bedienung - perMail kann viel mehr“ hinweisen. Die Start-Oberfläche ist nämlich bewusst einfach gehalten, um Anfänger durch die Fülle der Möglichkeiten nicht zu verwirren. Schon wenn Sie nur etwas Erfahrung mit E-Mail-Programmen gewonnen haben, sollten Sie die Oberfläche „Text“ auswählen, die Seite aktualisieren und danach Ihre „Einstellungen speichern“. Diese Auswahlfelder und Schaltflächen finden Sie nach der Anmeldung auf fast jeder Seite unten im grauen Werkzeugbereich. Durch die Vielzahl großflächiger Schaltflächen wirkt die Text-Oberfläche natürlich unübersichtlich. Daher gibt es eine funktionsgleiche, aber nach kurzer Eingewöhnung viel übersichtlichere Symbol-Oberfläche (mit zwei verschiedenen Symbolgrößen), auf der die dicken Textschaltflächen durch Platz sparende Symbole ersetzt sind. Bei vielen WWW-Programmen wird Ihnen die Bedeutung eines Symbols als Text angezeigt, sobald Sie die Maus auf das Symbol bewegen; selbstverständlich sind alle Schaltflächen und Symbole in der Online-Hilfe beschrieben.
Neben vielen internen Verbesserungen sind seit dem letzten
folgende für den Nutzer sichtbare
Eigenschaften ergänzt worden:
perMail läuft jetzt auf drei Servern gleichzeitig. Sie werden beim Anmelden mit einem zufällig ausgesuchten laufenden Server verbunden, so dass es Ihnen gar nicht auffallen sollte, falls mal einer dieser Server ausfallen sollte. Nur wenn der primäre Anmeldeserver
permail.uni-muenster.deselbst einmal ausfallen sollte, greift dieser Mechanismus nicht. Aber selbst dann können Sie sich noch überpermail2.uni-muenster.deoderpermail3.uni-muenster.deanmelden.perMail kann jetzt einen Entwurf für später aufbewahren. Dazu beginnen Sie ganz normal eine E-Mail zu schreiben. Sie senden diese E-Mail aber nicht ab, sondern bewahren sie als Entwurf auf. Danach können Sie diesen Entwurf als Ausgangspunkt für beliebig viele E-Mails benutzen und zwar solange, bis Sie ihn durch einen neuen Entwurf ersetzen. (Allerdings kann ein Entwurf keine Anlagen beinhalten.)
perMail kennt jetzt erheblich mehr fremde Adressbuchformate: Outlook Express, Outlook, Eudora Mail (jeweils CSV-Format), Pine (eigenes Format), Netscape 4 (LDIF-Format) und kompatible. Vor dem Hochladen Ihres Adressbuchs in perMail müssen Sie es jeweils in dem angegebenen Format abspeichern, meist „Exportieren“ genannt. Das CSV-Format wird auch als „Textdatei mit Kommas als Trennzeichen“ bezeichnet.
perMail schützt jetzt nicht mehr nur Sie vor Viren, indem es Dateien beim Herunterladen kontrolliert, sondern bewahrt Sie auch davor, versehentlich Viren zu versenden, indem es Ihre Anlagen beim Hochladen bzw. Weiterleiten kontrolliert.
perMail erlaubt Ihnen jetzt auch, mehrere E-Mail-Adressen voneinander durch Semikolons statt der eigentlich dafür vorgesehenen Kommata zu trennen.
perMail behebt automatisch eine Vielzahl von möglichen Fehlern in Ihren E-Mail-Ordnern, insbesondere auch in Ihrem Posteingang. Dies ermöglicht es Ihnen unter anderem, die intern sehr ähnlich aufgebauten Ordner des Netscape Communicator aus Ihrem Windows-System einfach mittels SFTP (Secure File Transfer Program) auf den Server
zivunixin das Verzeichnis Mail zu übertragen und dann als perMail-Ordner zu benutzen.
Leider können wir den Outlook-Express-Nutzern unter Ihnen keine ganz so schnelle Möglichkeit zum Übertragen Ihrer Ordner anbieten. Jedoch können Sie Ihre E-Mails wie folgt nach perMail übertragen: Markieren Sie mit Outlook Express die zu übertragenen E-Mails, es dürfen beliebig viele sein, solange die Gesamtgröße nicht über ca. 5 MB steigt, wählen Sie dann aus dem Kontextmenü (rechte Maustaste) den Punkt „Als Anlage weiterleiten“ und senden Sie diese E-Mail an sich selbst. Einige Sekunden bis Minuten später werden Sie sie im perMail-Posteingang wiederfinden. Sofern Sie schon wie oben beschrieben mindestens die Text-Oberfläche eingestellt haben, stehen Ihnen beim Anzeigen dieser Container-E-Mail Schaltflächen zur Verfügung, mit denen Sie die E-Mails einzeln aus dem Container auspacken und in Ihre perMail-Ordner ablegen können.
Manche Nutzer sind bei der Nutzung von perMail gegen die durch die Plattenplatzquote gesetzte Grenze gestoßen. Wenn Sie folgende Tipps beachten, sollte Ihnen das seltener passieren:
Verteilen Sie Ihre E-Mails auf eigene Ordner. Je kleiner die Ordner sind, desto schneller wird perMail und desto weniger Zwischenspeicher benötigt perMail beim Ablegen oder Wegwerfen von E-Mails. Vermeiden Sie es möglichst, dass ein Ordner, insbesondere der Posteingang, größer als 10 bis 20 Megabyte wird.
Leeren Sie regelmäßig Ihre Abfalltonne. Die Schaltfläche „Abfalltonne leeren“ im grauen Werkzeugbereich funktioniert sogar selbst dann, wenn Sie Ihre Plattenplatzquote aufgebraucht haben.
Falls es doch einmal eng wird: Ab der Expert-Oberfläche können Sie E-Mails ohne Umweg über die Abfalltonne direkt in den Reißwolf geben. Markieren Sie dann die nicht mehr benötigten E-Mails und entsorgen Sie soviele E-Mails wie möglich auf einen Schlag. Denn die beim Entsorgen benötigte Zwischendatei benötigt genau soviel Platz, wie von den übrig bleibenden E-Mails belegt wird.
Falls Sie auf dem Dialogserver
zivunixarbeiten: Ihre Arbeitsdateien und Ihre E-Mail-Ordner liegen auf dem gleichen Plattenplatz. Löschen Sie also nicht mehr benötigte Dateien, um mehr Platz für Ihre E-Mail-Ordner zu schaffen.Mitgliedern von Institutsnutzergruppen können wir bei Bedarf auch die Plattenplatzquote erhöhen.
Zwar schon funktionsfähig, doch noch nicht ganz fertig gestellt und
deshalb auch noch nicht aktiviert ist die automatische
PGP-Schlüssel-Erzeugung. Diese wird es Ihnen noch in diesem Sommer
ermöglichen, ohne Benutzung anderer Server (bisher ist ja noch die
umständliche Schlüsselerzeugung über den Dialogserver
zivunix erforderlich) und ohne Installation zusätzlicher
Software auf Ihrem eigenen Rechner sich ein PGP-Schlüsselpaar zu
erzeugen. Mit diesem Schlüsselpaar können Sie, und das ist ja schon
lange in perMail eingebaut, Ihre E-Mails
verschlüsseln und elektronisch unterschreiben.
Solche elektronischen Unterschriften werden an mehr und mehr Stellen der Universität anstelle eigenhändiger Unterschriften anerkannt werden, vorausgesetzt, Sie haben einmalig Ihren öffentlichen Schlüssel durch eine von uns anerkannte Zertifizierungsstelle bestätigen lassen. Diesen Schritt wird perMail Ihnen so einfach wie möglich machen.
Weitere Informationen zu Änderungen in perMail finden Sie auf der Seite „Entwicklung von perMail“ in der Online-Hilfe; diese erreichen Sie von jeder perMail-Seite aus über das Stichwort [Hilfe] bzw. das Fragezeichen-Symbol oder direkt unter

