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BASE

BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.
BASE ermöglicht den Zugriff auf rund 76 Millionen Dokumente, z.B. Hochschulschriften, Preprints, Zeitschriftenartikel u.a. von über 3.500 Dokumentenservern (Stand Juli 2015). Bei etwa 70% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access).
Der Schwerpunkt liegt im natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Liste aller von BASE indexierten Quellen
Es gibt eine „Standardsuche“ + eine „Erweiterte Suche“
Beim Browsing in der Dewey Dezimalklassifikation sind derzeit (Juli 2015) fast 1,4 Milionen Dokumente im Bereich „DDC 61: Medizin und Gesundheit“ nachgewiesen.

BIOSIS

BIOSIS

BIOSIS Previews ist die weltweit größte und umfassendste bibliographische Datenbank im Bereich der Biowissenschaften. Sie kombiniert den Inhalt der Biological Abstracts, der Biological Abstracts / RRM (Reports, Reviews, Meetings) und Bio Research Index. Enthalten sind Original-Forschungsbeiträge und Übersichtsartikel aus der Biologie und der Biomedizin. Inhaltliche Schwerpunkte sind Botanik, Zoologie, Mikrobiologie/Parasitologie, Medizin (Tier- und Humanmedizin, Krebsforschung), Genetik und Molekularbiologie, Biotechnologie, Biochemie, Biophysik, Pharmakologie, Toxikologie, Umweltforschung, Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährungswissenschaften.

Inhalt des Zugangs über die Nationallizenz:
Biological Abstracts Archive 1926 – 1968 + Biological Abstracts 1969 – 2004
Referenzen zu Artikeln aus rund 6.500 Zeitschriften. Berücksichtigt sind die Fachgebiete Biologie, Botanik, Medizin, Pharmakologie, Mikrobiologie, Ökologie, Parasitologie, Toxikologie, Umweltwissenschaften. Eine umfassende und hochgradig systematisierte Sacherschließung bietet vielfältige Möglichkeiten für professionelle Recherchen.

BIOSIS Previews Archive 1926 – 1968 + BIOSIS Previews 1969 – 2004 + BIOSIS Previews
enthält außer den Nachweisen von Zeitschriftenaufsätzen (Artikel aus rund 6.500 Zeitschriften) auch solche zu Tagungsberichten, Büchern, Dissertationen und grauer Literatur und umfasst mehr als 3,5 Millionen bibliographische Einträge, in der Regel mit Abstracts.

Adressen + Zugangsinfos:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=ulbms&colors=&ocolors=&lett=fs&titel_id=6239

disco

Das erweiterte Angebot für die Literatursuche innerhalb der Universität Münster heißt disco:

disco ist der zentrale Einstiegspunkt für Ihre Literaturrecherche.
In nur einer Anfrage suchen Sie gleichzeitig nach über 3,5 Mio. Büchern, über 200 Mio. Artikeln (optional) und über 100.000 Zeitschriften.
In disco sind mehr als 85% aller elektronisch an der WWU verfügbaren Artikel recherchierbar und damit der Zugriff auf den jeweiligen Volltext. Für die Medizin ist allerdings bei der Artikelsuche PubMed empfehlenswerter.

Unterschiede zum ULB-Katalog sind:
– Die ‚Einfache Suche‘ ist eine Einzeilensuche über alle Felder.
– Es besteht die Möglichkeit nach Büchern und Artikeln zu suchen (aber nur 86 % der E-Zeitschriften werden auf Artikelebene ausgewertet, Print-Zeitschiften im Moment überhaupt nicht!). Voreingestellt ist die Suche ohne Artikel.
– In der Trefferliste werden verschiedene Ausgaben eines Titels als Versionen zusammengefasst.
– Mit Hilfe der Spalte links von der Trefferliste ist eine Eingrenzung der Treffer möglich.

Die Suchmaschine ist allgemein zugänglich, die Nutzung lizenzierter Inhalte ist aber nur aus dem Hochschulnetz der WWU oder über eine VPN-Verbindung möglich.

Ausführliche Informationen zur ULB-Suchmaschine disco erhalten Sie hier.

Übrigens: Der ULB-Katalog bleibt vorerst als zentrales Nachweisinstrument erhalten. Er wird auch für alle Bestellungen, Vormerkungen und Kontofunktionen von disco angesteuert.

Katalog

Im Katalog der Universitätsbibliothek sind alle Bücher, Zeitschriften, DVDs , E-Books, E-Journals etc. verzeichnet, die im Bereich der Universität Münster vorhanden sind. Keine Aufsätze!

  • Ihnen wird im Katalog angezeigt, in welcher Bibliothek sie stehen und wo sie dort zu finden sind.
  • Sie erfahren bei den Ausleihbibliotheken, ob das von Ihnen gesuchte Buch ausleihbar oder entliehen ist und wann es voraussichtlich wieder zurückgebracht wird. Wenn Sie möchten, können Sie ein entliehenes Buch über eine Vormerkung reservieren.
  • Literatur, die sich in Kliniken- oder Institutsbibliotheken befindet, ist auch im Katalog enthalten. Die Bestände sind allerdings i.d.R. nur vor Ort einsehbar und/oder kopierbar.
  • Bücher und Zeitschriften, die online verfügbar sind, werden auch im Katalog verzeichnet und sind im Hochschulnetz direkt über „Volltext“ einsehbar.
  • Nur im Bestand der Zweigbibliothek Medizin können Sie über diesen Link recherchieren.

Aufsätze können Sie im Katalog nicht suchen, da nur die Titel von Büchern und Zeitschriften verzeichnet sind. Im Suchportal disco können Sie allerdings parallel nach Büchern und Aufsätzen suchen. Aufsätze finden Sie ansonsten auch mit Hilfe von Datenbanken, wie z. B. PubMed.

Katalogtreffer ohne Signatur

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Treffer im Katalog keine Signatur und/oder Standortangabe hat

  • Es handelt sich um keine Print- sondern eine Online-Ausgabe. Bitte bei Online-Zugriff auf „Volltext“ klicken. Das ist aber nur aus dem Hochschulnetz oder über VPN möglich.
  • Es handelt sich um ein mehrbändiges Werk. Bitte auf „Einzelbände“ klicken, um die Signatur bei den Einzelbänden angezeigt zu bekommen.
  • Es handelt es sich um ein Medium, das noch nicht ausleihfertig ist. In der ‚Trefferliste erhalten Sie direkt den Hinweis Der gewünschte Titel ist im Erwerbungsvorgang und zur Zeit noch nicht verfügbar oder aber „Nutzungsinformationen finden Sie in der Detailanzeige“. für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Information.

Literatursuche Kurzanleitung

Bei der Literaturrecherche kann an die verschiedenen Medientypen in grob drei Kategorien  (Bücher, Zeitschriften, Datenbanken) unterteilen. Wobei CDs, CD-ROMs und ähnliches unter Bücher fallen.

  1. Bücher sucht man über den Katalog oder im Suchportal disco. Aufsätze über PubMed oder disco. Sind keine Bücher oder Aufsätze zum Thema vorhanden, können sie über die Fernleihe bestellt werden.
  2. Zeitschriften sucht man über die Zeitschriftensuche. Sind sie nicht vorhanden, können Artikel ebenfalls über die Fernleihe oder über Rapidoc bestellt werden.
  3. Im Glossar finden Sie alle notwendigen Informationen zu PubMed, Medline und anderen Datenbanken.

Falls die Informationsflut über Ihnen zusammenzubrechen droht: E-Mail (info.zbmed@uni-muenster.de) oder Anruf (0251/83-58560) bei der Information genügt!

PubMed – kurze Einführung

Einführung in die Datenbank PubMed

1. PubMed ist Medline plus X
Medline wird von der National Library of Medicine (NLM), der größten Medizinbibliothek der Welt, hergestellt und entspricht den gedruckten Verzeichnissen Index Medicus, Index to Dental Literature und International Nursing Index. PubMed enthält alle Medline-Artikel plus ca. 100.000 weiterer, noch nicht-indexierter Artikel (PubMed – Unterschiede zu Medline). PubMed enthält über 22 Millionen Aufsatzzitate aus ca. 6.000 laufenden biomedizinischen Zeitschriften. Medline deckt die Literatur seit 1966 ab; die ältere Literatur ist in OldMedline nachgewiesen und wird sukzessive in PubMed überführt (z.Zt. ab 1946). Die gedruckten Bänden des Index Medicus reichen bis 1879 zurück, die Zweigbibliothek Medizin besitzt Bände ab 1909 (im Lesesaal).

Jedes Zitat in Medline repräsentiert einen Artikel einer Zeitschrift. Die einzelne Nennung, der Record, setzt sich aus einer Vielzahl von Feldern zusammen, die Informationen über den Artikel enthalten. Dies können z.B. der Titel der Arbeit sein, der Namen der Autoren, die Adresse des Erstautors, die Zusammenfassung des Inhaltes, ‚Abstracts‘ genannt, Schlagwörter für die Suche (MeSH), bibliographische Quellenangaben (Zeitschrift, Jahrgang, Heft, Seitenzahl), die Sprache, in welcher der Artikel veröffentlicht wurde, die Art des Artikels (Editorial, Kommentar, Brief, Review, Clinical Trial, etc.) und viele andere mehr).

Eines der wichtigsten Felder für die Suche nach hochqualitativen Artikeln ist das Feld publication type. Mit Hilfe der Angaben in diesem Feld können Sie Ihre Suche z.B. auf klinische Studien beschränken oder aber auf Reviews filtern = Übersichtsartikel (Aber Achtung: Diese sind in aller Regel keine systematischen Reviews wie die der CochraneLibrary). Der Filter heißt in PubMed Limits.

2. Suchstrategie
Unterteilen Sie Ihr Thema in einige Unterthemen, die die besten Informationen lieferen, wie z.B. den Patienten oder das Sachgebiet, das Problem, die Intervention, das Resultat und/oder die Art der Studie. Beispiel: Die Patientin ist eine Frau mit einer umfangreichen Colitis ulcerosa. Sie möchte wissen, wie wahrscheinlich es für sie ist, Krebs zu bekommen. Die Frage lautet also: Was ist das Risiko für Patienten mit Colitis ulcerosa Darmkrebs zu bekommen? Die relevanten Teile der Frage sind also (in englisch):

  1. ulcerative colitis
  2. colon or bowel cancer
  3. risk or prognosis

Suchen Sie nach den einzelnen Teilen der Frage separat und kombinieren Sie am Ende unter „Advanced Search“ (s. Punkt 5) die einzelnen Konzepte/Treffermengen. So finden Sie relevante Zitate für Ihr Thema. Sie können Ihre Strategie jederzeit ändern und beliebige Konzepte und Treffermengen miteinander kombinieren. (Beispieltreffer: Stand Mai 2013)

  1. ulcerative colitis -> 33215
  2. colon cancer -> 99457
  3. bowel cancer -> 179251
  4. risk OR prognosis -> 2337829
  5. #1 AND (#2 OR #3) AND #4 -> 1773 (Suchschritte können evtl. anders durchnummeriert sein)

3. Suchtipps
Die Trunkierung (*) erlaubt es Ihnen, nach einem Wortstamm mit zahlreichen, möglichen Endungen zu suchen. Es ist nützlich, wenn ein Stichwort im Plural/Singular sowie in weiteren verschiedenen Ausprägungen existiert. Beispiel Suche nach „hypno*“ -> 37168 Treffer: So finden Sie hypnosis, hypnotic, hypnotherapy, hypnotize, hypnocontraception usw. (Bitte beachten Sie, dass durch die Anwendung der Trunkierung das ‚Automatic Term Mapping‘ unterbunden wird.)

4. Clinical Queries
Mit den „Clinical Queries“ lassen sich vergleichsweise schnell spezifische klinische Arbeiten auffinden, die einem bestimmten Qualitätsstandard genügen sollen. Es werden dazu präkonfigurierte Suchfilter benutzt. Entweder wird der Schwerpunkt auf die Sensitivität (möglichst alle Artikel) oder auf die Spezifität (möglichst nur relevante Artikel) gelegt. Nach Eingabe der Suchbegriffe geben Sie mit Mausklick an, ob es um eine therapeutische, diagnostische, ätiologische oder prognostische Fragestellung geht. Doch Achtung! Das Risiko, dabei relevante Arbeiten zu verpassen, ist groß, was auch von der NLM selber bestätigt wird. Manchmal sind Suchergebnisse auch nicht nachvollziehbar. Wenn Sie alles finden möchten, was für Ihr Thema relevant ist, sollten Sie die Clinical Queries nicht benutzen. Das Ziel dieser Filter ist es, die Treffermenge auf diejenige Forschung zu reduzieren, die mit bestimmten, spezifischen Methoden durchgeführt wurde.

5. Schulungen
Die Zweigbibliothek Medizin bietet regelmäßig Schulungen zu PubMed an: Info

6. Hilfen
Kurze Einführungen in PubMed finden Sie z.B. hier: Dt. Anleitung oder direkt in PubMed

PubMed – Suchtipps

Suche nach Wörtern im Titel, Suche mit MeSH
Wenn Sie in in PubMed ihre Suchbegriffe in den Suchschlitz auf der Hauptseite eingeben, führt PubMed eine sogenannte „freie Suche“ aus, das heißt, Pubmed findet alle Treffer in denen die Suchbegriffe an irgendeiner Stelle vorkommen. Wenn Sie in PubMed „Cancer AND Heart“ eingeben, dann findet PubMed  z. B. auch Artikel, die von Mitarbeitern des „Sacred Heart“-Hospital zum Thema Krebs veröffentlicht wurden.

Wenn Sie z.B. wollen, dass Cancer AND Heart zusammen im Titel vorkommen, müssen Sie das schon spezifizieren: (Cancer[ti] AND Heart[ti]). Wenn Sie wollen, dass Cancer AND Heart zusammen im Abstract vorkommen, müssen Sie das ebenfalls spezifizieren (Cancer[ab] AND Heart[ab]).

Wenn Sie aber gezielt nach „Herztumoren“ suchen wollen, müssten Sie das über die Medical Subject Headings (MeSH) spezifizieren: „Heart neoplasms“[MeSH].

Achtung:
Über die MeSH können Sie KEINE Artikel der letzten Wochen finden und KEINE von bestimmten Open Access-Zeitschriften, die nur in PubMed und PubMed Central eingestellt sind, aber nicht indexiert werden. Hier hilft nur die Freitextsuche: „Cancer AND Heart“ OR „Neoplasm* AND Heart“ OR „Tumor* AND Heart“ OR „Neoplasm* AND Cardiac*“.

PubMed-Recherchen analysieren
Es gibt die Möglichkeit z. B. die Ergebnisse von PubMed-Recherchen zu analysieren. Speziell für PubMed sind dafür sogenannte Data-Mining Tools entwickelt worden. PubReMiner (PRM) ist eines von vielen. Als ein einfaches, textbasiertes Tool zum Erstellen von Suchanfragen wertet PRM die Informationen aus den PubMed-Resultaten aus und zeigt die Ergebnisse in Form von Häufigkeitstabellen an – nach Zeitschrift, Autoren oder Stichwörtern geordnet.

Neben dem Erstellen von Suchanfragen ist PRM hilfreich bei:

  • der Auswahl von Zeitschriften, die ähnliche Forschung veröffentlichen wie die bereits gefundenen
  • Ausfindigmachen von Experten, durch Erstellung einer “Top-Autoren”-Liste ausgehend vom Suchergebnis
  • Bestimmen der Forschungsinteressen der gefundenen Autoren
  • Die relevanten MeSH-Begriffe für eine ganze Reihe von Artikeln in PubMed herausfinden

Wie liest man die Häufigkeitstabellen von PRM? Nachdem PubMed mit Ihren Suchbegriffen abgefragt, alle Abstracts abgerufen und daraus Häufigkeitstabellen erzeugt hat, werden drei Tabellen erstellt:

  1. Zeitschriften, in denen Arbeiten zu Ihrer Fragestellung veröffentlicht wurden
  2. Die aktivsten Autoren im Bereich des Suchergebnisses
  3. Wörter, die am häufigsten in Titel und Abstract der gefundenen Artikel vorkommen

Darüber hinaus werden die MeSH des Artikels und das Erscheinungsjahr angezeigt, und Ihre Anfrage kann mit weiteren Feldern verfeinert werden. Wenn Sie Ihre Suche solcherart optimiert haben, wechseln Sie zu PubMed und lassen diese erneut ausführen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Medinfo April ’12 incl. Auflistung weiterer Data-Mining Tools für PubMed

Schulungen

Das Schulungsangebot der Zweigbibliothek Medizin reicht von der allgemeinen Einführung in die Bibliotheksbenutzung bis zur Schulung im Umgang mit speziellen (medizinischen) Datenbanken und zur Hilfe bei der Literaturecherche für Dissertationen.
Ein besonderer Service der ZBMed sind die Hausbesuche: Schulungen bei Ihnen vor Ort in der Klinik oder im Institut.

Bitte buchen Sie alle Schulungen direkt auf der Internetseite, unter folgender Adresse: info.zbmed@uni-muenster.de oder informieren Sie sich bei der Information: Tel. 0251/83-58560

Single Citation Matcher

Der Single Citation Matcher ist eine Möglichkeit, die PubMed bietet, um eine Literaturliste abzuarbeiten oder Artikel zu finden. Man gibt den Namen der Zeitschrift ein, das Publikationsdatum (Jahr reicht), den Erstautor und die Anfangseite des Aufsatzes, eventuell noch Stichwörter aus dem Titel in die entsprechenden Felder ein und schickt die Suche mit einem Klick auf Go ab. „Enter“ funktioniert leider nicht immer.
Erfahrungsgemäß reichen der Name der Zeitschrift, Jahr und die Anfangsseite.
Finden kann man den Single Citation Matcher auf der PubMed-Startseite mittig bei den PubMed-Tools.

Adresse:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/citmatch

Stichwort und Schlagwort

Bei jeder Art von Literaturrecherche ist es unabdingbar, den Unterschied zwischen Stichwort und Schlagwort genau zu kennen und zu verstehen.

  • Stichwörter sind Wörter, die im Titel des Aufsatzes, im Abstract, im Adressenfeld etc. vorkommen. Darunter befinden sich viele Wörter (Synonyme), die ein und dieselbe Sache bezeichnen (heart cancer, heart tumor, cardiac cancer, cardiac tumor, …).
  • Schlagwörter dagegen gibt es nur wenige und vor allem nur ein genau definiertes für jeden Sachverhalt (heart neoplasms = heart/cardiac cancer/tumor, …). Schlagwörter stehen nicht im Titel oder Abstract, sondern in einem speziellen Feld der jeweiligen Datenbank. Bei PubMed heissen die Schlagwörter MeSH, bei Biosis Codes, bei Embase Emtree, bei anderen schlicht Thesaurus.

Testverfahren

Frage:
Wo finde ich zu einem bestimmten psychologischen Testverfahren Informationen wie Aufbau, Testbögen und deren Auswertung?

Antwort:
Die Zweigbibliothek Medizin hat keine Handbücher, Auswertungsbögen etc. psychologischer Testverfahren in ihrem Bestand. Diese finden Sie in der Testothek der Bibliothek des Fachbereichs Psychologie. Alle dort vorhandenen Testverfahren sind allerdings im Katalog verzeichnet.

Weitere Informationen (Möglichkeiten der Einsichtnahme, Ausleihe etc.) und wie nach den Testverfahren im Katalog zu recherchieren ist finden Sie auf der Seite Testverfahren .