inforum 3/2001 - Neues von perMail
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ImpressumNeues von perMail
Unsere WWW-Mail-Oberfläche perMail ist in den letzten Monaten intensiv erweitert worden. Schon länger können Sie mit perMail verschlüsseln und elektronisch unterschreiben.
Für Ihre sehr positiven Kritiken und konstruktiven Anregungen über unsere Eigenentwicklung perMail möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken.
Eingehend auf diese Anregungen haben wir in den letzten Monaten perMail kräftig weiter entwickelt. Zu den neuen Möglichkeiten gehören:
Die voreingestellte Bedienoberfläche „Start“, welche nur die elementaren Bedienungsmöglichkeiten bietet. Damit werden Einsteiger nicht durch die vielen Fähigkeiten und Einstellungsmöglichkeiten von perMail verwirrt. Nutzer mit ein wenig Erfahrung werden im zweiten Schritt schnell auf die mächtigeren Bedienoberflächen „Text“, „Symbol“ oder gar auf „Expert“ oder „All“ wechseln.
Die Übernahme von Adressbüchern aus dem Netscape Communicator (im LDIFFormat) und aus dem deutschsprachigen Microsoft Outlook Express (im CSVFormat). Andere Sprachen und weitere Formate können wir gerne einbauen, wenn Sie uns ein Musteradressbuch zusenden.
Wegsortier-Regeln, die E-Mails in verschiedene Ordner wegsortieren und beispielsweise als Spam-Filter verwendet werden können. Einen Beispiel-Regelsatz finden Sie in der Online-Hilfe.
Die Wahlmöglichkeit einer offenen Arbeitsumgebung (z. B. in einem Internetcafé) oder einer geschützteren Umgebung.
Die Festlegung beliebig vieler eigener Textbausteine, die beim Erstellen neuer E-Mails verwendet werden können.
Eine neue Schaltfläche zum Öffnen weiterer Fenster.
Eine verbesserte Einbindung des Programms PGP für Verschlüsselung und elektronisches Unterschreiben. Gerade hier wird es zukünftig noch weitere Verbesserungen und Erweiterungen geben.
Weitere Farbkombinationen, Sortiermöglichkeiten und sonstige Einstellungen - Sie haben sicherlich die Schaltfläche zum Abspeichern Ihrer Einstellungen schon entdeckt.
Das Abfangen etlicher Fehler in einigen WWW-Programmen.
Viele, viele Kleinigkeiten.
Schon lange verwendet perMail beim Anzeigen oder Herunterladen von E-Mail-Anhängen (Attachments) immer die neuesten Anti-Viren-Tabellen. Mit Stolz können wir feststellen, dass uns kein Fall bekannt ist, bei dem ein perMail-Nutzer sich während der letzten Computer-Viren- und -Wurm-Epidemien infiziert hat, während es unter den Outlook-Express-Nutzern Hunderte von Opfern gegeben hat.
Gerade die Nutzer von Microsoft Outlook Express möchten wir daher dringend bitten: Steigen Sie um; auf perMail oder gerne auch auf ein anderes, sichereres Mail-Programm Ihrer Wahl.
Sie finden perMail einschließlich der ausführlichen Online-Hilfe unter
http://permail.uni-muenster.de
https://permail.uni-muenster.de
Die Einführung in perMail finden Sie im letzten
oder unter
Abb. 1: Neue E-Mail-Seite (Ausschnitt): Signieren, Verschlüsseln, Schlüsselweitergabe
Abb. 2: Ansichtsseite: Überprüfen der Signatur
Bitte probieren Sie auch einmal die schon länger vorhandenen
Verschlüsselungsmöglichkeiten von perMail aus. Leider ist der Einstieg
im Augenblick noch ein wenig umständlich,
weil Sie zum Erzeugen Ihres Schlüsselpaares derzeit noch eine Dialogverbindung zum
Rechner zivunix aufbauen müssen (eine Anleitung finden Sie in der Online-Hilfe); wenn
Sie sich aber erst einmal ein eigenes Schlüsselpaar erzeugt haben, erscheinen auf den
perMail-Seiten Schaltflächen, mit denen alles ganz einfach funktioniert:
Die Eingabefelder zum Signieren, zum Verschlüsseln und zum Beifügen des eigenen öffentlichen Schlüssels finden Sie dann auf der Neue-E-Mail-Seite (vgl. Ausschnitt in Abb. 1) in der mit „PGP-Sig.“ beginnenden Zeile:
Um eine E-Mail elektronisch zu unterschreiben, schreiben Sie vor dem Absenden in das Eingabefeld „PGP-Sig.“ das Mantra (die Passphrase) Ihres PGP-Schlüssels. Zum Verschlüsseln, Sie benötigen dazu vorher die öffentlichen Schlüssel der Empfänger, müssen Sie nur vor dem Absenden das Kästchen „Verschlüsseln“ markieren.
Um Ihren öffentlichen Schlüssel einer anderen Person zuzusenden, schreiben Sie diesem eine E-Mail und markieren Sie vor dem Absenden das Kästchen „Eigenen Schlüssel beifügen“.
Die Schaltflächen zum Überprüfen einer Signatur, zum Entschlüsseln und zum Aufnehmen eines anderen öffentlichen Schlüssels in den eigenen Schlüsselring finden Sie auf der Ansichtseite unterhalb jedes einzelnen E-Mail-Teils (vgl. Abb. 2 und 3):
Abb. 3: Ansichtsseite: Entschlüsseln und Übernahme eines Schlüssels
Um eine elektronische Unterschrift zu überprüfen, benutzen Sie die Schaltfläche „PGP-Meldungen“ am Ende des jeweiligen E-Mail-Teils. Wie Sie in Abb. 2 sehen können, erfolgt bei unverschlüsselten E-Mail-Teilen die Überprüfung schon automatisch, sofern der Schlüssel des Unterzeichners vorliegt. Falls der E-Mail-Teil verschlüsselt ist, müssen Sie Ihr Mantra vorher in das Eingabefeld am Ende der Schaltflächenzeile eingeben.
Falls ein zur Überprüfung benötigter Schlüssel nicht vorhanden ist, wird automatisch eine E-Mail an einen Keyserver geschickt, Sie erhalten einige Zeit später dann eine E-Mail mit dem angeforderten Schlüssel, falls dieser dem Keyserver bekannt ist.
Um einen verschlüsselten E-Mail-Teil zu entschlüsseln, geben Sie bitte ebenfalls Ihr Mantra in dieses Eingabefeld ein und benutzen Sie dann die Schaltfläche „PGP-dekodieren“ (Abb. 3 oben).
Um einen von Bekannten oder vom Keyserver zugeschickten PGP-Schlüssel (Abb. 3 unten) in den eigenen Schlüsselring aufzunehmen, dies ist nötig, bevor Sie ihn benutzen können, bedienen Sie die Schaltfläche „PGP-Schlüssel nehmen“.
Eine eigene Seite gibt es zum Verwalten der PGP-Schlüssel, diese erreichen Sie über die Schaltfläche „PGP-Schlüssel“ sowohl von der Index-Seite als auch von der Ansichtseite aus. Derzeit ist diese Seite noch nicht vollständig, aber die Ergänzung der noch fehlenden Möglichkeiten und die Umstellung von PGP 2.6.3in auf GnuPG ist nur noch eine Frage der (Arbeits-) Zeit.
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